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Warum ist mir kalt unter der Decke?

Gefragt von: Dorit Wulf  |  Letzte Aktualisierung: 10. Februar 2026
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Ihnen kann unter der Decke kalt sein, weil Ihre Füße und Hände eine schlechtere Durchblutung haben, die Decke zu dünn ist, die Raumtemperatur zu niedrig, Sie wenig getrunken oder gegessen haben, Stress haben oder gesundheitliche Probleme wie Eisenmangel oder Schilddrüsenunterfunktion vorliegen; manchmal ist auch einfach die Bettdecke (Material, Füllung) für Ihre individuellen Wärmebedürfnisse unpassend.

Warum friere ich unter der Decke?

Kennen Sie das auch? Sie liegen unter der Bettdecke und Ihr Oberkörper ist zu heiß, aber Ihre Füße frieren und sind eiskalt. Das liegt daran, dass unser Körper je nach Körperpartie unterschiedliche Wärmebedürfnisse hat.

Warum friere ich so sehr, selbst unter Decken?

Gelegentliches Kältegefühl ist in der Regel kein Grund zur Sorge, da individuelle Vorlieben und Raumtemperaturen variieren. Anhaltende oder extreme Kälteempfindungen können jedoch auf zugrunde liegende Gesundheitsprobleme wie Durchblutungsstörungen, Anämie oder Schilddrüsenprobleme hinweisen.

Warum ist mir kalt, obwohl es im Raum warm ist?

Schlechte Isolation, tiefe Luftfeuchtigkeit oder Müdigkeit können dafür sorgen, dass du trotz warmen Räumen fröstelst. Die Temperaturen fallen, draussen wickelst du dich bereits in deine Winterjacke und drinnen läuft die Heizung – zumindest dort sollte es also angenehm warm sein.

Was kann ich tun, wenn mir innerlich kalt ist?

Um innerlich Kälte zu bekämpfen, helfen warme Getränke, leichte Bewegung, Stressabbau durch Entspannungstechniken wie Atemübungen (z.B. Wim Hof Methode) oder Meditation, eine nahrhafte Ernährung mit warmen Mahlzeiten und Kohlenhydraten (wie Nudeln) vor Kälteexposition, sowie warme Kleidung; bei anhaltendem oder starkem Frieren sollte jedoch ein Arzt die Ursachen (z.B. Mangelerscheinungen, Schilddrüse) abklären, da auch medizinische Gründe dahinterstecken können.
 

Gunter Gabriel - Komm' unter meine Decke (ZDF Hitparade 20.12.1975) (VOD)

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Woher kommt innerliches Frieren?

Innerliches Frieren kommt oft von Stress, Müdigkeit oder psychischen Belastungen, die das Nervensystem reizen und die Durchblutung beeinflussen, aber auch körperliche Ursachen wie Schilddrüsenunterfunktion, Eisenmangel, niedriger Blutdruck, hormonelle Schwankungen (z. B. Wechseljahre) oder Infektionen haben können, da der Körper dann Wärme schlechter reguliert. 

Was fehlt meinem Körper, wenn mir kalt ist?

Vitamin D ist eines der wichtigsten Vitamine für den Stoffwechsel von Calcium. Zudem wirkt es sich auf den Kreislauf aus. Wer einen Vitamin-D-Mangel hat, der fühlt sich unter Umständen sehr kalt. Da der Mensch Vitamin D vor allem durch Sonneneinstrahlung produziert, tritt ein Mangel vor allem in den Wintermonaten auf.

Welche Krankheit steckt hinter ständigem Frieren?

Welche Krankheit steckt hinter Frieren? Ständiges Frieren kann unterschiedliche Krankheitsursachen haben: niedriger Blutdruck, Nebennieren- oder Schilddrüsen-Unterfunktion, ein beginnender Infekt. Auch bestimmte Medikamente können Frieren auslösen. Eine gründliche medizinische Untersuchung bringt Aufklärung.

Warum friere ich bei 20 Grad in der Wohnung?

