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Warum Paracetamol und nicht Ibuprofen?

Gefragt von: Martina Schäfer B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 23. Juni 2026
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Man nimmt Paracetamol statt Ibuprofen, weil es bei Fieber und leichten Schmerzen wie Kopf- oder Zahnschmerzen oft besser verträglich ist, besonders bei empfindlichem Magen, da es entzündungshemmend wirkt, was Paracetamol nicht tut, aber dafür Ibuprofen die Leber stärker belasten kann. Paracetamol ist also die bessere Wahl, wenn keine Entzündung vorliegt und der Fokus auf Fiebersenkung liegt oder der Magen geschont werden soll, während Ibuprofen bei Entzündungen wie Gelenkschmerzen effektiver ist.

Warum ist Ibuprofen besser als Paracetamol?

Ibuprofen wirkt oft als „besser“, weil es nicht nur Schmerzen lindert und Fieber senkt, sondern auch stark entzündungshemmend (antiphlogistisch) wirkt, während Paracetamol dies kaum tut. Das macht Ibuprofen überlegen bei Beschwerden wie Prellungen, Gelenkschmerzen oder Muskelschmerzen, die mit Entzündungen einhergehen. Paracetamol ist jedoch magenfreundlicher und besser bei Fieber und leichten Schmerzen, wenn keine Entzündung vorliegt. 

Wann nimmt man Paracetamol und wann Ibuprofen?

Man nimmt Paracetamol eher bei Fieber, leichten Schmerzen (Kopf, Zahn) und wenn der Magen empfindlich ist, da es gut fiebersenkend, aber nicht entzündungshemmend ist, während Ibuprofen bei entzündungsbedingten Schmerzen (Muskeln, Gelenke, Regelschmerzen) besser wirkt und auch schmerzlindernd sowie fiebersenkend ist, aber den Magen reizen kann und bei Infekten manchmal vorsichtig eingesetzt werden sollte. Die Wahl hängt von der Schmerzursache und dem Gesundheitszustand ab, immer die maximale Tagesdosis beachten und bei Unsicherheit ärztlichen Rat einholen. 

Warum sollte man Ibuprofen nicht nehmen?

Ibuprofen kann den Blutdruck erhöhen und die Wirkung bestimmter blutdrucksenkender Medikamente abschwächen. Ein dauerhaft oder über einen längeren Zeitraum erhöhter Blutdruck führt zu Schäden an den Gefäßwänden – das Herzinfarktrisiko steigt.

Bei welchen Schmerzen hilft Paracetamol nicht?

Patienten sollten ihren Arzt konsultieren, bevor sie Paracetamol in der Behandlung von Schmerzen ändern. Nach der neuen Studie ist Paracetamol keine wirksame Behandlung für die Schmerzlinderung bei Rücken- und Gelenkschmerzen.

Ibuprofen, Paracetamol und Co: So gefährlich sind Schmerztabletten I ARD Gesund

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Welches ist das am wenigsten schädliche Schmerzmittel?

Das am wenigsten schädliche Schmerzmittel hängt von der Art des Schmerzes ab, aber Paracetamol gilt oft als Mittel der ersten Wahl für leichte bis mäßige Schmerzen und Fieber, da es magenschonender ist als viele andere, während Metamizol (Novaminsulfon) ebenfalls zu den sichersten zählt. Metamizol Auch Naproxen hat ein günstigeres Nutzen-Risiko-Profil bezüglich Herz- und Magen-Darm-Risiken als andere Entzündungshemmer, aber wichtig ist immer die richtige Dosierung und kurze Anwendungsdauer, da jedes Mittel Nebenwirkungen haben kann. Naproxen Gesundheitsinformation.de 

Warum kein Paracetamol bei Rückenschmerzen?

Zur Vorbeugung vor Magen-Schleimhautschäden kann der Arzt zusätzlich ein Medikament verordnen, das die Magensäureproduktion hemmt. Paracetamol ist ebenfalls bekannt als Schmerzmittel. Studien haben jedoch ergeben, dass Paracetamol bei chronischem Schmerz im Rücken keinen Effekt hat.

Warum raten Ärzte davon ab, Ibuprofen einzunehmen?

