Zum Inhalt springen

Warum sollte man leasen?

Gefragt von: Edda Opitz  |  Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2026
sternezahl: 5/5 (48 sternebewertungen)

Man sollte leasen, um flexibel zu bleiben, immer neue Modelle mit neuester Technik zu fahren, die monatlichen Kosten gering zu halten und wenig Eigenkapital zu benötigen, da man nur die Nutzung zahlt, statt das Fahrzeug zu kaufen. Leasing bietet Planungssicherheit durch feste Raten und schützt vor dem Wertverlust und dem späteren Verkaufsaufwand, da man das Fahrzeug nach der Laufzeit einfach zurückgibt, was besonders bei schnell wechselnder Technologie (z.B. E-Autos) attraktiv ist.

Ist es sinnvoll, ein Auto zu leasen?

Ob sich Leasing lohnt, hängt stark von den persönlichen Bedürfnissen ab: Gewerbekunden und Selbstständige profitieren oft durch steuerliche Vorteile, während es sich für Privatpersonen meist lohnt, wenn sie regelmäßig ein neues Auto mit planbaren Kosten und ohne Wiederverkaufssorgen fahren wollen, aber weniger, wenn sie das Fahrzeug langfristig besitzen möchten oder steuerliche Vorteile suchen. Der Hauptvorteil liegt in geringen monatlichen Raten, der Flexibilität und der Sicherheit, immer ein aktuelles Modell zu fahren, während Nachteile in der fehlenden Eigentumsbildung und potenziellen Nachzahlungen bei Mehrkilometern liegen können.
 

Warum sollten Sie leasen?

Vorteile des Leasings

Niedrigere Monatsraten : Die monatliche Leasingrate ist in der Regel niedriger als die Kreditrate für dasselbe Auto, da Sie nur den Wertverlust und nicht den vollen Kaufpreis bezahlen. So können Sie monatlich Geld sparen oder sich ein teureres Auto leisten, als Sie es kaufen könnten.

Wo ist der Haken bei Leasing?

Der "Haken" beim Leasing sind versteckte oder unterschätzte Folgekosten und Pflichten: Überraschungen bei der Rückgabe (Mehrkilometer, übermäßige Schäden), die fehlende Eigentumsbildung und die starre Laufzeit mit oft teuren vorzeitigen Kündigungen. Auch die Verpflichtung zur Vollkasko und das Risiko beim Restwertleasing sind Fallstricke, da der Leasingnehmer die Differenz zahlen muss, wenn der Restwert am Ende niedriger ist als kalkuliert. 

Was sind die Vorteile beim leasen?

Vorteile von Leasing im Überblick.

Sie legen sich nicht längerfristig auf ein Auto fest. Kein oder wenig Eigenkaptial notwendig. Sie können ein Auto auch ohne oder nur mit einer geringen Sonderzahlung leasen. Kein Restwert-Risiko.

10 Gründe GEGEN ein E-Auto | dieserdad

22 verwandte Fragen gefunden

Was ist der Nachteil beim leasen?

Die Nachteile beim Leasing sind vor allem, dass man kein Eigentümer wird, sondern das Fahrzeug nur nutzt, was bedeutet, dass alle Raten verbraucht sind und kein Vermögenswert entsteht, sowie die strikten Vertragsbedingungen (Kilometerbegrenzung, Wartungspflicht in Markenwerkstätten, schwer vorzeitige Kündigung) und die potenziellen Mehrkosten bei der Rückgabe durch Schäden oder Mehrkilometer. 

Wer zahlt beim Leasing die Reparatur?

Beim Leasing zahlt grundsätzlich der Leasingnehmer die Kosten für Wartung und Reparaturen, da er das Fahrzeug nutzt und instand halten muss, aber der Leasinggeber bleibt Eigentümer. Ausnahmen sind Schäden, die unter die Garantie oder Gewährleistung fallen, sowie Reparaturen, die durch einen Wartungs- und Verschleißschutz (Servicepaket) abgedeckt sind, was vertraglich vereinbart werden muss. Bei Beschädigung bei Rückgabe haftet der Leasingnehmer und muss die Kosten tragen. 

