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Warum sehe ich abends immer verschwommen?

Gefragt von: Tino Krauß-Bernhardt  |  Letzte Aktualisierung: 28. Februar 2026
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Abends verschwommen sehen kann viele Ursachen haben, von harmlosen wie müden Augen nach Bildschirmarbeit oder trockener Luft bis zu ernsthafteren Problemen wie Grauer Star (Katarakt), ungenügender Korrektur von Sehfehlern (Kurz-, Weitsichtigkeit), Diabetes, oder sogar einer seltenen echten Nachtblindheit (Hemeralopie), die oft mit Netzhautproblemen oder Vitamin-A-Mangel zusammenhänget. Wichtig ist, auf Begleitsymptome zu achten, da verschwommenes Sehen abends auch ein Frühsymptom für Migräne oder Durchblutungsstörungen sein kann und ein Arztbesuch ratsam ist, besonders wenn es häufiger auftritt.

Warum sieht man abends schlechter?

Sie sehen abends schlechter, weil sich bei Dunkelheit die Pupillen weiten, was bestehende Sehfehler (wie Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung) stärker hervorhebt, die Pupillen altersbedingt nicht mehr optimal reagieren oder die Augenlinse eintrübt (Grauer Star). Auch trockene Augen, Müdigkeit, Medikamente oder systemische Erkrankungen (z.B. Diabetes) können die Sicht beeinträchtigen, da der Sehapparat in den Dämmerungsmodus schaltet und empfindlicher wird.
 

Warum verschwimmt meine Sicht abends?

Nachtblindheit ist meist ein Anzeichen für eine Vergiftung oder Krankheit oder eine Folge des Alterungsprozesses . Kleine Pupillen reduzieren die Lichtmenge, die ins Auge gelangt, und verursachen in der Regel nur eine leichte Nachtblindheit. Es gibt viele Ursachen für kleine Pupillen. Da sich die Pupillen mit zunehmendem Alter verkleinern, haben ältere Menschen ein höheres Risiko für Nachtblindheit.

Was sind die Ursachen für verschwommenes Sehen?

Verschwommenes Sehen wird oft durch häufige Probleme wie Fehlsichtigkeiten (Kurz-, Weit-, Hornhautverkrümmung), trockene Augen oder Überanstrengung verursacht, kann aber auch auf ernstere Erkrankungen wie Grauen/Grünen Star, Netzhautprobleme oder Diabetes hinweisen, besonders wenn es plötzlich auftritt oder mit Schmerzen, Kopfschmerzen oder Sehstörungen wie Lichtblitzen einhergeht, weshalb in solchen Fällen umgehend ein Augenarzt aufgesucht werden sollte. Eine genaue Diagnose ist nur durch einen Fachmann möglich, da die Ursachen von harmlos bis dringend reichen. 

Warum sehe ich nach dem Schlafen plötzlich verschwommen?

Nach dem Aufwachen kann die Sicht verschwommen sein, weil die Augen während des Schlafs weniger Tränenflüssigkeit produzieren. Falls die Unsichtbarkeit anhält, könnten trockene Augen oder Blutzuckerprobleme eine Rolle spielen.

Plötzlich verschwommen Sehen - Was sind die Ursachen?

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Was fehlt dem Körper, wenn man verschwommen sieht?

Zu den häufigsten zählen ein rapider Abfall des Blutdrucks, trockene Augen oder ein nicht ausreichend korrigierter Sehfehler. Unscharfe Sicht kann aber auch als Begleiterscheinung beispielsweise bei Migräneattacken oder als Reaktion auf bestimmte Medikamente oder Augentropfen auftreten.

Wie äußert sich ein Mini-Schlaganfall im Auge?

Plötzliche einseitige Sehstörung

Die Amaurosis fugax ist ein Warnsymptom, das mit einer plötzlichen Sehstörung auf einem Auge einhergeht. Häufig werden Symptome wie Schleier- oder Nebelsehen beschrieben. So, als würde man durch eine Milchglasscheibe sehen auf dem betroffenen Auge.

Welche Ursachen kann verschwommenes Sehen haben?

