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Warum stinkt es aus der Nase?

Gefragt von: Lena Haas B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 13. März 2026
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Eine Stinknase (Ozäna) entsteht durch eine Schädigung und Austrocknung der Nasenschleimhaut, was zur Bildung von übelriechenden Borken führt, wobei die Betroffenen den Geruch oft nicht wahrnehmen; Ursachen sind primär genetisch bedingt (Familiär), sekundär meist Folgen von Nasenoperationen, chronischen Infektionen (z.B. Nebenhöhlen), starker Trockenheit, Chemikalien oder übermäßigem Gebrauch abschwellender Nasensprays.

Was tun, wenn es aus der Nase stinkt?

Eine Stinknase (Ozäna) wird hauptsächlich durch langanhaltende Befeuchtung und Pflege der Nasenschleimhäute behandelt, etwa durch Nasenduschen mit Salzwasser, ölige Nasensalben/-öle (z.B. mit Vitamin A/E) und Inhalationen, um Krusten aufzuweichen und Bakterien zu reduzieren. Bei hartnäckigen Fällen muss ein HNO-Arzt die Borken entfernen, lokal antibiotische Sprays geben oder in seltenen Fällen operieren, da eine Befeuchtung allein oft nicht ausreicht. 

Wie werde ich den Geruch aus der Nase?

Das Einatmen von Dampf oder die Anwendung einer Nasenspülung mit Kochsalzlösung kann helfen, Schleim zu lösen und geruchsverursachende Bakterien in den Nasengängen zu reduzieren. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr trägt dazu bei, den Schleim zu verflüssigen, wodurch die Wahrscheinlichkeit starker Geruchsbildung verringert wird.

Warum habe ich einen schlechten Geruch in der Nase?

Ein schlechter Geruch in der Nase kann durch eine Ozäna (Stinknase), eine Entzündung/Infektion (z. B. durch Polypen, Sinusitis) oder eine Geruchsstörung wie Kakosmie (Geruchshalluzination) verursacht werden, wobei eine Atrophie (Rückbildung) der Schleimhaut zu Borken und Bakterienbildung führt oder ein Fremdkörper in der Nase bei Kindern der Grund sein kann; eine ärztliche Untersuchung beim HNO-Arzt ist wichtig, um die Ursache zu klären, da auch Parkinson oder Alzheimer eine Rolle spielen können.
 

Warum haben meine Nasennebenhöhlen einen fauligen Geruch?

Aufgrund der fehlenden Schleimhaut wird nicht genügend Nasensekret produziert, die Nasennebenhöhlen trocknen aus und es siedeln sich Bakterien an. Der schmierige Belag, der sich in der Folge bildet, strömt einen unangenehmen bis fauligen Geruch aus.

Geruchssinn - Biosensor Nase

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Kann man eine Nasennebenhöhlenentzündung riechen?

Es kommt zu vermehrtem Ausfluss aus der Nase, anfangs wässrig, dann dickflüssig. Die Nasenatmung und der Geruchssinn sind durch die geschwollene Schleimhaut eingeschränkt, eventuell spüren Betroffene einen ständigen Sekretfluss im Rachen.

Kann Mundgeruch von der Nase kommen?

Sie kann außerdem von extraoralen Faktoren (z.B. Geruch aus Nase, Nasennebenhöhlen, Kehlkopf oder Verdauungstrakt) verursacht werden. Bei der Pseudohalitosis wird der Mundgeruch nur vom Patienten wahrgenommen, er ist jedoch nicht messbar und wird auch von anderen nicht bemerkt.

Was neutralisiert Gerüche in der Nase?

Um Gerüche in der Nase zu neutralisieren, helfen Nasenspülungen mit Salzwasser, das Befeuchten der Schleimhäute mit Ölen (z.B. Sesamöl), das Trainieren des Geruchssinns mit bewusstem Riechen, frische Luft und spezielle Menthol-Nasenfilter, die Gerüche blockieren und einen frischen Duft freigeben, wie die Marke NOSA. Bei anhaltenden Problemen wie einer „Stinknase“ (Ozäna) ist der Gang zum HNO-Arzt wichtig. 

Welcher Geruch bei welcher Krankheit?

