Zum Inhalt springen

Wann war der letzte kalte Winter in Deutschland?

Gefragt von: Pietro Roth  |  Letzte Aktualisierung: 14. Juni 2026
sternezahl: 4.8/5 (53 sternebewertungen)

Die Winter der Jahre 2009/10 und 2010/11 erschienen vielen Menschen als außergewöhnlich kalt. Tatsächlich lagen z.B. die Januartemperaturen 2010 in Deutschland um 3,2 °C unter dem langjährigen Mittelwert. Und die Durchschnittstemperatur des Winters 2009/10 lag um 1,5 Grad unter dem Mittelwert.

In welchem Jahr war der kälteste Winter in Deutschland?

Der kälteste Winter in Deutschland

In Deutschland war der Winter 1962/63 der kälteste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Damals lagen die mittleren Temperaturen in ganz Deutschland bei -5,5 Grad Celsius.

Wann war der letzte richtige Winter in Deutschland?

Vor allem auf dem flacheren Land gab es in den vergangenen Jahren weniger Schnee. Der letzte wirklich schneereiche Winter sei der von 2009/2010 gewesen. "Da gab es zum Beispiel an Weihnachten bundesweit eine geschlossene Schneedecke.

Wann war der schneereichste Winter in Deutschland?

Vor 50 Jahren gab es in beiden Seiten des damals noch geteilten Deutschland nicht nur einen der längsten und schneereichsten Winter überhaupt – es war auch die Zeit der Hongkong-Grippe.

Welcher war der schlimmste Winter in Deutschland?

Der Winter der Jahre 1962 auf 1963 war für ganz Europa einer der strengsten Winter des 20. Jahrhunderts. In Deutschland war er der strengste Winter des 20. Jahrhunderts.

Wintereinbruch in Deutschland: Wie lange bleibt die extreme Kälte?

19 verwandte Fragen gefunden

Was ist die niedrigste Temperatur in Deutschland im Winter?

Wetteraufzeichnungen

Die niedrigste jemals in Deutschland gemessene Temperatur betrug −45,9 °C (−50,6 °F) am 24. Dezember 2001 am Funtensee bei Berchtesgaden.

Wann war der schlimme Winter in Deutschland?

❄️ Der Winter 1978/79 ging als "Schneekatastrophe" in die Geschichte ein: Innerhalb weniger Stunden fielen die Temperaturen um 30 Grad, meterhohe Schneeverwehungen legten den Norden lahm. Rund 80 Dörfer in Schleswig-Holstein waren von der Außenwelt abgeschnitten und Straßen durch den Schnee unpassierbar.

Waren die Winter früher wirklich kälter?

Insgesamt waren die Winter der 70er Jahre durch besonders milde Temperaturen gekennzeichnet. Etwas kälter als in den 70er Jahren waren die Winter der Jahre von 1961 bis 1970: Aber auch hier gab es nur vier Winter mit durchschnittlichen Temperaturen unter 0°C.

Welcher war der schneereichste Winter in Deutschland?

Schneereichster Winter in Bremerhaven

Der Winter 1978/79 war nach Berechnungen des Wetterdienstes MeteoGroup neben dem Winter 1962/63 in Bremerhaven der schneereichste: Beide Male stellten die Meteorologen 76 Schneetage fest. Eine durchgehende Schneedecke wurde von Ende Dezember bis Anfang März gemessen.

Wann war der strengste Winter?

Der strengste Winter im 20. Jahrhundert in Deutschland war in den Jahren 1962/1963. Von 120 Tagen zwischen November und Februar gab es über 100 Frosttage. Die niedrigste Temperatur wurde mit -30 Grad gemessen.

Wie kalt war der Winter 1942 in Deutschland?

Im Februar 1942 litt die Bevölkerung nicht nur in Württemberg unter dem dritten extrem kalten Winter in Folge. Im Januar 1942 wurde in München mit Minus 30,5 Grad die kälteste jemals gemessene Temperatur in der Stadt erreicht.

Wann war das letzte Mal weiße Weihnachten in Deutschland?

Den letzten Schnee zu den Festtagen gab es jedoch vielerorts in Norddeutschland 2010. Rein statistisch gesehen wären, laut dem Norddeutschen Klimabüro, schon längst wieder weiße Weihnachten zu erwarten gewesen.

