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Warum dauert eine H&M Bestellung so lange?

Gefragt von: Arnulf Kessler  |  Letzte Aktualisierung: 15. Februar 2026
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Eine "H"-Dauer bezieht sich meist auf das H-Kennzeichen für Oldtimer, das die Zulassung und Nutzung historischer Fahrzeuge regelt, oder auf das Einheitenzeichen "h" (für Stunde, von lateinisch hora), das die Zeitdauer einer Aktivität angibt. Das H-Kennzeichen erfordert ein aufwendiges Gutachten, um die Originalität und den Zustand des 30 Jahre alten Fahrzeugs zu bestätigen, was den Prozess dauern lässt, während das "h" einfach die Zeitspanne misst, etwa "9 h" für neun Stunden.

Warum H für Oldtimer?

Das "H" bei Oldtimer-Kennzeichen steht für "**historisch" und kennzeichnet Fahrzeuge als erhaltenswertes Kulturgut, was steuerliche Vorteile (pauschal ca. 191 €/Jahr) und freie Fahrt in Umweltzonen bringt, da es die Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Erbes fördert und das Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt sein muss und in gutem Original- oder zeitgenössischem Zustand ist.
 

Welche Nachteile hat ein H-Kennzeichen?

Nachteile eines H-Kennzeichens sind die Kosten für das Oldtimer-Gutachten, strenge Auflagen für Umbauten (Originalzustand muss weitgehend erhalten bleiben) und oft Versicherungseinschränkungen (limitierte jährliche Kilometerleistung, keine gewerbliche Nutzung, Altersbeschränkungen für Fahrer). Zudem ist ein Vergleich der Kfz-Steuer mit der regulären Zulassung ratsam, da sich das H-Kennzeichen nicht immer lohnt, besonders bei Kleinwagen mit geringem Hubraum. 

Was muss ein Auto haben, um ein H-Kennzeichen zu bekommen?

Um ein H-Kennzeichen zu bekommen, muss ein Auto mindestens 30 Jahre alt sein, sich weitgehend im Originalzustand befinden (oder zeitgenössisch restauriert worden sein), verkehrssicher sein und ein Oldtimer-Gutachten (§ 23 StVZO) vorweisen, das diesen Zustand bestätigt, was auch eine Hauptuntersuchung (HU) beinhaltet. Fachgerechte, zeitgenössische Umbauten sind erlaubt, müssen aber vom Gutachter abgenommen werden.
 

Wie lange hat man H?

Das H-Kennzeichen ist ein bestimmtes Nummernschild, das an Fahrzeuge mit historischem Wert und der Überschreitung der 30-Jahre-Altersgrenze vergeben werden kann.

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Was passiert mit den Oldtimern nach 2035?

Für Oldtimer ändert sich durch das geplante EU-Verbrenner-Aus ab 2035 nichts Grundlegendes: Bereits zugelassene Oldtimer behalten ihren Bestandsschutz, dürfen weiter gefahren, gehandelt und betankt werden, da das Verbot nur für neue PKW-Zulassungen gilt. Auch wenn die EU-Kommission die Regeln gelockert hat, um auch Neuwagen mit E-Fuels zuzulassen, bleibt der Bestandsschutz für bestehende Fahrzeuge bestehen. Allerdings könnten Kraftstoffpreise und die Verfügbarkeit von Tankstellen langfristig ein Thema werden.
 

Was kostet eine H-Abnahme?

Eine H-Abnahme (Oldtimer-Gutachten nach § 23 StVZO plus Hauptuntersuchung) kostet insgesamt oft zwischen 180 € und 300 €, aufgeteilt in ca. 100 € bis 200 € für das Gutachten und 80 € bis 100 € für die HU, zuzüglich Zulassungsgebühren von 30 €–40 € und Nummernschildkosten von ca. 40 €. Die Gesamtkosten variieren je nach Fahrzeug, Prüforganisation (TÜV, DEKRA etc.) und Region. 

Was darf man mit einem H-Kennzeichen nicht?

Besitzer eines Fahrzeugs mit H-Kennzeichen zahlen eine günstigere Kfz-Steuer und weniger für die Kfz-Versicherung. Sie dürfen ohne Katalysator gefahren werden und ohne Plakette in die Umweltzone. Mitunter gilt auch bei der Anschnallpflicht eine Ausnahme.

