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Warum schrumpft die Stadt Gelsenkirchen?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. René Beckmann  |  Letzte Aktualisierung: 11. September 2026
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Gelsenkirchen schrumpft hauptsächlich aufgrund des Strukturwandels vom Industrie- zum Dienstleistungsstandort nach dem Niedergang des Bergbaus, was zu Abwanderung und sinkender Geburtenrate führt, gepaart mit demografischen Veränderungen wie Alterung und Migration, sodass die Einwohnerzahl bis 2040 voraussichtlich weiter sinken wird, obwohl die Stadt durch Zuzüge von Menschen mit Migrationshintergrund eine diverse Bevölkerung behält.

Warum ist Gelsenkirchen die Stadt der tausend Feuer?

Früher hatte Gelsenkirchen aufgrund der vielen Fackeln, mit denen die Kokereien das überschüssige Koksofengas entsorgten, den Beinamen Stadt der 1000 Feuer.

Wie hoch ist die Gesamtverschuldung der Stadt Gelsenkirchen?

Gelsenkirchen hat eine hohe Gesamtverschuldung (über 1,2 Mrd. € Ende 2022) und eine der höchsten Pro-Kopf-Verschuldungen in NRW, was hauptsächlich an hohen Kassenkrediten liegt, die durch historische Belastungen entstanden sind. Das Land NRW plant eine Altschuldenlösung, um Gelsenkirchen zu entlasten und die kommunale Handlungsfähigkeit zu sichern, während die Stadt auch mit vielen Privatinsolvenzen kämpft und Schuldnerberatungsangebote bereitstellt.
 

Wie viele Syrer leben in Gelsenkirchen?

Mehr als 10.000 Syrer in Gelsenkirchen: So viele arbeiten. Gelsenkirchen. Nach türkischen Mitbürgern sind sie die größte Migrantengruppe in Gelsenkirchen: Fakten zur syrischen Community in der Stadt.

Wieso ist Gelsenkirchen arm?

Gelsenkirchen ist arm, weil der Wegfall der Schwerindustrie (Kohle, Stahl) zu massiver Arbeitslosigkeit führte, was eine Abhängigkeit von Sozialleistungen schuf und die lokale Wirtschaft schwächte, was wiederum Leerstand, soziale Probleme und Armut in der Stadt verstärkte – ein klassischer Fall von Strukturwandel im Ruhrgebiet, der die Stadt bis heute prägt. 

Soko Kernbohrer tritt Sparkasse die Tür ein! Razzia in Gelsenkirchen der Bürgergeld-Hauptstadt!

19 verwandte Fragen gefunden

Welcher Stadtteil von Gelsenkirchen ist der ärmste?

Westpol: Gelsenkirchen: Wie tickt die ärmste Stadt Deutschlands? - hier anschauen.

Welche Stadt ist die ärmste Stadt Deutschlands?

Die ärmste Stadt Deutschlands ist laut aktuellen Studien und Statistiken regelmäßig Gelsenkirchen, mit dem niedrigsten verfügbaren Einkommen pro Kopf und hohen Armutsquoten, gefolgt von anderen Ruhrgebietsstädten wie Duisburg und Herne, sowie Ludwigshafen und Offenbach, die ebenfalls zu den ärmsten Kommunen zählen. 

Welches ist der beste Stadtteil von Gelsenkirchen?

Horst zählt zu den schönsten Wohngegenden in Gelsenkirchen und punktet besonders mit den Freizeitmöglichkeiten.

In welcher Stadt in Deutschland leben die meisten Syrer?

Viele Syrer/-innen wohnen im Ruhrgebiet

Mit Blick auf einzelne Kreise und kreisfreie Städte wohnten die meisten Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit in Essen (18.970), Dortmund (14.600), im Kreis Recklinghausen (13.610), in Wuppertal (11.475) und in Bochum (11.350).

Wie viele Türken leben in Gelsenkirchen?

Ende 2022 lebten rund 19.450 Menschen mit türkischem Pass in Gelsenkirchen, was die Stadt zu einem der Orte mit den meisten Personen türkischer Herkunft in NRW machte, nach Köln und Duisburg, wie IT.NRW berichtet. Gelsenkirchen ist bekannt für seine Vielfalt, mit Menschen aus über 130 Nationen, wobei etwa ein Fünftel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat. 

Wo wohnt man am besten in Gelsenkirchen?

Die besten Wohnlagen in Gelsenkirchen - Schloss Berge Quartier. Das Schloss Berge Quartier im Osten Buers gehört zu den attraktivsten Wohnlagen im Ruhrgebiet. Freistehende Einfamilienhäuser aus den verschiedensten Jahrzehnten und gebaut in den unterschiedlichsten Stilen prägen das Bild.

Welche Stadt ist in NRW am höchsten verschuldet?

Durch die schwache gesamtdeutsche Page 7 Kommunalranking NRW 2025 7 wirtschaftliche Lage brechen am aktuellen Rand die Gewerbesteuereinnahmen massiv ein (das aktuelle von den statistischen Ämtern veröffentlichte Jahr ist 2023), wodurch Monheim die höchste Verschuldung je Einwohner in NRW zu schultern hat.

