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Wann zahlt die Krankenkasse eine Dusche?

Gefragt von: Gitta Wild  |  Letzte Aktualisierung: 21. August 2026
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Ja, die Pflegekasse (bei Ihrer Krankenkasse) bezuschusst den Umbau einer Badewanne zur Dusche oder den Einbau einer bodengleichen Dusche mit bis zu 4.180 Euro pro Maßnahme, wenn ein Pflegegrad besteht. Dies zählt zu den "wohnumfeldverbessernden Maßnahmen", die den Pflegealltag erleichtern sollen. Die Krankenkasse selbst zahlt nur für kleinere Hilfsmittel wie Duschsitze, aber nicht für bauliche Maßnahmen.

Wer bekommt Zuschüsse zum Badumbau?

Voraussetzung für den Zuschuss ist ein anerkannter Pflegegrad. Dann können Sie bei Ihrer Pflegeversicherung einen Zuschuss für „wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“ für den barrierefreien Badumbau beantragen. Bewilligt Ihre Pflegekasse, bezuschusst sie Ihren Badumbau mit bis zu 4.180 Euro.

Wer hat Anspruch auf eine ebenerdige Dusche?

Sie könnten anspruchsberechtigt sein, wenn: Sie behindert oder älter sind oder eine chronische Erkrankung haben, die Ihre Mobilität einschränkt . Sie Schwierigkeiten haben, Ihr Badezimmer sicher zu benutzen. Sie in einer Sozialwohnung leben oder (in einigen Fällen) ein eigenes Haus besitzen.

Kann ich von der Krankenkasse einen Zuschuss für eine begehbare Dusche beantragen?

Für eine begehbare Dusche gibt es von der Pflegekasse (nicht direkt von der Krankenkasse, aber an sie angegliedert) einen Zuschuss von bis zu 4.180 € als "Wohnumfeldverbessernde Maßnahme", wenn ein Pflegegrad vorliegt. Die Krankenkasse zahlt eher für kleinere Hilfsmittel (wie Duschhocker, Haltegriffe) bei ärztlicher Verordnung. Wichtig ist der Antrag bei der Pflegekasse vor Umbaubeginn, zusammen mit Kostenvoranschlag und Attest.
 

Bei welcher Pflegestufe Badumbau?

Mit jedem Pflegegrad (ab Pflegegrad 1) gibt es einen Zuschuss der Pflegekasse von bis zu 4.180 € für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen wie einen Badumbau, der die Selbstständigkeit fördert oder die Pflege erleichtert, wobei die Förderungssumme bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt kumulierbar ist. Wichtig ist die Antragstellung bei der Pflegekasse vor dem Umbau, mit Kostenvoranschlägen und Nachweis der Notwendigkeit, um die Bezuschussung zu erhalten.
 

Altersgerechten Badumbau mit Pflegekassenzuschuss finanzieren

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Ist ein Badumbau ohne Pflegegrad möglich?

Wie hoch ist der Zuschuss für den Badumbau bei Schwerbehinderung? Je nach Ausgangslage bis zu 4.180 Euro pro Person über die Pflegekasse. Ohne Pflegegrad können auch Integrationsämter, Kommunen oder Stiftungen bezuschussen. In Haushalten mit mehreren Anspruchsberechtigten ist eine Förderung bis zu 16.720 Euro möglich.

Welche Pflegestufe hat Anspruch auf 4000 Euro Wohnumfeldverbesserung?

Der "Pflegestufe 4000 Euro" bezieht sich meist auf den Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei Pflegegrad 1 bis 5, der bis zu 4.000 € (ab 2025: 4.180 €) beträgt und die häusliche Pflege erleichtert, z. B. durch barrierefreie Umbauten wie eine Dusche oder Rampen. Dieser Zuschuss wird pro Maßnahme und Person beantragt, kann bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt kumuliert werden (bis zu 16.000 €) und muss vor den Umbauten bei der Pflegekasse eingereicht werden. 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Pflegekasse die Kosten für die Wohnraumanpassung übernimmt?

