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Warum sich Riester nicht lohnt?

Gefragt von: Frau Bianka Hiller  |  Letzte Aktualisierung: 27. Oktober 2026
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Die Aussage "Riester-Rente lohnt sich nicht" ist pauschal falsch, aber die Kritikpunkte (hohe Kosten, niedrige Zinsen, Komplexität, Beitragsgarantie, Besteuerung) machen sie für viele unattraktiv, insbesondere für Gutverdiener; sie kann sich aber für Geringverdiener, Familien mit Kindern und Berufseinsteiger lohnen, wenn Zulagen voll ausgeschöpft werden und der richtige Vertrag gewählt wird. Die Rendite ist oft geringer als bei Alternativen wie ETFs, da die gesetzliche Garantie die Anbieter zu risikoarmer, zinsarmer Anlage zwingt.

Warum macht Riester keinen Sinn?

Kritikpunkte: Niedrige Zinsen, hohe Kosten und komplizierte Vertragsbedingungen machen die Riester-Rente für viele unattraktiv. Die Rendite ist oft gering. Alternativen: ETFs, Fonds oder andere flexible Anlageformen bieten oft höhere Renditen und geringere Kosten als die Riester-Rente.

Welche Nachteile hat die Riester-Rente?

Die Hauptnachteile der Riester-Rente sind hohe Kosten, niedrige Renditen aufgrund der Beitragsgarantie (die zu zinsarmen Anlagen zwingt), komplexe Verträge, die volle Besteuerung der Rentenzahlungen im Alter und eingeschränkte Verfügbarkeit des Kapitals, was die Attraktivität gegenüber Alternativen wie ETFs mindert. Auch Geringverdiener haben oft wenig Vorteil, da die Grundsicherung ihre „Aufstockung“ mindert.
 

Ist die Riester-Rente heute noch sinnvoll?

Wenn Sie gut verdienen, lohnt sich eine Riester-Rente besonders für Sie. Für die volle Riester-Zulage zahlen Sie höhere Sparbeiträge ein (4 Prozent aus dem Einkommen des Vorjahrs, begrenzt auf 2.100 Euro, abzüglich eventueller Zulagen). Dies wirkt sich aber auch positiv auf Ihren Steuervorteil aus.

Ist die Riester-Rente ein Flop?

Die Riester-Rente gilt oft als „Flop“, weil sie trotz staatlicher Förderung wegen hoher Kosten, geringer Renditen, mangelnder Flexibilität und intransparenter Verträge viele Sparer enttäuscht hat, mit geringen Auszahlungen und vielen gekündigten oder ruhenden Verträgen. Die Kritik ist so groß, dass die Regierung plant, sie durch ein einfacheres, attraktiveres System zu ersetzen, aber bestehende Verträge weiterlaufen oder gewechselt werden können.
 

Für wen eine Riester-Rente trotz allem SINNVOLL sein kann! | 50k HR

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Warum scheiterte die Riester-Rente?

Die Riester-Rente gilt oft als gescheitert wegen hoher Kosten, Intransparenz und niedriger Renditen, die den Nutzen schmälern, besonders bei Versicherungsverträgen. Kritisiert werden auch bürokratische Hürden, die vielen Sparern die volle staatliche Zulage verwehren und Verträge unattraktiv machen, wodurch viele Riester-Verträge stillgelegt oder gekündigt werden. 

Wie alt muss man werden, damit sich Riester lohnt?

Die Riester-Rente sieht abgesehen von wenigen Ausnahmen die Zahlung einer lebenslangen Rente durch einen Versicherer vor. Die rechnet sich oft nur, wenn man 95 Jahre und älter wird. Ein Riester-Vertrag muss auch Ihrem Bedarf entsprechen. Es gibt oft passendere Optionen, für das Alter vorzusorgen.

Warum wird die Riester-Rente kritisiert?

Im Rückblick betrachtet steht die Riester-Rente für rentenpolitisches Versagen. Die Kritik an der Riester-Rente ist vielfältig: zu kompliziert, zu hohe Kosten, zu wenig Rendite, ein Geschenk für Banken und die Versicherungswirtschaft, zu wenig Flexibilität und zu starre Vorgaben.

Wann wird Riester abgeschafft?

