Zum Inhalt springen

Warum ist Schnupfen nachts schlimmer?

Gefragt von: Frau Dr. Sofia Probst  |  Letzte Aktualisierung: 26. Juli 2026
sternezahl: 4.3/5 (60 sternebewertungen)

Schnupfen ist nachts schlimmer, weil sich in der Liegeposition der Blutfluss in den Nasenschleimhäuten erhöht, was zu Schwellungen führt und die Nase verstopft, während Schleim schlechter abfließt; zudem ist der Körper durch den zirkadianen Rhythmus abends abgelenkter und die Immunabwehr aktiver, was Symptome verstärkt, und trockene Heizungsluft reizt die Schleimhäute zusätzlich, sodass man stärker durch den Mund atmet und Reizhusten entsteht.

Warum nachts mehr Schnupfen?

Die verstopfte Nase ist häufig am stärksten in der Nacht oder am Morgen. Das lässt sich dadurch erklären, dass das Blutvolumen der Nasenschleimhaut nachts größer ist, was die Nasenschleimhaut anschwellen lässt und die Atemwege verengt.

Warum ist eine Erkältung nachts am schlimmsten?

Eine Erkältung fühlt sich nachts oft schlimmer an, weil der Körper durch den zirkadianen Rhythmus das Immunsystem hochfährt, was Entzündungen verstärkt, während Hormone wie Cortisol sinken. Zusätzlich fließt im Liegen Schleim leichter in den Rachen, was Husten auslöst und durch Mundatmung (wegen verstopfter Nase) trockene, gereizte Schleimhäute verursacht. Ablenkung fehlt, sodass Symptome wie Husten und Halsschmerzen stärker wahrgenommen werden. 

Was tun gegen Schnupfen in der Nacht?

Lüften Sie vor dem Schlafengehen, verwenden Sie einen Luftbefeuchter oder stellen Sie eine Schale mit Wasser auf Ihre Heizung im Winter. Wenden Sie zudem abschwellende Nasensprays vor dem Schlafengehen an, um die Nasenatmung zu erleichtern. Mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen, kann ebenfalls hilfreich sein.

Welcher Tag ist der schlimmste bei Schnupfen?

Tage 3–5: Als nächstes werden Sie bemerken, dass Ihre Nase verstopft ist, wahrscheinlich ist dies am 3. und 4. Tag am schlimmsten. Sie können auch Fließschnupfen und Husten haben.

Schon wieder erkältet mit Husten & Schnupfen? 7 häufige Fehler und wie Sie schnell gesund werden!

28 verwandte Fragen gefunden

Wann ist der Höhepunkt von Schnupfen?

Nach vier bis fünf Tagen wird der Höhepunkt der Erkältung erreicht – im Verlauf nehmen alle Symptome zu. Denn je stärker sich die Erkältungsviren im Körper vermehren, desto intensiver spüren wir die Beschwerden.

An welchem ​​Tag verdickt sich der Schleim bei einer Erkältung?

Tag 3–5 . Erkältung: In diesem Stadium erreichen die Symptome ihren Höhepunkt und umfassen verstärkten Husten sowie verstopfte Nase und Brust. Sie werden außerdem feststellen, dass der Schleim dicker und verfärbt ist.

Welche Schlafposition bei Schnupfen?

Bei Schnupfen schläft man am besten mit leicht erhöhtem Oberkörper und Kopf, am besten seitlich, um das Abschwellen der Schleimhäute zu fördern und Schleim besser abfließen zu lassen. Vermeiden Sie es, flach auf dem Rücken zu liegen, da dies den Druck in den Nebenhöhlen erhöht und die Nase noch stärker verstopft, was zu Mundatmung und Hustenreiz führen kann. Ein oder zwei zusätzliche Kissen helfen, den Oberkörper anzuheben.
 

Was wirkt sofort gegen Schnupfen?

Um Schnupfen schnell loszuwerden, helfen viel Trinken (Wasser, Tee), Inhalationen mit Salzwasser oder Kamille, Nasenduschen zur Schleimreinigung und das Befeuchten der Raumluft, während Ruhe und Schlaf die Genesung unterstützen, da es keine Wunderheilung gibt, aber Symptome gelindert werden können. Scharfe Gewürze, Zwiebeln und Knoblauch fördern zusätzlich die Schleimlösung.
 

