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Warum nimmt der Urologe Blut ab?

Gefragt von: Nikolaos Pieper MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 6. November 2026
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Der Urologe nimmt Blut ab, um wichtige Marker wie das PSA (Prostataspezifisches Antigen) für die Prostatakrebs-Früherkennung zu messen, Nierenfunktionen zu prüfen (Kreatinin, Elektrolyte) und bei Verdacht auf Entzündungen oder andere urologische Erkrankungen, um die Ursache zu klären, was eine frühzeitige Diagnose und bessere Heilungschancen ermöglicht.

Warum wird beim Urologen Blut abgenommen?

Der PSA-Test ist die empfindlichste Methode zur Früherkennung von Prostatakrebs. Alle Männer ab dem 45. Lebensjahr können an der Krebsvorsorge teilnehmen und ihren PSA-Wert im Blut bestimmen lassen. Männer mit familiärer Vorbelastung können die Untersuchung bereits ab dem 40.

Was kann der Urologe im Blut feststellen?

Beim Urologen werden oft PSA-Werte (Prostata), Nierenwerte (Kreatinin), Hormone (Testosteron), Entzündungsparameter und manchmal Tumormarker (AFP, hCG, M2-PK) sowie Standard-Blutbildwerte (Blutzucker, Blutfette, Leberwerte) untersucht, um die Prostata-, Nieren- und Hormonfunktion zu prüfen und Krebs oder Infektionen auszuschließen. Der wichtigste Wert ist meist der PSA-Wert zur Früherkennung von Prostatakrebs.
 

Was testet der Urologe?

Ein Urologe untersucht und behandelt Erkrankungen der Harnwege (Nieren, Harnleiter, Blase, Harnröhre) und der männlichen Geschlechtsorgane, aber auch bei Frauen sind sie für das gesamte Harnsystem zuständig, etwa bei Infektionen, Inkontinenz, Nierensteinen, Prostata- und Blasenproblemen, Fruchtbarkeit, Erektionsstörungen und Krebsvorsorge (Prostatakrebs). 

Ist ein Bluttest ein wichtiges Indiz für Prostatakrebs?

Der Hauptbluttest für Prostatakrebs ist der PSA-Test, der das Prostataspezifische Antigen (PSA) misst – ein Protein, das von der Prostata produziert wird; erhöhte Werte können auf Krebs, aber auch auf gutartige Probleme wie Entzündungen oder Vergrößerung hinweisen. Es gibt auch neuere, komplexere Tests wie den Stockholm-3-Test, der Genetik und PSA kombiniert, um aggressiven Krebs besser zu erkennen und unnötige Biopsien zu vermeiden. Ein erhöhter PSA-Wert allein ist kein Beweis für Krebs, erfordert weitere Abklärung durch Urologen (Tastuntersuchung, Ultraschall, MRT) und ist oft eine Selbstzahlerleistung.
 

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Kann der Urologe Prostatakrebs feststellen?

Ergänzend führen Urologen und Urologinnen oft noch eine Ultraschalluntersuchung der Prostata über den Enddarm durch. Transrektaler Ultraschall (TRUS) ist der Fachbegriff dafür. Die Ultraschallbilder der Prostata liefern Ihrem Arzt weitere wichtige Hinweise auf einen möglichen Prostatakrebs.

Welcher Blutwert deutet auf Prostatakrebs hin?

Der wichtigste Blutwert bei Prostatakrebs ist der PSA-Wert (Prostata-Spezifisches Antigen), ein Eiweiß, das nur in der Prostata gebildet wird und ein wichtiger Tumormarker ist, obwohl erhöhte Werte auch bei gutartigen Prostataerkrankungen (wie Vergrößerung oder Entzündung) auftreten können. Ein Wert über 4 ng/ml gilt als auffällig und erfordert weitere Abklärung, oft durch eine Bestätigungsmessung und/oder eine Biopsie.
 

Was ist die häufigste urologische Erkrankung?

