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Warum Gewichtszunahme trotz Stillen?

Gefragt von: Ortrud Schütte  |  Letzte Aktualisierung: 23. September 2026
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Gewichtszunahme trotz Stillen kann an erhöhtem Hunger durch den hohen Energiebedarf zur Milchproduktion, hormonellen Schwankungen, Wassereinlagerungen, Stress und dem langsameren Stoffwechsel liegen; oft isst man instinktiv mehr, um den Körper zu unterstützen, was zu Gewichtszunahme führen kann, obwohl Stillen eigentlich beim Abnehmen hilft. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung und viel Trinken, um den Hunger zu kontrollieren und Nährstoffe zu decken.

Warum nehme ich beim Stillen zu?

Dein Körper braucht für die Stillzeit jede Menge Energie. Pro Tag solltest du als stillende Mama ca. 400-600 Kalorien zusätzlich zu dir nehmen. Die Energie holt sich der Körper dann aus deinen Fett-Reserven.

Warum kann ich trotz Stillen nicht abnehmen?

Wenn das Abnehmen in der Stillzeit nicht klappt, liegt es oft an Stress, Schlafmangel, Hormonen oder Zeitmangel für gesunde Ernährung und Bewegung, nicht an mangelnder Disziplin. Geduld ist entscheidend, denn der Körper braucht Zeit, sich zu erholen und anzupassen, während ein mäßiger Gewichtsverlust von selbst während des Stillens eintreten kann. Fokus liegt auf ausgewogener Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn und Proteinen, ausreichend Wasser, sanfter Bewegung (Spaziergänge, Yoga) und dem Vermeiden strikter Diäten, die die Milchproduktion gefährden können. 

In welchem Alter Stillen die meisten ab?

Die meisten Mütter stillen nach den ersten Monaten ab, wobei die Zahlen steil fallen: Rund die Hälfte beendet nach ca. sechs Monaten, viele schon früher, wie die DGE-Studie zeigt. Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zu zwei Jahre und länger empfiehlt, liegt der durchschnittliche Abstillzeitpunkt in Deutschland bei etwa acht Monaten, mit einem natürlichen Ende oft zwischen zwei und vier Jahren.
 

Wie schaffe ich es, in der Stillzeit abzunehmen?

5 einfache Tipps für das Abnehmen in der Stillzeit

  1. Tipp 1: Achte auf eine ausgewogene Ernährung.
  2. Tipp 2: Iss regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten.
  3. Tipp 3: Trink ausreichend Wasser.
  4. Tipp 4: Bring Bewegung in deinen neuen Alltag.
  5. Tipp 5: Hol dir Unterstützung.

Warum Frauen nach der Schwangerschaft nicht abnehmen

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Wann fängt man an durch Stillen zu Abnehmen?

Mit dem Abnehmen durch Stillen sollte man erst nach etwa 6-8 Wochen nach der Geburt starten, wenn sich Körper und Milchproduktion stabilisiert haben, da in der Frühphase der Fokus auf Erholung liegt. Es findet oft eine natürliche Gewichtsabnahme statt, da Stillen ca. 400-600 Kalorien extra verbraucht, aber keine strenge Diät halten, sondern sich gesund ernähren, da Fettreserven Schadstoffe freisetzen können. Die größte Gewichtsabnahme ist oft zwischen dem 3. und 6. Monat, aber ein Jahr kann es dauern, bis das Ausgangsgewicht erreicht ist. 

Warum nimmt man nach dem Abstillen zu?

Dein Körper hat selbst nach der Schwangerschaft noch Fettreserven, die er z.B. fürs Stillen verbraucht, da Stillen zahlreiche Kalorien verbrennt. Das ist auch der Grund, warum manche Mütter nach dem Abstillen wieder zunehmen, obwohl die Essgewohnheiten gleich.

Was war die längste Stillzeit der Welt?

Langes Stillen: Mutter in Australien stillt Sechsjährige.

Wann sollte man aufhören, sein Kind zu Stillen?

Kinder stillen sich oft selbst ab, wenn sie bereit für die nächste Entwicklungsstufe sind, was zwischen dem 2. und 4. Geburtstag geschehen kann, aber auch bis 7 Jahre oder länger dauern kann, da Stillen das Bedürfnis nach Nähe und Trost befriedigt, nicht nur Hunger; der natürliche Abstillprozess beginnt mit der Beikost (ca. 6 Monate) und verläuft schrittweise. Der richtige Zeitpunkt ist individuell und wird von Mutter und Kind gemeinsam bestimmt, oft durch ein nachlassendes Interesse oder Ablenkung durch die Umwelt. 