Sie frieren bei 20 °C, weil nicht nur die Lufttemperatur zählt, sondern auch kalte Oberflächen (Wände, Fenster), Zugluft, niedrige Luftfeuchtigkeit und Ihr individueller Stoffwechsel (Durchblutung, Muskelmasse) eine Rolle spielen, die dem Körper Wärme entziehen oder die Wärmeregulierung beeinträchtigen. Schlechte Dämmung führt zu kälteren Oberflächen, während Zugluft die warme Luft vom Körper wegträgt, was das Frieren verstärkt, selbst wenn die Luft "warm" ist. 

Welches Hormon fehlt, wenn man ständig friert?

Schilddrüsenhormone: Eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) führt häufig zu anhaltendem Frieren, da der Stoffwechsel verlangsamt wird.

Warum friert man im Bett?

Man friert im Bett oft, weil die Raumtemperatur zu niedrig ist, die Bettdecke nicht isoliert, die Durchblutung schlechter wird (z.B. durch Müdigkeit oder Stress), der Körper abends Wärme abgibt (durch Melatonin) oder gesundheitliche Probleme wie Schilddrüsenunterfunktion oder Eisenmangel vorliegen. Auch zu wenig Bewegung oder Alkohol können die Ursache sein, da sie die Wärmeregulation stören. 

Was stimmt nicht, wenn man ständig friert?

Anämie und Eisenmangel: Wenn Ihrem Motor Sauerstoff fehlt

Sie sind von starker Müdigkeit geplagt und frieren ständig? Der Grund dafür könnte ein Eisenmangel sein. Eisenmangel kann zu Anämie führen, einer Erkrankung, die verhindert, dass Ihr Blut ausreichend Sauerstoff transportiert.

Warum friere ich im Ruhezustand?

Das liegt daran, dass ein erschöpfter Körper die Temperatur weniger gut reguliert als ein entspannter. Bei Stress verengen sich außerdem die Blutgefäße, sodass Haut, Nase, Ohren, Finger und Zehen weniger gut durchblutet und mit Wärme versorgt sind. Übrigens: wer kalte Füße hat, schläft nachgewiesenerweise schlechter.

Ist ständiges Frieren ein Problem für das Herz?

Große Kälte ist auch für das Herz ein Problem, denn es ist einer höheren Belastung als gewöhnlich ausgesetzt. Der Grund dafür ist, dass der Körper unter Stress steht, wenn er zu kalt wird. Das führt zu einem zusammenziehen der Gefäße, einem höheren Adrenalinspiegel und zu einer gesteigerten Pulsfrequenz.

Was bedeutet es, wenn man inneres Frieren hat, ohne Fieber zu haben?

Innerliches Frieren ohne Fieber wird oft durch Stress, Erschöpfung, niedrigen Blutzucker oder Dehydrierung verursacht, kann aber auch auf Schilddrüsenprobleme, Anämie, hormonelle Schwankungen (Wechseljahre) oder Medikamentennebenwirkungen hindeuten, wobei der Körper versucht, die Temperatur zu regulieren oder Wärme zu speichern. Wichtig ist, die Ursache zu finden – oft helfen Ruhe, warme Getränke, Stressabbau und genug Flüssigkeit, aber bei anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden. 

Was bedeutet nächtliches frieren?

Es gibt viele Gründe, warum Menschen nachts frieren. Eine zu kalte Raum- oder Betttemperatur – die wohl einfachste Stellschraube – ist dabei häufig nicht die alleinige Ursache. Auch ein hohes Kälteempfinden, eine schlechte Durchblutung, Stress und mangelnde Schlafhygiene können für das Frösteln verantwortlich sein.

Warum ist mir so kalt, obwohl es warm ist?

Sie frieren trotz Wärme, weil Ihr Körper Wärme verliert (schlechte Dämmung, Zugluft) oder die Wärmeerzeugung nicht ausreicht, was oft durch Stress, Schlafmangel, schlechte Ernährung (Eisen-, Vitaminmangel) oder Stoffwechselproblemen wie Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) verursacht wird. Auch Durchblutungsstörungen, niedriger Blutdruck, Dehydration oder zu enge Kleidung können eine Rolle spielen. Bei anhaltendem Frieren ist eine ärztliche Abklärung wichtig, um medizinische Ursachen auszuschließen.
 

