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Wann sollten Sie die Reifen überprüfen?

Gefragt von: Herr Dr. Carsten Kühn MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 27. Mai 2026
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Sie sollten den Reifendruck mindestens einmal im Monat und vor jeder längeren Fahrt überprüfen, idealerweise bei kalten Reifen (nach 2 Stunden Standzeit oder max. 2 km Fahrt) und immer nach einem saisonalen Reifenwechsel oder starken Temperaturschwankungen, auch wenn Sie ein Problem wie ein "schwimmendes" Fahrgefühl bemerken. Zusätzlich sollte eine visuelle Prüfung auf Beschädigungen (Risse, Beulen, Fremdkörper) regelmäßig erfolgen, besonders nach einem Aufprall.

Wann sollte ich den Reifendruck überprüfen?

Wie oft sollte man den Reifendruck prüfen? Eine monatliche Kontrolle ist in der Regel ausreichend – idealerweise bei kalten Reifen, also frühestens zwei Stunden nach der letzten Fahrt oder nach maximal zwei gefahrenen Kilometern.

Bei welcher Temperatur muss der Reifendruck überprüft werden?

Luftdruck im Reifen messen: So geht's

Idealerweise bei einer Außentemperatur von 20 Grad.

Wann sollten Sie den Reifendruck überprüfen unmittelbar nach jedem Reifenwechsel und unmittelbar nach jeder Fahrt?

Kalt sind Reifen immer vor jeder Fahrt oder nach einer sehr kurzen Fahrt - durch längere Fahrten werden Reifen zu warm. Direkt nach dem Wechsel auf Winter- oder Sommerreifen sollte der Reifendruck überprüft werden.

Wann sollte man den Reifendruck immer überprüfen?

Den Reifendruck sollten Sie alle zwei bis vier Wochen überprüfen, und immer vor längeren Fahrten oder wenn Sie zusätzliche Lasten transportieren.

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Wie lange sollte man nach der Fahrt warten, bevor man den Reifendruck prüft?

Edmunds empfiehlt, den Reifendruck bei kalten Reifen zu prüfen, da die Reibung beim Fahren die Reifen erwärmt und den Druck beeinflusst. Kontrollieren Sie die Reifen am besten gleich morgens. Falls Sie bereits gefahren sind, rät Consumer Reports , mindestens drei Stunden zu warten, bis die Reifen abgekühlt sind.

Was muss man bei Reifen überprüfen?

  1. Reifen auf Beschädigung prüfen. Spätestens bei jedem ausführlichen Reifencheck – vor allem aber nach Vorkommnissen wie z. ...
  2. Profiltiefe der Reifen messen. Die Mindestprofiltiefe ist für alle Reifentypen vom Gesetzgeber vorgeschrieben: ...
  3. Reifenalter bestimmen. ...
  4. Reifendruck prüfen.

Woran erkennt man, ob ein Reifen gut oder schlecht ist?

Eine einfache Methode, die Profiltiefe Ihrer Reifen zu prüfen, ist der Penny-Test. Stecken Sie eine Ein-Cent-Münze mit dem Kopf von Lincoln nach unten und zu Ihnen gerichtet in die Profilrille. Wenn Sie Lincolns Kopf vollständig sehen können, beträgt Ihre Profiltiefe weniger als 1,6 mm (2/32 Zoll) und es ist Zeit für neue Reifen.

Wann sind Reifen nicht mehr gut?

Um gute Reifen zu erkennen, prüfe Profiltiefe (gesetzl. 1,6 mm, empfohlen 3-4 mm) mit 1-€-Münze (goldener Rand) oder 2-€-Münze (silberner Rand), achte auf sichtbare Verschleißindikatoren (TWI), sowie auf sichtbare Risse, Schnitte oder ungleichmäßige Abnutzung; Vibrationen oder Geräusche sind ebenfalls Warnsignale, die auf schlechte Reifen hinweisen können.
 

Soll man im Winter den Reifendruck erhöhen?

Ja, Winterreifen benötigen oft etwas mehr Luftdruck (ca. 0,2 Bar mehr) als Sommerreifen, weil kalte Temperaturen den Druck senken; eine leichte Erhöhung gleicht diesen Effekt aus, sorgt für optimale Haftung, verkürzten Bremsweg und verhindert übermäßigen Verschleiß und Spritverbrauch, aber nur bis zum empfohlenen Wert des Herstellers + 0,2 Bar, da zu viel Druck auch schlecht ist.
 

Kann der Reifendruck durch Sonne erhöht werden?

Da Reifen mit Luft gefüllt sind und sich Luft bei Kälte zusammenzieht und bei Wärme ausdehnt, kann es sein, dass der Reifendruck in der kühleren Nacht sinkt. Werden die Reifen durch Sonnenstrahlung oder längeres Fahren warm, steigt der Druck wieder.

Welche Temperatur ist optimal für Reifen?

Die Reifentemperatur ist entscheidend für Grip und Sicherheit; Sommerreifen arbeiten optimal zwischen 30-70°C (ideal ca. 60°C), während Winterreifen bei unter 7°C besser sind, da sie unter diesem Wert geschmeidig bleiben. Sie heizt sich durch Reibung auf, beeinflusst durch Luftdruck, Geschwindigkeit und Fahrstil, wobei moderne Reifen eine "Temperature A/B/C"-Kennzeichnung zur Hitzebeständigkeit haben. 