Ist es möglich, ein Stillbaby zu überfüttern?

Nein, ein Stillbaby lässt sich durch Stillen nach Bedarf praktisch nicht überfüttern, da Muttermilch sich dem Bedarf des Kindes anpasst und Stillen auch Nähe und Geborgenheit spendet. Das Baby reguliert die Trinkmenge selbst, indem es aufhört, wenn es satt ist. Allerdings können beim Stillen Probleme wie Bauchweh, Spucken oder Blähungen auftreten, wenn das Baby zu viel trinkt oder die Mutter ein Überangebot hat, was aber eher ein Zeichen für ein Ungleichgewicht ist als echte Überfütterung im Sinne von Übergewicht. 

Ist Stillen gut für die Figur?

Stillen ist gut für die Figur, denn es verbraucht bis zu 600 Kalorien täglich zusätzlich. Stillen ist eine günstige Form der Ernährung Ihres Babys.

Was passiert mit der Muttermilch, wenn man zu wenig isst?

Wenn du zu wenig trinkst, bleibt die Milch weg. Du musst Sekt/alkoholfreies Bier/viel Stilltee oder mindestens drei Liter Wasser trinken, damit du genug Milch hast. Du darfst keine Diäten machen und auch nicht abnehmen, weil sonst Giftstoffe in der Muttermilch landen.

Ist eine Saftkur während der Stillzeit sinnvoll?

Nein, eine Saftkur wird während der Stillzeit nicht empfohlen, da der Körper von Mutter und Baby einen erhöhten Bedarf an Kalorien und Nährstoffen hat, den eine Saftkur oft nicht decken kann und die Milchproduktion sowie die Gesundheit von Mutter und Kind beeinträchtigen könnte. Stattdessen sollten Sie Säfte als Ergänzung zu einer ausgewogenen, vollwertigen Ernährung trinken, um Vitamine aufzunehmen, aber keine vollständige Mahlzeit ersetzen. 

Warum habe ich plötzlich so viel zugenommen?

Plötzliches Mehrgewicht wird meist durch Wassereinlagerungen (salzreiche Kost, Hormone, Kohlenhydrate), Stress, Schlafmangel, Medikamente oder Verdauungsprobleme verursacht und ist oft nur vorübergehend, nicht unbedingt Fettzuwachs; Schwankungen bis zu 2,5 kg sind normal. Achten Sie auf gleichbleibende Wiegebedingungen (Morgen, nüchtern, fester Untergrund), da Ursachen auch hormonelle Zyklen, Ernährung, Bewegungsmangel oder medizinische Gründe haben können, die ärztlich abzuklären sind.
 

Warum keine Gewichtsabnahme in der Stillzeit?

Dass du beim Stillen nicht abnimmst, kann an Hormonen, Schlafmangel, Stress, Alter oder einfach Zeit brauchen liegen, da der Körper erst die Speicher der Schwangerschaft abbaut, Wassereinlagerungen verschwinden müssen und der Energiebedarf (ca. 500 kcal/Tag) zwar da ist, aber oft durch gesteigerten Appetit oder Stress ausgeglichen wird – wichtig sind eine gesunde Ernährung, viel Trinken, Geduld und Sanftheit mit dem eigenen Körper.
 

Können Stillbabys zu viel zunehmen?

Ja, ein gestilltes Baby kann zunehmen, aber eine übermäßige Gewichtszunahme ist selten und meist ein Zeichen für eine Überproduktion von Milch bei der Mutter (Hyperlaktation) oder in seltenen Fällen für Stoffwechselprobleme, da Babys beim Stillen meist nur die Menge trinken, die sie brauchen, solange sie nach Bedarf gefüttert werden und die Mutter auf Sättigungssignale achtet. Achten Sie auf Symptome wie häufiges Erbrechen großer Mengen und suchen Sie bei Sorgen eine Stillberatung auf, um die normale Entwicklung sicherzustellen.
 

Sind langzeit gestillte Kinder weniger krank?

Welche Effekte hat Muttermilch auf die Gesundheit des Säuglings? Gestillte Säuglinge sind gesünder, das konnte in Studien belegt werden. Wird ein Kind vier bis sechs Monate ausschließlich gestillt, sinkt die Zahl der Infekte um 40 bis 70 Prozent. Dies können beispielsweise Infekte der unteren Atemwege sein.