Die Pflegekasse bezuschusst die Wohnraumanpassung, wenn Pflegebedürftige einen anerkannten Pflegegrad haben. Dabei betragen die Zuschüsse bei einer Wohnraumanpassung beispielsweise mit Pflegegrad 1 als auch bei einer Wohnraumanpassung mit Pflegegrad 2 bis zu 4.180 Euro.

Was kostet der Umbau zu einer ebenerdigen Dusche?

Der Einbau einer ebenerdigen Dusche kostet in der Regel zwischen 1.500 € und 8.000 €, abhängig von Aufwand, Material und ob eine Badewanne ersetzt wird, wobei volle Umbauprojekte mit Fliesen und Abdichtung oft 4.000 € bis 8.000 € kosten können, während ein einfacher Wannen-zu-Dusche-Tausch bei etwa 4.000 € bis 7.000 € liegt und Zuschüsse möglich sind.
 

Wann zahlt die Krankenkasse den Umbau eines Badezimmers?

Die Ihrer Krankenkasse angegliederte Pflegekasse übernimmt nur dann einen Teil der Kosten für eine Badsanierung, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Die Pflegekasse genehmigt einen Zuschuss nur dann, wenn durch den geplanten Umbau die häusliche Pflege oder die Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person verbessert wird.

Was kostet ein behindertengerechtes Bad mit Dusche?

Rechnen Sie beim Neubau eines kompletten Badezimmer mit Kosten zwischen 15.000 und 45.000 Euro. Einzelmaßnahmen wie eine ebenerdige Dusche oder ein höhenverstellbares Klo sind bereits ab 1.000 Euro erhältlich. Zusätzlich bestehen verschiedene finanzielle Förderungs-Möglichkeiten.

Wie teuer ist es, eine Dusche einbauen zu lassen?

Der Einbau einer Dusche kostet in der Regel zwischen 500 € und 6.000 €, abhängig von der Art der Dusche (einfache Kabine vs. Walk-In/Wellness), den Materialkosten, dem Umfang der Arbeiten (z.B. Wanne entfernen) und den Handwerkerkosten, die meist zwischen 300 € und 1.000 € liegen. Eine einfache Duschkabine kann bei 500 € bis 1.000 € starten, während individuelle oder größere Projekte wie der Umbau einer Badewanne zur Dusche auch 3.000 € bis 6.000 € oder mehr kosten können.
 

Was gilt als bodengleiche Dusche?

Für den Bau einer bodengleichen Dusche kann der Bodenablauf, auch ohne vorgefertigtes Unterbodenelement, flächenbündig in den Fußboden eingebaut werden.

Kann ich einen Badumbau über die Krankenkasse beantragen?

Krankenkassen übernehmen beim Badumbau oft nur die Kosten für verordnete Hilfsmittel (wie Duschhocker, Haltegriffe), aber nicht für den Umbau selbst, außer es liegt ein Pflegegrad vor; dann zahlt die Pflegekasse einen Zuschuss von bis zu 4.180 € für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, z.B. barrierefreie Duschen. Anträge werden bei der Pflegekasse (bei der Krankenkasse angesiedelt) gestellt, oft mit Online-Formularen, und müssen vorab genehmigt werden, wobei auch der Vermieter einbezogen werden muss.
 

Welche Umbauten zahlt die Krankenkasse?

Krankenkassen (genauer gesagt die Pflegekasse) zahlen Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei Pflegebedürftigkeit, um das Zuhause barrierefrei zu gestalten und die Selbstständigkeit zu fördern, bis zu 4.180 € pro Person (Stand 2025/2026) für Maßnahmen wie Badumbau (bodengleiche Dusche), Treppenlift, Türverbreiterungen oder Möbelumgestaltung. Kleinere Hilfsmittel (Haltegriffe, Duschhocker) werden gesondert verordnet, während die Kasse direkte Umbauten nicht trägt, aber bei Pflegegraden bis 5 die genannten Zuschüsse gewährt, oft in Kombination mit KfW-Fördermitteln.
 

Wann hat man Anspruch auf eine Badsanierung?

Wann muss ein Bad erneuert werden? Eine Pflicht zur Badsanierung gibt es nicht. Meist sollten aber nach 20 bis 30 Jahren Nutzung umfassende Erneuerungen stattfinden. Möchten Sie Ihrem Bad nach einigen Jahren im wahrsten Sinne des Wortes einen neuen Anstrich verpassen, können Sie hier rund 10 Jahre anpeilen.

