Warum ist Real verkauft worden?
Gefragt von: Rosina Klemm B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 15. März 2026sternezahl: 4.7/5 (58 sternebewertungen)
Real wurde verkauft, weil die Metro AG sich vom Einzelhandel trennen wollte, um sich auf den Großhandel zu konzentrieren, und verkaufte die Kette 2020 an den Finanzinvestor SCP Group. Diese Insolvenz anmeldete und eine Zerschlagung vornahm, da das Unternehmen nicht profitabel war, was zur Schließung vieler Filialen führte und die verbliebenen an Konkurrenten wie Rewe, Kaufland und Edeka.
Warum ging Real pleite?
Im letzten Jahr hat die Einkaufskette Real Insolvenz angemeldet. Was wurde aus dem Unternehmen und seinen Angestellten? Nach jahrelanger finanzieller Schieflage meldete die SB-Warenhauskette Real im September 2023 Insolvenz an. Ziel war es damals, Standorte an die Konkurrenz zu verkaufen und so Jobs zu sichern.
Warum gibt es Real nicht mehr?
Real gibt es nicht mehr, weil die Kette nach Jahren hoher Verluste 2019 an einen Investor verkauft und zerschlagen wurde, was zu Filialschließungen und Verkäufen an Konkurrenten (Edeka, Kaufland) führte; die verbleibenden „mein real“-Märkte meldeten 2023 Insolvenz an, woraufhin die letzten Standorte bis März 2024 geschlossen wurden und der Betrieb eingestellt wurde.
Warum muss Real schließen?
Die SCP Group wollte das Einzelhandelsunternehmen finanziell stabilisieren, um es als Ganzes weiterzuverkaufen. Dies ist nun gescheitert. Seit Februar 2021 musste Real mehr als 30 Märkte schließen und 160 weitere abgeben.
Warum hat Metro Real verkauft?
Die METRO AG hat den Verkauf ihrer SB-Warenhauskette Real an die SCP Group abgeschlossen. Die Veräußerung vollendet zugleich die Portfoliotransformation von METRO auf dem Weg zu einem voll fokussierten Großhandelsunternehmen.
Eine Ära endet: “Real” wurde verkauft - 10.000 Beschäftigte bangen
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Woher hat Křetínský sein Geld?
Reich geworden ist Křetínský mit dem Erdgasgeschäft in der Slowakei. Aber auch in Frankreich, Großbritannien, Italien oder Tschechien verdient der Oligarch mit dem Aufheizen des Planeten Milliarden.
Kann ich als Privatkunde bei der METRO einkaufen?
Nein, als Privatperson können Sie nicht direkt in den physischen METRO Großmärkten einkaufen, da dieser für Gewerbetreibende gedacht ist, aber Sie können im METRO Online-Shop (Marktplatz) als Privatkunde einkaufen, oder Sie lassen sich von einem Kunden eine einmalige oder dauerhafte Einkaufsvollmacht für den Markt geben. Alternativ können Sie auch einen Verein gründen (z. B. einen Gartenverein) und eine Karte beantragen.
Was kommt statt Real?
Es gibt einen Nachfolger für den früheren Real-Markt in Spaden: Rewe wird in das seit über einem Jahr leer stehende Gebäude im Gewerbegebiet einziehen. Im Frühjahr 2026 soll der Lebensmittelmarkt eröffnet werden.
Hat Kaufland Real gekauft?
Am 1. Oktober 2020 übernahm die Schwarz Gruppe, zu der auch die Supermarktkette Kaufland und der Discounter Lidl gehören, den Online-Marktplatz real.de.
Wie viele Real gibt es noch?
Die Einzelhandelskette Real (seit 2022 Mein Real) hat in den letzten zwei Jahrzehnten zahlreiche Märkte geschlossen. Von mehreren Hundert Standorten, die der Finanzinvestor SCP 2020 vom Großhändler Metro übernommen hatte, sind heute noch weniger als 70 im Betrieb.
Wie hieß Kaufland früher?
Kaufland hieß früher Handelshof, unter diesem Namen wurden die ersten Verbrauchermärkte der Schwarz-Gruppe in den 1960er Jahren eröffnet, bevor 1984 der Name Kaufland eingeführt wurde und die Umbenennung der Handelshof-Filialen begann, wobei in Ostdeutschland auch die Bezeichnung „Handelshof“ noch eine Weile existierte, bis auch diese umgestellt wurde.
Sind Real und Kaufland das Gleiche?
Real.de ist heute Kaufland.de. Der Domain-Wechsel fand nach der Übernahme der Real-Märkte durch die Schwarz-Gruppe statt und real.de ging nahtlos in den neuen Marktplatz über.
Wie heißt jetzt Real?
Die 63 verbliebenen „Real“-Märkte liefen unter dem neuen Namen „mein real“. Die mehreren Eigentümerwechsel konnten die Supermarktkette nicht retten. „Mein Real“ musste erst Insolvenz anmelden und schließt nun komplett.
Warum existiert Real nicht mehr?
