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Warum 520 Euro?

Gefragt von: Pauline Eder  |  Letzte Aktualisierung: 23. August 2026
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Die 520 Euro beziehen sich auf die Minijob-Verdienstgrenze, die seit dem 1. Oktober 2022 gültig ist (ehemals 450 €) und sich dynamisch am gesetzlichen Mindestlohn orientiert, um Arbeitnehmern mehr Verdienstmöglichkeiten zu bieten, aber auch die Flexibilität für Arbeitgeber im Hinblick auf den Fachkräftemangel zu erhöhen. Diese Grenze wurde angepasst, weil der Mindestlohn auf 12 € pro Stunde angehoben wurde und die Verdienstgrenze proportional dazu angepasst wurde, um eine 10-stündige Wochenarbeitszeit zu ermöglichen.

Wie hoch ist die Minijobpauschale 2025?

Für 2025 bleibt die Verdienstgrenze für Minijobs bei 556 € monatlich (ab 1. Jan. 2025), der Mindestlohn steigt auf 12,82 €/Stunde, und Arbeitgeber zahlen Pauschalabgaben von ca. 31 % (Renten-, Kranken-, Pauschalsteuer), während der Arbeitnehmer in die Rentenversicherung einzahlt (Beitrag 3,6 %), aber aufstocken kann, um Rentenansprüche zu erhöhen, wobei der Freibetrag bei Bürgergeld-Bezug 2025 bei 208,90 € liegt. 

Welche Nachteile hat ein Minijob?

Nachteile eines Minijobs sind vor allem fehlender Anspruch auf Arbeitslosengeld, geringe Rentenansprüche, eingeschränkter Sozialversicherungsschutz (keine eigene Krankenversicherung) und oft begrenzte Aufstiegschancen, was ihn zur „Niedriglohnfalle“ machen kann, insbesondere für Frauen. Zudem sind die Verdiensmöglichkeiten stark gedeckelt, und es gibt selten Perspektiven für berufliche Weiterentwicklung.
 

Was ändert sich für Minijobber ab 2026?

Für Minijobber ändert sich ab 2026 hauptsächlich die Verdienstgrenze: Sie steigt durch den neuen Mindestlohn von 13,90 €/Std. auf 603 Euro im Monat (statt 556 €), was mehr Verdienst ermöglicht, ohne den Minijob-Status zu verlieren, während auch eine Entfall der Rechtskreistrennung für Beitragsnachweise für Arbeitgeber ansteht. 

Warum werden Minijobs abgeschafft?

Aus der CDU kommen derzeit Forderungen, die Minijob-Regelungen abzuschaffen. Für die Beschäftigten hieße das: weniger Geld auf dem Konto. Die Sozialversicherungen würden kaum profitieren, denn die zusätzlichen Beiträge würden minimal ausfallen. Gleichzeitig würde der bürokratische Aufwand steigen.

5 Things EVERY SELF-EMPLOYED Person Should Know about Mini-Jobbers - 520 Euro Job (for employers)

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Wird der Minijob auf 600 € erhöht?

Der neue Mindestlohn betrifft nicht nur Vollzeitbeschäftigte, sondern auch rund 6,9 Millionen Minijobberinnen und Minijobber in Deutschland. Die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs steigt durch die Kopplung an den Mindestlohn von derzeit 556 Euro auf 603 Euro ab 2026 und 633 Euro ab 2027.

Wie viele Urlaubstage hat man im Minijob?

Auch Minijobber haben Anspruch auf bezahlten Urlaub, der sich nach der Anzahl ihrer regelmäßigen Arbeitstage pro Woche richtet, nicht nach den Stunden; gesetzlich sind es 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche, was sich auf 20 Tage bei 5 Tagen, 8 Tage bei 2 Tagen, etc. umrechnet (Formel: (Arbeitstage pro Woche * 24) / 6). Die Höhe des Urlaubsentgelts entspricht dem Durchschnittslohn der letzten 13 Wochen vor Urlaubsbeginn, und bei Nichterfüllung kann der Urlaub unter bestimmten Umständen ausgezahlt werden. 

Was ist besser, Minijob oder Midijob?