Verschwommenes Sehen im Zusammenhang mit dem Kreislauf wird oft durch Durchblutungsstörungen verursacht, wenn das Gehirn und die Augen nicht genug Blut und Sauerstoff bekommen, etwa bei niedrigem Blutdruck oder Herzrhythmusstörungen. Auch Dehydrierung oder Stress können Kreislaufprobleme und Sehstörungen auslösen. Während vorübergehendes Verschwimmen oft harmlos ist (z.B. beim Aufstehen), sollte plötzlich auftretendes unscharfes Sehen, besonders mit Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Gesichtsfeldausfällen, sofort ärztlich abgeklärt werden, da es auf ernste Ursachen wie einen Schlaganfall hindeuten kann.
 

Welchen Mangel kann man bei verschwommen sehen?

Vitamin A ist antioxidativ und für den Sehprozess sehr wichtig. Durch einen Mangel wird im Körper nicht genügend Rhodopsin (Sehpurpur) gebildet. Dies kann das Risiko einer Nachtblindheit erhöhen. Vitamin B12 kann dazu beitragen, das Risiko, an einer Makuladegeneration zu erkranken, zu minimieren.

Was tun gegen Schleier vor den Augen?

Wenn Sie einen Schleier vor den Augen haben, sollten Sie sofort einen Augenarzt aufsuchen, da dies harmlose Ursachen (wie Glaskörpertrübungen) haben kann, aber auch ernste Probleme (wie Netzhautablösung, grüner Star, Katarakt) signalisieren kann, die eine dringende Behandlung erfordern. Während Sie auf den Termin warten, können Sie bei harmlosen Trübungen versuchen, viel zu trinken oder die Erscheinungen zu ignorieren, aber bei plötzlichem Auftreten, Lichtblitzen, Rußregen oder einem verdunkelten Gesichtsfeld ist Eile geboten. 

Warum verschwimmt mein Sehen, wenn ich müde bin?

Müde Augen und verschwommenes Sehen sind oft ein Zeichen von Überanstrengung (Bildschirmarbeit, Stress, Schlafmangel), Trockenheit, Dehydrierung oder einer unkorrigierten Sehschwäche wie Weitsichtigkeit. Regelmäßige Pausen, Blinzeln, viel trinken und Stressabbau helfen, kurzfristig die Beschwerden zu lindern, aber ein Besuch beim Augenarzt oder Optiker ist wichtig, um ernstere Ursachen auszuschließen und die Sehstärke prüfen zu lassen. 

Was ist es, das vor meinem Auge schwimmt?

Wenn Sie etwas im Auge schwimmen sehen, sind das meist harmlose Glaskörpertrübungen (Mouches volantes), kleine Schatten durch Kollagenfasern im Augenglas (Glaskörper). Sie sehen sie oft als Punkte, Fäden oder Fliegen, besonders vor hellen Hintergründen wie dem Himmel. Achtung: Eine plötzliche Zunahme mit Lichtblitzen kann ein Notfall (Netzhautablösung) sein und erfordert sofort einen Augenarztbesuch.
 

Warum Sehen wir unter Wasser unscharf?

Man sieht unter Wasser verschwommen, weil das menschliche Auge für die Luft optimiert ist und Licht anders bricht als Wasser, wodurch die Hornhaut ihre korrigierende Funktion verliert und das Bild nicht mehr scharf auf der Netzhaut gebündelt wird, was eine Taucherbrille mit einem Luftpolster vor dem Auge korrigiert, um das normale Sehen wiederherzustellen.
 

Was ist eine Dämmerung-Sehstörung?

Bei einer Hemeralopie sind genau diese Stäbchen in ihrer Funktion beeinträchtigt – sie reagieren nicht (mehr) ausreichend auf das geringe Licht in der Dämmerung oder Nacht. Das Resultat ist ein deutlich eingeschränktes Sehvermögen bei schlechten Lichtverhältnissen – auch bekannt als Nachtblindheit.

Warum sehe ich in der Nacht so schlecht?

Wer an Nachtblindheit oder Nachtsehstörungen leidet, sieht im Dunkeln kaum oder gar nicht. Der Grund dafür sind geschädigte Sinneszellen in der Netzhaut der Augen, die Stäbchenzellen. Der Defekt ist entweder angeboren oder wird im Laufe des Lebens erworben - entweder durch Vitamin-A-Mangel oder diverse Erkrankungen.

Welche Sehstörungen sind gefährlich?

Gefährliche Sehstörungen sind plötzlich auftretende Symptome wie Lichtblitze, Rußregen (viele schwarze Punkte), Schatten, Vorhangsehen oder plötzlicher Sehverlust – dies deutet oft auf eine akute Netzhautablösung oder Grünen Star hin und erfordert sofortige augenärztliche Hilfe, um Erblindung zu verhindern. Auch Symptome wie krumme Linien, die auf eine Makuladegeneration hindeuten, oder starke Augenschmerzen müssen ernst genommen werden.
 

