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Wann sollte man nicht mehr Autofahren?

Gefragt von: Karl-Ludwig Heinz  |  Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2026
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Man sollte das Autofahren einstellen, wenn gesundheitliche Einschränkungen (wie Demenz, Epilepsie, Schlafapnoe, schwere Depressionen, Schlaganfallfolgen, starke Durchblutungsstörungen oder Sehprobleme) die Sicherheit gefährden, sowie wenn man sich selbst oder andere im Straßenverkehr nicht mehr sicher einschätzen kann, was sich durch unsichere Fahrmanöver, Überforderung in komplexen Situationen oder das Übersehen von Verkehrszeichen zeigt – es kommt auf die individuelle Fahrtüchtigkeit an, nicht nur auf das Alter.

Bei welchen Krankheiten darf man kein Auto mehr fahren?

Man darf kein Auto fahren bei akuten oder schweren Erkrankungen, die die Reaktionsfähigkeit, Konzentration oder das Urteilsvermögen beeinträchtigen, wie Herz-Kreislauf-Probleme (nach Infarkt, Herzschwäche), neurologische Störungen (Epilepsie, Schlaganfallfolgen, Parkinson), Psychosen (Schizophrenie, schwere Depressionen, Manie) und starke Diabetes-Schwankungen (Unterzuckerung). Auch schwere Sehprobleme, Demenz und die Einnahme müde machender Medikamente können die Fahrtauglichkeit ausschließen; der Arzt spielt eine zentrale Rolle bei der Beurteilung.
 

Wann kein Auto mehr fahren?

Man darf kein Auto mehr fahren, wenn die Fahrtauglichkeit durch Krankheit (z.B. schwere Sehschwäche unter 50 %, neurologische Ausfälle), Drogen- oder Alkoholeinfluss (0,5 Promille) oder Verkehrsverstöße (Fahrverbot) eingeschränkt ist; es gibt in Deutschland keine feste Altersgrenze, aber ab ca. 70 Jahren wird eine regelmäßige Überprüfung der Fahrtüchtigkeit durch EU-Pläne wahrscheinlicher. 

Bei welchen körperlichen Anzeichen sollten Sie kein Autofahren?

Definitiv nicht fahren darf man zum Beispiel mit folgenden körperlichen Mängeln:

  • Hochgradige Schwerhörigkeit, wenn weitere schwerwiegende Mängel (zum Beispiel Sehstörungen oder Gleichgewichtsstörungen) hinzukommen.
  • Gleichgewichtsstörungen.
  • Herzrhythmusstörungen mit anfallsweiser Bewusstseinstrübung oder Bewusstlosigkeit.

In welchem Alter noch Autofahren?

In Deutschland gibt es keine Altersgrenze für den Führerschein – genauso wenig wie eine obligatorische Überprüfung der Fahrtauglichkeit oder eine Entziehung der Fahrerlaubnis ab einem bestimmten Alter. Die aktuelle Rechtslage setzt auf die Eigenverantwortung der Autofahrerinnen und Autofahrer.

Tip: Not carrying your driver's license is very important

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Soll man mit 90 Jahren noch Autofahren?

Ob man mit 90 noch Auto fahren sollte, hängt nicht vom Alter allein ab, sondern vom individuellen Gesundheitszustand, der Fitness und den Fähigkeiten, was oft eine ehrliche Selbstreflexion und ärztliche Abklärung erfordert, da Deutschland keine gesetzlichen Altersgrenzen oder obligatorischen Tests vorsieht, aber der Sicherheitsaspekt immer im Vordergrund stehen muss, auch wenn manche mit 90 noch fit sind und andere nicht. 

Was ist das ideale Alter, um Auto zu fahren?

Eine Fahrschule stellt jedoch infrage, ob 17 Jahre das richtige Alter für den Führerscheinerwerb sind – selbst wenn man ab diesem Alter am Straßenverkehr teilnehmen darf. Zwei Drittel der von Young Driver befragten Fahrlehrer (69 Prozent) gaben an, dass Jugendliche ihrer Meinung nach besser lernen, bevor sie 17 Jahre alt sind .

