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Wann wird das Passahfest gefeiert?

Gefragt von: Frau Dr. Ana Hess  |  Letzte Aktualisierung: 14. April 2026
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Das Passahfest (Pessach) wird jedes Jahr im Frühling, meist im März oder April, gefeiert und dauert sieben oder acht Tage, beginnend mit dem Sederabend am 14. Tag des jüdischen Monats Nissan, was dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn entspricht. Es erinnert an den Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten und wird mit speziellen Riten begangen, einschließlich des Essens von ungesäuertem Brot (Matze). Für das Jahr 2026 beginnt Pessach am Abend des 1. April und endet am 9. April.

Wann wird das Fest Pessach gefeiert?

Pessach wird von Juden in der Woche vom 15. bis 22., in Israel bis zum 21. Nisan gefeiert, welcher Ende März beginnt.

Was hat das Passahfest mit Ostern zu tun?

Nach den biblischen Berichten war die letzte Mahlzeit Jesu mit seinen Jüngern, das Abendmahl, ein Essen zum Pessachfest. Im Anschluss an dieses Mahl wurde Jesus von einem seiner Jünger verraten, von den Römern verurteilt und gekreuzigt - und stand der Überlieferung nach am dritten Tag, an Ostern, von den Toten auf.

Wann findet der Sederabend 2025 statt?

12.04.2025 | Sederabend. 13.03. - 20.04.2025 | Pessach.

Warum feiern die Juden das Passahfest?

Das Pessachfest erinnert an die Sklaverei der Jüd*innen und feiert ihren Auszug aus Ägypten. In der Haggada ist der Ablauf des Seder-Abends beschrieben. Auf den Seder-Teller gehören sechs Speisen. Eine davon heißt Charosset und ist eine süße Paste aus Äpfeln, Datteln und Nüssen.

Was ist das Pessachfest?

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Warum berühren Juden die Tür?

An jüdischen Häusern oder Wohnungen findet man deshalb am rechten Türpfosten ein kleines längliches Kästchen, die Mesusa. Darin ist eine Pergamentrolle, auf der das Gebet Schma Israel geschrieben steht. Wenn man fortgeht oder nach Hause kommt, berührt man die Mesusa und bittet Gott um Schutz.

Was ist der Unterschied zwischen Ostern und Pessach?

Beim Pessachfest gedenken die Juden ihrer Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft und hoffen auf Erlösung durch das baldige Kommen des Messias; zu Ostern feiern die Christen, dass Jesus durch seinen Tod die Menschen von ihren Sünden erlöst hat.

Ist 2025 ein jüdisches Jubeljahr?

Die römisch-katholische Kirche begeht ein „Heiliges Jahr“. Der Ursprung liegt im Erlassjahr der Hebräischen Bibel. Das Jahr 2025 ist ein Jubeljahr für die römisch-katholische Kirche. Im „Heiligen Jahr“ werden Millionen von Pilgern sich auf den Weg nach Rom machen, um dort die Heilige Pforte zu durchschreiten.

Welcher Feiertag ist der wichtigste im Judentum?

Der höchste jüdische Feiertag ist Jom Kippur, der Versöhnungstag, der am 10. Tischri gefeiert wird und als Höhepunkt der „Zehn Tage der Umkehr“ gilt; es ist ein strenger Fasten- und Ruhetag der Sühne, Buße und Besinnung auf die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen, an dem die Menschen ihr „Urteil im Buch des Lebens“ besiegeln. 

Wann ist das Passahfest im Jahr 2025?

Pessach findet 2025 vom 12. bis 20. April statt. Mit dem Erew Pessach, dem Pessach-Vorabend, beginnt für Juden in der ganzen Welt das achttägige Pessachfest 5785.

Wie viele Frauen darf man im Judentum haben?

Das liegt daran, dass die Tora einem Mann erlaubt, mehrere Frauen zu heiraten; eine Frau darf aber nie mit zwei Männern verheiratet sein. Zwar wurde die Polygamie durch eine rabbinische Verordnung im Mittelalter verboten, aber unter bestimmten Bedingungen wird einem Mann erlaubt, eine zweite Frau zu ehelichen.

Was bedeutet Pessach auf Deutsch?

Pessach (hebräisch für „vorbeiziehen“ oder „überschreiten“) ist das wichtigste jüdische Fest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten erinnert, wie es im 2. Buch Mose (Exodus) beschrieben wird. Es ist ein Fest der Freiheit und des Neubeginns, das eine Woche lang gefeiert wird, wobei ungesäuertes Brot (Matze) gegessen wird, um an den überstürzten Aufbruch zu erinnern, bei dem die Israeliten keine Zeit hatten, ihren Teig gehen zu lassen.
 

Welcher ist der höchste Feiertag der Christen?