Ab 2027 können allerdings keine Verträge mehr nach altem Riester-Modell abgeschlossen werden.

Ist die Riester-Rente für Gutverdiener sinnvoll?

Attraktiv ist die Riester-Rente für Gutverdiener vor allem aufgrund der damit möglichen Steuervorteile. Je höher der Steuersatz des Riesternden, desto lukrativer sind die dadurch erzielten Steuervorteile. Eine Kombination mit der Rürup-Rente ist möglich und kann sich zusätzlich lohnen.

Was ist besser als Riester-Rente?

Rürup kann also eine sinnvolle Alternative zu Riester sein. Die Rürup–Rente richtet sich unter anderem an Personen, die nicht pflichtversichert sind. Also Personen, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen, aber dürfen. Sie ist demnach nicht auf bestimmte Personengruppen beschränkt.

Kann man bei Riester Geld verlieren?

Ihr Geld dient nicht mehr der Altersvorsorge und Sie verlieren Ihren Anspruch auf staatliche Förderung, in Form Ihrer vorhandenen Zulagen und Steuerermäßigungen. Bevor Sie sich also für diesen Schritt entscheiden, prüfen Sie zunächst, ob nicht eine der Alternativen für Sie infrage kommt.

Wie lange zahlt man in die Riesterte ein?

Ihre Riester-Rente: lebenslang und garantiert

Mit einem Riester-Vertrag können Sie sich auf eine lebenslange Rente in Form einer monatlichen Rentenzahlung verlassen. Lebenslang bedeutet, dass Ihnen die Riester-Rente nicht nur bis zu einem bestimmten Alter, sondern bis zu Ihrem Lebensende gezahlt wird.

Soll man die Riester-Rente stilllegen?

Ja, eine Riester-Rente stillzulegen (beitragsfrei zu stellen) ist oft sinnvoller als eine Kündigung, da Sie das angesparte Guthaben und die staatlichen Zulagen nicht zurückzahlen müssen und das Kapital weiter verzinst wird, auch wenn keine neuen Zulagen fließen und Sie die Beiträge pausieren können. Eine Kündigung führt fast immer zu Verlusten, da erhaltene Zulagen und Steuervorteile zurückgefordert werden, was sie zur schlechtesten Option macht, besonders bei Verträgen mit langer Laufzeit. 

Warum hat Riester einen schlechten Ruf?

Die Hauptnachteile der Riester-Rente sind hohe Kosten, niedrige Renditen aufgrund der Beitragsgarantie (die zu zinsarmen Anlagen zwingt), komplexe Verträge, die volle Besteuerung der Rentenzahlungen im Alter und eingeschränkte Verfügbarkeit des Kapitals, was die Attraktivität gegenüber Alternativen wie ETFs mindert. Auch Geringverdiener haben oft wenig Vorteil, da die Grundsicherung ihre „Aufstockung“ mindert.
 

Welche Alternativen gibt es zur Riester-Rente?

Alternativen zur Riester-Rente sind unter anderem die Rürup-Rente (Basisrente) (Steuervorteile), die betriebliche Altersvorsorge (bAV) (oft mit Arbeitgeberzuschuss), private Rentenversicherungen (klassisch oder fondsgebunden), ETFs und Fonds-Sparpläne (flexibel) sowie für Selbstständige die freiwillige gesetzliche Rentenversicherung, je nach individueller Situation und Bedürfnissen. Auch eine Kombination verschiedener Modelle ist sinnvoll, wobei die Regierung plant, die Riester-Rente durch eine flexiblere, staatlich geförderte Alternative zu ersetzen. 

Was spricht gegen Riester?

Die Hauptnachteile der Riester-Rente sind hohe Kosten, niedrige Renditen aufgrund der Beitragsgarantie (die zu zinsarmen Anlagen zwingt), komplexe Verträge, die volle Besteuerung der Rentenzahlungen im Alter und eingeschränkte Verfügbarkeit des Kapitals, was die Attraktivität gegenüber Alternativen wie ETFs mindert. Auch Geringverdiener haben oft wenig Vorteil, da die Grundsicherung ihre „Aufstockung“ mindert.
 

Was ändert sich 2025 bei Riester-Rente?

