Wann wird Wohnen günstiger?
Gefragt von: Marco Pfeifer B.Eng. | Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026sternezahl: 4.6/5 (63 sternebewertungen)
Wohnen wird nicht flächendeckend sofort günstiger; die Preise stabilisieren sich nach den Rückgängen 2023/2024, steigen in attraktiven Lagen wieder leicht, während der Kauf sanierungsbedürftiger Bestandsimmobilien noch Chancen bietet, staatliche Förderungen genutzt werden können und Baupreise sinken. Der Markt ist regional unterschiedlich, die Zinsen bleiben moderat, was den Kauf wieder erschwinglicher macht, aber Mietpreise steigen eher.
Wann wird Wohnen wieder günstiger?
Preise für Wohnimmobilien fallen – und steigen
September 2024: Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 2. Quartal 2024 gegenüber dem 2. Quartal 2023 um durchschnittlich 2,6 Prozent gesunken. Das meldet das Statistische Bundesamt (Destatis).
Werden die Immobilienpreise 2025 sinken?
Die Immobilienpreise in Deutschland zeigen 2025 ein gemischtes Bild: Während nach dem Rückgang in den Vorjahren eine Stabilisierung eintritt und viele Experten von moderaten Preisanstiegen (1-4%) ausgehen, besonders bei Neubauten und in gefragten Städten, gibt es weiterhin Regionale Unterschiede. Ländliche Gebiete und unsanierte Bestandsimmobilien erleben eher Preiskorrekturen, während in Metropolen und bei energieeffizienten Neubauten Preise steigen können. Ein bundesweiter Einbruch ist unwahrscheinlich, aber Verhandlungsspielraum besteht.
Wie entwickeln sich die Mietpreise 2025?
Die Mietpreise entwickeln sich 2025 weiter steigend, angetrieben durch anhaltenden Mangel an Wohnraum, hohe Nachfrage und gestiegene Baukosten, wobei große Vermieter 4–5 % Erhöhungen planen und in Großstädten teilweise zweistellige Zuwächse erwartet werden; trotz leicht sinkender Zinsen bleibt die Dynamik hoch, mit durchschnittlich rund 8,80 €/m² deutschlandweit (Stand Q3 2025) und einer erwarteten Fortsetzung dieses Trends.
Wird bauen 2025 wieder billiger?
Hoffnung auf sinkende Baupreise
“ Die Banker stützen sich dabei auch auf Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Das prognostiziert für dieses Jahr einen Rückgang der Preise für Bauleistungen um drei Prozent, 2025 sollen sie sogar um 5,5 Prozent sinken.
DANN lohnt sich Mieten mehr als Kaufen (25er-Regel)
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Wie entwickeln sich die Immobilienpreise 2026?
Klein erwartet für 2026 im gesamtdeutschen Durchschnitt eine Preissteigerung von 3 % bei Wohnimmobilien. Diese Entwicklung ist besonders für Immobilien in gefragten Lagen und für Immobilien mit guter Energieeffizienz absehbar. Eine ausführliche Prognose gibt es im Videoausblick zur Immobilienpreisentwicklung.
Soll man 2025 Immobilien kaufen?
Jetzt kaufen oder warten: Fazit
Wenn Sie schon länger nach einer Immobilie suchen und das nötige Eigenkapital haben, spricht nichts gegen einen Immobilienkauf 2025. Denn die Zinsen werden sich in naher Zukunft seitwärts bewegen und bei den Immobilienpreisen wird es flächendeckend nicht zu einem Preisverfall kommen.
Was kommt 2025 auf Mieter zu?
Auch die Modernisierungsumlage wird 2025 reformiert. Während bisher bis zu 8 % der Modernisierungskosten auf die Miete umgelegt werden konnten, ist dieser Wert nun auf 6 % begrenzt. Zudem gelten neue Höchstgrenzen pro Quadratmeter, was besonders einkommensschwächere Mieter entlastet.
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in den nächsten 10 Jahren?