Kann man 10 Jahre Stillen?

Für die Obergrenze gibt die Weltgesundheitsorganisation kein Alterslimit an, das ist dir als Mama überlassen. Natürlich ist jede Stillbeziehung anders und oft ist das Abstillen keine Frage des Wollens.

Welche Nachteile hat das Stillen?

Nachteile beim Stillen sind oft physische Beschwerden wie wunde Brustwarzen, Milchstau oder Brustentzündungen (Mastitis), sowie eine starke zeitliche Bindung und eingeschränkte Flexibilität für die Mutter (weniger Freiheit für Auszeiten, da das Baby immer gestillt werden muss). Hinzu kommen psychische Belastungen wie Druck, Sorgen um ausreichende Milchmenge, der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel/Genussmittel und die Herausforderung, Stillen in der Öffentlichkeit zu meistern, was das Gefühl der Selbstbestimmung beeinträchtigen kann.
 

Sind Stillbabys anhänglicher?

Kurz vor den ersten freien Schritten sind Babys oft besonders anhänglich und suchen intensiv die Nähe ihrer Bezugspersonen. Sie möchten wieder vermehrt auf den Arm genommen und oft getragen werden.

Welche Auswirkungen hat Langzeitstillen auf die Mutter?

Langzeitstillen hat für Mütter viele Vorteile, wie ein reduziertes Risiko für Brust-, Eierstock- und Diabetes-Typ-2-Krebs, eine beschleunigte Rückbildung der Gebärmutter, bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit und eine gestärkte Mutter-Kind-Bindung durch die Ausschüttung von Hormonen wie Oxytocin und Prolaktin. Es gibt keine nachgewiesenen negativen gesundheitlichen Folgen, solange Mutter und Kind dies wünschen, auch wenn es zu gesellschaftlicher Unverständnis kommen kann. Mögliche Herausforderungen sind Druckgefühle oder Milchstau, aber auch diese sind oft mit dem Stillen an sich verbunden und nicht nur mit der Dauer. 

Wie lange haben Steinzeitmenschen ihre Kinder gestillt?

Stillen im Wandel der Zeit

Jäger und Sammler stillten ihre Kinder bis zu fünf Jahre lang. Isotopenanalysen haben hingegen gezeigt, dass die frühen Bauern im neolithischen Europa ihren Nachwuchs für gewöhnlich im Alter von zwei bis drei Jahren entwöhnt hatten.

Wann ist das natürliche Abstillalter?

Das natürliche Abstillalter beim Menschen liegt laut anthropologischen Studien und Vergleichen mit Naturvölkern meist zwischen 2,5 und 7 Jahren, wobei der Höhepunkt oft um den 3. Geburtstag erreicht wird, weil das Kind dann die nächste Entwicklungsstufe erreicht. Während die WHO empfiehlt, bis zum 2. Lebensjahr zu stillen, sehen Stillverbände das natürliche Abstillalter als biologische Norm, die deutlich über dem in westlichen Kulturen üblichen Abstillalter liegt, das oft durch soziale Normen bestimmt wird. 

Wann purzeln die Pfunde beim Stillen?

Mit dem Abnehmen durch Stillen sollte man erst nach etwa 6-8 Wochen nach der Geburt starten, wenn sich Körper und Milchproduktion stabilisiert haben, da in der Frühphase der Fokus auf Erholung liegt. Es findet oft eine natürliche Gewichtsabnahme statt, da Stillen ca. 400-600 Kalorien extra verbraucht, aber keine strenge Diät halten, sondern sich gesund ernähren, da Fettreserven Schadstoffe freisetzen können. Die größte Gewichtsabnahme ist oft zwischen dem 3. und 6. Monat, aber ein Jahr kann es dauern, bis das Ausgangsgewicht erreicht ist. 

Wie lange dauert die Hormonumstellung nach dem Stillen?

Das Hormonchaos nach dem Abstillen legt sich meist innerhalb weniger Wochen bis Monate, wenn sich der Körper an den neuen Rhythmus gewöhnt und der Zyklus sich einpendelt, was oft mit dem Einsetzen der ersten Periode zusammenfällt; es kann aber auch bis zu drei Monate dauern, bis sich alles stabilisiert hat, wobei stärkere Beschwerden wie Niedergeschlagenheit oder Hitzewallungen besser ärztlich oder durch eine Hebamme abgeklärt werden sollten.