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Warum bekomme ich weniger Pflegegeld?

Gefragt von: Gertraude Brunner MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 24. August 2026
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Pflegegeld wird gekürzt, weil sich der Pflegebedarf ändert (Pflegegrad sinkt), weil verpflichtende Pflegeberatungen versäumt werden, bei längeren Krankenhaus-/Reha-Aufenthalten oder bei Inanspruchnahme von Kurzzeit-/Verhinderungspflege, da dann die Pflege nicht mehr ausschließlich durch Angehörige zu Hause gesichert ist, was zu einer Halbierung oder Einstellung führen kann. Auch die Weigerung, notwendige Mitwirkungen zu leisten, oder ein Aufenthalt außerhalb der EU kann eine Kürzung nach sich ziehen.

Warum bekommt man weniger Pflegegeld?

Wenn Sie nur Pflegegeld erhalten, müssen Sie regelmäßig einen Beratungsbesuch durch eine Pflegefachkraft nachweisen. Erfolgt trotz Erinnerung durch uns kein Beratungseinsatz, wird das Pflegegeld um 50 Prozent gekürzt.

Wann kann das Pflegegeld gekürzt werden?

Pflegegeld kann gekürzt werden, wenn Beratungseinsätze nicht wahrgenommen werden, bei Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalten (nach 4 Wochen), bei Inanspruchnahme von Kurzzeit- oder Verhinderungspflege (um 50 %), bei einem Wechsel des Pflegegrades (Herabstufung), bei längerem Auslandsaufenthalt oder wenn professionelle Pflege hinzukommt (Kombinationspflege). Auch bei fehlender Mitwirkungspflicht (z. B. Verweigerung des Zugangs für Begutachtung) kann es gekürzt oder gestrichen werden. 

Was beeinflusst meine Pflegegeldzahlung?

Sie erhalten keine zusätzliche Vergütung, wenn Sie mehr als eine Person betreuen. Wenn auch jemand anderes dieselbe Person betreut, kann nur eine von Ihnen Pflegegeld beantragen. Das Pflegegeld kann sich auf andere Leistungen auswirken, die Ihnen und der von Ihnen betreuten Person zustehen .

Was bedeutet gekürztes Pflegegeld?

Eine Kürzung des Pflegegeldes nach § 64a SGB XII kommt in Betracht, wenn professionelle Pflegekräfte im Haushalt der Pflegebedürftigen tätig werden und die Kosten dafür von der Pflegekasse oder dem Sozialhilfeträger getragen werden. Das Mindestpflegegeld von ei- nem Drittel (vgl. § 63b Abs.

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Warum bekomme ich nur die Hälfte vom Pflegegeld?

Gekürzt wird Ihr Anspruch auf Pflegegeld um 50 Prozent wenn entweder die pflegebedürftige Person vorübergehend in Verhinderungspflege / Kurzzeitpflege ist oder die vorgeschriebenen kostenlosen Beratungstermine nicht wahrgenommen werden.

Warum wird mein Pflegegeld von der AOK gekürzt?

Termin verpasst: Kürzung des Pflegegelds

Nach mehrfacher Erinnerung ohne einen Nachweis für eine Beratung entfällt das Pflegegeld sogar komplett. Um das zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, die Beratungsbesuche für einen längeren Zeitraum mit dem Pflegedienst oder der Pflegefachperson zu vereinbaren.

Wie wirkt sich Pflegegeld auf meine Rente aus?

Für die pflegebedürftige Person: Das Pflegegeld gilt als Sozialleistung und wird daher nicht als Einkommen gewertet. Es beeinflusst die Rentenansprüche nicht und zählt auch nicht als Hinzuverdienst zur Rente.

Wird Pflegegeld dem Einkommen zugerechnet?

Nein, Pflegegeld zählt grundsätzlich nicht zum Bruttoeinkommen, es ist eine zweckgebundene Sozialleistung, die steuerfrei ist und auch nicht auf andere Sozialleistungen wie Bürgergeld oder Grundsicherung angerechnet wird. Es bleibt auch bei der Weitergabe an pflegende Angehörige in der Regel steuer- und anrechnungsfrei, solange es nicht gewerbsmäßig erfolgt oder eine tatsächliche Arbeitsleistung ersetzt. 

Was verändert sich beim Pflegegeld?

