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Warum Kosten Traktoren so viel?

Gefragt von: Edward Herzog  |  Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2026
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Traktoren sind teuer wegen hochkomplexer Technik (Elektronik, GPS, Sensorik), hoher Material- und Fertigungskosten, der Notwendigkeit spezieller Sicherheitsausstattungen (z. B. Kabinenkategorien), der individuellen Anpassung, steigender Preise für Bauteile (insbesondere Chips) und der Forschung & Entwicklung für effizientere und umweltfreundlichere (E-)Modelle, die sich aktuell aber oft noch nicht rentieren.

Warum sind Landmaschinen so teuer?

Denn der Landmaschinenmarkt ist ein sehr international ausgerichteter Markt. Vor allem die hohen Zölle könnten auch zu erneuten Preissteigungen bei Landmaschinen und Traktoren führen und die Nachfrage zusätzlich abwürgen oder dämpfen.

Wie viel kostet ein Traktor heutzutage?

Im Durschnitt kostet ein Traktor ab 50 PS rund 790 Euro pro PS. Ein 100-PS-Traktor kostet also rund 79.000 Euro. Wobei die Kosten pro PS von Modell zu Modell und von Hersteller zu Hersteller stark schwanken. Manche Marken und Modelle kosten 300 Euro/PS und andere wiederum bis zu 1.350 Euro/PS.

Ist ein Traktor eine Wertanlage?

Sie tuckern gemächlich über Landstraßen, tragen Spuren harter Arbeit und erzählen Geschichten aus einer anderen, weniger hektischen Zeit: Historische Traktoren sind längst mehr als nur alte Maschinen – sie sind rollende Erinnerungen, technisches Kulturgut und für viele Sammler sowohl Lebensgefühl als auch echte ...

Wie teuer ist ein Traktor im Unterhalt?

Die kW-Anzahl lässt die Schere bei den Beiträgen weit auseinandergehen. Traktoren mit einer Leistung von bis zu 44 kW liegen in der Haftpflicht bei maximal 160 Euro im Jahr. Für Maschinen mit einer Leistung von 45 kW und mehr steigt der Beitrag auf bis zu 600 Euro jährlich.

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Wann lohnt sich ein Traktor?

Laut seiner Analyse lohnt sich der Neukauf eines Traktors ab etwa 1.000, besser noch 1.300 Betriebsstunden im Jahr. Etwa alle 6 Jahre könnte sich dann ein Neukauf rentieren, um den Traktor danach noch mit einem ordentlichen Restwert wieder verkaufen zu können.

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für Traktoren?

Das H-Kennzeichen für Traktoren: Vor- und Nachteile

Einheitliche, pauschale Kfz-Steuer: Traktoren mit H-Kennzeichen werden mit einer Pauschale von 191,73 € pro Jahr besteuert.

Wie hoch ist die durchschnittliche Lebensdauer eines Traktors?

1. Berücksichtigen Sie die durchschnittliche Lebensdauer eines gebrauchten Traktors. Ein typischer Traktor sollte etwa 4.000 Betriebsstunden halten. Viele Faktoren beeinflussen die Lebensdauer eines Geräts, unter anderem die Art der Lagerung (Lagerung im Freien verkürzt die Lebensdauer).

Welche Traktoren steigen im Wert?

Traktoren aus den 1950er- bis 1970er-Jahren sind gefragt und bergen Wertsteigerungspotenzial. Porsche, Deutz, Fendt, Güldner, Hanomag, Lanz, Schlüter und Lamborghini.

Wie viel Hektar braucht man für ein grünes Kennzeichen?

Für ein grünes Kennzeichen in der Landwirtschaft benötigt man in der Regel mindestens zwei Hektar Fläche, die bewirtschaftet werden müssen, um die Steuerbefreiung zu erhalten, wobei die genauen Anforderungen je nach Bundesland leicht variieren können und ein Nachweis vom Finanzamt nötig ist. Es ist aber ratsam, die genauen Bestimmungen bei Ihrem zuständigen Finanzamt zu erfragen, da auch kleinere Flächen (wie z.B. 1,3 ha Wald) manchmal anerkannt werden, wenn sie forstwirtschaftlich genutzt werden. 

Was kostet ein 300 PS Traktor?

Kosten soll die 300 PS-starke Zugmaschine 160.650 Euro (135.000 Euro zzgl. 19% MwSt).

Was kostet ein Fendt 1050 neu?

Der Neupreis eines Fendt 1050 Vario liegt je nach Ausstattung, Baujahr und Händler zwischen ca. 360.000 € bis über 430.000 € (zzgl. MwSt.), wobei Modelle der neuesten Generation (Gen-3) im höheren Preissegment angesiedelt sind und gebrauchte oder ältere Modelle deutlich günstiger angeboten werden. Der Listenpreis einer Basisausstattung startete früher um die 370.000 € (zzgl. MwSt.).
 

