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Warum riecht der Ausfluss bei der Frau?

Gefragt von: Giesela Sommer  |  Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2026
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Der Ausfluss riecht bei Frauen aufgrund des natürlichen Vaginalmikrobioms, das ein leicht saures Milieu schafft, meist säuerlich oder herb. Ein veränderter oder unangenehmer Geruch (z. B. fischig, hefeartig, faulig) deutet oft auf ein Ungleichgewicht der Scheidenflora durch Infektionen (bakterielle Vaginose, Pilz), Ernährung, Stress, Hormone oder äußere Einflüsse hin. Leichte Schwankungen sind normal, aber bei starken Geruchsveränderungen oder Juckreiz sollte ein Arzt aufgesucht werden, um Infektionen wie eine bakterielle Vaginose (fischig) oder einen Pilz (hefeartig) auszuschließen.

Was kann ich tun, wenn mein Ausfluss stinkt?

Wenn der Ausfluss stinkt, besonders fischig, säuerlich oder übelriechend, ist ein Arztbesuch ratsam, da dies auf eine Infektion wie bakterielle Vaginose oder eine Pilzinfektion hinweisen kann und eine Behandlung erfordert; zusätzlich sollten Sie milde Intimpflege mit Wasser oder pH-neutralen Mitteln, atmungsaktive Baumwollunterwäsche und den Verzicht auf aggressive Seifen oder Vaginalduschen beachten, um die Vaginalflora zu schützen.
 

Was bedeutet es, wenn mein Ausfluss riecht?

Riechender Ausfluss, besonders mit fischigem, hefeartigem oder fauligem Geruch, ist oft ein Zeichen für eine bakterielle Vaginose (oft fischig, gräulich-weiß), eine Pilzinfektion (Soor) (hefeartig, bröckelig) oder Trichomoniasis (grün-gelb, schaumig, fischig) und erfordert oft ärztliche Abklärung, besonders wenn Farbe, Menge oder Konsistenz sich ändern oder Juckreiz/Schmerzen auftreten. Häufige Ursachen sind Ungleichgewicht der Scheidenflora, Geschlechtskrankheiten, aber auch Antibiotika, Stress oder bestimmte Nahrungsmittel.
 

Ist es normal, dass Ausfluss einen Geruch hat?

So wie unser Mund Speichel produziert, hat auch die Vagina einer Frau eine gewisse Menge an normalem Ausfluss, und jede Frau hat zudem ihren eigenen, einzigartigen Geruch – das ist völlig natürlich und normal .“ Vaginaler Ausfluss oder Leukorrhoe ist eine Flüssigkeit, die aus der Vagina einer Frau ausgeschieden wird.

Was kann man gegen Scheidengeruch machen?

Eine ausgewogene Ernährung kann dabei helfen, die Vaginalflora auszugleichen und unangenehmen Geruch zu verhindern. Gynäkologen empfehlen viel frisches Obst, Gemüse und probiotische Lebensmittel, wie Joghurt, um das Bakterienmilieu im Gleichgewicht zu halten.

Riecht meine Scheide normal? 😱 Frauenärztin über Ausfluss & Geruch | erdbeerwoche 🍓

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Warum rieche ich so stark im Intimbereich?

Der Intimbereich riecht, weil eine natürliche Mischung aus Schweiß, Hautfetten, Bakterien (Mikrobiom) und Sekreten entsteht, was zu einem individuellen Duft führt – oft leicht säuerlich oder herb durch Milchsäurebakterien. Auch Ernährung, Stress, Hormone, Kleidung (Synthetik) und Hygiene können den Geruch beeinflussen, aber ein starker, fischiger, fauliger oder juckender Geruch kann auf eine Infektion (z.B. bakterielle Vaginose, Pilz) oder einen vergessenen Tampon hindeuten und sollte ärztlich abgeklärt werden.
 

Was tun gegen Ausfluss mit Hausmitteln?

Gegen Ausfluss können Sitzbäder mit Kamille, Frauenmantel oder Eichenrinde helfen, auch Naturjoghurt (ohne Zucker) kann mit Tampons angewendet werden, um das Scheidenmilieu zu stärken, während Kokosöl äußerlich bei Trockenheit lindern kann, aber bei Infektionen begrenzt wirkt, aber Teebaumöl und Cranberrysaft sind weitere Optionen; wichtig sind vor allem sanfte Hygiene mit Wasser und der Besuch beim Arzt bei starken oder anhaltenden Beschwerden, da Hausmittel eine ärztliche Behandlung nicht ersetzen.
 

Ist es normal, wenn der Ausfluss riecht?

Ja, Ausfluss kann sich in der Schwangerschaft verändern und anders riechen, was oft normal ist, da Hormonumstellungen zu mehr, dünnflüssigem, milchig-weißem oder geruchlosem Ausfluss führen können. Allerdings können auch unangenehme Gerüche (z.B. fischig, faulig) oder Veränderungen in Farbe (grünlich, gräulich) und Konsistenz (klumpig, schaumig) auf eine Infektion (wie Pilz oder bakterielle Vaginose) hindeuten, was ärztlich abgeklärt werden sollte. 

