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Warum ist Real verkauft?

Gefragt von: Leonore Weidner  |  Letzte Aktualisierung: 26. August 2026
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Real wurde verkauft, weil die die verlustreiche SB-Warenhauskette veräußerte, um sich auf das Großhandelsgeschäft zu konzentrieren, woraufhin die SCP Group die Märkte übernahm, aber deren Sanierung scheiterte, was 2023 zur Insolvenz führte und die meisten Standorte an Edeka, Rewe und Kaufland verlor oder schließen musste.

Warum ging Real pleite?

Im letzten Jahr hat die Einkaufskette Real Insolvenz angemeldet. Was wurde aus dem Unternehmen und seinen Angestellten? Nach jahrelanger finanzieller Schieflage meldete die SB-Warenhauskette Real im September 2023 Insolvenz an. Ziel war es damals, Standorte an die Konkurrenz zu verkaufen und so Jobs zu sichern.

Warum gibt es kein Real mehr?

Real gibt es nicht mehr, weil die Kette nach dem Verkauf durch die Metro AG an die SCP-Gruppe zerschlagen wurde; attraktive Standorte wurden an Konkurrenten wie Edeka, Kaufland und Rewe verkauft, während die verbleibenden Märkte unter "mein real" in die Insolvenz rutschten und im März 2024 komplett geschlossen wurden, was das Ende der Marke besiegelte.
 

Warum hat die Metro Real verkauft?

Die METRO AG hat den Verkauf ihrer SB-Warenhauskette Real an die SCP Group abgeschlossen. Die Veräußerung vollendet zugleich die Portfoliotransformation von METRO auf dem Weg zu einem voll fokussierten Großhandelsunternehmen.

Wer hat Real Märkte übernommen?

Die SB-Warenhauskette Real wurde 2020 vom russischen Finanzinvestor SCP Group gekauft, die die Kette zerschlug und die Filialen an andere Händler verkaufte; Kaufland, Edeka, Rewe und Globus übernahmen die meisten der über 200 Märkte, während der Online-Marktplatz real.de direkt zur Schwarz-Gruppe (Kaufland/Lidl) wechselte und zu Kaufland.de wurde.
 

Real: Die wahre Geschichte hinter dem Milliarden-Desaster

18 verwandte Fragen gefunden

Sind Real und Kaufland das Gleiche?

Real.de ist heute Kaufland.de. Der Domain-Wechsel fand nach der Übernahme der Real-Märkte durch die Schwarz-Gruppe statt und real.de ging nahtlos in den neuen Marktplatz über.

Was ist mit Real-Markt passiert?

Die Supermarktkette Real ist im Wesentlichen zerschlagen worden: Nach finanziellen Schwierigkeiten und Übernahmen durch verschiedene Investoren meldete die Betreibergesellschaft "Mein Real" im September 2023 Insolvenz in Eigenverwaltung an, was zur Schließung der meisten verbliebenen Märkte bis März 2024 führte, während einige Standorte an Rewe, Kaufland und Edeka verkauft wurden. Real, einst ein großes SB-Warenhaus, wurde nach dem Verkauf durch die Metro an den Investor SCP verkauft und dann in Teile zerlegt.
 

Woher hat Křetínský sein Geld?

Reich geworden ist Křetínský mit dem Erdgasgeschäft in der Slowakei. Aber auch in Frankreich, Großbritannien, Italien oder Tschechien verdient der Oligarch mit dem Aufheizen des Planeten Milliarden.

Kann ich als Privatkunde bei der Metro einkaufen?

Nein, als Privatperson können Sie nicht direkt in den physischen METRO Großmärkten einkaufen, da dieser für Gewerbetreibende gedacht ist, aber Sie können im METRO Online-Shop (Marktplatz) als Privatkunde einkaufen, oder Sie lassen sich von einem Kunden eine einmalige oder dauerhafte Einkaufsvollmacht für den Markt geben. Alternativ können Sie auch einen Verein gründen (z. B. einen Gartenverein) und eine Karte beantragen.
 

Hat Kaufland Real gekauft?

Am 1. Oktober 2020 übernahm die Schwarz Gruppe, zu der auch die Supermarktkette Kaufland und der Discounter Lidl gehören, den Online-Marktplatz real.de.

Warum gibt es nicht mehr Real?

Am 29. September 2023 stellte das Unternehmen einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung für die noch bestehenden 62 Märkte mit insgesamt über 5000 Mitarbeitern. Die Rewe Group meldete im Oktober 2023 die Übernahme von 15 Märkten beim Bundeskartellamt an, das die Übernahme am 30. Oktober 2023 genehmigte.

Was kommt statt Real?

Es gibt einen Nachfolger für den früheren Real-Markt in Spaden: Rewe wird in das seit über einem Jahr leer stehende Gebäude im Gewerbegebiet einziehen. Im Frühjahr 2026 soll der Lebensmittelmarkt eröffnet werden.

Welche Supermärkte gehören zu Edeka?