Wie hoch ist das durchschnittliche Gehalt bei der Stadt Gelsenkirchen?

Wieviel Gehalt zahlt Stadt Gelsenkirchen? Basierend auf 63 Gehaltsangaben beträgt das durchschnittliche Gehalt bei Stadt Gelsenkirchen zwischen 38.400 € für die Position „Hausmeister:in“ und 84.200 € für die Position „Abteilungsleiter:in“.

Wie hoch ist der Migrationshintergrund in Gelsenkirchen?

Der Ausländeranteil in Gelsenkirchen ist hoch, wobei etwa ein Viertel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund aus über 130 Nationen hat, was Gelsenkirchen als "Bunte Heimat" prägt, auch wenn spezifische aktuelle Zahlen für den reinen Ausländeranteil im Vergleich zu anderen NRW-Städten wie Wuppertal oder Bielefeld fehlen, aber die Integration als wichtiges Thema gesehen wird. 

Was ist typisch für Gelsenkirchen?

Meist nur als Industriestadt bekannt, hat Gelsenkirchen seinen Besucherinnen und Besuchern viel zu bieten: weitläufige Parks, historische Stätten und Attraktionen am Rhein-Herne-Kanal vom Amphitheater bis zur preisgekrönten Stahlbrücke.

Was ist der größte Stadtteil in Gelsenkirchen?

Der Stadtteil mit den meisten Einwohnern und der größten Fläche ist Buer.

Wo in Deutschland sind am wenigsten Ausländer?

Die wenigsten Ausländer leben in den ostdeutschen Bundesländern, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Sachsen, wo die Ausländeranteile oft im einstelligen Bereich liegen, während in westdeutschen Regionen die Zahlen höher sind und sich Ausländer in Städten und Industriezentren konzentrieren. Innerhalb dieser Regionen sind es oft ländliche Gebiete und kleinere Landkreise mit dem geringsten Anteil, wie zum Beispiel der Landkreis Elbe-Elster oder Hildburghausen.
 

Wer hat die meisten Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen?

Asylanträge in Deutschland nach Herkunftsländern 2025. Im Jahr 2025 stammten bis Ende November rund 59.200 Asylanträge in Deutschland von Flüchtlingen aus Afghanistan. Damit war Afghanistan das häufigste Herkunftsland von Asylbewerbern; gefolgt von Syrien mit circa 23.100 und der Türkei mit etwa 13.800 Anträgen.

Wie viel Geld bekommen syrische Flüchtlinge in Deutschland?

Während der Antragsstellung erhält eine alleinstehende Person in Deutschland 441 Euro pro Monat, darunter 196 Euro Taschengeld und 245 Euro für den notwendigen Bedarf wie Lebensmittel. Auch Asylbewerber ohne Verpflegung in Asylunterkünften wie der 32-jährige Hasan aus dem Gazastreifen erhalten dieses Geld.

Welcher Promi kommt aus Gelsenkirchen?

Dabei ist die Liste der prominenten Sportler, die in Gelsenkirchen geboren sind, recht lang. Fraglos zählen Ernst Kuzzora, Manuel Neuer, Mesut Özil, Rüdiger Abramczik, Olaf Thon und etliche weitere dazu.

Kann man in Gelsenkirchen gut leben?

Bei der Lebensqualität, also den messbaren Wohlfahrtsindikatoren wie z.B. Einkommen, schneidet Gelsenkirchen noch schlechter ab (Rang 39). Die Gelsenkirchener sind somit leicht zufriedener mit ihrem Leben als es die objektiven Wohlfahrtsindikatoren erwarten lassen.

Welche ist die ärmste Stadt im Ruhrgebiet?

Gelsenkirchen ist die ärmste Stadt in NRW: Die Arbeitslosenquote liegt bei über 15 Prozent, das verfügbare Einkommen bei 18.522 Euro (Stand 2022).

Was ist die unbeliebteste Stadt Deutschlands?

Es gibt nicht die eine unbeliebteste Stadt, da dies von Kriterien abhängt, aber Rostock wird oft als unbeliebteste Großstadt in Zufriedenheitsrankings genannt, während Studien nach Bevölkerungsentwicklung (Abwanderung) Halle (Saale), Erfurt, Kassel und Saarbrücken hervorheben, und in manchen Umfragen gilt Berlin wegen Unzufriedenheit als unattraktiv. Auch Städte wie Ludwigshafen (hässlichste) oder Bremen (gefährlichste) fallen in negativen Rankings auf, aber die Wahrnehmung ist immer subjektiv und kontextabhängig. 

Welche Stadt in NRW ist die ärmste?

Die ärmsten Städte in NRW sind laut aktuellen Statistiken regelmäßig Gelsenkirchen (niedrigstes Einkommen, hohe Kinderarmut), Duisburg (hohe Armutsgefährdung), sowie Städte wie Bochum und Herne, oft gefolgt von anderen Ruhrgebietsmetropolen wie Dortmund und Essen, die mit strukturellen Problemen und niedrigeren Durchschnittseinkommen zu kämpfen haben. Diese Städte weisen oft hohe Arbeitslosenquoten, wenig verfügbares Einkommen pro Kopf und eine hohe Anzahl armutsgefährdeter Menschen auf. 

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