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Warum friert man nach dem Aufstehen?

Gefragt von: Fridolin Neubauer  |  Letzte Aktualisierung: 3. Mai 2026
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Morgens friert man, weil die Körpertemperatur im Schlaf sinkt, der Kreislauf träger ist und Stress oder Schlafmangel die Temperaturregulation beeinflussen können, was zu einem allgemeinen Kältegefühl beim Aufwachen führt. Auch eine schlechte Durchblutung (z.B. durch wenig Bewegung), Nährstoffmangel (Eisen, Vitamin B) oder Schilddrüsenprobleme können das Frösteln verstärken.

Was tun gegen morgendliches Frieren?

4 Sofort-Tipps gegens Frieren

Heißes Fußbad - das hilft vor allem, wenn Ihre Füße kalt sind und trotz Wollsocken nicht warm werden. Lassen Sie sich ca. 30 Minuten bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen ein heißes Fußbad ein und wärmen Sie Ihre Füße darin auf. Dusche oder Wannenbad - um den kompletten Körper aufzuwärmen.

Welcher Mangel liegt vor, wenn man ständig friert?

Wenn man ständig friert, kann dem Körper eine schlechte Durchblutung, Nährstoffmangel (besonders Eisen, B-Vitamine, Magnesium, Vitamin C) oder ein verlangsamter Stoffwechsel fehlen, oft ausgelöst durch Stress, Schlafmangel, Untergewicht oder gesundheitliche Probleme wie Schilddrysenunterfunktion, Anämie, Kreislaufprobleme oder hormonelle Schwankungen (z.B. Wechseljahre). Eine ärztliche Abklärung ist wichtig, um die genaue Ursache zu finden. 

Was bedeutet innerliches Frösteln?

Innerliches Frieren bedeutet ein tiefes, oft psychisch oder stressbedingt ausgelöstes Kältegefühl, das nicht durch die Außentemperatur allein erklärt wird und sich oft als Frösteln, innere Unruhe oder Zittern äußert, verursacht durch psychische Belastung, Stress, Erschöpfung, Schilddrüsenprobleme, Nährstoffmangel (z.B. Eisen) oder Hormonschwankungen, wobei eine ärztliche Abklärung bei anhaltenden Beschwerden wichtig ist.
 

Was sind die Ursachen für ein dauerhaftes Kältegefühl?

Ständiges Frieren kann viele Ursachen haben, darunter Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Blutarmut (Anämie durch Eisenmangel), niedriger Blutdruck, Stress oder Nährstoffmangel, aber auch hormonelle Umstellungen (z.B. Wechseljahre) und schlechte Durchblutung. Wichtig ist eine ärztliche Abklärung, um ernste Krankheiten auszuschließen, aber auch Maßnahmen wie Bewegung, warme Ernährung und Stressreduktion können helfen.
 

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Ist ständiges Frieren ein Problem für das Herz?

Große Kälte ist auch für das Herz ein Problem, denn es ist einer höheren Belastung als gewöhnlich ausgesetzt. Der Grund dafür ist, dass der Körper unter Stress steht, wenn er zu kalt wird. Das führt zu einem zusammenziehen der Gefäße, einem höheren Adrenalinspiegel und zu einer gesteigerten Pulsfrequenz.

Welche Ursachen kann ein Kältegefühl ohne Fieber haben?

Kältegefühl ohne Fieber kann viele Ursachen haben, von harmlosen Dingen wie Stress, Müdigkeit oder Unterkühlung bis hin zu Mangelerscheinungen wie Eisenmangel (Anämie), Schilddrüsenproblemen (Unterfunktion oder Überfunktion), niedrigem Blutzucker oder niedrigem Blutdruck, bis hin zu Nebenwirkungen von Medikamenten oder psychischen Belastungen, sogar eine "kalte" Lungenentzündung ist möglich. Der Körper versucht oft, Wärme zu erzeugen (Schüttelfrost), da der Wärmeregulierungssollwert gestört ist oder äußere Kälte herrscht, was sich in Zittern, Gänsehaut und Frösteln äußert, auch wenn kein Infekt vorliegt. 

Welches Hormon fehlt, wenn man ständig friert?

Schilddrüsenhormone: Eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) führt häufig zu anhaltendem Frieren, da der Stoffwechsel verlangsamt wird.

Welche Erkrankung bei Frieren?

