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Warum sind Chips so knapp?

Gefragt von: Waltraud Strauß-Neubauer  |  Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2026
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Chips sind knapp, weil die Nachfrage durch Digitalisierung und KI explodiert, das Angebot aber durch Produktionsengpässe, globale Logistikprobleme (Pandemie, Suezkanal-Blockade), geopolitische Spannungen (USA-China-Streit) und die extreme Komplexität der Fertigung nicht mithalten kann, was zu Lieferketten-Chaos und Wartezeiten führt.

Was hat den Chipmangel verursacht?

Der aktuelle Chipmangel lässt sich viel einfacher erklären. Es ist ein Problem von Angebot und Nachfrage . Astronomische Summen werden in den Aufbau von KI-Rechenzentren investiert, die eine Vielzahl von Komponenten benötigen. Das treibt die Nachfrage in die Höhe, und das Angebot kann nicht mithalten, da der Produktionsaufbau Jahre dauert.

Ist die Chipkrise vorbei?

Ende 2022 entspannte sich die Situation merklich, aufgrund der sinkenden Nachfrage im Endkundenmarkt. In einzelnen Industrien, darunter der Automobilbranche, blieben die Lieferzeiten jedoch überdurchschnittlich. Für den Jahresverlauf 2023 wird jedoch mit weiterer Besserung gerechnet.

Warum sind Kartoffelchips heutzutage so klein?

PepsiCo nimmt diese Änderungen vor, weil Verbraucher aufgrund der gestiegenen Inflation weniger Snacks kaufen . Wenn sie doch welche kaufen, greifen sie oft von teureren Marken wie Tostitos zu Eigenmarken von Walmart, Costco und anderen Einzelhändlern.

Warum liefert China keine Chips mehr?

Die Regierung in China hat jetzt gesagt: Die Bau-Teile dürfen unser Land nicht mehr verlassen. Der Grund ist ein Streit zwischen China und den Niederlanden. Ohne die Teile aus China funktionieren die Chips nicht. Die Firma Nexperia kann deshalb gerade keine Chips liefern.

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Warum gibt es die Chipkrise?

Was sind die Ursachen? Eine derart desolate Situation hat nicht nur einen Grund. Vielmehr geht die Chipkrise zurück auf eine Verkettung von unglücklichen Umständen. Gesteigerter Bedarf: Kaum ein modernes Auto kommt ohne Mikrochips aus, von Antrieb, Fahrassistenzsysteme, Sensoren, Airbags bis hin zum Tachometer.

Kann China KI-Chips herstellen?

Infolgedessen hinkt China bei der Herstellung leistungsstarker KI-Chips führenden US-Unternehmen weit hinterher . Die aktuelle und zukünftige Qualitätslücke zwischen US-amerikanischen und chinesischen KI-Chips lässt sich anhand der öffentlich zugänglichen Roadmaps von Nvidia und Huawei (Chinas führendem KI-Chip-Hersteller) verdeutlichen, die beide Unternehmen in diesem Jahr veröffentlicht haben.

Warum sind so wenige Chips in der Tüte?

Der Hohlraum ist beabsichtigt und schützt die Chips auf ihrem Weg vom Werk über den Laden bis zu Ihnen nach Hause . So wird sichergestellt, dass Kunden möglichst viele ganze Chips und nicht nur eine Tüte Krümel erhalten, erklärt Joe Schwarcz, Chemieprofessor an der McGill University.

Warum gelten Kartoffelchips als ungesund?

Kartoffelchips gelten im Allgemeinen als ungesunder Snack, von dem man – wenn man doch nur könnte – die Finger lassen sollte. Gründe dafür sind ein hoher Fett- und Salzgehalt und unerwünschte Stoffe, die während der Herstellung gebildet werden können. Einer dieser Stoffe ist Acrylamid.

Wer ist der größte Kartoffelchipshersteller der Welt?

Doolin gegründete Frito Company und Lay's zu Frito-Lay Inc., einem Lebensmittelgiganten mit einem Gesamtumsatz von über 127 Millionen Dollar jährlich, dem größten aller Hersteller.

Welches Land ist am meisten Chips?

In China wird aktuell das Fünffache an Halbleitern produziert, in den USA sind es mehr als das Vierfache. Auch daher subventioniert Deutschland neue Halbleiterwerke in Magdeburg (Intel), Dresden (TSMC und Infineon) und im Saarland (Wolfspeed).

Besteht im Jahr 2025 immer noch ein Chipmangel?

Ende 2025 erlebt das globale Halbleiter-Ökosystem einen beispiellosen Mangel an Speicherchips mit Folgewirkungen für Gerätehersteller und Endnutzer, die bis weit ins Jahr 2027 anhalten könnten.

Warum kann Deutschland keine Chips herstellen?