Das Pflegegeld wurde zum 1. Januar 2025 um 4,5 % erhöht, wodurch die Beträge je nach Pflegegrad gestiegen sind, und bleibt voraussichtlich auch 2026 so bestehen, da für das kommende Jahr keine weitere Erhöhung beschlossen wurde. Wichtige Änderungen sind zudem die Zusammenlegung von Kurzzeit- und Verhinderungspflege zu einem gemeinsamen Jahresbudget (ab Juli 2025) und die Erhöhung des Entlastungsbetrags auf 131 € monatlich sowie die Erhöhung des Zuschusses für Pflegehilfsmittel auf 42 € monatlich.
 

Kann ein Pflegegrad runtergestuft werden?

Ja, ein Pflegegrad kann grundsätzlich aberkannt oder herabgestuft werden, wenn sich der Pflegebedarf verringert hat, was durch eine erneute Begutachtung festgestellt wird. Bei Personen, die vor 2017 in einen Pflegegrad übergeleitet wurden, gilt jedoch Bestandsschutz, sodass eine Herabstufung nur dann möglich ist, wenn keine Pflegebedürftigkeit mehr festgestellt wird. Eine willkürliche Aberkennung ist nicht zulässig; es muss eine tatsächliche Verbesserung des Zustandes vorliegen, die eine Reduzierung rechtfertigt.
 

Wird das Pflegegeld 2025 gekürzt?

Es gibt 2025 keine generelle Kürzung des Pflegegeldes, sondern eine Erhöhung um 4,5 % zum 1. Januar, die die Inflation ausgleicht, sowie eine bessere Kombinierbarkeit mit der Tagespflege. Allerdings gibt es spezifische Fälle von Kürzungen, z.B. durch eine Verschiebung im Landespflegegeld Bayern oder bei längerer Abwesenheit der Pflegeperson, wobei hier ebenfalls positive Änderungen wie das neue gemeinsame Budget für Verhinderungspflege/Kurzzeitpflege wirken. 

Wird gekürztes Pflegegeld nachgezahlt?

Ja, gekürztes Pflegegeld wird nachgezahlt, wenn die Kürzung ungerechtfertigt war, beispielsweise durch einen Fehler der Pflegekasse oder wenn Sie einen versäumten Nachweis (z.B. den Beratungseinsatz) nachträglich erbringen; die Nachzahlung erfolgt dann ab dem ursprünglichen Antragsdatum oder ab dem Zeitpunkt der Wiederaufnahme der vollen Leistung, sobald die Kasse den Nachweis erhält, was oft eine Differenzierung zwischen Nachzahlung bei Falschberechnung (sofort) und bei versäumtem Nachweis (nach Vorlage) erfordert. 

Wann wird mein Pflegegeld gekürzt?

Pflegegeld wird gekürzt, wenn die vorgeschriebenen Beratungseinsätze nicht wahrgenommen werden (Halbierung, dann Einstellung), bei Kurzzeit-/Verhinderungspflege (meist 50% Kürzung), bei Krankenhausaufenthalten über 4 Wochen, wenn professionelle Hilfe zusätzlich in Anspruch genommen wird (anteilig) oder bei Nichtbeachtung von Mitwirkungspflichten (z.B. Weigerung Begutachtung). Auch eine Herabstufung des Pflegegrades führt zur Kürzung. 

Warum kommt kein Pflegegeld mehr?

Sie bekommen kein Pflegegeld mehr, weil sich Ihr Pflegegrad geändert hat (z.B. Herabstufung auf Pflegegrad 1), Sie länger als 28 Tage im Krankenhaus oder in Reha waren, die verpflichtenden Beratungsbesuche nicht wahrgenommen wurden, Sie professionelle Pflegeleistungen (Sachleistungen) in Anspruch nehmen, Sie längere Zeit im Ausland waren oder die Pflege nicht mehr sichergestellt ist und Sie notwendige Mitwirkungspflichten verweigern, was zu einer Einstellung führt. 

Welche Nachteile gibt es bei Pflegegeld?

Hohe Kosten. Das Pflegegeld deckt meist nur einen Teil der tatsächlichen Kosten für häusliche Pflege ab. Zusätzliche Ausgaben für Hilfsmittel, Medikamente oder professionelle Unterstützung können die finanziellen Möglichkeiten der Betroffenen und ihrer Familien übersteigen.

Wird das Pflegegeld dem Finanzamt gemeldet?

Nein, Pflegegeld, das für die Pflege von Angehörigen gezahlt wird, muss in der Regel nicht dem Finanzamt gemeldet werden, da es steuerfrei ist. Es gibt jedoch eine wichtige Ausnahme: Wenn Sie Pflegegeld für die Pflege einer nicht verwandten Person erhalten oder es als Einkommen zur Erwerbsquelle dient, müssen Sie es versteuern. 