Zu Edeka gehören verschiedene Supermarkt-Formate, darunter die bekannten Edeka-Märkte (auch als EDEKA, EDEKA neukaur oder aktiv markt), der Discounter Netto Marken-Discount, die SB-Warenhauskette Marktkauf sowie kleinere Formate wie Nah & Gut und E-Center. Der Verbund besteht aus zahlreichen regionalen Genossenschaften und selbstständigen Kaufleuten, die unter diesen verschiedenen Marken auftreten.
 

Warum wurde Real abgeschafft?

Die Zusammenlegung mit den defizitären Extra-Märkten machte schließlich eine betriebswirtschaftliche Genesung von Real endgültig unmöglich, so der Experte. 2008 wurden die Extra-Märkte mit 9.700 Mitarbeitern dann an den Kölner Handelskonzern Rewe verkauft und umgeflaggt. Die Marke Extra existiert seitdem nicht mehr.

Was wird aus Real im Elbepark?

Der Real-Markt im Hermsdorfer Elbepark wird im kommenden Frühjahr an die Rewe-Kette übertragen. Die Filiale im Magdeburger Florpark steht hingegen vor der Schließung. Das teilte die Real GmbH jetzt in einer Pressemitteilung mit.

Wie komme ich in die METRO ohne Gewerbe?

Ja, man kann bei METRO auch ohne klassisches Gewerbe einkaufen, entweder als Privatkunde im Online-Shop oder über einen Nicht-Eingetragenen Verein (NEV) im Großmarkt, der sich mit Satzung und Gründungsprotokoll eine Karte sichern kann, da METRO auch Vereine, Freiberufler und Selbstständige zulässt. Der direkte Zugang zum physischen Markt ist normalerweise Gewerbetreibenden vorbehalten, aber der Trick mit dem Verein ermöglicht auch Nicht-Gewerbetreibenden den Einkauf zu Großhandelspreisen. 

Was bedeutet METRO Karte blau?

Eine blaue METRO Karte ist die grundlegende Kundenkarte für Neukunden, die nach der Registrierung ausgegeben wird und den Zugang zum Großmarkt ermöglicht, aber oft noch die Freischaltung der METRO cash Funktion für bargeldloses Einkaufen per Lastschrift erfordert. Sie dient als Schlüssel, um bei METRO einzukaufen, und kann digital in der Metro App genutzt werden, um Funktionen wie digitale Rechnungen und Angebote zu verwalten.
 

Kann ich als Privatkunde bei SELGROS einkaufen?

Nein, Selgros ist grundsätzlich ein Selbstbedienungs-Großhandel für Gewerbekunden, aber Privatkunden können mit einer speziellen Kundenkarte einkaufen, die man beantragen muss und die oft über Mitgliedschaften (wie bei BSW, IGM) oder als Kleinunternehmer/Verein erhältlich ist. Du benötigst dafür einen entsprechenden Nachweis, um eine Karte zu bekommen, und kannst dann gegen Vorlage der Karte und mit Bargeld, EC- oder Kreditkarte bezahlen. 

Wie wurde Daniel Kretinsky reich?

Im Jahr 1999 trat er in die Investmentfirma J&T ein und wurde dort 2003 Partner. 2009 gründete J&T die Energetický a Průmyslový Holding (EPH), und Křetínský wurde Vorsitzender mit zunächst 20 % der Anteile an der Gesellschaft, bevor er später Mehrheitsaktionär wurde (Stand 2019: 94 Prozent).

Wem gehört Sparta Prag?

Tschechiens Fußball-Rekordmeister Sparta Prag ist von einer tschechischen Tochter des bayerischen Verlagshauses Passau für geschätzte 30 Millionen Euro an die slowakische Finanzgruppe J&T verkauft worden.

Wer ist Daniel Kretinsky?

Daniel Křetínský

Daniels berufliche Laufbahn ist eng mit der Energetický a průmyslový holding, a.s. (EPH) verbunden: Er ist Mehrheitsaktionär, Vorsitzender des Vorstands (mit geschäftsführender Funktion) und CEO des Unternehmens.

Ist Real komplett pleite?

Nach der Insolvenz steht Real komplett vor dem Aus. 45 der "Mein Real"-Märkte schließen komplett, die restlichen werden von der Konkurrenz übernommen.

Warum ist Real zu?

Real hat zugemacht, weil das Unternehmen nach Jahren der finanziellen Schieflage, strukturellen Problemen und veralteten Konzepten im September 2023 Insolvenz anmelden musste. Die Konkurrenz durch Discounter und Online-Handel, strategische Fehlentscheidungen sowie die Unfähigkeit, sich an veränderte Kundenwünsche anzupassen, führten zum Niedergang der großen SB-Warenhauskette, deren letzte Filialen bis März 2024 geschlossen wurden, da sich für viele Standorte keine Übernehmer fanden.
 

Wie hieß die Eigenmarke von Real?

Das Discountkonzept ging auf die 1987 bei der SB-Warenhauskette Real-Kauf, einem Vorgänger von Real, vom Handelsunternehmen Schaper eingeführte, gleichnamige Preiseinstiegsmarke TiP („Toll im Preis“) zurück. Bereits im Vorfeld gab es mit der Eigenmarke Extra Tip mit ähnlichem Logo einen Vorgänger.

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