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen können Geschwüre, Blutungen oder Perforationen in der Speiseröhre (dem Verbindungsschlauch zwischen Mund und Magen), im Magen oder im Darm verursachen . Diese Probleme können jederzeit während der Behandlung auftreten, ohne Vorwarnung, und zum Tod führen.

Was ist eine gute Alternative zu Ibuprofen?

Eine Alternative zu NSAR wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen ist Paracetamol.

Sind 2 Ibu 400 gleich Ibu 800?

„Der Wirkstoff in einer 800-Milligramm-Ibuprofen-Tablette wirkt genauso schmerzlindernd wie zwei 400-Milligramm-Tabletten”, sagt Ursula Funke, Vizepräsidentin der Bundesapothekerkammer. Der Unterschied sei, dass die 800-Milligramm-Tabletten verschreibungspflichtig sind.

Was ist magenschonender, Paracetamol oder Ibuprofen?

Mit Ibuprofen können ebenfalls Entzündungen und akute Muskel- und Gelenkschmerzen behandelt werden. Beide Wirkstoffe reizen aber den Magen. Magenfreundlicher ist dagegen Paracetamol, das insbesondere bei Fieber effektiv, dafür aber bei Entzündungen wirkungslos ist.

Ist die Kombination von Paracetamol und Ibuprofen sinnvoll?

Ja, Ibuprofen und Paracetamol lassen sich als Kombi nutzen, entweder in speziellen Kombi-Präparaten (z.B. IbuHEXAL Plus, Optifen Dolo Duo) oder im Wechsel, da sich ihre unterschiedlichen Wirkmechanismen ergänzen und die Schmerzlinderung verstärken können, aber nur für Erwachsene, nur kurzzeitig (max. 3 Tage) und immer nach Packungsbeilage bzw. ärztlicher Rücksprache. Diese Kombi ist wirksam bei leichten bis mäßigen Schmerzen, wo Einzelmedikamente nicht ausreichen, und kann Fieber effektiver senken.
 

Warum keine Ibu 800?

Ibuprofen: Höhere Dosen führen zu mehr Nebenwirkungen

Zur Linderung von Schmerzen bringt demnach die Einnahme von 600 mg bzw. 800 mg Ibuprofen keinen Vorteil. Durch die Dosissteigerung erhöht sich allerdings das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen deutlich.

Warum kein Ibuprofen bei Erkältung?

Man sollte Ibuprofen bei einer Erkältung nur mit Vorsicht oder gar nicht nehmen, weil es die Bronchien verengen kann (besonders bei Asthma/COPD), das Blutungsrisiko erhöht und bei Atemwegsinfektionen die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose) fördern kann, was das Herzinfarkt-Risiko steigen lässt, während es die Viren nicht bekämpft, sondern nur Symptome wie Fieber und Schmerz kurzfristig lindert. Alternativen wie Paracetamol sind oft besser, aber auch hier gilt: bei längeren Beschwerden zum Arzt. 

Wann nehme ich Ibuprofen und wann Paracetamol?

Wähle Paracetamol bei Fieber, leichten Kopf- oder Zahnschmerzen, da es magenfreundlich und gut fiebersenkend wirkt, aber nicht entzündungshemmend ist. Ibuprofen ist besser bei entzündungsbedingten Schmerzen (z.B. Regelschmerzen, Gelenkbeschwerden), da es entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt, aber den Magen belasten kann. Bei Leberproblemen eher Ibuprofen, bei Nierenproblemen eher Paracetamol wählen, aber immer die Dosierung beachten und bei Unsicherheit einen Arzt oder Apotheker fragen.
 

Ist Paracetamol stärker als 500 mg?

Paracetamol: 1.000 mg sind besser als 500 mg

In Bezug auf Sicherheit und Nebenwirkungsprofil sind die Dosierungen vergleichbar. Dosiert wird in Abhängigkeit von Alter und Gewicht. Die empfohlene Dosis liegt bei 10 mg/kg Körpergewicht als Einzeldosis und kann im Abstand von sechs Stunden eingenommen werden.

Warum lieber Paracetamol statt Ibuprofen?

