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Warum greifen Krähen Störche an?

Gefragt von: Nancy Wiese  |  Letzte Aktualisierung: 23. Februar 2026
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Krähen greifen Störche an, weil sie deren Nester oder junge Störche als Bedrohung für ihren eigenen Nachwuchs oder als potenzielle Nahrungsquelle sehen, besonders während der Brutzeit, wenn ihr Instinkt sie besonders verteidigungsbereit macht; oft sind es Scheinangriffe, um Eindringlinge zu vertreiben, aber auch direkte Angriffe auf Jungstörche sind möglich, da diese leichte Beute darstellen können.

Warum greifen Krähen andere Vögel an?

Es sind nicht nur Krähen die Greifvögel angreifen, sondern alle Rabenvögel greifen Greifvögel an. Wenn's um Nahrung geht kennen die Krähen keine Freunde, dann werden auch Artgenossen aus der Nachbarschaft angegriffen.

Warum attackieren Krähen Menschen?

Das steckt hinter den Angriffen von Krähen auf Menschen

Aber auch Rabenvögel wie Krähen oder Elstern können ihr Nest vehement verteidigen, wenn es sein muss. So komme es immer wieder zu Situationen, in denen sich Menschen unwissentlich den Jungvögeln nähern und deshalb von den besorgten Vogeleltern attackiert werden.

Was sind die Feinde von einem Storch?

Die Feinde des Weissstorchs sind der Rot- und Schwarzmilan, der Seeadler, der Marder und der Kolkrabe. Besonders die Jungvögel sind eine beliebte und leichte Beute, da sie sehr bald mit dem Klappern anfangen.

Warum greifen Krähen Eichhörnchen an?

Krähen hingegen können vorwiegend in der Nähe von Futterstellen zu einer Bedrohung werden, da sie dort mit hungrigen Eichhörnchen zusammentreffen können. Außerdem rauben sie Eichhörnchennester aus, indem sie kleine Jungtiere töten und fressen. Hauskatzen und Hunde zählen ebenfalls zu den Feinden.

Anton verteidigt das Storchennest gegen Krähen

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Was ist der schlimmste Feind der Krähen?

Krähen sind faszinierende Geschöpfe, bekannt für ihre Intelligenz und Anpassungsfähigkeit. Wie alle Wildtiere haben sie jedoch natürliche Feinde, die eine entscheidende Rolle für das ökologische Gleichgewicht spielen. Eine der größten Bedrohungen für Krähen geht von Greifvögeln aus – insbesondere von Falken und Adlern .

Welcher ist der natürliche Feind der Krähe?

Krähen haben nur wenige natürliche Feinde, zu den wichtigsten zählen Greifvögel wie Habicht, Wanderfalke, Uhu, Sperber und Mäusebussard, die Jungvögel oder sogar Altvögel erbeuten können, sowie Füchse und Marder, die Nestlinge stehlen. Zusätzlich zu diesen natürlichen Fressfeinden sind Krähen aber auch durch menschliche Einflüsse wie Giftköder, Agrargifte und Schwermetalle in der Nahrung bedroht, die oft gefährlicher sind als natürliche Räuber, so wamiki.de.
 

Was lockt Störche an?

Der Geruch des frisch geschnittenen Grases lockt sie an. Häufig tauchen schon kurz nach Beginn des Mähens die ersten Störche auf. Der Geruch des frisch geschnittenen Grases lockt sie an. Wenn das Mähen begann, flogen nur die Störche zur betreffenden Wiese, die sich windabwärts aufhielten.

Wie lange braucht ein Storch von Deutschland bis Afrika?

Der lange Flug nach Afrika

Bereits nach sieben Wochen sind sie fast so groß wie ihre Eltern – nur dunklere Schnäbel und Beine verraten ihr Alter.

Was bedeutet es, wenn ein Storch auf dem Dach sitzt?

Weißstörche ha- ben sich als Kulturfolger an uns angepasst und siedeln auf unseren Häusern und in unseren Dörfern und Städten. Wer einen Storch auf dem Dach hat, dem ist Glück beschieden, so ein alter Volksglaube.

Welcher Vögel gilt als Todesbote?

In vielen Kulturen gelten Rabenvögel (Raben, Krähen) und Eulen als klassische Todesboten, während in anderen Traditionen auch der Uhu oder bestimmte Wildgänse (als Symbol des Abschieds) oder sogar der Phönix (als Übergang) mit Tod oder Wiedergeburt assoziiert werden, wobei die Bedeutung stark vom kulturellen Hintergrund abhängt.
 

Können Krähen sich Gesichter merken?

Ja, Krähen können sich Gesichter merken – und das erstaunlich gut und lange, oft über Jahre hinweg. Sie erkennen Individuen, die sie als Bedrohung wahrgenommen haben, und geben diese Information an ihre Artgenossen weiter, wodurch sich eine Art "Generationengedächtnis" entwickelt. Wenn sie eine schlechte Erfahrung mit einer bestimmten Person machen, "markieren" sie deren Gesicht, um andere Krähen zu warnen. 

Warum sind Krähen so aggressiv?