Warum sehe ich nach dem Schlafen verschwommen?

Verschwommenes Sehen nach dem Schlafen ist oft harmlos und durch trockene Augen (weniger Tränenfilm), kurzzeitige Durchblutungsschwankungen (durch zu schnelles Aufstehen), eine ungünstige Schlafposition, Schlafmangel oder Überanstrengung bedingt, die sich meist schnell normalisiert, aber bei anhaltenden oder plötzlichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Lichtblitzen einen Arztbesuch (Augenarzt, Internist) erforderlich machen, da ernstere Ursachen wie Glaukom, Netzhautablösung, Schlaganfall, Diabetes (Grüner Star, Netzhautablösung, Schlaganfall, Diabetes) vorliegen könnten.
 

Welches Vitamin macht die Augen wieder scharf?

Ernährung für die Sehkraft und das Auge

Vitamin C: Obst und Fruchtsäfte. Zeaxanthin: rote Trauben, grüne Bohnen. Lutein: grüne Paprika, Kürbis, Grünkohl.

Bei welchen Krankheiten sieht man verschwommen?

Die häufigsten Ursachen für eine verschwommene Sicht umfassen:

  • Refraktionsfehler (z. B. ...
  • Altersbedingte Makuladegeneration.
  • Katarakte (grauer Star)
  • Geschädigte Netzhaut aufgrund eines Diabetes (diabetische Retinopathie).
  • Glaukom (Grüner Star)

Warum sehe ich plötzlich unscharf?

Wenn Sie plötzlich verschwommen oder doppelt sehen, suchen Sie umgehend einen Augenarzt auf. Wenn Sie nur manchmal leicht verschwommen sehen, könnte dies einfach auf Müdigkeit, eine Überlastung der Augen oder übermäßige Sonneneinstrahlung hinweisen.

Was hilft gegen verschwommenes Sehen?

Wenn Sie verschwommen sehen, sollten Sie zuerst die Ursache klären: Bei plötzlichen, starken Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Sehstörungen sofort einen Arzt oder Notdienst aufsuchen. Bei milderem, anhaltendem Problem helfen vorübergehend Pausen, kalte Kompressen, genug Schlaf und Stressreduktion; aber auch hier ist ein Termin beim Augenarzt dringend ratsam, um ernste Erkrankungen wie Glaukom oder Netzhautprobleme auszuschließen, da nur eine professionelle Diagnose die richtige Behandlung (z. B. Brillen, Tropfen, Operation) einleiten kann.
 

Was sind die Anzeichen für einen Augeninfarkt?

Der Augeninfarkt zeichnet sich durch eine plötzliche, schmerzlose Sehverschlechterung innerhalb von Sekunden aus. Unbehandelt führt er in rund 95 Prozent der Fälle zu einem schweren und dauerhaften Sehverlust im betroffenen Auge. Der Grund ist ein Gerinnsel in den Blutgefäßen, welche die Netzhaut versorgen.

Was sind die 5 Warnzeichen eines Schlaganfalls?

Die häufigsten Symptome eines Schlaganfalls sind Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit sowie sehr starke Kopfschmerzen. Mit dem FAST-Test lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Verdacht auf einen Schlaganfall überprüfen.

Welche Krankheiten lösen Sehstörungen aus?

Welche innere Erkrankungen lösen eine Sehverschlechterung aus?

  • Migräne.
  • Kopfverletzungen.
  • Diabetes mellitus.
  • Niedriger und hoher Blutdruck (Hypotonie und Hypertonie)
  • Schlaganfälle.
  • Hirnblutungen und Hirnhautentzündungen (Enzephalitis)
  • Hirntumoren.
  • Multiple Sklerose.

Wie sieht ein Herdblick aus?

Ein Herdblick sieht aus wie ein unwillkürliches Abdriften des Blicks oder sogar des ganzen Kopfes zur Seite der Hirnschädigung, zum Beispiel nach einem Schlaganfall. Die Augen lassen sich nicht kontrollieren und schauen fest in eine Richtung (links oder rechts), auch wenn der Betroffene geradeaus sehen möchte. Dies kann mit Schwindel, Doppelbildern, Sehstörungen, Problemen beim Greifen von Objekten oder Orientierungsschwierigkeiten einhergehen.