Was bedeutet es, wenn die Scheide übel riecht?

Ein unangenehmer Geruch aus der Scheide wird oft durch ein Ungleichgewicht der Vaginalflora (wie bei einer bakteriellen Vaginose mit fischigem Geruch), Pilzinfektionen (hefeartig), hormonelle Schwankungen, Hygiene, Ernährung, Schweiß oder Infektionen verursacht, wobei Symptome wie Juckreiz, Brennen oder veränderter Ausfluss auf eine Infektion hindeuten, die einen Arztbesuch erfordert. Eine gesunde Scheide hat einen leicht sauren Geruch, der sich im Zyklus verändern kann, aber bei neuen, starken oder anhaltenden Beschwerden sollte ein Gynäkologe aufgesucht werden. 

Warum riecht man im Alter im Intimbereich?

Im Alter verändert sich der Intimgeruch oft durch hormonelle Umstellungen (Wechseljahre), die den pH-Wert und die Feuchtigkeit der Scheide beeinflussen, was das Gleichgewicht der Bakterien stört. Weniger Östrogen führt zu dünnerer, trockenerer Schleimhaut, weniger Glukose für nützliche Laktobazillen und dadurch zu einer Verschiebung des vaginalen Mikrobioms hin zu anderen Bakterien, was den Geruch verändern kann. Auch Stress kann eine Rolle spielen, da er das natürliche Gleichgewicht beeinflusst.
 

Wie riecht bakterieller Ausfluss?

Eine bakterielle Vaginose kann einen gelb-grauen oder grauen dünnflüssigen Ausfluss mit einem starken Fischgeruch verursachen. Der Geruch kann nach dem Geschlechtsverkehr und während der Menstruationsperioden stärker werden. Rötung, Juckreiz und Schwellung sind nicht üblich.

Welches Medikament hilft gegen Intimgeruch?

Octenisept Vaginaltherapeutikum (50 ml)

  • Schnelle Linderung von Brennen, Jucken,Rötungen und Intimgeruch.
  • Hilft auch bei wiederkehrenden Infektionen (z.B. nach Clotrimazol-Anwendung)
  • Unterstützt die Wiederherstellung der Vaginalflora.
  • Einfache und schmerzfreie Handhabung.
  • Inklusive Applikator.

Was bedeutet es, wenn mein Ausfluss wässrig ist?

Wässriger Ausfluss ist oft ein Zeichen für einen gesunden, normalen Zustand – besonders um den Eisprung herum (hilft Spermien), bei sexueller Erregung, Sport oder zu Beginn der Schwangerschaft – wenn er klar, geruchlos und ohne Juckreiz ist. Er kann aber auch ein Symptom für Infektionen (z.B. bakterielle Vaginose bei gräulich-fischigem Geruch) oder STI (z.B. Tripper) sein, besonders wenn er Farbe ändert, riecht oder Juckreiz/Schmerzen verursacht. 

Was sind die Ursachen für einen strengen Uringeruch im Intimbereich?

Uringeruch im Intimbereich deutet oft auf eine Harnwegsinfektion (Blasenentzündung) durch Bakterien hin, die den Harn zersetzen, was zu Ammoniak- oder fischigem Geruch führt. Auch unzureichende Flüssigkeitszufuhr, bestimmte Lebensmittel (z. B. Spargel) oder hormonelle Veränderungen (Wechseljahre) können die Ursache sein, die das Scheidenmilieu und den Urin beeinflussen. Eine richtige Intimhygiene (sanftes Waschen, von vorne nach hinten wischen) ist wichtig, aber bei anhaltenden Symptomen wie Brennen oder Schmerzen sollte ein Arzt aufgesucht werden, um ernsthafte Infektionen auszuschließen.
 

Was bedeutet faulig riechender Ausfluss?

Fauliger Ausfluss deutet oft auf eine Scheideninfektion wie eine bakterielle Vaginose (fischig, grau-weiß) hin, kann aber auch durch Pilzinfektionen (hefeartig) oder sexuell übertragbare Krankheiten (z.B. Trichomonaden) verursacht werden, wobei sich die Scheidenflora verschiebt. Auch Stress, Antibiotika, aggressive Intimpflege, Ernährung oder hormonelle Veränderungen können eine Rolle spielen, aber ein starker, fauliger Geruch sollte immer ärztlich abgeklärt werden, um die genaue Ursache (Bakterien, Pilze, Parasiten) zu finden und zu behandeln.
 

Warum riecht es plötzlich nach Fisch?

Wenn trotz bester Körperhygiene Atem, Schweiß, Urin und Vaginalsekret intensiv nach altem Fisch riechen, dann steckt eine Stoffwechselkrankheit dahinter. Sie heißt im Fachjargon Trimethylaminurie und wird auch als Fischgeruch-Syndrom bezeichnet.