Warum die Krähen Menschen attackieren

Nadia Xenakis, Spezialistin für Wildtierschutz, erklärt, dass Krähen einen ausgeprägten Beschützerinstinkt haben und zur Brutzeit besonders angriffslustig seien: Das Verhalten der Krähen ist jedoch weniger aggressiv, sondern mehr verteidigend.

Was tun gegen aggressive Krähen?

Besonders wirksam sind Maßnahmen wie das Entfernen von Futterquellen, das Anbringen von Vogelspikes oder Netzen sowie der Einsatz von Reflektoren und Laserpointern. Attrappen und Ultraschallgeräte sind hingegen weniger zuverlässig, da Krähen sie oft durchschauen oder sich daran gewöhnen.

Was bedeutet eine Elster im Garten?

Eine Elster im Garten bedeutet oft eine Mischung aus schlechtem Ruf (Nesträuber, diebisch) und positiven Aspekten (Intelligenz, natürliche Schädlingsbekämpfung), wobei sie in Wahrheit Allesfresser sind, die auch Insekten und Aas fressen und gesetzlich geschützt sind, aber oft ein Zeichen für ein gesundes Ökosystem mit Nahrung und Nistplätzen. Ihr schlechter Ruf stammt von alten Sagen, während sie in anderen Kulturen Glück bringen. Sie sind clever, nutzen Gärten für Nahrung und Nistplätze und können dort auch kleine Vögel bedrohen, aber auch zur Schädlingskontrolle beitragen.
 

Warum keine Krähen füttern?

Diese Keime sind vor allem für den Menschen gefährlich. „Die Fütterung von Raben können Schäden in der heimischen Vogelwelt führen“, so der Nabu. Warum das so ist, erklärt uns Dr. Benny: „Entweder der Rabe verendet an der Nahrung oder er vermehrt sich in großen Maßen.

Warum kommen Störche zurück nach Deutschland?

Und statt im Winter in wärmere Regionen zu ziehen, verbringen viele von ihnen nun auch die kalte Jahreszeit bei uns. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) nimmt das zum Anlass, einen Storchentag zu veranstalten. Die Störche sind zurück – schon seit einigen Jahren wächst der Bestand der Tiere in Deutschland beständig.

Warum überwintern Störche nicht in Afrika?

Warum bleiben Störche nicht das ganze Jahr über in Afrika? Weil die Nahrungskonkurrenz größer ist. Das ganze Überwinterungsgebiet ist kleiner als das gesamte Brutgebiet. Ausserdem gibt es in den Überwinterungsgebieten auch eine Vielzahl anderer Störche, wie den Nimmersatt oder den Sattelstorch.

Wie alt können Störche werden?

Störche können in freier Wildbahn alt werden, wobei der Weißstorch durchschnittlich 8–10 Jahre, aber auch über 30 Jahre erreichen kann, mit dem ältesten bekannten Exemplar bei 35 Jahren. Der Schwarzstorch wird etwas jünger, mit einer dokumentierten Grenze von etwa 19 Jahren, aber auch 18 Jahre sind realistisch. Die Überlebensrate ist im ersten Lebensjahr am niedrigsten, aber wer flügge wird, hat hohe Chancen, über 20 zu werden.
 

Wie töten Störche ihren Nachwuchs?

Manche Störche töten den Nachwuchs durch Abwurf. Meist wird das Küken vorher geschüttelt und ist deshalb bereits tot, wenn es abgeworfen wird. Der Storch hat enorme Kraft im Schnabel, sehr kleine Küken können das nicht überleben.

Warum sind so viele Vögel (90 %) monogam?

Die meisten männlichen Vögel leben monogam, da dies die einzige Möglichkeit ist, das Überleben ihrer Nachkommen zu sichern . Die Evolution hat Tiere, die sich sexuell fortpflanzen, so ausgestattet, dass sie dies auf die effizienteste Weise tun, um ihre Gene an ihre Nachkommen weiterzugeben.

Wer ist der Feind vom Storch?

Die Hauptfeinde des Storchs sind der Mensch (durch Lebensraumzerstörung, Pestizide, Stromleitungen), große Greifvögel (Adler, Milan, Uhu), Marder und Raben (Eier, Küken) sowie in Afrika Hyänen und Schakale; auch schlechte Wetterbedingungen (Sturm, Hagel) sind eine große Gefahr für Jungstörche.
 

Was machen Krähen, wenn der Partner stirbt?

Stirbt ein Vogel, wird der Partner verbannt, wenn er nicht bald eine neue Partnerschaft innerhalb einer Krähenkolonie findet. Fremde Kolonien oder andere Krähenverwandte wie Elstern werden vehement bekämpft und vertrieben. Elstern und Rabenkrähen räubern jeweils in den gegnerischen Nestern.

Was bedeutet ein schwarzer Rabe im Garten?

Rabe Symbolik

Seine schwarze Farbe und seine mystische Ausstrahlung machen ihn zu einem mächtigen Symbol für die Dunkelheit und das Verborgene. In der Esoterik steht der Rabe für Weisheit, Schutz und Führung auf dem spirituellen Weg.

Warum greifen Krähen Falken an?

Die Krähen haben ein Nest mit Jungen. Falken sind Raubvögel. Die Krähen versuchen ihr Bestes, um ihre Jungen zu schützen.