Wann ist man nicht mehr fahrtauglich?

Solange mit Anfällen, Bewusstseinsstörungen oder motorischen Einschränkungen (auch unter medikamentöser Behandlung) zu rechnen ist und eine Eigen- oder Fremdgefährdung besteht, ist das Führen von Kraftfahrzeugen nicht erlaubt. Ausnahmen gelten für Personen, die eine längere anfallsfreie Zeit nachweisen können.

In welchen Situationen sollten Sie das Autofahren vermeiden?

Kurz gesagt: Sie sollten niemals Auto fahren, wenn Sie Alkohol getrunken haben, und Sie sollten das Autofahren vermeiden , wenn Sie müde oder schläfrig sind .

Wie wirkt sich Autofahren auf den Blutdruck aus?

Nach einer Stunde im Auto lag der mittlere Blutdruck bei Fahrten ohne Filter im Vergleich zu Fahrten mit dem Schutz um 4,5 mmHg systolisch bzw. 4,7 mmHg diastolisch höher. Auch nach 24 Stunden bestand noch eine Erhöhung um 1,1 mmHg systolisch bzw. 3,8 mmHg diastolisch.

Wann darf man gesundheitlich kein Autofahren?

Das Wichtigste in Kürze. Die Fahrtauglichkeit kann z.B. nach einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Traum nicht mehr gegeben sein. Viele Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen haben zwar einen Führerschein, sind aber nicht automatisch fahrtauglich.

Wann sollte man mit dem Auto nicht mehr fahren?

Viele haben besonders bei Nacht oder Regen Probleme mit der Sehfähigkeit, trotz Brille oder Kontaktlinsen. Gehen Sie in diesem Fall besser auf Nummer Sicher und vermeiden Sie möglichst Fahrten unter diesen Bedingungen. Lässt die Sehfähigkeit trotz Brille nach, steigt das Risiko im Verkehr.

Sollten Menschen über 70 Jahren Autofahren dürfen?

Senioren ab einem bestimmten Alter sollten ihren Führerschein abgeben müssen – spätestens ab 80 Jahren. Es ist doch bekannt, dass im höheren Alter Körper und Geist schwächer werden. Sowohl die Senioren am Steuer als auch die anderen Verkehrsteilnehmer müssen geschützt werden.

Wann sollte man nicht Autofahren?

Als nicht fahrtauglich gelten Diabetiker mit schweren Unterzuckerungen oder dem Schlaf-Apnoe-Syndrom. Auch Bluthochdruck, der mit Sehstörungen oder Durchblutungsstörungen im Kopf einhergeht, schränkt die Fahrtüchtigkeit ein. Wer nach einem Schlaganfall Gehirnschädigungen hat, sollte aufs Autofahren verzichten.

Bei welcher Krankheit ist der Führerschein weg?

den Führerscheinentzug erheben, was aber nicht immer der Fall sein muss. Dies ist unter anderem abhängig vom Schweregrad der Krankheit. Während Menschen mit Erkrankungen wie Diabetes, einem Herzinfarkt oder Bluthochdruck häufig noch fahrtauglich sind, kann es beispielsweise bei Epilepsie anders aussehen.

Wer überprüft die Fahrtauglichkeit nach einem Schlaganfall?

Lassen Sie Ihre Fahrtauglichkeit überprüfen

Holen Sie zuerst ein fachärztliches Gutachten ein. Das können der Entlassungsbericht einer Reha-Klinik oder das Gutachten eines Neurologen mit verkehrsmedizinischer Qualifikation sein. Ärztliches Fachpersonal beurteilt, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

Was ist das Wichtigste beim Autofahren?

Konzentration ist der Schlüssel

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für sicheres Fahren ist es, konzentriert zu bleiben. Ablenkungen wie Handynutzung, Essen oder laute Musik können Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Vermeiden Sie Ablenkungen und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Straße.