Der höchste christliche Feiertag ist Ostern, da er die Auferstehung Jesu Christi vom Tod feiert – das Fundament des christlichen Glaubens und die Hoffnung auf ewiges Leben. Oft werden Ostern und der Karfreitag (der Todestag Jesu) zusammen als das höchste Fest im Kirchenjahr betrachtet, das "Pascha-Mysterium", das den Sieg über Tod und Sünde darstellt. 

Sind Passah und Pessach das Gleiche?

Das Pessach-Fest, auch Passah oder Pesach genannt, ist eines der wichtigsten jüdischen Feste. Es ist eines der Hochfeste im jüdischen Kalender. Zu Pessach wird an die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei von den Pharaonen und ihrem Auszug aus Ägypten erinnert.

Was isst man beim Passahfest?

Die auf einem Tablett servierten ungesäuerten Brote, der Knochen und die bitteren Kräuter (Meerrettich, Romana-Salat oder Endivien) symbolisieren das göttliche Gebot vor dem Auszug, und das Ei die Trauer bzw. den Lebenskreis.

Warum feiern Juden Schawuot?

Laut talmudischer Überlieferung wurden an Schawuot dem jüdischen Volk von Gott die Zehn Gebote am Berg Sinai verkündet. Die „Zehn Worte“ (hebr.: Asseret ha-Dibrot) stellten das allererste Moralgesetz in der Geschichte der Menschheit dar, auf das sich bis heute unser ethisches Rechtsverständnis gründet.

Welcher Feiertag ist für die Juden der wichtigste?

Jom Kippur , der Versöhnungstag, ist der heiligste Tag des jüdischen Jahres. Er beschließt die Zehn Tage der Buße. An diesem Tag wird Buße getan für Sünden, die im vergangenen Jahr begangen wurden.

Welcher ist der wichtigste jüdische Feiertag?

Der wichtigste jüdische Feiertag ist Jom Kippur (Versöhnungstag), ein strenger Fasten- und Ruhetag zur Sühne, der zehn Tage nach dem Neujahrsfest Rosch ha-Schana gefeiert wird und an dem das öffentliche Leben ruht; andere wichtige Feiertage sind das Lichterfest Chanukka, das Passahfest (Pessach) zum Gedenken an den Auszug aus Ägypten und das Laubhüttenfest (Sukkot). Diese Feste sind oft an den Mondkalender gebunden, sodass die Daten im gregorianischen Kalender jedes Jahr wechseln. 

Welcher Tag ist für Juden der heiligste?

Jom Kippur – Jüdisch

Der heiligste Tag des jüdischen Jahres wird mit strengem Fasten und zeremonieller Buße begangen.

Ist Judentum älter als Christentum?

Das Judentum ist deutlich älter als das Christentum; es ist die älteste der drei großen monotheistischen Weltreligionen und existiert seit über 3000 Jahren, während sich das Christentum vor etwa 2000 Jahren aus dem Judentum entwickelte. Jesus, der zentrale Figur des Christentums, war selbst Jude, und seine jüdischen Anhänger wurden zu den ersten Christen.
 

Wann wird das Heilige Jahr 2025 eröffnet?

Papst Franziskus eröffnet am 24. Dezember mit dem Durchschreiten der Heiligen Pforte im Petersdom das Heilige Jahr 2025, in Österreich folgen am 29.

Wann feiern die Juden Silvester?

Das jüdische Neujahr, Rosch Haschana, wird zweitägig gefeiert und fällt je nach gregorianischem Kalender meist in den September oder Oktober; in 2025 beginnt es am 22. September und dauert bis zum 24. September, während es in 2026 am 12. September startet und bis zum 13. September geht, was das Jahr 5787 einläutet.
 

Was ist der Unterschied zwischen Christen und Juden?

Der Hauptunterschied zwischen Christen und Juden liegt in der Figur Jesu: Christen sehen ihn als den Sohn Gottes und den Messias, während Juden ihn als Lehrer und Propheten, aber nicht als Gott oder den erwarteten Messias an. Jüdische Praxis betont die Einhaltung der Gebote und eine enge Verbindung zum Volk Israel, während das Christentum die Erlösung durch Glauben an Jesus Christus in den Mittelpunkt stellt und eine gemeinsame heilige Schrift (Altes und Neues Testament) hat, die Juden nur im Alten Testament (Tanach) sehen. 

In welcher Religion feiert man kein Ostern?

Zeug:innen Jehovas lehnen christliche Feiertage wie Weihnachten oder Ostern sowie Geburtstagsfeiern als heidnische Feste ab. In der Bibel steht nicht, dass Jesus am 24. Dezember geboren wurde oder, dass man dieses Fest feiern sollte.

Was hat der Hase mit Jesus zu tun?

Dabei hat er durchaus eine kirchliche Bedeutung: Im Byzantinischen Reich, einer Wiege der christlichen Kirche, symbolisierte der Hase Jesus Christus. Denn er hat keine Augenlider und schläft mit offenen Augen – wie Jesus, der nach christlichem Glauben selbst durch den Tod nicht "entschlafen" ist.