Wie viel kostet eine Versicherung für ein H-Kennzeichen?

Die Kfz-Versicherung für ein H-Kennzeichen ist oft günstiger, da sie pauschale Tarife nutzt, wobei die Haftpflicht jährlich ca. 40 bis 110 € kosten kann, während Kasko sich nach Fahrzeugwert richtet und die pauschale Steuer nur 191,73 € (Motorrad: 46,02 €) beträgt – Günstiger ist es oft durch fehlende Typ-/Regionalklassen & SF-Rabatte, aber die Gesamtkosten hängen stark von Fahrzeug, Art der Kasko (Haftpflicht, Teil-, Vollkasko) und dem gewählten Versicherer ab. 

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für einen Oldtimer?

Für Oldtimer mit H-Kennzeichen gibt es eine pauschale Kfz-Steuer von 191,73 € pro Jahr (bzw. 46,02 € für Motorräder), was meist günstiger ist als die normale Hubraum-abhängige Besteuerung, aber bei kleinen Hubräumen (< 800 ccm) oder G-Kat kann die reguläre Steuer vorteilhafter sein, wobei die H-Zulassung auch Vorteile in Umweltzonen bietet. Die Steuerpflicht gilt nur für die Betriebszeit bei Saisonkennzeichen, mindestens jedoch für einen Monat.
 

Sind Oldtimer von der Maut befreit?

Oldtimer mit einem H-Kennzeichen sind generell mautbefreit. Hier ist es auch egal, ob eine technisch zulässige Gesamtmasse über 3,5 Tonnen vorliegt.

Wie oft müssen Autos mit H-Kennzeichen zum TÜV?

Für Oldtimer mit H-Kennzeichen gilt in Deutschland aktuell die Regel: Alle zwei Jahre muss eine Hauptuntersuchung (HU) beim TÜV oder einer anderen Prüfstelle erfolgen, genau wie bei normalen PKWs, wobei die Prüfer auch den Oldtimer-Status kontrollieren. Eine EU-Planung sieht jedoch vor, dass Fahrzeuge ab dem 11. Jahr jährlich zur HU müssen, was aber noch umstritten ist und nicht flächendeckend gilt. 

Sind Autos mit H-Kennzeichen mehr wert?

Im Durchschnitt sind über 30 Jahre alte Autos 20.000 Euro wert. Oldtimer mit H-Kennzeichen schätzen die Studienautoren teurer ein: 26.000 Euro kostet demnach ein Auto mit H-Kennzeichen im Durchschnitt.

Wie lange wird es das H-Kennzeichen noch geben?

Rund 900.000 historische Fahrzeuge mit und ohne „H“ sind bereits beim Kraftfahrt-Bundesamt registriert, und 2026 wird diese Zahl noch einmal steigen. Denn dann passieren viele Modelle die magische Altersgrenze, die manchen heute wieder aktuellen Modetrend wie „Minimalistic Basics“ schon damals initiierten.

Ist es möglich, ein H-Kennzeichen ohne Oldtimerversicherung zu bekommen?

Voraussetzung für die Zulassung eines Fahrzeugs ist eine eVB-Nummer als Nachweis einer Kfz-Versicherung. Es ist möglich, ein H-Kennzeichen ohne Oldtimerversicherung zu bekommen – dafür musst Du dann den Abschluss der üblichen Kfz-Versicherung nachweisen können.

Wie viele Kilometer darf ich mit einem H-Kennzeichen pro Jahr fahren?

Der Oldtimer ist nicht Ihr Alltagsfahrzeug. Sie fahren maximal 10.000 Kilometer pro Jahr. Das Fahrzeug wird nicht geschäftlich oder gewerblich genutzt.

Wie viel Geld spart man mit einem H-Kennzeichen?

Für einen Oldtimer mit H-Kennzeichen zahlst du pauschal 191,73 Euro Kfz-Steuer im Jahr. Dadurch sparst du in den meisten Fällen Geld. Für Autos mit weniger als 800 cm³ Hubraum ist die Kfz-Steuer aber bei einer normalen Zulassung oft günstiger. Das musst du für jedes Auto einzeln überprüfen.