Wann war die letzte richtige Kälte im Winter?

16 / 31. 1996/1997: Der letzte wirklich kalte Winter in Deutschland, der diesen Namen verdient, liegt fast zwanzig Jahre zurück.

Was war der kälteste November in Deutschland?

Der kälteste November wurde 1858 verzeichnet; er hatte eine Mitteltemperatur von −0,8 °C. Die kälteste in einem November in Deutschland erreichte Temperatur war −25,9 °C (am 28.

Wie kalt war der letzte Winter in Deutschland?

Das Temperaturmittel lag im letzten Winter mit 2,1 Grad Celsius (°C) um 1,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (0,2 °C). Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (1,4 °C) betrug das Plus 0,7 Grad.

Welcher war der härteste Winter in Deutschland?

Dezember 1978 liegt die Temperatur noch bei etwa zehn Grad über Null - typisches Weihnachtstauwetter. Dann ändert sich das Wetter schlagartig: Über Norddeutschland legen sich eisige Luftmassen von bis zu 47 Grad minus und feuchtwarme Atlantikluft übereinander.

Wird es im Winter 2025 schneien?

Das europäische ECMWF-Modell zeigt für den Winter 2025/2026 keinen ausgeprägt milden Winter. Die Temperaturvorhersage liegt um das Mittel, während an der Nordseite der Alpen leicht erhöhte Niederschlagssignale zu sehen sind. Das erhöht die Chance auf Schnee während nordwestlicher Strömungen, besonders in höheren Lagen.

War es im Mittelalter wärmer als heute?

Im Mittelalter war es in manchen Gebieten ähnlich warm wie im 20. Jahrhundert, allerdings nicht in allen Regionen gleichzeitig. Eine mit den heutigen Temperaturen vergleichbare globale Warmperiode zu dieser Zeit scheint aufgrund der heute bekannten Daten unwahrscheinlich.

Wann war der letzte schneereiche Winter?

Aber: Es gibt auch noch einzelne schneereiche Winter

Dabei verhält sich nicht jeder Winter gleich: Nach drei schneearmen Jahren war beispielsweise der Winter 2017/2018 besonders schneereich.

Was ist 1978 in Deutschland passiert?

In der Bundesrepublik war Helmut Schmidt im Jahr 1978 weiter Bundeskanzler. Ereignisse des Jahres waren das Celler Loch und am Jahresende der erneute Ölschock. In der DDR stand weiter Erich Honecker an der Spitze des Staates. In der DDR wurde 1978 zudem weiter am Aufbau der sozialistischen Gesellschaft gearbeitet.

Was war 1979 in der DDR los?

Schneekatastrophe auf Rügen

Die Nordbezirke der DDR versinken binnen weniger Stunden unter einem mehrere Zentimeter dicken Eispanzer - die Folge des gefrierenden Regens. Dann setzt ein 72-stündiger Schneesturm ein. Nichts bewegt sich mehr. Die Insel Rügen versinkt im Schnee und der Rügendamm wird unpassierbar.

Welche war die jemals kälteste Temperatur in Deutschland?

Kälterekord liegt bei 37,8 Grad

Die kälteste jemals gemessene Temperatur in Deutschland liegt laut Deutschem Wetterdienst weit zurück. Am 12. Februar 1929 wurden im oberbayrischen Wolznach minus 37,8 Grad gemessen.

Welches Jahr war der kälteste Sommer in Deutschland?

Der kälteste Sommer fällt ebenfalls in diesen Zeitraum: Im Jahr 1816 erreichte er nur 14,1 °C im Mittel. Dieses Jahr ist auch als Jahr ohne Sommer bekannt geworden, als es in vielen Gebieten durch Spät- und Frühfröste zur Beeinträchtigung der Ernte kam.

Wie kalt war es maximal in Deutschland?

Orte in Deutschland mit einer Temperatur von über 40 Grad Celsius bis 2022. An den Messstationen in Tönisvorst und Duisburg-Baerl (Nordrhein-Westfalen) wurde am 25. Juli 2019 eine Temperatur von 41,2 Grad Celsius gemessen - das ist die höchste je gemessene Temperatur in Deutschland.

Vorheriger Artikel
Wie sagt man Bier auf Bayrisch?
Nächster Artikel
Was sagt man noch zu Senf?