Das Prostatakarzinom stellt weltweit die häufigste bösartige Neubildung beim Mann dar. In Deutschland erkranken jährlich ca. 55000 Männer neu an Prostatakrebs und ca. 11000 sterben jährlich an den Folgen.

Was tastet der Urologe ab?

Die Urologin/der Urologe kann mit der Untersuchung über den Anus die Prostata und das untere Ende des Enddarms (Rektum) untersuchen. Durchgeführt wird die Untersuchung meist im Liegen. Sie sollten dabei in Seitenlage die Beine an den Körper heranziehen.

Welche urologischen Krebserkrankungen sind am häufigsten?

Im urologischen Bereich kommen gut- und bösartige Tumore besonders häufig vor. Prostatakrebs ist bei Männern die am weitest verbreitete Krebserkrankung. Darüber hinaus sind Nierenkrebs, Tumore in der Blase, Hodenkrebs und das Peniskarzinom die häufigsten Krebserkrankungen im Urogenitaltrakt des Mannes.

Welche Werte nimmt der Urologe ab?

Hormonanalyse

  • Testosteron.
  • SHBG (Sexualhormonbindendes Globulin)
  • FSH (Follikel stimulierendes Hormon)
  • LH (Luteinisierendes Hormon)
  • Prolaktin.

Welche 5 Blutwerte sind wichtig?

Was sind die wichtigsten Laborwerte?

  • das kleine und große Blutbild.
  • Entzündungswerte wie Blutsenkung (BSG) und C-reaktives Protein (CRP)
  • Cholesterin: Gesamt-, HDL- und LDL-Cholesterin.
  • Blutfette (Triglyzeride)
  • Blutzucker und HbA1c.
  • Leberwerte und Nierenwerte.
  • Schilddrüsenwerte.

Was macht ein Urologe bei einem ersten Termin?

Bei der ersten urologischen Untersuchung steht ein ausführliches Gespräch (Anamnese) über Ihre Beschwerden, Krankengeschichte und Medikamente im Vordergrund, gefolgt von einer körperlichen Untersuchung der Geschlechtsorgane und Lymphknoten sowie meist einer Urinprobe und Ultraschalluntersuchung (Sonographie) von Blase und Nieren, um die Ursache zu finden und eine geeignete Behandlung zu planen,. 

Welche Blutwerte prüft der Urologe?

Beim Urologen werden oft PSA-Werte (Prostata), Nierenwerte (Kreatinin), Hormone (Testosteron), Entzündungsparameter und manchmal Tumormarker (AFP, hCG, M2-PK) sowie Standard-Blutbildwerte (Blutzucker, Blutfette, Leberwerte) untersucht, um die Prostata-, Nieren- und Hormonfunktion zu prüfen und Krebs oder Infektionen auszuschließen. Der wichtigste Wert ist meist der PSA-Wert zur Früherkennung von Prostatakrebs.
 

Soll man sich vor dem Urologen rasieren?

Für eine Routineuntersuchung ist Rasieren nicht zwingend nötig, aber bei Eingriffen wie Vasektomie ist es ratsam, den Intimbereich am Tag davor selbst zu rasieren (nicht am OP-Tag, da Desinfektionsmittel brennt) – wichtig ist sauberes Duschen und keine frischen Rasurverletzungen, da diese reizen können. Der Arzt sieht es meist gelassen, wenn Sie sauber sind, aber bei Operationen wird das Gebiet oft vom Klinikpersonal vorbereitet.
 

Warum wird beim Arzt Blut abgenommen?

Eine Blutabnahmen kann bei der Hausärztin oder beim Hausarzt oder im Laborinstitut durchgeführt werden. Eine Blutuntersuchung liefert wichtige Informationen über den Stoffwechsel eines Menschen. Daher kann die Untersuchung des Blutes wichtige Hinweise auf Risikofaktoren bzw. Erkrankungen liefern.

Wie merke ich, dass die Prostata krank ist?