Krankheiten lassen sich am Geruch durch veränderte Körperausdünstungen oder Auscheidungen erkennen, wie fauliger Uringeruch bei Harnwegsinfekten, süßlich-fruchtige Noten bei bestimmten Bakterien (Staphylococcus) oder eine veränderte Wahrnehmung von Düften bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer oder nach Virusinfektionen (z.B. Corona). Hunde können Krankheiten wie Krebs oder Diabetes erschnüffeln, während die Forschung an elektronischen "Nasen" arbeitet, um Geruchsprofile (Smellprints) für Diagnosen zu nutzen. 

Was sind die Ursachen für Phantomgerüche in der Nase?

Phantomgerüche in der Nase (Phantosmie) sind Geruchshalluzinationen, bei denen Sie Gerüche wahrnehmen, die nicht wirklich vorhanden sind, oft faulig oder verbrannt, was auf eine Reizung oder Schädigung der Riechnerven oder des Gehirns hindeutet, die durch Infektionen, Entzündungen, Kopfverletzungen, Hormonumstellungen (z. B. Schwangerschaft) oder andere Erkrankungen ausgelöst werden kann und eine HNO-ärztliche Abklärung erfordert. 

Welche Gerüche machen die Nase frei?

Ingwer, Chili, Meerrettich und Senf steigern die Durchblutung der Schleimhäute und befreien die Atemwege. Sie können auch an einer rohen Zwiebel riechen. Die ätherischen Öle steigen in die Nase und machen sie frei.

Wie riecht Nasenpilz?

Bakterien in der Nase ansiedeln und einen schmierigen Belag bilden können. Der typische Geruch wird als äußerst unangenehm empfunden und oft als süßlich oder faulig beschrieben.

Welche Vitamine sind bei stinknase wichtig?

Vitamin A spielt bei der Neubildung von Schleimhautzellen und bei der Schleimhautproduktion eine wichtige Rolle. Vitamin E unterstützt die Wirkung von Vitamin A. Durch die Wirkstoffkombination von Vitamin A und Vitamin E lindert Coldistop die Beschwerden bei gereizter, akut oder dauerhaft geschädigter Nasenschleimhaut.

Was sind die Ursachen für schlechten Geruchssinn?

"Schlecht riechen" kann bedeuten, dass man selbst einen unangenehmen Geruch wahrnimmt (Kak_osmie), echte Gerüche verzerrt riecht (Parosmie) oder einfach eine eingeschränkte Fähigkeit hat, Gerüche wahrzunehmen (Anosmie/Hyposmie). Ursachen reichen von harmlosen Erkältungen, Nasenpolypen, Allergien und Alterungsprozessen bis zu ernsteren Problemen wie neurologischen Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer), Kopfverletzungen oder Infektionen (wie nach Covid). Bei anhaltenden Problemen sollte man einen HNO-Arzt aufsuchen, um die genaue Ursache zu klären und eine mögliche Behandlung (z.B. Riechtraining) zu beginnen, da der Geruchssinn auch für den Geschmack wichtig ist. 

Warum riecht meine Nase komisch?

Ein komischer Geruch in der Nase kann durch eine Trockenheit der Schleimhäute, Entzündungen (Sinusitis, Polypen), Allergien, eine seltene Krankheit wie Ozäna ("Stinknase"), eine Kopfverletzung oder sogar Phantomgerüche (Phantosmie/Parosmie) verursacht werden, bei denen Sie Gerüche wahrnehmen, die nicht da sind; auch ein in der Nase steckender Fremdkörper (besonders bei Kindern) ist möglich. Es ist wichtig, die Ursache von einem HNO-Arzt abklären zu lassen, um ernsthafte Probleme auszuschließen.
 

Welcher Geruch deutet auf kranke Nieren?

Niereninsuffizienz bewirkt einen urin- oder ammoniakartigen Geruch des Atems. Schwerwiegender, unkontrollierter Diabetes mellitus löst einen nach Nagellackentferner (Aceton) riechenden Mundgeruch aus.

Bei welchen Krankheiten verändert sich der Geruchssinn?

