Warum soll man kein Aspirin nehmen?
Gefragt von: Marliese Decker | Letzte Aktualisierung: 9. April 2026sternezahl: 4.3/5 (57 sternebewertungen)
Aspirin (Acetylsalicylsäure) kann schlecht sein, weil es häufig zu Magen-Darm-Problemen (Sodbrennen, Übelkeit, Blutungen), erhöhter Blutungsneigung (Nasenbluten, Zahnfleischbluten) und in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen (Asthma) führt, besonders bei längerem Gebrauch oder hohen Dosen; es ist wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten und bei Bedenken einen Arzt zu konsultieren.
Warum wird Aspirin nicht mehr empfohlen?
Der Effekt von ASS ist bei Gesunden aber so gering, dass der Schaden durch das Blutungsrisiko den Nutzen überwiegt. Die Einnahme von ASS wird daher sowohl in den amerikanischen als auch europäischen Leitlinien zur Vorbeugung für Gesunde nicht empfohlen.
Warum mögen Ärzte Aspirin nicht?
Das Hauptrisiko besteht in einem erhöhten Blutungsrisiko. Aspirin kann gefährliche Blutungen verursachen, beispielsweise Magenblutungen, Hirnblutungen oder Blutungen, die eine Bluttransfusion oder einen Eingriff zur Blutstillung erfordern. Aufgrund dieses Risikos empfehlen wir Aspirin nicht mehr für jeden.
Was spricht gegen Aspirin?
Zu den häufigsten, kurzfristig auftretenden Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit oder Durchfall. Außerdem kann der Wirkstoff zu leichten (z.B. Nasenbluten) bis schwerwiegenden Blutungen führen.
Ist Aspirin schädlich für den Körper?
In normalen Dosen sind sie unbedenklich, aber eine schwere Überdosis kann schwere Symptome verursachen und in seltenen Fällen zum Tod führen.
Eine Milliarde Menschen nehmen dieses Medikament ein! Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt?
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Was passiert, wenn ich jeden Tag Aspirin nehme?
Wie jedes Medikament hat ASS Nebenwirkungen. »Bei einer längerfristigen Einnahme steigen das Blutungsrisiko und die Blutungsdauer, weil das Blut nicht mehr so gut gerinnt«, erklärt die Pharmakologin Keßler. »Vor allem in Magen und Darm kann es wegen ASS zu inneren Blutungen kommen.
Ist Aspirin schädlich für das Herz?
Aspirin (Acetylsalicylsäure, ASS) wird zur Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt, da es die Blutplättchen hemmt und so die Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) verhindert, was bei Herzinfarkt oder Schlaganfall lebensrettend sein kann. Es wird in niedriger Dosierung (z. B. Aspirin protect 100 mg) nach ärztlicher Anweisung bei bestehender Herzerkrankung (Sekundärprävention) empfohlen, während die routinemäßige Einnahme bei gesunden Menschen (Primärprävention) aufgrund von Blutungsrisiken nicht allgemein empfohlen wird und nur nach strenger ärztlicher Abwägung sinnvoll ist, betont die Deutsche Herzstiftung.
Warum nehmen Amerikaner Aspirin ein?
US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass er seit Jahren mehr Aspirin einnimmt als medizinisch empfohlen. „Sie sagen, Aspirin ist gut zur Verdünnung des Blutes, und ich will nicht, dass dickes Blut durch mein Herz fließt“, sagte Trump dem „Wall Street Journal“.
Warum keine Aspirin nehmen?
Aspirin (Acetylsalicylsäure) kann schlecht sein, weil es häufig zu Magen-Darm-Problemen (Sodbrennen, Übelkeit, Blutungen), erhöhter Blutungsneigung (Nasenbluten, Zahnfleischbluten) und in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen (Asthma) führt, besonders bei längerem Gebrauch oder hohen Dosen; es ist wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten und bei Bedenken einen Arzt zu konsultieren.
Welche Alternativen gibt es zu Aspirin als Blutverdünner?
Alternativen zu ASS (Aspirin) als Blutverdünner umfassen andere Thrombozytenaggregationshemmer wie Clopidogrel oder Indobufen, die oft nach Stent-Implantationen eingesetzt werden, sowie die stärkeren Antikoagulanzien (Blutgerinnungshemmer) wie DOAKs (Apixaban, Rivaroxaban, Dabigatran) oder Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon/Marcumar), die direkt Gerinnungsfaktoren hemmen, aber ärztlich verschrieben werden müssen und spezifische Überwachung erfordern. Wichtig ist, dass Sie niemals eigenständig von Aspirin auf ein anderes Mittel umsteigen, da dies gefährlich sein kann.
Was ist besser als Aspirin?
Auf der weltweit größten Herzkonferenz der European Society of Cardiology in Madrid präsentierte ein internationales Forscherteam beeindruckende Ergebnisse: Das Blutverdünnungsmittel Clopidogrel könnte das Risiko für erneute Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich besser senken als Aspirin.
Welche Medikamente sollte man nicht mit Aspirin einnehmen?
ASS: Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten? Das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Trakt nimmt zu, wenn Sie gleichzeitig Aspirin und ein weiteres Schmerzmittel aus der Gruppe der NSARs nehmen. Dazu zählen unter anderem Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen.
Warum wirkt Aspirin so gut?
Sie unterdrücken die Produktion von Prostaglandinen; diese sind nicht nur für Schmerzen verantwortlich, sondern auch für die Symptome von Entzündungen. Dazu zählen Rötungen ebenso wie beispielweise Schwellungen. Aus diesem Grund hat Aspirin® entzündungshemmende Eigenschaften.