Welchen Punkt drücken, damit die Nase frei wird?

Um die Nase frei zu bekommen, drückt man Akupressurpunkte seitlich der Nasenflügel (Di 20), am Übergang von Nase und Wangenknochen (Si 18) und zwischen den Augenbrauen, oft für etwa 10-30 Sekunden mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen, um die Durchblutung zu fördern und Schleim zu lösen. Auch warme Umschläge und viel Trinken helfen dabei, die Nasenwege zu befeuchten und zu öffnen.
 

Was tun, damit eine Erkältung über Nacht nicht schlimmer wird?

8 Tipps, um eine Erkältung richtig auszukurieren

  1. Gönnen Sie sich Ruhe – oder ganz konkret: Bleiben Sie idealerweise zwei bis drei Tage im Bett.
  2. Trinken Sie viel – am besten Wasser, Fruchtsaft oder ungesüßten Tee. ...
  3. Essen Sie gesund, das bedeutet ausgewogen und vitaminreich. ...
  4. Lüften Sie regelmäßig.

Wie kann ich verhindern, dass sich meine Erkältung nachts verschlimmert?

Heiße Bäder und Nasensprays mit Kochsalzlösung – all das kann helfen, Schleim zu verflüssigen und nächtliche Verstopfung zu verhindern. Gurgeln Sie mit Salzwasser – Salzwasser löst festsitzenden Schleim und lindert Halsschmerzen und einen trockenen Hals. Verwenden Sie einen Luftbefeuchter – eine angenehm feuchte Luft im Schlafzimmer kann die Verstopfung lindern und einem trockenen Hals vorbeugen.

In welcher Phase der Erkältung bin ich?

Um Ihre Erkältungsphase zu bestimmen, vergleichen Sie Ihre aktuellen Symptome mit den typischen Phasen: Beginn (Halskratzen, Müdigkeit, Niesen), Akutphase (starke Halsschmerzen, Kopf- & Gliederschmerzen, Schnupfen, Fieber) und Endphase (Husten mit Auswurf, Symptome klingen ab). Ihre Phase hängt also davon ab, was Sie gerade fühlen und wie lange Sie schon krank sind – meistens sind die ersten Tage die Akutphase. 

Warum wird Schnupfen am Abend schlimmer?

Schnupfen wird abends oft schlimmer, weil im Liegen die Blutgefäße der Nasenschleimhäute anschwellen, Schleim schlechter abfließt und das Immunsystem durch den zirkadianen Rhythmus nachts aktiver wird, was die Entzündung verstärkt und die Erregerreproduktion begünstigt. Der Körper schaltet in den Ruhezustand, Erreger vermehren sich stärker, und die eigene Abwehr reagiert mit Entzündungsreaktionen, was die Symptome intensiviert.
 

Warum schwillt meine Nase nachts zu, ohne zu Schnupfen?

Eine verstopfte Nase nachts ohne Erkältung wird oft durch Allergien (Hausstaubmilben, Tierhaare), trockene Luft, Reizstoffe (Rauch, Staub, Feinstaub), Medikamente (z.B. abschwellende Nasensprays bei Übernutzung), Reflux oder eine verkrümmte Nasenscheidewand verursacht. Abhilfe schaffen das Erhöhen des Oberkörpers beim Schlafen, Luftbefeuchtung, Nasenspülungen mit Salzwasser und das Vermeiden von Auslösern, aber bei anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt die Ursache klären.
 

Warum kann ich nachts trotz Erkältung nicht schlafen?

Um bei einer Erkältung nachts besser zu schlafen, helfen eine höhere Schlafposition (mehr Kissen), feuchte Raumluft (Schale Wasser auf Heizung), ein warmes Erkältungsbad/Dusche, Nasenspülungen mit Salzwasser und abschwellendes Nasenspray, um die Atemwege zu befreien und Reizhusten zu lindern; bei anhaltenden Beschwerden ist ein Arztbesuch ratsam.
 

Kann man Schnupfen in 2 Tagen loswerden?