Ist es schlimm, wenn die Scheide riecht?

Er ist ein Zeichen dafür, dass die Scheidenflora gut funktioniert und die Vagina gesund ist. Wenn Frauen jedoch bemerken, dass sich ein unangenehmer Geruch im Intimbereich entwickelt, sollten Sie aufmerksam werden und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen. Eventuell steckt eine Infektion hinter dem Scheidengeruch.

Was tun gegen Ausfluss und Geruch?

Gegen Ausflussgeruch helfen eine sanfte Intimhygiene (nur Wasser oder milde Produkte), das Tragen von Baumwollunterwäsche, eine zuckerreduzierte Ernährung und der Verzicht auf Intimduschen, da diese das natürliche Milieu stören können; bei starkem, fischigem oder juckendem Geruch sollte aber unbedingt ein Frauenarzt aufgesucht werden, da dies auf eine Infektion wie eine bakterielle Vaginose oder einen Scheidenpilz hinweisen kann.
 

Ist es normal, dass mein Ausfluss nach Fisch riecht?

Fischiger Ausfluss deutet oft auf eine bakterielle Vaginose hin, eine Störung der vaginalen Flora, bei der unerwünschte Bakterien überhandnehmen und den pH-Wert anheben, was zu einem üblen Geruch (besonders nach Geschlechtsverkehr) und oft zu dünnem, weißlich-grauem Ausfluss führt. Auch sexuell übertragbare Infektionen (STIs) wie Trichomoniasis können die Ursache sein, oft verbunden mit gelb-grünem, schaumigem Ausfluss, Juckreiz und Brennen. Bei diesen Symptomen ist ein Arztbesuch wichtig, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eine geeignete Behandlung (z.B. Antibiotika oder spezielle Vaginalprodukte) zu beginnen, da dies auch für Schwangere relevant sein kann. 

Welcher Ausfluss bedeutet was?

Normaler Ausfluss ist klar bis weißlich und geruchlos, verändert sich zyklusbedingt und dient der Selbstreinigung der Vagina; krankhafter Ausfluss wird grünlich, gelblich, schaumig oder bröckelig, riecht unangenehm (fischig, brotartig) oder ist mit Juckreiz/Brennen verbunden und deutet oft auf Infektionen (Pilz, bakterielle Vaginose, sexuell übertragbare Krankheiten wie Gonorrhö) hin, die ärztlich abgeklärt werden sollten, da die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht geraten ist.
 

Was tun gegen fischigen Geruch in der Scheide?

Ein fischiger Geruch aus der Scheide deutet oft auf eine bakterielle Vaginose hin, eine Störung des Scheidenmilieus, die ärztlich behandelt werden sollte, besonders wenn Juckreiz, Brennen oder ungewöhnlicher Ausfluss hinzukommen. Sie können die natürliche Balance unterstützen, indem Sie auf übertriebene Intimhygiene verzichten, nur mit Wasser oder pH-neutraler Waschlotion reinigen, atmungsaktive Baumwollunterwäsche tragen und immer von vorne nach hinten wischen. Vermeiden Sie Vaginalduschen und stark parfümierte Produkte, da diese das Problem verschlimmern können. Bei anhaltendem Geruch oder anderen Symptomen sollten Sie unbedingt einen Gynäkologen aufsuchen. 

Bei welchem Ausfluss zum Frauenarzt?

Ändert sich die Menge und Qualität des Ausflusses abrupt, ist der Ausfluss übelriechend oder blutig gefärbt, hat er eine grünliche, bräunliche oder andere abnorme Färbung, so sollte eine Frauenärztin/ ein Frauenarzt befragt werden.

Wie kriegt man Ausfluss weg?

Um Ausfluss zu stoppen, hilft eine sanfte Intimhygiene (nur Wasser, keine aggressiven Seifen, keine Spülungen), das Tragen von Baumw অ্যালunterwäsche, um das Scheidenmilieu zu unterstützen, und gegebenenfalls eine Milchsäurekur bei Ungleichgewicht; bei starken, unangenehmen oder juckenden Beschwerden ist ein Arztbesuch ratsam, da die Ursache (z.B. Pilz, Bakterien) behandelt werden muss, oft mit Medikamenten.
 

Wie sollte der Genitalbereich bei Frauen riechen?

Jede Frau riecht einzigartig

Dass die Intimregion einen leichten Duft verströmt, ist ganz normal. Auch eine gesunde Vagina ist nicht geruchsneutral, sondern duftet meist leicht sauer wie z. B.

Was essen, um unten gut zu schmecken?

Die Ernährung kann einen Einfluss auf den Geschmack der Vagina haben. Der Verzehr von bestimmten Lebensmitteln wie Ananas, Zitrusfrüchten, Gurken und süßen Früchten kann dazu beitragen, einen angenehmen Geschmack zu fördern.

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