Welche Vorteile hat man als pflegender Angehöriger?

Für pflegende Angehörige gibt es neben der emotionalen Erfüllung und Nähe auch praktische Vorteile wie finanzielle Unterstützung (Pflegegeld, Entlastungsbetrag, Pflege-Pauschbetrag bei Steuern), Rentenansprüche (durch Rentenversicherungsbeiträge der Pflegekasse), Kündigungsschutz, spezielle Entlastungsleistungen wie Verhinderungspflege und die Möglichkeit, die Pflege individuell und kostengünstiger zu gestalten als eine Heimunterbringung. Diese Vorteile helfen, die oft große Belastung zu mindern und den Pflegealltag besser zu bewältigen. 

Was wird von Pflegegeld abgezogen?

Vom Pflegegeld werden hauptsächlich die Kosten für genutzte Pflegesachleistungen abgezogen, wenn Sie eine Kombination aus beidem wählen, wobei der Betrag anteilig gekürzt wird (z.B. 70% Sachleistung = 30% Pflegegeld). Auch der Entlastungsbetrag (131 €) wird verrechnet, wenn Sie ihn für spezielle Dienste nutzen, und bei Inanspruchnahme von Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege wird das Pflegegeld für die Dauer der Pflege halbiert. Ansonsten ist Pflegegeld steuer- und abgabenfrei und wird nicht auf andere Sozialleistungen wie Grundsicherung angerechnet. 

Warum habe ich weniger Pflegegeld bekommen?

Pflegegeld wird gekürzt, weil sich der Pflegebedarf ändert (Pflegegrad sinkt), weil verpflichtende Pflegeberatungen versäumt werden, bei längeren Krankenhaus-/Reha-Aufenthalten oder bei Inanspruchnahme von Kurzzeit-/Verhinderungspflege, da dann die Pflege nicht mehr ausschließlich durch Angehörige zu Hause gesichert ist, was zu einer Halbierung oder Einstellung führen kann. Auch die Weigerung, notwendige Mitwirkungen zu leisten, oder ein Aufenthalt außerhalb der EU kann eine Kürzung nach sich ziehen. 

Was bringt 1 Jahr Pflege für die Rente?

Ein Jahr Pflege bringt Rentenpunkte, weil die Pflegekasse Beiträge zur Rentenversicherung zahlt, was den Rentenanspruch erhöht, meist um einen monatlichen Betrag zwischen 7 und 37 Euro (abhängig von Pflegegrad), was sich über die Jahre summiert und die spätere Rente aufbessert und die Wartezeit verlängert. Die genaue Höhe hängt von Pflegegrad (mind. 2), Pflegeaufwand (mind. 10 Std./Woche) und Leistungsart (Pflegegeld, Sachleistungen) ab, wobei ein fiktives Einkommen angenommen wird.
 

Wie viele Rentenpunkte bekomme ich bei Pflegegrad 5?

“ Bekommt jemand beispielsweise Pflegegeld und hat Pflegegrad 2, erhöht sich pro Jahr Pflege die spätere monatliche Rente des Helfenden derzeit um etwa 9,80 Euro. Der Pflegegrad 5 würde einen zusätzlichen Rentenanspruch von etwa 36,60 Euro begründen.

Warum Kürzung Pflegegeld?

Pflegegeld wird gekürzt, weil sich der Pflegebedarf ändert (Pflegegrad sinkt), weil verpflichtende Pflegeberatungen versäumt werden, bei längeren Krankenhaus-/Reha-Aufenthalten oder bei Inanspruchnahme von Kurzzeit-/Verhinderungspflege, da dann die Pflege nicht mehr ausschließlich durch Angehörige zu Hause gesichert ist, was zu einer Halbierung oder Einstellung führen kann. Auch die Weigerung, notwendige Mitwirkungen zu leisten, oder ein Aufenthalt außerhalb der EU kann eine Kürzung nach sich ziehen. 

Wie bekomme ich die 500 € von der AOK?

Die 500 Euro von der AOK gibt es meist über ein Gesundheitsbudget oder ein Bonusprogramm, nicht als direkte Barzahlung, sondern als Erstattung für Gesundheitsleistungen wie Osteopathie, professionelle Zahnreinigung oder Präventionskurse. Sie müssen dafür Punkte sammeln, indem Sie gesunde Lebensweise zeigen (Sport, Vorsorgeuntersuchungen) und diese dann einreichen, um bis zu 500 € pro Jahr zurückzubekommen, je nach AOK-Region und Tarif.