Bei Einführung der Riester-Rente lag der gesetzliche Garantiezins, der generell für die gesamte Dauer eines Vertrags gilt, noch bei 3,25 Prozent. Nach jahrelangem Sinkflug bis auf 0,25 Prozent wurde er zu Jahresbeginn 2025 auf 1 Prozent angehoben.

Wann sollte man sich die Riester-Rente auszahlen lassen?

Die Riester-Rente wird normalerweise mit dem Eintritt in die Regelaltersrente ausgezahlt, aber frühestens mit 62 Jahren (Verträge vor 2012: ab 60 Jahren), wobei eine vollständige Einmalauszahlung von bis zu 30 % des Guthabens möglich ist, der Rest wird lebenslang monatlich gezahlt. Eine frühere Auszahlung ist möglich, führt aber zur Rückzahlung von Zulagen und Steuervorteilen. 

Warum kündigen so viele die Riester-Rente?

Hohe Kosten und niedrige Renditen machen diese Option zunehmend unattraktiv. Bestehende Verträge werden zudem vielfach nicht mehr bespart. Für Finanztip-Chefredakteur Saidi Sulilatu ist das Vorhaben, eine verlässliche Altersvorsorge durch die staatlich geförderte Riester-Rente zu ermöglichen mittlerweile gescheitert.

Für wen lohnt sich Riester noch?

Die Riester-Rente lohnt sich besonders für Familien mit Kindern (wegen der hohen Kinderzulagen), Geringverdiener (hohe staatliche Zulagen im Verhältnis zum Einkommen), Alleinerziehende und Beamte/Arbeitslose mit Kinderbezug, da sie von den Zulagen profitieren und oft besser verdienen, wenn sie rentenversicherungspflichtig waren; auch Gutverdiener können durch Steuervorteile profitieren, sollten aber Alternativen prüfen. 

Warum ist Riester-Rente gescheitert?

Die Riester-Rente gilt als gescheitert, weil sie oft durch hohe Kosten, intransparente Strukturen, versteckte Provisionen und niedrige Renditen gekennzeichnet ist, die die staatlichen Zulagen und die Inflation auffressen, was sie für viele unattraktiv macht und zu Kündigungen führt. Die eingebaute Beitragsgarantie verhinderte hohe Gewinne, während die komplexen Verträge und Bürokratie die Verbraucher abschreckten, weshalb eine Nachfolgeregelung geplant wird. 

Was passiert mit Riester, wenn ich sterbe?

Bei Tod des Riester-Sparers geht das Guthaben an Ehepartner oder Kinder, wobei staatliche Förderungen nur bei Übertragung auf einen eigenen Riester-Vertrag des Ehepartners oder bei Auszahlung an kindergeldberechtigte Kinder erhalten bleiben; ansonsten müssen Zulagen zurückgezahlt werden, in der Rentenphase sichert eine Rentengarantiezeit die Zahlungen für den Partner ab. 

Sollte man die Riester-Rente kündigen?

Nein, die Riester-Rente sollte man in den meisten Fällen nicht kündigen, da dies fast immer zu erheblichen finanziellen Verlusten führt, da erhaltene Zulagen, Steuerersparnisse und Gebühren zurückgezahlt bzw. verloren gehen, was oft unter dem eingezahlten Betrag endet. Bessere Alternativen sind meist die Beitragsfreistellung, um das angesparte Kapital zu erhalten, oder eine Beitragsreduzierung, um weiterhin Zulagen zu bekommen, sowie ein möglicher Anbieterwechsel, falls der Vertrag zu teuer ist.
 

Wie viel sollte man in die Riester-Rente einzahlen?

Um die volle staatliche Förderung bei der Riester-Rente zu erhalten, müssen Sie mindestens 4 % Ihres rentenversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens des Vorjahres einzahlen, abzüglich der erhaltenen Zulagen, mindestens aber 60 € pro Jahr (5 €/Monat), maximal aber 2.100 € pro Jahr (plus Zulagen). Der tatsächlich zu leistende Eigenanteil wird durch die Zulagen reduziert, sodass Sie weniger selbst zahlen müssen, aber die volle Förderung bekommen, solange Sie die 4 %-Grenze (bis 2.100 €) einhalten. 

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