Wann übernimmt die Krankenkasse augenlasern?
Gefragt von: Roland Martin | Letzte Aktualisierung: 30. Juni 2026sternezahl: 4.1/5 (16 sternebewertungen)
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt für Augenlasern bei Fehlsichtigkeit (Kurz-, Weit-, Alterssichtigkeit) in der Regel nicht, da es als kosmetisch gilt; nur bei medizinischer Notwendigkeit wie extremer Kontaktlinsenunverträglichkeit oder sehr hohen Dioptrienwerten (z.B. > 10 dpt) kann eine Übernahme beantragt werden, oft mit Nachweisen über Brillenunverträglichkeit. Private Krankenkassen übernehmen Kosten eher, abhängig vom Tarif und medizinischer Notwendigkeit.
Kann ich eine Laser-Augenoperation kostenlos bekommen?
Ja, Laser-Augenoperationen sind im Rahmen des NHS (National Health Service) verfügbar, werden aber nur bei bestimmten Erkrankungen durchgeführt, die zu Sehverlust führen können . Zu den vom NHS abgedeckten Erkrankungen gehören: Diabetische Retinopathie und Nachstar (PCO).
Wann zahlt die Krankenkasse eine Laserbehandlung?
Die Privatkassen übernehmen in der Regel die Kosten für eine Lasertherapie, wenn eine medizinische Diagnose vorliegt; die Kosten für eine kosmetische Behandlung werden nicht übernommen.
Wie viel kostet eine Augenlaser-OP?
Eine Augenlaser-OP kostet in Deutschland pro Auge zwischen ca. 800 € und 3.000 €, abhängig von der Methode (LASIK, Femto-LASIK, ReLEx SMILE) und der Klinik; meist fallen Kosten von 1.000 € bis 2.600 € pro Auge an, wobei die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung nicht übernehmen, private Versicherungen aber oft einen Teil zahlen.
Übernimmt die private Krankenkasse die Kosten für eine Augenlaser-Operation?
Ja, private Krankenversicherungen (PKV) übernehmen die Kosten für eine Augenlaser-OP oft, da Fehlsichtigkeit als Krankheit gilt und eine wirksame Behandlungsmöglichkeit besteht, was durch BGH-Urteile gestärkt wurde; die Übernahme hängt jedoch stark vom individuellen Tarif, den genauen Bedingungen und dem Nachweis medizinischer Notwendigkeit ab – oft müssen Sie einen Kostenvoranschlag einreichen und bei Ablehnung widersprechen. Gesetzliche Krankenkassen (GKV) zahlen in der Regel nicht, außer in seltenen Ausnahmefällen (z.B. Unverträglichkeit von Sehhilfen).
Laseroperation: Wann zahlt die Krankenkasse?
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In welchen Fällen übernimmt die Krankenkasse Augenlasern?
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt für Augenlasern bei Fehlsichtigkeit (Kurz-, Weit-, Alterssichtigkeit) in der Regel nicht, da es als kosmetisch gilt; nur bei medizinischer Notwendigkeit wie extremer Kontaktlinsenunverträglichkeit oder sehr hohen Dioptrienwerten (z.B. > 10 dpt) kann eine Übernahme beantragt werden, oft mit Nachweisen über Brillenunverträglichkeit. Private Krankenkassen übernehmen Kosten eher, abhängig vom Tarif und medizinischer Notwendigkeit.
Wann ist Augenlasern medizinisch notwendig?
Die wichtigsten Voraussetzungen für das Augenlasern:
Ihre Hornhaut muss eine ausreichende Dicke und Festigkeit haben. Ihre Fehlsichtigkeit muss innerhalb der folgenden Grenzen liegen: Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis +3 Dioptrien, Hornhautverkrümmung bis 5 Dioptrien.
In welchem Alter sollte man die Augen Lasern?
Augenlasern ist grundsätzlich ab 18 Jahren möglich, idealerweise aber erst, wenn die Sehstärke seit 1-2 Jahren stabil ist (meist mit 20-25 Jahren), da das Auge bis dahin wächst und die Fehlsichtigkeit sich ändern kann. Im Alter von 25 bis 40 Jahren erzielt man oft die besten, stabilsten Ergebnisse, da die Werte meist konstant sind. Ab ca. 45 Jahren kommt die Alterssichtigkeit hinzu, was spezielle Verfahren nötig macht, aber auch dann ist eine Korrektur oft möglich.