Real gibt es nicht mehr, weil die Kette nach Jahren hoher Verluste 2019 an einen Investor verkauft und zerschlagen wurde, was zu Filialschließungen und Verkäufen an Konkurrenten (Edeka, Kaufland) führte; die verbleibenden „mein real“-Märkte meldeten 2023 Insolvenz an, woraufhin die letzten Standorte bis März 2024 geschlossen wurden und der Betrieb eingestellt wurde.
Welche Marktketten gehören zu Real?
real ist, in seiner heutigen Unternehmensform, seit 1992 aus der Zusammenführung von 13 SB-Warenhaus-Unternehmen mit zum Teil sehr unterschiedlichen Vertriebskonzepten entstanden: real-kauf, divi, Continent, massa, massa-Mobil, Meister, esbella, basar, BLV, Huma und Suma.
Wie geht es mit Real weiter?
Die real GmbH hat für 18 mein real-Standorte neue Betreiber gefunden und wird die verbleibenden Märkte bis zum 31. März 2024 schließen. Die real GmbH will bis zum 31. März 2024 mindestens 13 mein real-Märkte an die Rewe Group, drei Märkte an Kaufland und einen Markt an Edeka übertragen.
Wer übernimmt Real?
Im Juni 2020 erfolgte der Abschluss des Verkaufs, Real gehörte seitdem, bis zum Weiterverkauf, zu 100 Prozent der in Luxemburg ansässigen SCP Retail Investments. Ende Juni 2020 wurde die Übernahme des Online-Shops, real.de, durch die Schwarz-Gruppe bekannt; der Online-Handel soll unter Kaufland weitergeführt werden.
Wie hieß die Eigenmarke von Real?
Das Discountkonzept ging auf die 1987 bei der SB-Warenhauskette Real-Kauf, einem Vorgänger von Real, vom Handelsunternehmen Schaper eingeführte, gleichnamige Preiseinstiegsmarke TiP („Toll im Preis“) zurück. Bereits im Vorfeld gab es mit der Eigenmarke Extra Tip mit ähnlichem Logo einen Vorgänger.
Ist Real komplett pleite?
Nach der Insolvenz steht Real komplett vor dem Aus. 45 der "Mein Real"-Märkte schließen komplett, die restlichen werden von der Konkurrenz übernommen.
Welche Real Märkte bleiben bestehen?
Supermarktkette Diese 57 Märkte bleiben als Real bestehen
- Amberg, Fuggerstraße 4, Bayern.
- Bexbach, Posstraße 1, Saarland.
- Brakel, Warburger Straße 38, NRW.
- Braunschweig, Berliner Straße 53, Niedersachsen.
- Bruchsal, Stuttgarter Straße 10, Baden-Württemberg.
- Bühl, Vimbucher Straße 75, Baden-Württemberg.
Welche Supermärkte gehören zu REWE?
Zur REWE Group gehören neben den klassischen REWE-Supermärkten auch der Discounter PENNY, die Nahversorger nahkauf sowie internationale Marken wie BILLA und Discountmärkte in anderen Ländern, dazu kommen Convenience-Formate wie REWE To Go und REWE express. Auch Baumärkte wie toom und B1 sowie der Tierbedarf-Onlineshop ZooRoyal zählen zum Konzern, der auch die Reiseveranstalter der DERTOUR Group umfasst.
Wie komme ich in die METRO ohne Gewerbe?
Ja, man kann bei METRO auch ohne klassisches Gewerbe einkaufen, entweder als Privatkunde im Online-Shop oder über einen Nicht-Eingetragenen Verein (NEV) im Großmarkt, der sich mit Satzung und Gründungsprotokoll eine Karte sichern kann, da METRO auch Vereine, Freiberufler und Selbstständige zulässt. Der direkte Zugang zum physischen Markt ist normalerweise Gewerbetreibenden vorbehalten, aber der Trick mit dem Verein ermöglicht auch Nicht-Gewerbetreibenden den Einkauf zu Großhandelspreisen.
Was bedeutet METRO Karte blau?
Eine blaue METRO Karte ist die grundlegende Kundenkarte für Neukunden, die nach der Registrierung ausgegeben wird und den Zugang zum Großmarkt ermöglicht, aber oft noch die Freischaltung der METRO cash Funktion für bargeldloses Einkaufen per Lastschrift erfordert. Sie dient als Schlüssel, um bei METRO einzukaufen, und kann digital in der Metro App genutzt werden, um Funktionen wie digitale Rechnungen und Angebote zu verwalten.
Kann ich als Privatkunde bei SELGROS einkaufen?
Nein, Selgros ist grundsätzlich ein Selbstbedienungs-Großhandel für Gewerbekunden, aber Privatkunden können mit einer speziellen Kundenkarte einkaufen, die man beantragen muss und die oft über Mitgliedschaften (wie bei BSW, IGM) oder als Kleinunternehmer/Verein erhältlich ist. Du benötigst dafür einen entsprechenden Nachweis, um eine Karte zu bekommen, und kannst dann gegen Vorlage der Karte und mit Bargeld, EC- oder Kreditkarte bezahlen.
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