Was tun, wenn die Reifendruckleuchte leuchtet?

Wenn die Reifendruckkontrollleuchte aufleuchtet, fahren Sie sicher an, prüfen Sie die Reifen auf sichtbare Schäden und messen Sie den Druck an der nächsten Tankstelle, um ihn auf den empfohlenen Wert (siehe Tankdeckel/Türrahmen) zu korrigieren; leuchtet die Lampe danach nicht aus oder blinkt, liegt ein Defekt vor, der eine Werkstatt erfordert.
 

Wo steht, wie viel Luft in die Reifen muss?

Den korrekten Reifendruck findest du meist als Aufkleber an der Fahrertür (B-Säule), auf der Innenseite der Tankklappe oder in der Betriebsanleitung (Bordbuch) des Fahrzeugs, oft auch für verschiedene Beladungszustände. Schau nicht auf die Reifenflanke selbst, dort steht nur der maximal zulässige Druck, nicht der empfohlene.
 

Wann ist es sinnvoll, den Reifendruck höher zu machen?

Bei voller Beladung ist es sinnvoll, auf 2,5 bar zu erhöhen. Bei einem Druck von 2,8 bar geht das Sparen zu Lasten des Komforts. Das Reserverad sollte auf 2,6 bar aufgepumpt werden. Ein Überschreiten dieses Drucks könnte die Fahrstabilität und den Komfort ernsthaft beeinträchtigen.

Wie testet man, ob Reifen noch gut sind?

Was viele nicht wissen: Auf dem Reifenumfang finden sich an sechs Stellen kleine Stege im Profilgrund der relevanten Rillen. Diese gut sichtbaren Stege werden Verschleißindikatoren oder auch Tread Wear Indicator (TWI) genannt. Die Profiltiefe ist in den Rillen neben diesen Stegen zu messen.

Wie machen sich schlechte Reifen bemerkbar?

Vibrationen und unruhiges Fahrverhalten

Wenn das Fahrzeug bei bestimmten Geschwindigkeiten vibriert oder ein instabiles Fahrgefühl auftritt, kann dies auf einen ungleichmäßigen Verschleiß oder eine Beschädigung der Reifen hinweisen. Auch Unwuchten oder defekte Fahrwerkskomponenten können die Ursache sein.

Wie merke ich, dass mein Reifen kaputt ist?

Ein rhythmisches Klopfen, dumpfes Wummern oder schleifende Töne können darauf hindeuten, dass Luft entweicht oder die Reifenstruktur beschädigt ist. Auch spürbare Vibrationen im Lenkrad oder am Fahrzeugboden sind typische Symptome für einen defekten Reifen.

Wann sollten Sie ihren Reifendruck überprüfen?

Der richtige Luftdruck im Reifen ist wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr und senkt den Spritverbrauch. Autofahrer sollten deshalb alle zwei bis vier Wochen den Reifendruck an ihrem Fahrzeug messen – dafür gibt es an den meisten Tankstellen Messgeräte mit Kompressoren.

Welche technischen Fragen kann der Prüfer bei der Fahrschule stellen?

Fahrschul-Technikfragen (Abfahrtskontrolle) drehen sich um die grundlegende Fahrzeugsicherheit und umfassen Reifen (Profiltiefe > 1,6 mm, Luftdruck), Beleuchtung (Scheinwerfer, Blinker, Bremsen, Rücklicht), Flüssigkeitsstände (Öl, Kühlwasser, Scheibenwasser) und das Notfallset (Verbandskasten, Warndreieck, Warnweste). Sie werden zu Beginn der praktischen Prüfung gestellt; Fehler führen nicht direkt zum Nichtbestehen, beeinflussen aber die Gesamtbewertung.
 

Was muss man kontrollieren, bevor man losfährt?

Bevor man losfährt, muss man eine gründliche Abfahrtskontrolle durchführen, die Reifen (Luftdruck, Profil, Zustand), die Beleuchtung (alles muss funktionieren), die Bremsen, den Motorölstand und das Scheibenwischwasser umfasst. Auch die richtige Einstellung von Sitz, Spiegeln und Kopfstützen, das Anschnallen sowie das Mitführen von Sicherheitsausrüstung (Verbandskasten, Warndreieck, Warnweste) sind wichtig, ebenso wie die Sicht durch die saubere Windschutzscheibe.
 

Kann ich bei 2 Grad noch mit Sommerreifen fahren?

In Deutschland wird empfohlen, Winterreifen zu montieren, wenn die Temperaturen regelmäßig unter 7 Grad Celsius fallen oder mit winterlichen Straßenbedingungen wie Schnee, Eis oder Glätte zu rechnen ist.

Bei welcher Temperatur platzen Autoreifen?

Ist der Luftdruck zu niedrig, erhöht sich die Auflagefläche des Reifens auf dem heißen Straßenbelag – der Reifen kann sich auf bis über 100 Grad erhitzen und leichter platzen!

Bei welcher Temperatur sollte man den Reifendruck messen?

Den Reifendruck sollten Sie idealerweise bei kalten Reifen messen, am besten vor Fahrtantritt oder nachdem das Fahrzeug mindestens zwei Stunden gestanden hat, bei einer Umgebungstemperatur um die 20 Grad Celsius. Warme Reifen durch Fahrtwind oder Sonneneinstrahlung führen zu einem höheren Druck, da sich die Luft ausdehnt; daher sollte man bei warmen Reifen nicht Luft ablassen.