Warum riecht der Urin im Alter?
Gefragt von: Hans-Günter Hansen | Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2026sternezahl: 4.3/5 (11 sternebewertungen)
Ältere Menschen riechen manchmal strenger nach Urin, weil sie häufiger unter Dehydrierung, Harnwegsinfektionen, Nieren- oder Leberproblemen leiden, Medikamente einnehmen, die den Geruch verändern, oder weil sich die Haut- und Stoffwechselzusammensetzung im Alter ändert, was zu einer stärkeren Zersetzung von Hautflüssigkeiten durch Bakterien führt. Ein stechender Ammoniakgeruch kann ein Zeichen für eine Harnwegsinfektion sein, während ein süßlicher Geruch auf Diabetes hinweisen kann, beides häufiger im Alter vorkommend.
Warum riecht Urin bei alten Menschen?
Warum riecht Urin bei älteren Menschen? Urin kann bei älteren Menschen unangenehm riechen, weil sie häufig Medikamente einnehmen. Diese können den Uringeruch beeinflussen. Darüber hinaus entstehen starke, auffällige Gerüche auch durch Dehydration, Infektionen der Harnwege oder bestimmte medizinische Bedingungen.
Warum riechen ältere Frauen nach Urin?
Ältere Frauen riechen manchmal nach Urin, weil hormonelle Veränderungen (Östrogenmangel) in den Wechseljahren die Schleimhäute empfindlicher machen und zu Harnwegsinfekten begünstigen, die den Geruch verändern, sowie zu Inkontinenz durch Beckenbodenschwäche führen können. Auch Dehydration, Medikamente und eine veränderte Darmflora können den Uringeruch verstärken oder verändern, sodass er stärker wahrgenommen wird.
Was bedeutet es, wenn der Urin sehr stinkt?
Starker Uringeruch wird meist durch unzureichende Flüssigkeitszufuhr (Dehydrierung) verursacht, was den Urin konzentriert und strenger riechen lässt, aber auch durch bestimmte Lebensmittel (Spargel, Knoblauch), Medikamente, Harnwegsinfekte (Bakterien zersetzen Harn zu Ammoniak), Diabetes (süßlicher Geruch), Leber- oder Nierenerkrankungen oder seltenere Stoffwechselstörungen. Eine deutliche Geruchsänderung, besonders mit Begleitsymptomen wie Brennen oder häufigem Harndrang, sollte ärztlich abgeklärt werden, um Infektionen oder andere ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.
Bei welchen Krankheiten verändert sich der Uringeruch?
Bei einer Harnwegsinfektion oder auch Blasenentzündung kann Urin streng und mitunter fischig riechen. Bei Frauen tritt eine Harnwegs- oder Blaseninfektion tendenziell häufiger auf. Eingedrungene Bakterien zersetzen den Urin wodurch dieser stärker riecht.
Dein Urin: Was verrät ein komischer, stinkender Urin (Farbe & Geruch) über Deine Gesundheit?
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Bei welchen Krankheiten stinkt der Urin?
Uringerüche können auf verschiedene Krankheiten hinweisen, darunter Harnwegsinfektionen (HWI) mit strengem/fischigem Geruch, Diabetes (süßlich/Azetongeruch), Stoffwechselstörungen wie Phenylketonurie (modrig), Leber- oder Nierenprobleme (organisch), sexuell übertragbare Krankheiten (STIs) oder sogar Tumore (faulig). Bei anhaltender oder starker Veränderung des Geruchs, oft begleitet von Schmerzen, Brennen, vermehrtem Harndrang oder Blut im Urin, ist ein Arztbesuch zur Abklärung wichtig, da auch harmlose Ursachen wie Ernährung möglich sind.
Welche Krebsarten verursachen unangenehmen Uringeruch?
Wichtigste Erkenntnisse:
Übelriechender Urin ist kein Symptom für Krebs . Die häufigste Ursache für übelriechenden Urin ist eine Harnwegsinfektion.
Welcher Geruch deutet auf kranke Nieren hin?
Nierenerkrankungen machen sich im fortgeschrittenen Stadien auch durch unangenehme Gerüche bemerkbar. Betroffene haben häufig Mundgeruch, einen metallischen Geschmack im Mund und riechen teilweise stark säuerlich. Der Schweiß der Patienten stinkt nach Urin oder Ammoniak.
Welchen Geruch hat Urin bei Nierenversagen?