Welche Traktormarke ist die teuerste?

Den Anfang machen wir mit dem teuersten Traktor. Aktuell ist es der FENDT 943 Vario MT um 294.000 EURO.

Wann ist die beste Jahreszeit, um einen Traktor zu kaufen?

Generell gilt für Traktorenverkäufe ähnliche Regeln wie für Autos: Zum Ende eines Geschäftsjahres oder wenn Hersteller und Händler einen Lagerbestand an Maschinen abbauen möchten, findet man in der Regel mehr Rabatte und bessere Angebote . Es gibt keine wirklich beste Jahreszeit für den Traktorenkauf .

Wer ist der größte Landmaschinenhersteller der Welt?

Die vier größten Landtechnikhersteller weltweit sind Deere & Company, CNH Industrial, Kubota und AGCO - wozu auch Fendt gehört. Diese Unternehmen erzielen zusammen einen Jahresumsatz von über 100 Milliarden Euro. Dabei ist die Landtechnikbranche von großer Bedeutung für die Landwirtschaft weltweit.

Was kostet ein Traktor für die Landwirtschaft?

Der Betriebsleiter spricht mit drei Händlern und vergleicht drei Schlepperneupreise: Claas Arion 630, Preis: 145.500 €, Fendt 716 Vario, Preis: 161.000 €, John Deere 6155R, Preis: 142.000 €.

Was kostet ein 1000er Fendt?

Fendt FRONTZAPFWELLE 1000 U/MIN | FENDT 300 S4

3.500 € zzgl. 19% MwSt.

Was ist teurer, John Deere oder Fendt?

Generell gilt: Fendt Traktoren sind oft teurer als vergleichbare John Deere Modelle, besonders bei den Anschaffungskosten und Fixkosten, aber auch gebrauchte Fendts haben einen hohen Wert. John Deere ist ebenfalls eine Premium-Marke mit überdurchschnittlichen Preisen, bietet aber oft eine starke Kombination aus Ausstattung und langfristigem Wert, während Fendt für Luxus und Technologie geschätzt wird, was sich im Preis widerspiegelt. 

Welche Traktormarke ist auf Platz 1?

Bei den Neuzulassungen aller zulassungspflichtigen Traktoren im November belegt Fendt den ersten Platz (351 Einheiten und 21,4 % Marktanteil).

Wie viel Liter verbraucht ein Traktor auf 100 km?

Der Traktorverbrauch auf 100 km variiert stark, liegt aber oft zwischen 7,8 Litern (effizienter Straßentransport) und bis zu 35-45 Litern oder mehr bei schwerer Feldarbeit, da die Leistung in PS (kW) und die Belastung (Zugkraft) entscheidend sind; moderne, leistungsstarke Traktoren können im Schnitt 200-300 g/kWh verbrauchen, was je nach Geschwindigkeit und Einsatz 10-40 Liter pro 100 km ergeben kann. 

Wie viel Jahre darf man Traktor fahren?

Man darf Traktor fahren, wenn man den entsprechenden Führerschein hat, in der Regel ab 16 Jahren für langsame Maschinen (Klasse L/T bis 40 km/h), aber mit Beschränkungen bis 18 (max. 40 km/h), während für schnellere Modelle (bis 60 km/h) das Mindestalter 18 Jahre ist (Klasse T). Für Ausnahmefälle wie landwirtschaftliche Hilfe kann die Klasse T sogar schon mit 15 erworben werden, erfordert aber eine Sondergenehmigung.
 

Sind 10000 Betriebsstunden für einen Traktor viel?

Gängige Traktoren sind für rund 10.000 Stunden konzipiert, bei korrekter Verwendung und Wartung sind jedoch auch deutlich höhere Zahlen möglich.

Warum zahlen Landwirte keine Kfz-Steuer?

Eine Abschaffung oder Reform hin zu einer effizienteren und umweltschonenden Förderung wird daher befürwortet. Die Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer in der Land- und Forstwirtschaft wurde 1922 mit dem Ziel der Mechanisierung der Landwirtschaft eingeführt.

Welche Nachteile hat ein H-Kennzeichen für Traktoren?

Die Nachteile eines Traktor-H-Kennzeichens sind initiale Kosten für Gutachten, die Pflicht zur Werterhaltung im Originalzustand (wenig Tuning erlaubt), mögliche Einschränkungen bei Versicherungsverträgen (z.B. jährliche Fahrleistung), und die Notwendigkeit eines Zweitfahrzeugs, da die Nutzung oft eingeschränkt ist und die pauschale Steuer von 191 € je nach Fahrzeugleistung teurer sein kann als eine normale Zulassung.