Was macht Autofahren mit uns?

Autofahren vermittelt vor allem Kontrolle. Man lenkt, beschleunigt, bremst, alles liegt in der eigenen Hand. Dieses aktive Handeln schafft ein Gefühl von Sicherheit und Selbstwirksamkeit. Während andere Verkehrsmittel oft passiv erlebt werden, ist Autofahren ein bewusster Akt der Steuerung.

Was darf man beim Autofahren nicht machen?

(1c) Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte).

Bei welchen Erkrankungen darf man nicht Autofahren?

Man darf kein Auto fahren bei akuten oder schweren Erkrankungen, die die Reaktionsfähigkeit, Konzentration oder das Urteilsvermögen beeinträchtigen, wie Herz-Kreislauf-Probleme (nach Infarkt, Herzschwäche), neurologische Störungen (Epilepsie, Schlaganfallfolgen, Parkinson), Psychosen (Schizophrenie, schwere Depressionen, Manie) und starke Diabetes-Schwankungen (Unterzuckerung). Auch schwere Sehprobleme, Demenz und die Einnahme müde machender Medikamente können die Fahrtauglichkeit ausschließen; der Arzt spielt eine zentrale Rolle bei der Beurteilung.
 

Welches Alter verursacht die meisten Autounfälle?

Die Altersgruppe der Senioren (ab 65 Jahre) verursacht überproportional viele Autounfälle und ist in einer Mehrheit der Fälle (ca. 70-77%) der Hauptverursacher, oft durch Fehler wie Vorfahrtsmissachtung oder falsches Abbiegen, während junge Fahrer (18-24 Jahre) zwar weniger Unfälle insgesamt verursachen, aber bei den Verursacher-Anteilen in ihrer Gruppe stark vertreten sind und eher durch zu hohe Geschwindigkeit auffallen. 

Bei welcher Sehschwäche darf man nicht mehr Autofahren?

Man darf kein Auto mehr fahren, wenn die Sehschärfe (Visus) beider Augen oder des besseren Auges unter 0,5 (50 %) liegt, auch mit Korrektur durch Brille oder Kontaktlinsen. Für den Führerschein ist ein Wert von mindestens 0,7 (70 %) nötig, ansonsten ist ein augenärztliches Gutachten erforderlich, das die Fahrtüchtigkeit bestätigt. Ab 0,5 ist die Fahrt grundsätzlich nicht mehr erlaubt, bei Werten unter 0,7 wird ein Facharzt benötigt. 

Was ist das beste Alter, um ein Auto zu kaufen?

Wie sich das Alter auf Wertverlust und Wert auswirkt. Der optimale Zeitpunkt für den Kauf eines Gebrauchtwagens liegt in der Regel zwischen zwei und fünf Jahren . In diesem Zeitraum haben die Fahrzeuge bereits den größten Wertverlust erlitten (etwa 20–30 % allein im ersten Jahr), wodurch sie deutlich günstiger sind als ein Neuwagen.

Ist es ratsam, ein 7 Jahre altes Auto zu kaufen?

Gibt es beim Gebrauchtwagenkauf ein optimales Alter? Autos sind in der Regel bis zu fünf Jahre zuverlässig, sofern sie gut gepflegt wurden . Ein gut gewarteter, zehn Jahre alter Wagen kann jedoch eine bessere Investition sein als ein neueres Modell, das nicht so gut gepflegt wurde. Auch das Budget spielt eine wichtige Rolle.

In welchem Alter darf man noch Autofahren?

Deutschland: Der Erwerb des Führerscheins ist ab 17 Jahren möglich. Bis zum 18. Geburtstag ist Autofahren nur mit einer Begleitperson erlaubt, die älter als 30 Jahre ist. Diese muss seit 5 Jahren einen Führerschein besitzen und darf nicht mehr als einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg haben.

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