Der Urin kann aufgrund des Verzehrs bestimmter Lebensmittel, einer Harnwegsinfektion, einer Leber- oder Nierenerkrankung oder aufgrund von Dehydrierung einen Ammoniakgeruch aufweisen.
Was tun gegen starken Uringeruch?
Wenn Sie nach Urin riechen, trinken Sie mehr Wasser, um Ihren Urin zu verdünnen; achten Sie auf gute Intimhygiene, verwenden Sie milde Reiniger und spezielle Hautpflegeprodukte für empfindliche Haut; bei anhaltendem oder starkem Geruch, insbesondere mit Schmerzen, veränderten Farben oder Blut im Urin, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, da dies auf Infektionen (wie Blasenentzündung) oder andere Gesundheitsprobleme (Diabetes, Nierensteine) hinweisen kann.
Warum riecht der Intimbereich im Alter?
Im Alter verändert sich der Intimgeruch oft durch hormonelle Umstellungen (Wechseljahre), die den pH-Wert und die Feuchtigkeit der Scheide beeinflussen, was das Gleichgewicht der Bakterien stört. Weniger Östrogen führt zu dünnerer, trockenerer Schleimhaut, weniger Glukose für nützliche Laktobazillen und dadurch zu einer Verschiebung des vaginalen Mikrobioms hin zu anderen Bakterien, was den Geruch verändern kann. Auch Stress kann eine Rolle spielen, da er das natürliche Gleichgewicht beeinflusst.
Warum riecht es bei alten Menschen zuhause so komisch?
Der „komische“ Geruch zuhause bei älteren Menschen entsteht durch eine Kombination aus natürlichen Veränderungen des Körpergeruchs (hauptsächlich durch das Molekül 2-Nonenal), eingeschränkter Mobilität, die zu seltenerem Lüften und Waschen führt, sowie durch mögliche Inkontinenz und die Ansammlung alter Gerüche in Textilien und Möbeln, was zu einem muffigen Gesamteindruck führt, oft vermischt mit dem Duft bestimmter Medikamente oder Krankheiten.
Was ist der Geruch, den die alte Großmutter hat?
Der sogenannte Nonenalgeruch, auch bekannt als „Altersgeruch“, ist ein harmloser Duft, der mit älteren Menschen in Verbindung gebracht wird. Er wird oft als fettig, stechend und muffig beschrieben.
Wie nennt man den Geruch der alten Dame?
Nonenal® (auch bekannt als 2-Nonenal) ist eine natürlich vorkommende Verbindung, die für den charakteristischen Geruch verantwortlich ist, der mit dem Altern einhergeht. Er tritt typischerweise ab dem 40. Lebensjahr auf und wird bei Männern wie Frauen immer deutlicher wahrnehmbar.
Wie riecht ungesunder Urin?
Urin, der nach Ammoniak riecht
Stechender Ammoniak-Geruch des Urins ist ein Anzeichen für eine Harnwegsinfektion. Meist steckt eine bakteriell bedingte Blasenentzündung dahinter. Dabei zersetzen die Bakterien den Harn, wodurch der typische süßliche Ammoniak-Geruch entsteht.
Was kann man gegen den "Alte-Menschen-Geruch" tun?
Gegen den sogenannten "Alte-Leute-Geruch" helfen gezielte Maßnahmen bei der Körperpflege, Kleidung und Wohnungshygiene, wie regelmäßiges Eincremen, atmungsaktive Kleidung (Baumwolle), häufiger Wäschewechsel, gute Belüftung und Geruchsneutralisierer wie Essig, Kaffeebohnen oder ätherische Öle, wobei bei bestehendem Problem das sensible Ansprechen der Betroffenen wichtig ist, um soziale Isolation zu vermeiden.
Wie riecht Urin bei Niereninsuffizienz?
Bei Niereninsuffizienz kann der Urin (und auch der Atem) wegen der Ansammlung von Stoffwechselprodukten wie Harnstoff und Ammoniak stark nach Ammoniak oder Urin riechen (Foetor uraemicus), oft begleitet von Mundgeruch und Schweißgeruch, der ähnlich riecht; dies ist ein ernstzunehmendes Zeichen, da die Nieren ihre Reinigungsfunktion nicht mehr erfüllen können und sich Giftstoffe im Körper anreichern. Ein starker Uringeruch ist ein Alarmsignal für eine Nierenerkrankung, aber auch andere Stoffwechselprobleme oder Infektionen können die Ursache sein, weshalb eine ärztliche Abklärung unerlässlich ist.