Haben Oldtimer SF Klassen?

Im Gegensatz zur klassischen Autoversicherung spielen bei der Oldtimer-Versicherung Schadenfreiheitsklassen bei der Berechnung des Beitrags keine Rolle.

Ist ein H-Kennzeichen ab 25 Jahren möglich?

Nein, ein H-Kennzeichen gibt es erst ab 30 Jahren Fahrzeugalter, nicht ab 25. Fahrzeuge zwischen 25 und 30 Jahren werden als "Youngtimer" eingestuft und können spezielle Versicherungen nutzen, aber kein H-Kennzeichen erhalten, da die gesetzliche Voraussetzung für das H-Kennzeichen 30 Jahre seit der Erstzulassung sind, verbunden mit Originalzustand und Originalität.
 

Welche Vor- und Nachteile hat ein H-Kennzeichen?

Das H-Kennzeichen bietet Vorteile wie eine günstige Kfz-Steuerpauschale (ca. 191 €/Jahr für PKW), die Befreiung von Umweltzonen-Einschränkungen und oft günstigere Versicherungen, da es den Oldtimer-Status festigt. Nachteile sind die Kosten für das erforderliche Gutachten, die Limitierung der jährlichen Fahrleistung (oft max. 10.000 km) bei vielen Versicherungen sowie die potenzielle höhere Steuerlast bei Kleinstwagen mit G-Kat im Vergleich zur regulären Zulassung.
 

Wo dürfen Oldtimer nicht fahren?

Parken in Umweltzonen: Oldtimer mit H-Kennzeichen dürfen ohne Plakette in Umweltzonen fahren und parken. Dies gilt allerdings nicht, wenn du einen Diesel fährst und es vor Ort ein Dieselfahrverbot gibt, das für Oldtimer keine Ausnahmen bestimmt hat.

Darf ich mit einem H-Kennzeichen jeden Tag fahren?

Ja, mit einem H-Kennzeichen dürfen Sie Ihren Oldtimer grundsätzlich täglich im Straßenverkehr bewegen, auch in Umweltzonen, da die Zulassung für den ganzjährigen Betrieb gedacht ist und keine Nutzungseinschränkungen vorsieht. Allerdings dient die Oldtimer-Zulassung der Pflege des Kulturguts, weshalb eine intensive Nutzung als Alltagsfahrzeug (Daily Driver) steuerlich und versicherungstechnisch nicht ideal sein kann und im Missbrauchsfall zu Problemen führen kann.
 

Welche Nachteile hat ein H-Kennzeichen für Traktoren?

Die Nachteile eines Traktor-H-Kennzeichens sind initiale Kosten für Gutachten, die Pflicht zur Werterhaltung im Originalzustand (wenig Tuning erlaubt), mögliche Einschränkungen bei Versicherungsverträgen (z.B. jährliche Fahrleistung), und die Notwendigkeit eines Zweitfahrzeugs, da die Nutzung oft eingeschränkt ist und die pauschale Steuer von 191 € je nach Fahrzeugleistung teurer sein kann als eine normale Zulassung. 

Ist ein Auto mit 25 Jahren ein Oldtimer?

Autos und Motorräder mit historischem Kennzeichen

22 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung . 1997 wurde das "historische Kennzeichen", auch H-Kennzeichen genannt, eingeführt. Demnach sind Oldtimer Pkw oder Motorräder, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gebracht wurden, "in einem guten Erhaltungszustand".

Wie oft muss man mit H-Kennzeichen zum TÜV?

Für Oldtimer mit H-Kennzeichen gilt in Deutschland aktuell die Regel: Alle zwei Jahre muss eine Hauptuntersuchung (HU) beim TÜV oder einer anderen Prüfstelle erfolgen, genau wie bei normalen PKWs, wobei die Prüfer auch den Oldtimer-Status kontrollieren. Eine EU-Planung sieht jedoch vor, dass Fahrzeuge ab dem 11. Jahr jährlich zur HU müssen, was aber noch umstritten ist und nicht flächendeckend gilt. 

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