Weder Minijob noch Midijob sind pauschal besser; die Wahl hängt von Ihren Zielen ab: Ein Minijob (bis ca. 538 €/Monat) ist ideal für flexible Nebentätigkeiten ohne Sozialabgaben, während ein Midijob (ca. 538 € bis 2.000 €/Monat) sich lohnt, wenn Sie mehr verdienen wollen, da Sie durch reduzierte Sozialabgaben bei vollem Rentenanspruch deutlich mehr Netto haben, aber Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen. 

Ist es erlaubt, zwei Minijobs auszuüben?

Ja, man darf zwei Minijobs haben, solange der Gesamtverdienst aller Minijobs die monatliche Grenze (2026: 603 €) nicht überschreitet; werden beide Jobs bei verschiedenen Arbeitgebern ausgeübt, müssen die Verdienste addiert werden, ansonsten gelten sie als ein Job. Bei einem Hauptjob neben Minijobs gilt, dass nur ein Minijob komplett abgabenfrei ist, weitere Minijobs werden dem Hauptjob hinzugerechnet und werden sozialversicherungspflichtig. 

Wer zahlt, wenn ein Minijobber krank wird?

Bei Krankheit zahlt der Arbeitgeber eines Minijobbers den Lohn für bis zu sechs Wochen weiter, wie bei regulären Angestellten auch; nach vier Wochen Beschäftigung besteht der Anspruch. Arbeitgeber können sich die Kosten für diese Lohnfortzahlung (Umlageverfahren U1) zu 80 % von der Knappschaft-Bahn-See erstatten lassen, was die Finanzierung absichert und die Zahlung für den Arbeitgeber planbar macht. Nach den sechs Wochen gibt es kein Krankengeld von der Krankenkasse, da Minijobber keine Beiträge dafür zahlen.
 

Was bringt ein Jahr Minijob für die Rente?

Die Beschäftigungszeit aus einem versicherungspflichtigen Minijob wird sowohl bei der Wartezeit für Altersrenten, wie auch bei den Erwerbsminderungsrenten mit angerechnet. Bei einem Monatsverdienst von 603 Euro steigt die monatliche Rente nach einem Jahr im Minijob derzeit um etwa 5 Euro.

Was spricht gegen einen Minijob?

Nachteile eines Minijobs sind vor allem fehlender Anspruch auf Arbeitslosengeld, geringe Rentenansprüche, eingeschränkter Sozialversicherungsschutz (keine eigene Krankenversicherung) und oft begrenzte Aufstiegschancen, was ihn zur „Niedriglohnfalle“ machen kann, insbesondere für Frauen. Zudem sind die Verdiensmöglichkeiten stark gedeckelt, und es gibt selten Perspektiven für berufliche Weiterentwicklung.
 

Was passiert, wenn ein Minijobber länger als 6 Wochen krank ist?

Wenn ein Minijobber länger als sechs Wochen krank ist, endet die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber nach diesen sechs Wochen, und der Minijobber erhält in der Regel kein Krankengeld von der Krankenkasse, da sie im Minijob nicht vollwertig krankenversichert sind und auch keine Beiträge für Krankengeld gezahlt werden; stattdessen muss der Minijobber seine Einkommenslücke aus eigenen Mitteln (Ersparnisse) decken, bis er wieder arbeiten kann, und der Arbeitgeber meldet die Unterbrechung bei der Minijob-Zentrale. 

Was ändert sich ab Januar 2026?

Die Energiekosten sinken, die Pendlerpauschale sowie der Mindestlohn werden erhöht. Der Bundeshaushalt 2026 ermöglicht Rekordinvestitionen. Der Wehrdienst wird modernisiert. Das Rentenniveau bleibt stabil und die Aktivrente erlaubt einen steuerfreien Hinzuverdienst.

Wann kommt der 13. € Mindestlohn?

Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn wurde am 1. Januar 2015 in Deutschland eingeführt. Damals lag er bei 8,50 Euro brutto pro Stunde, ab 1. Januar 2026 beträgt er 13,90 Euro pro Stunde.

Welche 2 Arten von Minijobs gibt es?

Beim Minijob handelt es sich um eine Form geringfügiger Beschäftigung. Insgesamt gibt es 2 Formen geringfügiger Beschäftigung: Die “Entgeltgeringfügigkeit” und die “Zeitgeringfügigkeit”. Im 1. Fall gibt es eine Grenze für das Entgelt (Lohn/Gehalt), im 2.