Wer zahlt Kratzer bei Leasing?

Gehen Schäden über die üblichen Gebrauchsspuren und Verschleißmängel hinaus, muss der Leasingnehmer nicht die Reparaturkosten, sondern nur den sogenannten Minderwert zahlen. Der Leasingnehmer haftet nur für übermäßige Abnutzung (Paragraf 538 BGB).

Warum gilt Leasing als schlecht?

Du bist nicht der Eigentümer des Autos.

Der offensichtliche Nachteil beim Leasing eines Autos ist, dass man am Ende der Laufzeit nicht Eigentümer des Fahrzeugs ist . Das bedeutet, dass man es nicht in Zahlung geben kann, wenn man sich später für den Kauf eines Autos entscheidet. Verbraucher, die regelmäßig über viele Jahre Autos leasen, zahlen unter Umständen mehr, als wenn sie das Auto von Anfang an gekauft hätten.

Was sind die 5 größten Fehler beim Autoleasing?

Die 5 größten Fehler beim Auto-Leasing sind: 1. Das riskante Restwert-Leasing wählen, ohne den Restwert realistisch einzuschätzen, was zu hohen Nachzahlungen führt; 2. Die Fahrleistung falsch einschätzen, was bei Mehrkilometern teuer wird; 3. Die GAP-Versicherung fehlt, die die Differenz zwischen Restschuld und Wiederbeschaffungswert bei Totalschaden abdeckt; 4. Das Fahrzeug bei der Rückgabe übermäßig beschädigen lassen (über normale Abnutzung hinaus); und 5. Die vertraglichen Pflichten (Wartung in Vertragswerkstätten, keine Umbauten) ignorieren, was ebenfalls zu Kosten führt.
 

Auf was sollte man beim Leasing achten?

Essentielle Bestandteile eines Leasingvertrages sind die Laufzeit, die monatlichen Raten sowie die Nebenkosten und eine eventuell zu leistende Anzahlung. Diese Punkte sollten vor der Unterzeichnung genau geprüft werden. Die meisten Leasingverträge werden auf volle Jahre, z.B. 3 oder 4 Jahre, abgeschlossen.

Welche Kriterien sind für das Leasing eines Autos wichtig?

Welche Voraussetzungen müssen Privatpersonen für Leasing erfüllen?

  • Nachweis der Zahlungsfähigkeit: Wie bei einem Kredit wird auch bei einem Leasingvertrag Ihre Bonität geprüft. ...
  • Regelmäßiges Einkommen: Um die Leasingraten dauerhaft zahlen zu können, müssen Sie über ein geregeltes Einkommen verfügen.

Warum ist Leasing für Unternehmen attraktiv?

Leasing bietet Unternehmen eine attraktive Finanzierungsoption, um modernste Ausstattung zu nutzen, ohne hohe Anschaffungskosten tragen zu müssen. Die Vorteile – von Steuervorteilen über Bilanzneutralität bis hin zur finanziellen Flexibilität – machen Leasing besonders für wachstumsorientierte Unternehmen interessant.

Was ist besser, Leasing oder finanzieren?

Leasing hat meist niedrigere Monatsraten und erlaubt Fahrzeugwechsel, Finanzierung ist langfristig oft günstiger. Die Wahl hängt von individuellen Bedürfnissen ab: Leasing für Flexibilität, Finanzierung für Eigentum und langfristige Kostenkontrolle.

Was ist das Problem bei Leasing?

Der Leasingnehmer oder die Leasingnehmerin muss für die übermäßige Abnutzung des Autos zahlen, so steht es in den Leasingbedingungen. Das Problem: Dafür gibt es keine objektiven Kriterien. Die Feststellung des Minderwerts ist deshalb einer der häufigsten Streitpunkte beim Leasing.

Welche Leasingdauer ist die beste?