Riecht der Urin unangenehm, wenn man eine Nierenerkrankung hat?
Im Verlauf einer Nierenerkrankung können folgende Symptome auftreten: Übelkeit und Erbrechen, Muskelkrämpfe, Appetitlosigkeit, Schwellungen an Füßen und Knöcheln, trockene, juckende Haut, Kurzatmigkeit, Schlafstörungen, entweder übermäßiger oder verminderter Harndrang .
Wie riecht Ihr Urin, wenn Sie einen Nierenstein haben?
Trüber oder übelriechender Urin
Wenn ein Nierenstein zu einer Harnwegsinfektion führt, kann der Urin trüb erscheinen oder stärker als gewöhnlich riechen. Die Trübung oder der ungewöhnliche Geruch können durch Bakterien oder Eiter in den Harnwegen verursacht werden. In manchen Fällen kann der Geruch auch auf hochkonzentrierten Urin zurückzuführen sein.
Was bedeutet es, wenn der Urin sehr stinkt?
Starker Uringeruch wird meist durch unzureichende Flüssigkeitszufuhr (Dehydrierung) verursacht, was den Urin konzentriert und strenger riechen lässt, aber auch durch bestimmte Lebensmittel (Spargel, Knoblauch), Medikamente, Harnwegsinfekte (Bakterien zersetzen Harn zu Ammoniak), Diabetes (süßlicher Geruch), Leber- oder Nierenerkrankungen oder seltenere Stoffwechselstörungen. Eine deutliche Geruchsänderung, besonders mit Begleitsymptomen wie Brennen oder häufigem Harndrang, sollte ärztlich abgeklärt werden, um Infektionen oder andere ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.
Welche Symptome hat man, wenn die Nieren nicht mehr richtig funktionieren?
Wenn die Nieren nicht richtig arbeiten, äußert sich das oft schleichend durch Müdigkeit, Wassereinlagerungen (Ödeme) in Beinen/Gesicht, erhöhten Blutdruck, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Juckreiz, Schlafstörungen, Muskelkrämpfe und Veränderungen beim Wasserlassen (nächtlicher Harndrang, Schaum, weniger Urin). Später kommen Atemnot, Verwirrung und Erbrechen hinzu, da sich Abfallstoffe im Körper ansammeln, was zu ernsten Problemen führt.
Wie riecht Urin bei Lebererkrankungen?
Bei bestimmten Lebererkrankungen kann der Urin einen auffällig strengen, süßlich-muffigen oder auch „medizinisch“ wirkenden Geruch entwickeln.
Was sagt der Geruch des Urins über die Gesundheit aus?
Gesunder Urin riecht normalerweise neutral bis leicht ammoniakartig, ist hellgelb bis klar und der Geruch ist oft kaum wahrnehmbar oder nur dezent, besonders bei guter Flüssigkeitszufuhr. Ein starker oder unangenehmer Geruch deutet meist auf Konzentration (zu wenig Trinken), bestimmte Lebensmittel (wie Spargel) oder Infektionen hin und sollte beobachtet werden, um Krankheiten auszuschließen.
Welche Geschlechtskrankheit verursacht übelriechenden Urin?
Dunkler oder übelriechender Urin kann auf eine Nierenbeckenentzündung oder eine andere ernste Erkrankung, Gonorrhö, Chlamydien oder eine Harnwegsinfektion hinweisen. Ausfluss aus den Genitalien ist ein häufiges Symptom von Gonorrhö oder Chlamydien.
Bei welcher Erkrankung riecht man nach Urin?
Uringerüche können auf verschiedene Krankheiten hinweisen, darunter Harnwegsinfektionen (HWI) mit strengem/fischigem Geruch, Diabetes (süßlich/Azetongeruch), Stoffwechselstörungen wie Phenylketonurie (modrig), Leber- oder Nierenprobleme (organisch), sexuell übertragbare Krankheiten (STIs) oder sogar Tumore (faulig). Bei anhaltender oder starker Veränderung des Geruchs, oft begleitet von Schmerzen, Brennen, vermehrtem Harndrang oder Blut im Urin, ist ein Arztbesuch zur Abklärung wichtig, da auch harmlose Ursachen wie Ernährung möglich sind.
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