Die meisten Schnupfen und auch eine Sinusitis heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen von allein aus. Das heißt aber nicht, dass man das eigene Abwehrsystem nicht durch geeignete Mittel und Maßnahmen unterstützen und die typischen Symptome so schneller reduzieren kann.

Was sollte man bei Schnupfen nicht tun?

Bei Schnupfen sollten Sie die Nase nur vorsichtig putzen, da sonst der Schleim in die Nebenhöhlen oder auch in das Mittelohr katapultiert wird. Ein Nasenloch sollte dabei zugehalten werden. Den Nasenschleim „hochzuziehen“, ist zwar nicht vornehm, schont aber entgegen landläufiger Meinung die Nebenhöhlen!

Was löst eine verstopfte Nase sofort?

Um eine verstopfte Nase schnell zu befreien, helfen Inhalationen (Dampf, Kochsalz, Kamille), Nasenduschen mit Salzwasser, viel trinken (Tees, Wasser), Wärme von innen und außen (scharfes Essen, warme Getränke, Wärmflasche), Schlafen mit erhöhtem Oberkörper, frische Luft, sanftes Schnäuzen und abschwellende Nasensprays (nur kurzfristig), aber auch Hausmittel wie Honig/Ingwer oder scharfe Gewürze können Linderung verschaffen. 

Wie kriege ich Schnupfen über Nacht weg?

Um Schnupfen schnell loszuwerden, helfen über Nacht vor allem warme Kräutertees (z.B. mit Ingwer/Thymian), Inhalieren mit Salzwasser oder ätherischen Ölen, Nasenspülungen mit Salzwasser, viel Trinken (auch Hühnersuppe), eine ** erhöhte Kopfposition beim Schlafen** und ** abschwellende Nasensprays (kurzzeitig)**; Hausmittel wie Zwiebel/Meerrettich-Dampf können die Atemwege befreien, aber echte Heilung braucht Zeit und Ruhe, um das Immunsystem zu stärken.
 

Warum hat man nachts Schnupfen?

Hausstaubmilben, Pollen, Schimmel oder Tierhaare – all diese Allergene befinden sich häufig in Schlafzimmern und können nachts die Nasenschleimhäute reizen. Besonders bei einer Hausstaubmilbenallergie ist die Nase morgens dicht, da die Milben bevorzugt in Matratzen, Kissen und Bettdecken leben.

Soll man bei Schnupfen mit offenem Fenster schlafen?

Bei Schnupfen mit offenem Fenster zu schlafen ist okay, solange Sie keiner direkten Zugluft ausgesetzt sind und nicht frieren, da frische Luft gut ist, aber Frieren das Immunsystem schwächt und die Genesung behindern kann. Wichtig ist ein gut gelüfteter Raum mit kühler, aber nicht kalter Temperatur (ca. 15–18 °C) und viel frischer Luft, ohne direkt im Luftstrom zu liegen. 

Wie sieht der Schleim am Ende einer Erkältung aus?

Sputum sieht je nach Erkrankungsursache unterschiedlich aus. Er kann eine dünnflüssige bis zähe Konsistenz haben und weiß, gelb, grün oder bräunlich verfärbt sein.

Ist klarer, flüssiger Schleim bei einer Erkältung normal?

Klarer, flüssiger Schleim bei einer Erkältung ist normal und ein Zeichen dafür, dass Ihr Körper die Schleimhäute befeuchtet und Erreger ausspült, oft in der Anfangsphase eines viralen Infekts oder bei Allergien; er besteht aus Wasser und Schleimstoffen und ist harmlos, aber wenn er dickflüssiger oder verfärbt (gelb/grün) wird, kann das auf eine stärkere Entzündung oder bakterielle Beteiligung hindeuten, wobei die Farbe allein nicht immer ein eindeutiges Urteil erlaubt.
 

Wann tritt Auswurf bei einer Erkältung auf?

Husten zählt zu den typischen Erkältungssymptomen und den häufigsten Gründen eines Arztbesuchs. Normalerweise ist zu Beginn einer Erkältung der Husten trocken, im Verlauf kommt es dann zu schleimigem Auswurf. Oftmals bessert er sich nach circa zwei Wochen.