Man friert bei vielen Krankheiten, am häufigsten bei Infektionen (Fieber/Schüttelfrost), aber auch bei Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Eisenmangel/Anämie, niedrigem Blutdruck, Diabetes, Gefäßerkrankungen (Raynaud-Syndrom) oder bestimmten Mangelzuständen (z.B. Vitamin C-Mangel). Oft ist es ein Symptom für eine verlangsamte Stoffwechselaktivität, schlechte Durchblutung oder einen Mangel an wichtigen Nährstoffen, der den Körper Wärme nicht mehr richtig regulieren lässt.
 

Was sind die Ursachen für innerliches Vibrieren am ganzen Körper?

Innerliches Zittern am ganzen Körper wird oft durch Stress, Angst oder Überlastung verursacht, kann aber auch auf körperliche Ursachen wie Unterzuckerung, Koffein, Nikotin, Hormonumstellungen (z. B. Wechseljahre), Schilddrüsenüberfunktion oder Medikamentennebenwirkungen hindeuten, was eine ärztliche Abklärung notwendig macht. Es kann auch ein Zeichen für psychische Belastungen wie Angststörungen oder Depressionen sein, dient aber manchmal auch der natürlichen Spannungsentladung nach Stress, wie beim neurogenen Zittern, so Deutsche Familienversicherung und DAK-Gesundheit. 

Warum friert man, obwohl es warm ist?

Man friert trotz Wärme, weil der Körper die Temperatur reguliert, um Krankheiten zu bekämpfen (Fieber), der Stoffwechsel durch Hormonstörungen (z.B. Schilddrüse), Nährstoffmangel (Eisen) oder Dehydrierung verlangsamt ist, die Durchblutung schlecht ist (zu enge Kleidung), oder weil man wenig Muskelmasse hat, die Wärme erzeugt. Auch Stress und ein beginnender Infekt können eine Rolle spielen. 

Wie merke ich, ob ich Eisenmangel habe?

Einen Eisenmangel erkennst du an Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsproblemen, blasser Haut, Kurzatmigkeit, Herzklopfen, brüchigen Haaren/Nägeln und eingerissenen Mundwinkeln; auch Heißhunger auf Ungenießbares (Pica) oder das Restless-Legs-Syndrom sind möglich; eine sichere Diagnose liefert aber nur der Arzt per Bluttest (Ferritin-Wert).
 

Wie reagiert der Körper, wenn Vitamin-D fehlt?

Ein Vitamin-D-Mangel beeinträchtigt die Knochengesundheit (>>Rachitis<< bei Kindern, >>Osteomalazie<< bei Erwachsenen), führt zu Muskelschwäche, Schmerzen und Müdigkeit und kann das Immunsystem schwächen, was Infektanfälligkeit erhöht, sowie depressive Verstimmungen verursachen; langfristig kann er zu Osteoporose und Knochenbrüchen beitragen, da Vitamin D wichtig für die Kalziumaufnahme ist. 

Warum ist mir nach dem Aufstehen kalt?

Morgens friert man, weil die Körpertemperatur im Schlaf sinkt, der Kreislauf träger ist und Stress oder Schlafmangel die Temperaturregulation beeinflussen können, was zu einem allgemeinen Kältegefühl beim Aufwachen führt. Auch eine schlechte Durchblutung (z.B. durch wenig Bewegung), Nährstoffmangel (Eisen, Vitamin B) oder Schilddrüsenprobleme können das Frösteln verstärken. 

Warum friere ich bei 20 Grad in der Wohnung?

Sie frieren bei 20 °C, weil nicht nur die Lufttemperatur zählt, sondern auch kalte Oberflächen (Wände, Fenster), Zugluft, niedrige Luftfeuchtigkeit und Ihr individueller Stoffwechsel (Durchblutung, Muskelmasse) eine Rolle spielen, die dem Körper Wärme entziehen oder die Wärmeregulierung beeinträchtigen. Schlechte Dämmung führt zu kälteren Oberflächen, während Zugluft die warme Luft vom Körper wegträgt, was das Frieren verstärkt, selbst wenn die Luft "warm" ist. 

Welches Vitamin fehlt, wenn man friert?

Wenn Ihnen immer kalt ist, könnten Mängel an Eisen, Vitamin B12 oder Vitamin D eine Rolle spielen, da diese Vitamine und Mineralien die Wärmeregulierung und den Sauerstofftransport beeinflussen, aber auch andere Ursachen wie schlechte Durchblutung oder Anämie sind möglich. Besonders Eisenmangel führt zu schlechter Sauerstoffversorgung, wodurch die Körperwärmeproduktion sinkt und Hände sowie Füße kalt werden.
 