Prostata-Probleme äußern sich oft durch häufigen Harndrang (besonders nachts), schwachen oder unterbrochenen Harnstrahl, Startschwierigkeiten beim Wasserlassen, Nachträufeln und dem Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung, aber auch durch Schmerzen, Erektionsprobleme, Blut im Urin/Samen und Rückenschmerzen. Diese Symptome können auf eine gutartige Vergrößerung (BPH), eine Entzündung (Prostatitis) oder Prostatakrebs hinweisen, weshalb eine frühzeitige urologische Abklärung wichtig ist.
 

Was ist der 30 Sekunden Prostata Trick?

„Übergewicht hängt mit einer vergrößerten Prostata zusammen, und Inaktivität führt zu Harnverhalt. “ Er rät, die Toilette bereits beim ersten Harndrang aufzusuchen und „doppelt zu entleeren“, das heißt: urinieren, 30 Sekunden warten, und dann nochmals urinieren, um die Blase komplett zu entleeren.

Was kann der Urologe alles feststellen?

Ein Urologe stellt Erkrankungen und Funktionsstörungen der Harnorgane (Nieren, Harnleiter, Blase, Harnröhre) bei beiden Geschlechtern sowie der männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Hoden, Penis) fest, darunter Harnsteine, Infektionen, Inkontinenz, Prostataprobleme, Erektionsstörungen, Unfruchtbarkeit, Hormonmangel und Tumore wie Prostata-, Blasen- oder Hodenkrebs, oft mittels Ultraschall, Bluttests und körperlicher Untersuchung. 

Was ist der häufigste urologische Notfall?

Zu den urologischen Notfällen zählen unter anderem Harnverhalt, Harnleiterkoliken, Hodentorsion sowie Traumata und Entzündungen mit oder ohne Fieber. Ein Harnverhalt, also das Unvermögen trotz gefüllter Blase Wasser zu lassen, tritt häufiger bei Männern auf.

Wie fangen Prostataprobleme an?

Folgende Probleme könnten mögliche erste Prostatakrebs-Symptome sein: Beschwerden beim Wasserlassen (ein langsamer oder schwacher Harnstrahl, außerdem häufiger Harndrang – vor allem nachts) Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit. Schmerzhafte Ejakulation und Erektionsprobleme.

Bei welchen Anzeichen muss man zum Urologen?

Mit welchen Beschwerden sollte man zum Urologen gehen?

  • häufiges oder schmerzhaftes Wasserlassen.
  • Blut im Urin.
  • wiederkehrende Harnwegsinfekte.
  • Nierensteine.
  • Erektionsstörungen.
  • Hodenschmerzen.
  • unklare Unterbauchbeschwerden.

Woran erkennt man, ob die Prostata gesund ist?

Eine gesunde Prostata sollte sich fest anfühlen und keine harten Stellen aufweisen . Werden harte Stellen festgestellt, sind möglicherweise weitere Untersuchungen erforderlich. Im Rahmen der Prostatauntersuchung kann eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden, um den allgemeinen Zustand der Prostata zu überprüfen.

Was ist die PSA-Dichte der Prostata?

Für die PSA-Dichte wird das Gesamt-PSA durch das Volumen der Prostata in cm³ (ml) geteilt. Die Größe der Prostata können Ärzt*innen sehr genau mit Hilfe des transrektalen Ultraschalls feststellen. Eine PSA-Dichte bis 0,1 spricht für eine gutartige Prostatavergrößerung.

Welche Blutwerte sind bei Metastasen erhöht?

Blutwerte bei Metastasen zeigen oft erhöhte Tumormarker (z.B. CEA, CA 19-9, PSA, AFP), veränderte Leberwerte (GPT, GOT, AP, Gamma-GT) und Nierenwerte, erhöhte Entzündungswerte (CRP) oder Calcium (Hypercalcämie) sowie Abweichungen im großen Blutbild (Blutarmut, veränderte Leuko- oder Thrombozytenzahlen). Die Veränderungen hängen vom Krebsart und betroffenen Organ ab; nicht immer sind bei Metastasen sofort erhöhte Werte messbar, aber sie können einen Verlauf anzeigen oder auf Organfunktionsstörungen hinweisen.