Wann ist eine ebenerdige Dusche nicht möglich?

Bei gewissen baulichen Voraussetzungen ist der Einbau einer ebenerdigen Dusche gar nicht möglich. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Ihr Badezimmer sehr klein ist oder wenn sich der Boden nicht absenken lässt. Damit das Wasser abfließen kann, muss ein leichtes Gefälle geschaffen werden.

Was ist besser, Duschrinne oder Duschwanne?

Ein gefliester Duschbereich mit Duschrinne bietet mehr Gestaltungsfreiheit und eignet sich besonders für barrierefreie Bäder, erfordern jedoch mehr Planungsaufwand. Duschwannen sind einfacher zu installieren und pflegeleichter, aber weniger flexibel in der Gestaltung.

Kann man in jedem Bad eine ebenerdige Dusche einbauen?

Kann man in jedem Bad eine ebenerdige Dusche einbauen? Für eine ebenerdige Dusche muss das Bad ausreichend groß sein. Am geeignetsten sind Mindestflächen von 120 cm x 120 cm. Außerdem muss bei Duschwannen die Aufbauhöhe im Bad mit der Tiefe der Wanne übereinstimmen, damit die Ebenerdigkeit gegeben ist.

Für was bekommt man 4000 € von der Pflegekasse?

Für rund 4.000 € (aktuell bis zu 4.180 €) bekommt man bei der Pflegekasse einen Zuschuss für Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (z.B. Badumbau, Treppenlift, Rampen) oder einen Umzugskostenzuschuss bei Pflegegrad 1-5, wenn dadurch die häusliche Pflege ermöglicht oder erleichtert wird. Die Förderung dient dazu, das Zuhause barrierefrei zu gestalten oder einen Umzug in eine besser geeignete Umgebung zu unterstützen und muss vorab beantragt werden.
 

Wann bekommt man Zuschüsse für Badumbau?

In der Summe kann der Bauherr hierfür pro Wohneinheit bis zu 5.000 Euro (10 % der förderfähigen Kosten) an Zuschüssen von der KfW erhalten. Voraussetzung ist die Ausführung der Arbeiten durch Fachbetriebe. Die Mindestinvestition beträgt 2000 Euro.

Was ist ein Angehörigenbonus bei der Pflegekasse?

Der Angehörigenbonus beträgt im Kalenderjahr 2025 monatlich € 134,30. Der Angehörigenbonus wird monatlich im Nachhinein ausgezahlt. steuerfrei, unpfändbar und wird nicht auf Ausgleichszulage, Hinterbliebenenleistungen oder Mindestsicherung angerechnet.

Wer bekommt die 1000 € Pflegebonus?

Menschen, die mit Pflegegrad 2 oder höher eingestuft wurden und ihren Hauptwohnsitz in Bayern haben, haben Anspruch auf 1.000 Euro pro Pflegegeldjahr. Mit dem Landespflegegeld sollen pflegebedürftige Menschen eine Wertschätzung und eine finanzielle Unterstützung bekommen.

Welche Umzugskosten kann ich von der Pflegekasse bekommen?

Die Pflegekasse bezuschusst Umzugskosten als Maßnahme zur Wohnumfeldverbesserung (§ 40 Abs. 4 SGB XI) mit bis zu 4.180 € pro Person bei anerkanntem Pflegegrad (mindestens PG 1), wenn der Umzug die häusliche Pflege erleichtert oder ermöglicht. Gefördert werden Kosten für Umzugsunternehmen, Kartons, Transport, Ein- und Auspacken, wenn die neue Wohnung besser geeignet ist. Wichtig ist, den Antrag vor dem Umzug bei der Pflegekasse zu stellen, mit Kostenvoranschlägen und Begründung, da Umzüge ins Pflegeheim meist ausgeschlossen sind.
 

Wer bezahlt den behindertengerechten Umbau einer Mietwohnung?

Kosten für Um- und Rückbau: Die Kosten für den behindertengerechten Umbau und bei Auszug ggf. auch für den Rückbau, muss der Mieter tragen.

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