Produziert werden die kleinen Chips aber vor allen in Asien und so kommt es bei deutschen Autobauern immer wieder zu Engpässen, zuletzt wieder bei VW. Deutschland und auch das Saarland versuchen immer wieder, Halbleiter-Hersteller wie Wolfspeed und Intel mit Subventionen ins Land zu locken.

Hat die Chip-Knappheit ein Ende?

Die Chipversorgung begann sich 2022 zu verbessern und dürfte sich voraussichtlich auch 2023 fortsetzen . Die Kapazitäten wurden zunächst aufgrund der Schwäche in einigen Endmärkten, insbesondere bei PCs, Smartphones und Unterhaltungselektronik, frei, wo die Umsätze ab März 2022 zurückgingen.

Was haben Halbleiter mit Chips zu tun?

Halbleiter sind spezielle Materialien, die in bestimmten Fällen den Stromfluss ermöglichen. Silizium ist der am häufigsten verwendete Halbleiter. Diese Materialien bilden die Grundlage für die meisten heutigen elektronischen Geräte. Ohne Halbleiter wären Chips und integrierte Schaltkreise nicht möglich.

Wer ist der weltgrößte Chiphersteller?

Der größte Chiphersteller der Welt ist Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), insbesondere als Auftragsfertiger (Foundry) mit über 90 % Marktanteil bei modernsten Chips, während Samsung oft als umsatzstärkster Konzern insgesamt (inklusive eigener Produktion) genannt wird, wobei Nvidia nach Marktkapitalisierung führt. TSMC fertigt Chips für Firmen wie Nvidia, Apple und Qualcomm, während Samsung sowohl eigene Speicherchips als auch Prozessoren herstellt und Intel als integrierter Hersteller (IDM) ein wichtiger Konkurrent ist. 

Was ist schlimmer, Chips oder Süßigkeiten?

US-Forscher haben sich jetzt in einer Langzeitstudie mit den Gründen für Gewichtszunahme befasst. Das Fazit: Kartoffelchips sind schlimmer als Süßigkeiten.

Wie viele Tüten Chips pro Tag sind schädlich?

Steht nur „Pflanzenöl“ auf der Verpackung, handelt es sich meist um Palmöl, das weniger gesund ist. Chips sollten auf 2–3 Packungen pro Woche beschränkt werden, bei einer kaliumarmen Ernährung entsprechend weniger.

Warum darf man keine Chips mehr essen?

Chips enthalten oft hohe Mengen an gesättigten Fetten, Salz und Zucker. Diese Kombination kann das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Beim Frittieren von Kartoffeln entsteht der Stoff Acrylamid, der als potenziell krebserregend gilt.

Ist es gesund, pro Woche eine Tüte Chips zu essen?

Als gelegentlicher Genuss – etwa ein- bis zweimal pro Woche eine kleine Portion (etwa 30 Gramm) – gelten Chips für gesunde Erwachsene als unbedenklich. Wer jedoch regelmäßig zur Tüte greift, überschreitet schnell die empfohlene Fett- und Salzmenge pro Tag.

Wie viele Chips waren früher in der Tüte?

Der Inhalt der Chipsfrisch-Tüte wurde von 175 Gramm auf 150 Gramm geschrumpft. Bei gleichem Preis von 1,79 Euro macht das eine versteckte Preiserhöhung von 17 Prozent. Bei der Großpackung sind nun 35 Gramm weniger drin, was einer Preiserhöhung von 16 Prozent entspricht.

Warum essen wir so gerne Chips?

Weil fettige und süße Lebensmittel das Belohnungssystem so stark aktivierten, lerne das Gehirn, unbewusst solche Lebensmittel zu bevorzugen, berichtete ein Team des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung in Köln.

Welche Firma stellt KI-Chips her?

Der Auftragsfertiger TSMC aus Taiwan etwa produziert die KI-Chips für Nvidia aktuell auf seinen Fünf- und Drei-Nanometer-Prozessen; der nächste Verkleinerungsschritt auf zwei Nanometer steht kurz vor dem Serieneinsatz.

Warum kommen alle Chips aus Taiwan?

Amerikanische Firmen wie Apple und Nvidia lassen ihre Chips von TSMC produzieren. K. T. Li legte vor fünfzig Jahren den Fokus auf die Halbleitertechnologie, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA zu vertiefen und Taiwan so sicherer zu machen.

Sind selbstgemachte Chips gesund?

Selbstgemachte Chips sind gesünder als gekaufte, aber nur, wenn man sie schonend zubereitet (z.B. im Dörrautomat oder bei niedriger Hitze im Ofen), da das Frittieren oder starke Erhitzen krebserregendes Acrylamid bilden kann, während der Nährwert von Gemüsesorten durch hohe Hitze verloren geht. Der Vorteil liegt in der besseren Kontrolle über Fett und Salz und der Möglichkeit, frische Zutaten zu verwenden, aber sie sind kein gesundes Grundnahrungsmittel und sollten in Maßen genossen werden.
 

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