Eine begleitende Polyposis nasi kann den Geruchssinn beeinträchtigen, indem sie die Nasengänge blockiert oder das Riechepithel schädigt. neurodegenerative Erkrankungen: Parkinson-Syndrom, Alzheimer-Demenz, Chorea Huntington, Lewy-Body-Demenz, Multisystematrophie, kortikobasale Degeneration, frontotemporale Demenz.

Was tun gegen stinkende Nase?

Gegen eine stinkende Nase (Ozäna) helfen vor allem intensive Nasenpflege, wie regelmäßige Kochsalz-Nasenspülungen und die Anwendung von befeuchtenden Nasensalben oder -ölen, um Krusten aufzuweichen und die Schleimhäute feucht zu halten; zudem sind viel Trinken, eine hohe Luftfeuchtigkeit und das Meiden von Reizstoffen wie Rauch wichtig, wobei bei Verdacht auf eine bakterielle Ursache ein HNO-Arzt aufgesucht werden sollte, da eventuell ** Antibiotika** oder sogar eine Operation nötig sind. 

Wieso rieche ich Rauch, obwohl keiner da ist?

Wenn Sie Rauch riechen, obwohl keiner da ist, leiden Sie möglicherweise unter Phantosmie, einer Geruchshalluzination, die durch Entzündungen (Nase, Nebenhöhlen), Infektionen, Verletzungen, Medikamente, aber auch neurologische Probleme wie Migräne, Diabetes oder seltenere Erkrankungen wie Parkinson oder Schlaganfall verursacht werden kann. Es kann auch sein, dass Sie den Geruch von "Third-Hand Smoke" wahrnehmen, der sich in Oberflächen festgesetzt hat, aber meist ist eine Störung des Geruchssinns die Ursache, die eine ärztliche Abklärung erfordert. 

Was tun gegen Riechstörungen?

Neben den Kortikosteroiden kommen zur Behandlung von Riechstörungen auch Kochsalz-Spülungen zur Anwendung. Eine andere Option besteht in der Einnahme von sogenannten Anti-Leukotrienen.

Auf welche Krankheiten kann Mundgeruch hinweisen?

Mundgeruch (Halitosis) entsteht oft durch schlechte Mundhygiene, Karies, Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) oder trockenen Mund, aber auch Krankheiten sind häufige Auslöser, darunter HNO-Probleme (Nasennebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung), Magen-Darm-Probleme (Reflux, Helicobacter pylori) und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes (Azeton-Geruch) oder Leber-/Niereninsuffizienz, wobei Medikamente ebenfalls eine Rolle spielen können, indem sie Speichelfluss reduzieren.
 

Kann man bei Nasennebenhöhlenentzündung riechen?

mit einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung. Verstopfen sie die Nasengänge, wird die Atmung durch die Nase stark beeinträchtigt. Geruchs- und Geschmackssinn gehen teilweise komplett verloren, oftmals kommt es zu Schlafproblemen. Bei den meisten Betroffenen ist das Immunsystem aus dem Tritt geraten.

Was tun gegen Mund- und Nasengeruch?

Empfohlene Maßnahmen:

  1. Gründliche und regelmäßige Zahnreinigung.
  2. Zunge schaben.
  3. Zahnschwierigkeiten (mangelhafte Füllungen, Karies usw.) ...
  4. Kaffeebohnen kauen (bei durch den Magen verursachtem Mundgeruch).
  5. Anis- oder Fenchelsamen kauen.
  6. Petersilie kauen (bei Knoblauchgeruch).

Wie riecht Sinusitis?

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) kann den Geruchssinn beeinträchtigen (eingeschränkt bis weg) oder sogar einen üblen, fauligen Geruch verursachen, der oft durch Bakterien im entzündeten Sekret entsteht, aber von Betroffenen wegen der Geruchsstörung oft selbst nicht wahrgenommen wird, während andere ihn riechen. Dieser unangenehme Geruch wird auch mit Mundgeruch (Halitose) in Verbindung gebracht. 

Welches Nasenspray bei Geruchsverlust?

Fluticasone-Nasenspray verbesserte die Geruchswahrnehmung und lokal applizierte Triamcinolon-Salbe den Geschmacksinn von COVID-19-Patientinnen und -Patienten, die unter Anosmie und Dysgeusie litten.

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