Die Immobilienpreise in Deutschland werden sich in den nächsten 10 Jahren regional unterschiedlich entwickeln, mit erwartetem moderatem Anstieg in Ballungszentren und attraktiven Lagen, getrieben durch hohe Nachfrage, während in strukturschwachen Regionen und bei schlecht energetischen Objekten weiterhin Druck nach unten besteht, wobei der Preisverfall seit 2023 abflaut und eine Stabilisierung/leichte Erholung einsetzt, besonders durch die Fokussierung auf Energieeffizienz. Eine Fortsetzung der starken Preissteigerungen wie vor 2022 wird nicht erwartet, aber auch kein flächendeckender Crash; stattdessen zeichnet sich eine langfristige, inflationsbereinigte Steigerung ab, vor allem in Top-Lagen.
Was ändert sich für Mieter in Deutschland im Jahr 2025?
Ab August 2025 treten wichtige Änderungen im deutschen Mietrecht in Kraft, die die Rechte von Mietern stärken und die Transparenz auf dem Wohnungsmarkt erhöhen sollen. Die neuen Regelungen sollen überhöhte Mieten verhindern und klare Regeln für Mieter und Vermieter schaffen.
Wie entwickeln sich Immobilienpreise bis 2030?
Die Prognosen für Immobilienpreise 2030 zeigen eine weiter steigende Tendenz, insbesondere in deutschen Großstädten und Metropolregionen, mit erwarteten Steigerungen von durchschnittlich 15–35 % bis 2030 (je nach Szenario), getrieben durch Urbanisierung, Bevölkerungswachstum in Städten und knappe Ressourcen; während schwächere Regionen mit Bevölkerungsschwund Wertverluste erleiden könnten, bleiben gut gelegene Immobilien in urbanen Zentren stark nachgefragt, wobei Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zukünftig an Bedeutung gewinnen.
Ist aktuell ein guter Zeitpunkt, Immobilien zu kaufen?
Ja, es ist aktuell ein guter Zeitpunkt, um eine Immobilie zu kaufen, da sich die Zinsen stabilisieren, Preise regional variieren (in Städten steigen sie oft moderat, in schwächeren Regionen stagnieren sie) und das Angebot weiterhin groß ist, was Verhandlungen ermöglicht – vorausgesetzt, Sie haben Eigenkapital und eine solide Finanzierung, denn die Zinsen könnten mittelfristig wieder ansteigen, auch wenn sie immer noch als relativ günstig gelten.
Werden die Mieten sinken 2025?
Die am 1. September 2025 erfolgte Senkung des Referenzzinssatzes auf 1.25 Prozent wird dazu führen, dass in zahlreichen Mietverträgen die Nettomiete tiefer ausfallen wird. Voraussetzung dafür ist, dass der Mietvertrag auf einem Referenzzins von 1.5 Prozent oder höher basiert.
Wann platzt die Immo-Blase?
Wann platzt eine Immobilienblase? Wenn die Nachfrage nach Immobilien sinkt und das Angebot die Nachfrage übersteigt, fallen die Immobilienpreise in kurzer Zeit rasant ab. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn: Käufer nicht mehr bereit sind, die überzogenen Immobilienpreise zu zahlen.
Werden Häuser 2025 günstiger?
Für das Jahr 2025 zeichnet sich am Immobilienmarkt eine Phase moderater Preissteigerungen ab. Die meisten Prognosen von Marktbeobachtern gehen von einem durchschnittlichen Anstieg der Wohnimmobilienpreise zwischen 1 und 4 Prozent aus.
Was hat ein Haus 1980 gekostet?
Ein Haus aus dem Baujahr 1980 hat tendenziell einen soliden Grundwert, aber sein Wert hängt stark von Lage, Zustand, Energieeffizienz und Modernisierungen ab; typische Mängel der 80er Jahre sind oft Dämmung und Heizung, die bei einer Kernsanierung Kosten von bis zu einem Drittel des Kaufpreises verursachen können, während der Wert durch den Altersabschlag (oft 40 Jahre) und die verbleibende Nutzungsdauer (z.B. 100 Jahre) beeinflusst wird, wobei der Wertverlust durch Modernisierung minimiert werden kann.
Welche Städte gehört die Immobilien Zukunft?