Wie kalt dürfen Räume im Winter sein?

Räume sollten im Winter nicht unter 15°C fallen, um Schimmel und Gesundheitsprobleme zu vermeiden, wobei Wohnräume tagsüber idealerweise 19-22°C haben sollten, Schlafzimmer 16-18°C und weniger genutzte Bereiche 16-18°C. Es ist wichtig, die Temperatur je nach Nutzung anzupassen, nachts abzusenken (aber nicht zu stark) und regelmäßig Stoßlüften, um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten.
 

Was kann ich tun, wenn mein Flur kalt ist?

Wenn der Flur kalt ist, hilft es, Zugluft abzudichten (Türdichtungen), den Boden zu isolieren (Teppiche), die Außentür abzudichten, und Türen zu beheizten Räumen geschlossen zu halten. Auch das Aufhängen von Vorhängen, das Nutzen von Infrarot-Heizstrahlern oder das Abschalten von Geräten können die Temperatur verbessern; im Notfall bei starker Kälte Vermieter oder Handwerker informieren. 

Welches Vitamin fehlt, wenn man friert?

Wenn Ihnen immer kalt ist, könnten Mängel an Eisen, Vitamin B12 oder Vitamin D eine Rolle spielen, da diese Vitamine und Mineralien die Wärmeregulierung und den Sauerstofftransport beeinflussen, aber auch andere Ursachen wie schlechte Durchblutung oder Anämie sind möglich. Besonders Eisenmangel führt zu schlechter Sauerstoffversorgung, wodurch die Körperwärmeproduktion sinkt und Hände sowie Füße kalt werden.
 

Welche Krankheit löst Kälte aus?

Eine Reihe von systemischen Erkrankungen wird nicht nur durch Kälte verschlimmert, sondern direkt ausgelöst. Dazu gehören das Raynaud-Syndrom, die Kälteagglutinin-Erkrankung und die Kälteurtikaria.

Was tun gegen innerliches Frieren?

Um innere Kälte zu bekämpfen, helfen warme Getränke (Tees mit Ingwer, Zimt), Bewegung zur Muskelaktivierung, der Zwiebel-Look für Kleidung und Stressabbau; wichtig sind auch eine ausgewogene Ernährung mit wärmenden Gewürzen und ausreichend Schlaf, bei anhaltendem Frieren sollte jedoch ein Arzt auf mögliche Grunderkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion prüfen lassen, da dies ein Symptom sein kann.
 

Welches Hormon fehlt bei ständigem Frieren?

Doch viele Frauen wissen nicht, dass auch Frieren in den Wechseljahren dazu gehören kann. Die sogenannten Kältewallungen haben die gleiche Ursache wie Hitzewallungen – nämlich eine durch den Östrogenmangel veränderte Temperaturregulation.

Kann frieren von der Psyche kommen?

Ja, die Psyche kann durch Stress, Angst, Depression oder Einsamkeit Frieren verursachen, da psychische Belastung Stresshormone freisetzt, die die Blutgefäße verengen, die Durchblutung reduzieren und die Körpertemperatur senken, was zu kalten Händen und Füßen führt und das allgemeine Kälteempfinden steigert. Insbesondere chronischer Stress und Überforderung führen zu diesen physiologischen Reaktionen, aber auch soziale Isolation kann ein stärkeres Kälteempfinden auslösen. 

Was sind die Ursachen für ein dauerhaftes Kältegefühl?

Ständiges Frieren kann viele Ursachen haben, darunter Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Blutarmut (Anämie durch Eisenmangel), niedriger Blutdruck, Stress oder Nährstoffmangel, aber auch hormonelle Umstellungen (z.B. Wechseljahre) und schlechte Durchblutung. Wichtig ist eine ärztliche Abklärung, um ernste Krankheiten auszuschließen, aber auch Maßnahmen wie Bewegung, warme Ernährung und Stressreduktion können helfen.