Kann man einen Schlaganfall bekommen, wenn man Blutverdünner nimmt?
Bei einem Gesamtwert von "5" kommt es laut Statistik bei 84 von 1.000 Menschen mit diesem Risiko innerhalb von einem Jahr zu einem Schlaganfall. Wenn 1.000 Menschen mit diesem Risiko dagegen blutverdünnende Medikamente einnehmen, bekommen nur 29 von ihnen einen Schlaganfall.
Warum sollte man Aspirin Complex nicht nehmen?
Man sollte kein Aspirin Complex nehmen, wenn man Allergien gegen Acetylsalicylsäure oder Pseudoephedrin hat, an Magenproblemen (Geschwüre), erhöhter Blutungsneigung, schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- oder Nierenversagen, Engwinkelglaukom oder Harnverhalt leidet, schwanger ist, stillt, Diabetes hat (wegen Zucker), gleichzeitig bestimmte Antidepressiva nimmt, oder wenn das Reaktionsvermögen eingeschränkt ist (z.B. durch Alkohol). Kombipräparate können auch gefährlich sein, wenn man andere Schmerzmittel wie Paracetamol dazunimmt, was zu Leberschäden führen kann.
Was ist weniger schädlich, Ibuprofen oder Aspirin?
Die Magenverträglichkeit des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure ist zwar geringer als bei Ibuprofen, dafür belastet Aspirin die Leber nicht. Das gleiche wie für Ibuprofen gilt auch für Paracetamol: Beide Medikamente nehmen die Leber in Anspruch. Außerdem gilt: Viel Wasser trinken.
Welches Organ belastet Aspirin?
Welche Nebenwirkungen von ASS sind bekannt? Zu den häufigsten, kurzfristig auftretenden Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit oder Durchfall. Außerdem kann der Wirkstoff zu leichten (z.B. Nasenbluten) bis schwerwiegenden Blutungen führen.
Warum kein Aspirin am Abend?
Wenn ASS abends eingenommen wird, ist die Thrombozytenhemmung in den kardiovaskulär kritischen Morgenstunden ausgeprägter.
Was ist besser bei Erkältung, Aspirin oder Paracetamol?
Bei einer Erkältung sind sowohl Aspirin (Acetylsalicylsäure, ASS) als auch Paracetamol wirksam gegen Schmerzen und Fieber, aber Aspirin wirkt zusätzlich entzündungshemmend und kann bei Schnupfen mit Pseudoephedrin kombiniert werden; Paracetamol ist schonender, besser für Kinder und Personen mit empfindlichem Magen, während Kombipräparate wie Aspirin Complex nicht immer ideal sind, da Einzelwirkstoffe oft zielgerichteter helfen.
Wie heißt Aspirin in den USA?
Doch während in Deutschland nur das Original von Bayer den Namen tragen darf, steht in den USA und Großbritannien auf nahezu jedem Acetylsalicylsäure-Präparat „Aspirin“. Grund: Das Warenzeichen war jahrelang in fremden Händen.
Ist es gesund, jeden Tag eine Aspirin zu nehmen?
Viele gesunde Menschen über 70 nehmen jeden Tag eine geringe Dosis Aspirin zu sich, um sich vor Herzinfarkt und Schlaganfall zu schützen. Wissenschaftler der Monash University in Melbourne haben nun herausgefunden, dass sich die Gesundheit der betroffenen Personen hierdurch nicht verbessern lässt.
Ist Aspirin gut für das Herz?
Ja, Aspirin (Acetylsalicylsäure) kann fürs Herz sehr gut sein, da es Blutplättchen hemmt und so die Bildung von Blutgerinnseln verhindert, was bei der Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen hilft, aber nur unter ärztlicher Aufsicht, besonders in der Primärprävention, da es auch Blutungsrisiken birgt. Für Menschen, die bereits einen Herzinfarkt hatten, ist es oft ein Standardmittel zur Sekundärprävention.
Ist Aspirin gut für den Blutdruck?
Nein, Aspirin (ASS) senkt den Blutdruck nicht direkt und kann ihn bei manchen Menschen sogar erhöhen oder die Wirkung von Blutdruckmedikamenten beeinträchtigen; es wirkt kardioprotektiv, d.h. es schützt das Herz-Kreislauf-System, aber muss bei bestehendem Bluthochdruck immer ärztlich abgeklärt werden, da es bei falscher Anwendung Risiken birgt. Einige Studien deuten darauf hin, dass niedrig dosiertes ASS abends eingenommen den Blutdruck leicht senken könnte, dies ist aber kein Ersatz für echte Blutdrucksenker.
Welche Schmerzmittel lösen einen Herzinfarkt aus?
Studien haben ergeben, dass Ibuprofen das Risiko eines Herzinfarkts und eines Schlaganfalls erhöhen kann. Schon bei einer ein- bis siebentägigen Einnahme von Ibuprofen erhöht sich das Herzinfarktrisiko um fast 100 Prozent.
Was tun bei Herzinfarkt, wenn man alleine ist?
Wenn Sie alleine einen Herzinfarkt vermuten, wählen Sie sofort die 112 (Notruf), bleiben Sie ruhig, lagern Sie sich mit erhöhtem Oberkörper bequem, lockern Sie enge Kleidung, öffnen Sie die Tür und warten Sie auf den Rettungsdienst – fahren Sie nicht selbst los. Falls die Person das Bewusstsein verliert und nicht mehr atmet, beginnen Sie sofort mit der Herzdruckmassage.
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