Für wen lohnt sich Augenlasern?
Augenlasern lohnt sich vor allem für Menschen zwischen 18 und 50 Jahren mit stabiler Fehlsichtigkeit (Kurz-, Weitsichtigkeit, Astigmatismus) und guter Augengesundheit, die ihren Alltag ohne Brille oder Kontaktlinsen verbringen möchten. Es ist ideal für Sportler, Berufstätige mit Bildschirmarbeit oder generell für alle, die eine höhere Lebensqualität durch Unabhängigkeit von Sehhilfen suchen, aber nicht für jeden geeignet, da bestimmte Augenkrankheiten oder zu dünne Hornhaut Ausschlusskriterien sind.
Wie lange hält ein Lasern-Auge?
Die Korrektur durch Augenlasern hält oft ein Leben lang, da die Hornhaut dauerhaft verändert wird, aber das Ergebnis kann sich durch natürliche Alterungsprozesse wie Altersweitsichtigkeit (ab ca. 45 Jahren) oder bei starken Ausgangswerten leicht verschlechtern, was eine Nachkorrektur oder Lesebrille nötig machen kann; leichte Rückfälle sind selten und meist behandelbar. Langzeitstudien bestätigen die Stabilität, auch wenn Nachjustierungen möglich sind, solange die Hornhaut es zulässt.
Übernimmt die AOK die Kosten für Augenlasern?
Die AOK übernimmt die Kosten für eine Augenlaser-OP in der Regel nicht, da Fehlsichtigkeit nicht als Krankheit gilt, sondern als Lifestyle-Eingriff angesehen wird. Ausnahmen gibt es bei medizinischer Notwendigkeit (z. B. extreme Dioptrienwerte, wenn Brillen/Linsen nicht vertragen werden) oder durch private Zusatzversicherungen wie das AOK-Produkt "AugenPlus" (Zuschüsse möglich) oder spezielle Tarife. Es lohnt sich, vorab mit der AOK zu sprechen, um individuelle Möglichkeiten zu klären.
Kann ich Augenlasern von der Steuer absetzen?
Die Finanzverwaltung erkennt laut aktueller Rechtsprechung die Augenlaserbehandlung eindeutig als solche außergewöhnliche Belastung an. Damit ist Augenlasern steuerlich absetzbar, ohne dass zusätzliche medizinische Gutachten zwingend erforderlich sind.
Wie hoch ist die Zuzahlung bei einer Augen-OP?
Kräftige Zuzahlung
Pro Linse und Auge liegt die Zuzahlung nach Expertenangaben zwischen 200 und 1500 Euro.
Wann ist Augenlasern kostenlos?
Bei Fehlsichtigkeiten zahlt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlungskosten leider nicht. Dazu zählen Augenlasern bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Alterssichtigkeit. Nur bei medizinischer Notwendigkeit oder schweren Fehlsichtigkeiten werden Kosten gedeckt.
Kann man jede Augen lasern lassen?
Die Grenze für eine wiederholte Augenlaser-Behandlung ist die vorhandene Hornhautdicke. Ein Auge mit durchschnittlicher Hornhautdicke lässt mehrere Behandlungen zu.
Welche Nachteile hat Augenlasern?
Nachteile und Risiken beim Augenlasern sind häufige postoperative Beschwerden wie trockene Augen, Blendempfindlichkeit (Halos, Lichtkränze), Lichtempfindlichkeit und vorübergehend verschwommenes Sehen, die meist mit Augentropfen behandelbar sind, aber auch Infektionen oder eine Unter- bzw. Überkorrektur sind möglich, die in seltenen Fällen eine Nachkorrektur nötig machen können; Langzeiteffekte sind noch nicht vollständig erforscht.
Wie viel kostet es, beide Augenlasern zu lassen?
Diese variieren je nach angewandtem Verfahren, Dioptrien-Wert und behandelnder Klinik. In Deutschland liegen die Kosten derzeit ungefähr zwischen 800 und 2.600 € je Auge. Somit muss bei der Behandlung beider Augen immer mit Kosten im vierstelligen Bereich gerechnet werden.
Wie hoch ist die Erfolgsquote beim Augenlasern?
Diese Methoden gibt es beim Augenlasern
Seit über 20 Jahren werden Augenbehandlungen mit Laser durchgeführt. Die Erfolgsquoten in deutschen Augenzentren liegen dabei bei über 90 Prozent.