Wann rentiert sich ein Midijob?

Ein Midijob lohnt sich, wenn Sie zwischen ca. 556 € und 2.000 € brutto verdienen, da Sie von günstigeren Sozialabgaben profitieren, aber trotzdem den vollen Schutz der Sozialversicherung und volle Rentenansprüche erhalten – ideal, um das Nettoeinkommen gegenüber einem Minijob zu erhöhen, ohne sofort in die volle Abgabenlast einer Vollzeitstelle zu fallen. Er ist besonders attraktiv für Teilzeitkräfte, die mehr verdienen möchten, aber auch für Hauptjobber, die ihren Verdienst aufstocken, aber die Minijob-Grenze überschreiten. 

Was kostet den Arbeitgeber ein 538 Euro Job?

Daraus ergibt sich ein Mindestbeitrag von 32,55 Euro im Monat. Der Beitrag des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin beträgt auch in einem solchen Fall 15 Prozent des tatsächlichen Verdienstes. Die Minijobberin oder der Minijobber übernimmt die Differenz zum vollen Pflichtbeitrag, also bis 32,55 Euro.

Ist der Urlaub bei einem Minijob bezahlt oder unbezahlt?

Urlaub im Minijob ist grundsätzlich bezahlt; Arbeitgeber müssen das sogenannte Urlaubsentgelt zahlen, was dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen entspricht. Minijobber haben die gleichen gesetzlichen Ansprüche wie andere Arbeitnehmer, müssen Urlaubstage nicht nacharbeiten und erhalten Lohnfortzahlung, auch bei Feiertagen, die auf reguläre Arbeitstage fallen. Einzig freiwilliges Urlaubsgeld ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, kann aber durch Verträge vereinbart werden. 

Haben Minijobber Anspruch auf Urlaubsgeld?

Geringfügig Beschäftigte (Minijobber) haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Urlaubsgeld, aber oft einen anteiligen Anspruch aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes, wenn der Arbeitgeber es Vollzeitkräften zahlt. Ist Urlaubsgeld vertraglich oder tariflich vereinbart, müssen Minijobber es anteilig erhalten, wobei es zum monatlichen Verdienst hinzugerechnet wird und die €520-Grenze (Stand 2024) überschreiten kann, was den Minijob in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umwandeln kann, wenn der Jahresschnitt über €6.240 liegt. 

Welche Einmalzahlungen sind im Minijob 2025 erlaubt?

Für 2025 können Arbeitgeber Minijobbern Prämien zahlen, solange die neue monatliche Grenze von 556 € (Jahresgrenze 6.672 €) nicht dauerhaft überschritten wird; Einmalzahlungen (z.B. Boni, Inflationsausgleichsprämie) sind erlaubt und zählen nicht zum Verdienst, wenn sie die 14-fache Monatsgrenze nicht übersteigen (2025 max. 7.784 € pro Jahr) und die anderen Minijob-Regeln eingehalten werden. Wichtig ist, dass solche Zahlungen korrekt dokumentiert werden, um den Minijob-Status (steuer- und sozialversicherungsfrei) zu erhalten, da jede Überschreitung der Verdienstgrenze zu Sozialversicherungspflicht führen kann. 

Wann lohnt sich die Rentenversicherung bei einem Minijob nicht?

Die Rentenversicherung bei einem Minijob lohnt sich nicht, wenn Sie bereits eine sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung haben und sich nur den Eigenanteil sparen möchten; dann ist eine Befreiung sinnvoll, da Sie in Ihrem Hauptjob bereits rentenversichert sind und die volle Rentenberechnung bekommen. Umgekehrt lohnt sich das Einzahlen, wenn Sie keine andere Absicherung haben, da Sie damit Rentenanwartschaften und wichtige Leistungen wie die volle Wartezeit erwerben, was die Rente später erhöht. 

Muss ich einen Minijob in meiner Steuererklärung angeben?

Ein Minijob muss in der Regel nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Eine Ausnahme gilt jedoch, wenn der Arbeitgeber nicht die pauschale Lohnsteuererhebung wählt. In diesem Fall erhält der Arbeitnehmer eine Lohnsteuerbescheinigung und muss die entsprechenden Daten in seiner Einkommensteuererklärung angeben.