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War der erste Papst verheiratet?

Gefragt von: Jolanta Langer  |  Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2026
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Ja, der erste Papst, Petrus, war verheiratet, was durch die Erwähnung seiner Schwiegermutter in den Evangelien belegt ist, aber spätere Päpste hatten teils auch vor ihrer Wahl Ehefrauen, obwohl der Zölibat seit dem 12. Jahrhundert für Priester verbindlich wurde.

Welcher Papst war verheiratet?

Ja, frühe Päpste, insbesondere der erste Papst Petrus und weitere in der Frühzeit der Kirche, waren verheiratet, da der verpflichtende Zölibat erst später (um das 11. Jahrhundert) eingeführt wurde; so waren unter anderem auch Felix III., Hormisdas und Hadrian II. verheiratet und hatten Kinder, aber seit der Etablierung des Zölibats dürfen Päpste nicht mehr heiraten. 

Hatten Päpste jemals Ehefrauen?

Päpste, die rechtmäßig verheiratet waren

Clemens von Alexandria schrieb: „Als der selige Petrus seine eigene Frau zum Tode hinausgeführt sah, freute er sich über ihre Berufung und ihre Heimkehr und rief ihr sehr ermutigend und tröstend zu, indem er sie mit Namen ansprach und sagte: ‚Gedenke des Herrn!‘“

Wann wurde das Zölibat erfunden?

Der Zölibat wurde nicht "erfunden", sondern entwickelte sich über Jahrhunderte, wurde aber erst im 12. Jahrhundert durch das Zweite Laterankonzil 1139 als weltweites Kirchengesetz für katholische Priester verbindlich und undurchsetzbar gemacht, um Kirchenbesitz zu sichern; vorher gab es schon im 11. Jahrhundert Versuche zur Durchsetzung (z.B. 1022) und erste klerikale Enthaltsamkeitspraktiken schon um 200 n. Chr.
 

Wann gab es eine Frau als Papst?

Eine Frau aus Mainz mischt im 9. Jahrhundert die katholische Kirche auf. Nach der Schulzeit in einem Frauenkonvent in England studiert sie als Johannes Anglicus Philosophie in Athen, wandert in der Kurie in Rom nach oben und wird im September 855 zu Papst Johannes VIII. gewählt.

Das am meisten enthüllte Geheimnis der katholischen Päpste WAR PETER DER ERSTE KATHOLISCHE PRIESTER?

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Welcher Papst hatte Geliebte?

Mit seiner langjährigen Geliebten, Vanozza de' Cattanei, hatte Alexander die vier Kinder, die er am meisten geliebt haben soll; es waren vor allem sie, die er in seine politischen und dynastischen Pläne einband: Cesare Borgia (* 1475 oder 1476; † 1507)

Kann der Papst jemals eine Frau sein?

Alle Päpste der Geschichte waren Männer, denn nur Priester können Papst werden, und Frauen können nicht geweiht werden . Dennoch wurde die Geschichte von Johanna – einer Frau, die angeblich Oberhaupt der katholischen Kirche war und während einer Prozession ein Kind gebar – zu einer der populärsten und umstrittensten Legenden des Mittelalters.

Wie leben Priester ihre Sexualität?

Wie leben Priester ihre Sexualität? Sexualität ist ein großes Geschenk, das jeder Mensch erhalten hat. Priester versprechen, auf das Ausleben der genitalen Sexualität zu verzichten. Dies bleibt eine lebenslange Aufgabe und Herausforderung.

Wo steht in der Bibel etwas über das Zölibat?

Es gibt eine Stelle in der Bibel, im Matthäusevangelium 19, die immer wieder von Zölibatsanhängern als Beleg dafür angeführt wird, dass Jesus die Ehelosigkeit besonders gewürdigt habe. Da lehnt es Jesus nämlich ab, dass Männer sich von ihren Frauen scheiden lassen, damit sie eine andere heiraten können.

Wann wurde die kirchliche Ehe eingeführt?

Die Ehe zwischen zwei getauften Christen gehört nach römisch-katholischer Lehre zu den sieben Sakramenten: Als solches gezählt wird die Ehe seit dem Zweiten Laterankonzil (1139); diese Lehre wurde auf der Synode von Verona (1184) und bei weiteren Gelegenheiten ausdrücklich lehramtlich bestätigt und schließlich 1547 ...

War der Papst schon mal eine Frau?

Vermutlich nicht. Bis heute dürfen nach dem kirchlichem Recht der katholischen Kirche nur Männer Priester, Bischof oder Papst werden. Doch es existiert eine mittelalterliche Erzählung, die sich um eine Frau auf dem Papstthron rankt. Ihr Name war Päpstin Johanna.

Kann der Papst eine Ehefrau haben?

Nach dem Zölibat (vom lateinischen caelibatus = „Ehelosigkeit“), eine kirchenrechtliche Verpflichtung, darf ein römisch-katholischer Priester nicht heiraten (weder vor noch nach der Weihe) und muss sexuell enthaltsam leben. Dieser Vorgabe haben auch Päpste Folge zu leisten.

Wie viele Päpste waren Frauen?