Wann ist die beste Jahreszeit für eine Augenlaserkorrektur?
Man kann die Augen lasern lassen, wenn man mindestens 18 Jahre alt ist, das Augenwachstum abgeschlossen ist (oft erst mit ca. 25 Jahren), die Sehstärke seit mindestens 1–2 Jahren stabil ist und keine Augenkrankheiten vorliegen. Während das Mindestalter 18 ist, wird häufig bis zum 25. Lebensjahr gewartet, da sich die Werte bis dahin noch ändern können. Es gibt auch Möglichkeiten für ältere Patienten, oft bis etwa 60 Jahre, aber dann müssen andere altersbedingte Augenerkrankungen (wie Grauer Star) berücksichtigt werden.
Ist Augenlasern schmerzhaft?
Nein, Augenlasern ist während der Behandlung dank Betäubungstropfen in der Regel schmerzfrei, man spürt höchstens leichten Druck oder ein Fremdkörpergefühl, aber keine Schmerzen. Nach dem Eingriff können jedoch kurzzeitig Reizungen, Tränen oder ein Sandkorngefühl auftreten, was aber normal ist und meist schnell abklingt; starke Schmerzen nach der OP sind ungewöhnlich.
Wann dürfen Augen nicht gelasert werden?
Augenlasern ist nicht möglich bei chronischen Augenkrankheiten (z.B. Grüner Star, Keratokonus), Entzündungen, stark trockenen Augen, Schwangerschaft/Stillzeit, bei noch instabiler Sehstärke (meist unter 25 Jahren) oder bei zu dünner Hornhaut, aber auch bei sehr hohen Dioptrienwerten (hier gibt es Alternativen wie Linsen) oder bestimmten Autoimmunerkrankungen/Diabetes. Medizinische Gründe und hohe Risikobereitschaft können ebenfalls zu einer Ablehnung führen.
Für wen ist Augenlasern nicht geeignet?
Augenlasern ist nicht möglich bei chronischen Augenkrankheiten (z.B. Grüner Star, Keratokonus), Entzündungen, stark trockenen Augen, Schwangerschaft/Stillzeit, bei noch instabiler Sehstärke (meist unter 25 Jahren) oder bei zu dünner Hornhaut, aber auch bei sehr hohen Dioptrienwerten (hier gibt es Alternativen wie Linsen) oder bestimmten Autoimmunerkrankungen/Diabetes. Medizinische Gründe und hohe Risikobereitschaft können ebenfalls zu einer Ablehnung führen.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Augenlaser-OP?
Nein, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Augenlaser-OP zur reinen Fehlsichtigkeitskorrektur (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus) in der Regel nicht, da dies als kosmetisch und nicht als medizinisch notwendig angesehen wird; eine Kostenübernahme ist nur in seltenen Ausnahmefällen bei nachgewiesener medizinischer Notwendigkeit (z. B. Unverträglichkeit von Brillen/Linsen, sehr hohe Dioptrien) möglich, während private Krankenversicherungen oft teils oder ganz zahlen, wenn ein entsprechender Tarif vorliegt und medizinische Gründe bestehen. Es lohnt sich immer, vorab bei der eigenen Kasse nachzufragen und ein ärztliches Gutachten für eine mögliche Teilübernahme einzuholen.
Welche negativen Erfahrungen gibt es mit Augenlasern?
Negative Erfahrungen beim Augenlasern sind meist vorübergehend und umfassen trockene Augen, Lichtempfindlichkeit, Rötungen, Flimmern (Halos/Starbursts) oder ein Fremdkörpergefühl, verursacht durch Schnitte und Nervenreizungen, die sich aber meist mit Tropfen bessern. Seltenere, ernstere Komplikationen sind Infektionen, Entzündungen oder eine späte Hornhautschwächung (Keratektasie), aber auch ein Sehverlust oder eine Regression (Verschlechterung) der Sehstärke sind möglich, auch wenn sie selten sind.
Wann ist eine Augenlaser-OP medizinisch notwendig?
Für Kontaktlinsenträger gilt: Zwei bis vier Wochen vor dem Eingriff sollten Sie auf das Tragen Ihrer Kontaktlinsen verzichten. Generell ist eine LASIK Operation für Patienten mit Kurzsichtigkeit bis -8 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis +4 und einer Hornhautverkrümmung von bis zu 5,5 Dioptrien geeignet.
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