Kann frieren von der Psyche kommen?

Ja, die Psyche kann durch Stress, Angst, Depression oder Einsamkeit Frieren verursachen, da psychische Belastung Stresshormone freisetzt, die die Blutgefäße verengen, die Durchblutung reduzieren und die Körpertemperatur senken, was zu kalten Händen und Füßen führt und das allgemeine Kälteempfinden steigert. Insbesondere chronischer Stress und Überforderung führen zu diesen physiologischen Reaktionen, aber auch soziale Isolation kann ein stärkeres Kälteempfinden auslösen. 

Welche Krankheiten treten bei zu niedriger Körpertemperatur auf?

Hypothermie. Die Hypothermie (von altgriechisch ὑπό hypó, ‚unter', und θερμός thermós, ‚warm') oder Untertemperatur durch – oft synonym gebraucht – Unterkühlung ist ein Zustand mit abnorm niedriger, unternormaler Körpertemperatur von Lebewesen.

Was tun gegen innerliches Frieren?

Um innere Kälte zu bekämpfen, helfen warme Getränke (Tees mit Ingwer, Zimt), Bewegung zur Muskelaktivierung, der Zwiebel-Look für Kleidung und Stressabbau; wichtig sind auch eine ausgewogene Ernährung mit wärmenden Gewürzen und ausreichend Schlaf, bei anhaltendem Frieren sollte jedoch ein Arzt auf mögliche Grunderkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion prüfen lassen, da dies ein Symptom sein kann.
 

Welche Krankheit steckt hinter ständigem Frieren?

Welche Krankheit steckt hinter Frieren? Ständiges Frieren kann unterschiedliche Krankheitsursachen haben: niedriger Blutdruck, Nebennieren- oder Schilddrüsen-Unterfunktion, ein beginnender Infekt. Auch bestimmte Medikamente können Frieren auslösen. Eine gründliche medizinische Untersuchung bringt Aufklärung.

Welches Organ ist für die Temperaturregulation zuständig?

Die Temperatur im Körperinneren wird von einem Teil des Gehirns geregelt, dem Hypothalamus. Der Hypothalamus überprüft die aktuelle Temperatur und vergleicht sie mit der normalen von etwa 37° C. Ist die Körperinnentemperatur zu niedrig, sorgt er dafür, dass der Körper Wärme bildet und diese hält.

Was fehlt dem Körper, wenn man nur friert?

Wenn man ständig friert, kann dem Körper eine schlechte Durchblutung, Nährstoffmangel (besonders Eisen, B-Vitamine, Magnesium, Vitamin C) oder ein verlangsamter Stoffwechsel fehlen, oft ausgelöst durch Stress, Schlafmangel, Untergewicht oder gesundheitliche Probleme wie Schilddrysenunterfunktion, Anämie, Kreislaufprobleme oder hormonelle Schwankungen (z.B. Wechseljahre). Eine ärztliche Abklärung ist wichtig, um die genaue Ursache zu finden. 

Warum friere ich so extrem?

Extremes Frieren kann viele Ursachen haben, oft sind es Durchblutungsprobleme (niedriger Blutdruck, Stress), Eisenmangel/Anämie, eine Schilddrüsenunterfunktion oder einfach Lebensstil-Faktoren wie Schlafmangel und Ernährung; auch hormonelle Schwankungen (Wechseljahre) spielen eine Rolle; eine genaue Ursache sollte aber ärztlich abgeklärt werden. 

Bei welchen Krankheiten ist einem kalt?

Man friert bei vielen Krankheiten, am häufigsten bei Infektionen (Fieber/Schüttelfrost), aber auch bei Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Eisenmangel/Anämie, niedrigem Blutdruck, Diabetes, Gefäßerkrankungen (Raynaud-Syndrom) oder bestimmten Mangelzuständen (z.B. Vitamin C-Mangel). Oft ist es ein Symptom für eine verlangsamte Stoffwechselaktivität, schlechte Durchblutung oder einen Mangel an wichtigen Nährstoffen, der den Körper Wärme nicht mehr richtig regulieren lässt.
 

Ist ein plötzliches Kältegefühl im Körper ein Symptom der Wechseljahre?

Niedriger Blutdruck begünstigt Frieren in den Wechseljahren. Wechselduschen, Sport und frische Luft kurbeln den Kreislauf an und helfen gegen Kältewallungen. 2. Eine schlanke Statur bedeutet auch häufig wenig isolierende Fettpolster.