Mit einer Leasingdauer von 48 Monaten ist oft das Maximum erreicht für alle, die auf der Suche nach einer mittelfristigen Lösung sind. Eine etwas kürzere typische Leasingdauer liegt bei 24 Monaten, in vielen Fällen ist das aber auch eine gute Alternative.

Warum macht Leasing keinen Sinn?

Leasing macht oft keinen Sinn, weil man nie Eigentümer wird, feste Verträge schwer kündbar sind, zusätzliche Kosten bei Mehrkilometern oder Schäden drohen und man an Servicepartner gebunden ist; langfristig kann es teurer sein als ein Kauf, da man für die Nutzung zahlt, aber am Ende nichts besitzt. Wer Wert auf Eigentum und Flexibilität legt oder unsichere Einkommensverhältnisse hat, für den kann Leasing nachteilig sein, da man das Fahrzeug am Ende zurückgeben muss und keine Vermögenswerte aufbaut.
 

Wer trägt Risiko bei Leasing?

Leasing-Gesellschaften sind oft Tochtergesellschaften einer Bank. Obwohl der geleaste Gegenstand nicht in Ihrem Eigentum ist, tragen Sie normalerweise dennoch alle Risiken, die mit dem geleasten Objekt und seiner Nutzung verbunden sind. Sie sind auch für die Wartung und etwaige Reparaturen zuständig.

Warum ist die Versicherung bei Leasing teurer?

Die Vollkaskoversicherung ist für Leasing-Autos oft teurer

Warum ist das so? Statistisch gesehen verursachen geleaste Fahrzeuge höhere Kosten. Gehört das Fahrzeug dir, kannst du nämlich selbst entscheiden, ob du kleinere Schäden reparieren lässt oder nicht.

Was passiert, wenn man ein Leasingauto kaputt fährt?

Selbstverschuldeter Unfall mit dem Leasingwagen.

Haben Sie den Schaden am Leasingauto selbst verschuldet, springt Ihre Kaskoversicherung ein. Meist schreibt der Leasingvertrag auch den Abschluss einer Vollkaskoversicherung vor, die in der Regel die Kosten für selbst verursachte Schäden übernimmt.

Welche Nachteile hat Kilometerleasing?

Die Hauptnachteile des Kilometerleasings sind teure Nachzahlungen bei überschrittener Kilometerleistung, ein oft geringer Erstattungsbetrag bei zu wenigen Kilometern (der meist gedeckelt ist) und die höheren monatlichen Raten, da der Leasinggeber das Restwertrisiko trägt und dies in den Preis einpreist. Zudem müssen Sie sich auf eine feste Laufzeit und vertragliche Pflichten wie Wartung in Vertragswerkstätten einlassen, ohne das Auto zu besitzen.
 

Wer zahlt neue Reifen bei Leasing?

Wer zahlt beim Leasing die Reifen? Die regulären Standardreifen sind Teil des Fahrzeugs und werden in Form der Leasingrate vom Leasingnehmer bezahlt.

Kann ich mein Leasingauto in einer freien Werkstatt reparieren lassen?

Die Frage, ob Sie einen Schaden selbst reparieren oder in einer freien Werkstatt beheben lassen können, ist im Leasingvertrag geregelt. Üblicherweise muss das Fahrzeug aber in einer Vertragswerkstatt repariert werden. Eine freie Werkstatt oder das Auto selbst zu reparieren sind nicht der Standardfall.

Wer trägt die Kosten für den TÜV beim Leasing?

Die Kosten für Kontrollen und Inspektionen trägt der Leasingnehmer, sofern er mit dem Leasingvertrag kein Wartungspaket abgeschlossen hat.

Was ist bei Leasing alles inklusive?

Was ist beim Leasing inklusive? Beim All Inclusive Leasing sind alle wichtigen Nebenkosten bereits in der monatlichen Rate abgedeckt. Dazu gehören Kfz-Versicherung, Wartung und Reparaturen, Inspektion und Wartung, Bereifung und Verschleiß und vieles mehr.

Vorheriger Artikel
Welche Ausgaben hat man als Single?
Nächster Artikel
Welches ist das beste Reisemobil?