Man nimmt Paracetamol statt Ibuprofen, weil es bei Fieber und leichten Schmerzen wie Kopf- oder Zahnschmerzen oft besser verträglich ist, besonders bei empfindlichem Magen, da es entzündungshemmend wirkt, was Paracetamol nicht tut, aber dafür Ibuprofen die Leber stärker belasten kann. Paracetamol ist also die bessere Wahl, wenn keine Entzündung vorliegt und der Fokus auf Fiebersenkung liegt oder der Magen geschont werden soll, während Ibuprofen bei Entzündungen wie Gelenkschmerzen effektiver ist. 

Was ist der stärkste natürliche Entzündungshemmer?

Es gibt nicht den einen stärksten natürlichen Entzündungshemmer, aber Kurkuma (Curcumin), Ingwer und Omega-3-Fettsäuren (aus Fisch, Leinsamen, Walnüssen) gehören zu den potentesten und am besten erforschten, oft als Trio genannt. Auch Boswellia (Weihrauch), grüner Tee, Cannabidiol (CBD) und bestimmte Enzyme wie Bromelain (aus Ananas) sind sehr wirksam und können Entzündungen im Körper reduzieren, indem sie entzündungsfördernde Prozesse blockieren oder das Immunsystem regulieren.
 

Welches Naturheilmittel wirkt wie Ibuprofen?

Teufelskralle ist eine gute Alternative zu klassischen entzündungshemmenden Medikamenten wie Ibuprofen. Es wird bei chronischen Gelenkschmerzen und rheumatischen Beschwerden in Form von Extrakten, Kapseln, Salben und Gel empfohlen.

Auf welches Organ schlägt Ibuprofen?

Allerdings sind die Nebenwirkungen von Ibuprofen nicht unerheblich: Magen- oder Darmprobleme wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit oder Durchfall, Leber- und sogar Nierenschäden. Das Medikament wird über die Leber verstoffwechselt und über die Nieren dann wieder ausgeschieden.

Bei welchen Krankheiten hilft Ibuprofen nicht?

Diese Patienten sollten bei Ibuprofen vorsichtig sein

Gänzlich von der Ibuprofen-Einnahme absehen, beziehungsweise die Einnahme sehr sorgfältig mit den behandelnden Ärzten absprechen sollten Patienten mit: arteriosklerotischen Erkrankungen wie Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Wann wirkt Ibuprofen nicht?

Warum Ibuprofen manchmal nicht wirkt

Doch es gibt Situationen, in denen auch dieser Wirkstoff versagt: Schwere Entzündung: Bei starker Entzündung, wie einer Zahnwurzelentzündung oder einem Abszess, kann Ibuprofen unzureichend sein.

Was ist das stärkste Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen?

SYNOFEN 500 mg/200 mg Filmtabletten mit Ibuprofen und Paracetamol* 20 St. Synofen von ratiopharm lindert Schmerzen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen oder Zahnschmerzen mit dem 3-fach-Effekt: schnell, stark und gut verträglich.

Welches Schmerzmittel bei Nacken- und Schulterschmerzen?

Bei Schulter-Nacken-Schmerzen helfen oft rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac (auch als Gel/Creme) oder Paracetamol, besonders bei akuten Verspannungen, oft kombiniert mit Wärme/Kälte und leichten Übungen. Wichtig: Bei starken, anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache zu klären und eine gezielte Therapie zu starten, da Medikamente nur Symptome lindern und Nebenwirkungen haben können.
 

Welche Schmerzmittel bei Bandscheibenvorfall LWS?

Bei einem Bandscheibenvorfall in der LWS (Lendenwirbelsäule) werden häufig rezeptfreie NSAR wie Ibuprofen oder Diclofenac zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung eingesetzt, bei stärkeren Schmerzen kommen verschreibungspflichtige Medikamente wie Muskelrelaxantien, stärkere Analgetika (Opioide) (z.B. Tramadol), Kortison oder spezielle Nervenschmerzmittel (z.B. Gabapentin, Pregabalin) sowie manchmal Antidepressiva zum Einsatz, immer in Absprache mit einem Arzt, da die Medikamente je nach Schmerzintensität und Art variieren. 

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