Die toten Königinnen im Vatikan. Im Petersdom liegen 148 Päpste unter der Erde - und vier königliche Frauen, eine sogar mit ihrer ganzen Familie. Wie kommen die da hin? Dieses Geheimnis lüftet die Historikerin Martha Schad in ihrem neuen Buch.

Welcher Papst liegt im gläsernen Sarg?

Ein entfernter Nachbar des 2014 Heiliggesprochenen ist dort Johannes XXIII. in seinem gläsernen Sarg. Doch die beiden verbindet nicht nur die Ruhestätte im Inneren der prächtigen Papstbasilika. Das 1963 verstorbene Kirchenoberhaupt war einst auch Vorgänger von Papst Johannes Paul II.

Hat Papst Franziskus eine Freundin gehabt?

In seinem 2024 veröffentlichten Buch «Leben – meine Geschichte in der Geschichte» bestätigte Papst Franziskus dem Portal «Vatican News» zufolge, als Jugendlicher eine Freundin gehabt zu haben.

Welcher Papst hatte Kinder?

Ja, es gab mehrere Päpste mit Kindern, am bekanntesten ist Papst Alexander VI. (Rodrigo Borgia) aus der Renaissance, der mehrere uneheliche Kinder hatte, darunter Cesare und Lucrezia Borgia, die er in seine Machtpolitik einband. Auch ältere Päpste wie Hadrian II., Johannes XVII. und Honorius IV. hatten nachweislich Kinder, oft weil sie bereits verheiratet waren, bevor sie Papst wurden. 

Ist Selbstbefriedigen eine Sünde im Christentum?

Im Christentum gibt es unterschiedliche Meinungen zur Selbstbefriedigung, da die Bibel sie nicht direkt erwähnt; viele sehen sie als problematisch an, wenn sie mit Lust oder Pornografie verbunden ist und zu Unzucht führt, während andere die Praxis als neutral oder sogar als eine Form der Selbstentdeckung sehen, solange sie nicht zur Sucht wird oder Schaden anrichtet und im Einklang mit dem „Herz“ (den Gedanken) bleibt, der als Quelle des Lebens gilt. Die Frage hängt oft vom Kontext ab: Handelt es sich um eine Scham-freie Erkundung oder um eine Flucht mit lustvollen Fantasien, die Jesus als Ehebruch im Herzen beschreibt?. 

Was passiert, wenn ein katholischer Pfarrer eine Frau hat?

Keine Ehe, keine Kinder, kein Sex – das gilt für katholische Priester bis heute, seit etwa 900 Jahren. Der Fachbegriff dafür heißt Zölibat, abgeleitet vom lateinischen Wort "caelebs" = "ehelos".

Was sagt Jesus über Sexualität?

Nach dem → Matthäusevangelium verschärfte Jesus das Verbot des Ehebruchs: „Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen“ (Mt 5,28 ). Man hat diesen Text folgendermaßen verstanden: wer jedwede Frau ansieht und sie als sexuell attraktiv empfindet bzw.

Wie dürfen Katholiken verhüten?

Die katholische Kirche ist dagegen, dass Paare beim Sex Verhütungs-Mittel benutzen. Verhütungs-Mittel sind zum Beispiel: Kondome oder die Pille. Der Papst bleibt weiter bei dieser Einstellung.

Sind Kondome in der katholischen Kirche erlaubt?

Das Kondom ist nicht verboten, aber die katholische Kirche hat immer gesagt, Sexualität hat mit Verantwortung zu tun und mit Bindung und mit Treue, und wenn man einander treu ist, dann braucht man auch keine Kondome.

Ist küssen in der Kirche erlaubt?

In der Kirche wird Gott für die Liebe gedankt und für das Gelingen der Ehe gebetet. Küssen ist deshalb nicht verboten. Aber ein Kuss sollte aus dem Herzen kommen.

Wie kann der Papst eine Frau haben?

Der ständige Diakon muss sich vor seiner Weihe entweder für die Ehe oder für ein zölibatäres Leben entscheiden. Nach der Weihe (auch etwa beim Tod der Ehefrau oder im Fall einer Annullierung der Ehe) ist eine Eheschließung nur mit Zölibatsdispens durch den Papst möglich.

Kann es einen weiblichen Papst geben?

Nein, nach dem aktuellen Kirchenrecht der katholischen Kirche kann eine Frau nicht Papst werden, da nur Männer zum Priester und somit auch zum Bischof (eine Voraussetzung für das Papstamt) geweiht werden dürfen. Obwohl die Legende der Päpstin Johanna eine populäre mittelalterliche Erzählung ist, wird sie von der seriösen Geschichtswissenschaft als Fiktion betrachtet. 

Hat der Papst eine Frau gehabt?

Nein, der aktuelle Papst ist nicht verheiratet, da der römisch-katholische Klerus dem Zölibat unterliegt, was die Ehelosigkeit vorschreibt; aber historisch gab es verheiratete Päpste, und theoretisch könnte ein verheirateter Mann gewählt werden, was aber extrem selten ist und eine Dispens erforderlich wäre, da Bischöfe normalerweise ehelos leben müssen. 

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