Die Immobilien-Zukunft gehört vor allem dynamischen Wachstumsstädten wie Leipzig und Dresden, die mit starker Wirtschaft und Fachkräftezuwanderung locken, sowie Metropolen mit hoher Lebensqualität wie Hamburg, Berlin, München und Freiburg. Auch Darmstadt, Ulm und das Ruhrgebiet (Dortmund, Chemnitz) werden als vielversprechend eingestuft, da sie oft Technologie-Fokus, Wissenschaft oder unterbewertetes Potenzial bieten, während große Städte wie Stuttgart und Köln trotz Wohnungsknappheit mit hohen Preisen und sinkenden Baugenehmigungen kämpfen.
Wie hoch sind die Bauzinsen bis 2030?
In einem realistischen Basisszenario, das von einem wirtschaftlichen Gleichgewicht mit kontrollierter Inflation ausgeht, könnten Bauzinsen mit zehnjähriger Zinsbindung im Jahr 2030 bei rund 3,73 % liegen.
Wie haben sich die Immobilienpreise in den letzten 20 Jahren entwickelt?
In den letzten 20 Jahren haben sich die Immobilienpreise um bis zu 175 Prozent erhöht. Bei der Berechnung der Wertsteigerung Ihrer Immobilie sind Zusatzausgaben, wie die Finanzierungszinsen oder Kaufnebenkosten zu berücksichtigen. Bei einer Sanierung sind Wertsteigerungen zwischen fünf und 20 Prozent zu erreichen.
Werden die Immobilienpreise 2026 wieder steigen?
Ja, Experten gehen davon aus, dass die Immobilienpreise 2026 weiter steigen werden, wenn auch möglicherweise moderater als in einigen früheren Phasen, mit Prognosen von 3-4 % Anstieg, getrieben durch anhaltende Nachfrage, Wohnungsmangel in Städten und stabile bis moderat steigende Finanzierungskosten, was den Wohnraum teurer macht.
Welche Nebenkosten werden 2025 teurer?
Nebenkostenabrechnung: Änderungen 2025
Eine bedeutende Veränderung ab 2025 betrifft die Kosten für CO₂-Emissionen: Der Preis für CO₂ steigt von 45 auf 55 Euro pro Tonne. Das führt insbesondere bei fossilen Heizmethoden wie Gas und Öl zu höheren Ausgaben.
Was wird ab 2025 teurer?
2025 werden in Deutschland vor allem einige Lebensmittel wie Kakao, Schokolade, Kaffee, Steinobst, Tiefkühlgemüse und Rinderhack teurer, während Butter günstiger wurde, aber auch Dienste wie Briefporto (Deutsche Post), Müll-/Abwassergebühren und Krankenkassen-Zusatzbeiträge steigen. Auch administrative Kosten, wie der Personalausweis, können teurer werden.
Kann man mit 3000 Euro netto ein Haus finanzieren?
Ja, mit 3000 Euro Netto ist eine Hausfinanzierung möglich, aber der mögliche Kaufpreis hängt stark von Eigenkapital, Zinssatz und Nebenkosten ab; Experten empfehlen, maximal 30-40 % der Rate (ca. 900-1200 €) für die Finanzierung zu verwenden, was je nach Konditionen eine Immobilie im Bereich von ca. 200.000 € bis über 300.000 € ermöglichen kann, wenn man viel Eigenkapital einbringt.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, eine Immobilie zu kaufen?
Ja, es ist aktuell ein guter Zeitpunkt, um eine Immobilie zu kaufen, da sich die Zinsen stabilisieren, Preise regional variieren (in Städten steigen sie oft moderat, in schwächeren Regionen stagnieren sie) und das Angebot weiterhin groß ist, was Verhandlungen ermöglicht – vorausgesetzt, Sie haben Eigenkapital und eine solide Finanzierung, denn die Zinsen könnten mittelfristig wieder ansteigen, auch wenn sie immer noch als relativ günstig gelten.
Wie viel Eigenkapital braucht man für 200.000 €?
Für eine Finanzierung von 200.000 € sollten Sie idealerweise 20 bis 30 % des Gesamtpreises (also 40.000 € bis 60.000 € oder mehr), plus die Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar etc.), als Eigenkapital einbringen, um bessere Zinsen zu bekommen; die Faustregel lautet: Je mehr Eigenkapital, desto besser und günstiger die Finanzierung, wobei einige Banken auch eine Vollfinanzierung ohne Eigenkapital anbieten, dann aber oft mit höheren Zinsen.
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