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Wann schreibt man Mitarbeiter * innen?

Gefragt von: Friedrich Heinrich  |  Letzte Aktualisierung: 8. September 2026
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Man schreibt „Mitarbeiter*innen“, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzubeziehen, indem das Sternchen () als Platzhalter für die weibliche Endung innen dient und somit eine neutrale, inklusive Form bildet, die über die traditionelle Doppelnennung hinausgeht, aber das Leseflusss der gängigen Form „Mitarbeiter:innen“ (Doppelpunkt) stört, weshalb der Doppelpunkt oft bevorzugt wird. Die Wahl hängt vom Kontext ab, wobei der Doppelpunkt (Mitarbeiter:innen) als barriereärmer und besser für Screenreader gilt als das Sternchen (Mitarbeiterinnen).

Wie schreibt man Mitarbeiter gendergerecht?

Um "Mitarbeiter" richtig zu gendern, gibt es verschiedene gängige Formen: Die Doppelnennung („Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“), neutrale Begriffe wie „Team“ oder „Belegschaft“, sowie Sonderzeichen wie Sternchen („Mitarbeiter*innen“), Doppelpunkt („Mitarbeiter:innen“) oder Schrägstrich („Mitarbeiter/-innen“), wobei eine durchgängige Anwendung wichtig ist. Die beste Wahl hängt vom Kontext (intern/extern, Barrierefreiheit) und der Zielgruppe ab; oft ist eine neutrale Lösung wie „Mitarbeitende“ (Partizip) am einfachsten. 

Ist Kolleg * innen richtig?

„Kolleginnen“ ist nicht ganz korrekt, weil das Sternchen die männliche Endung „-e“ bei „Kollegen“ weglässt; besser sind neutrale Formen wie „Mitarbeitende“, „Team“, „Leute“ oder die Doppelnennung „Kolleginnen und Kollegen“; bei Sonderzeichen wie „Kolleg:innen“ oder „Kolleginnen“, muss man oft auf neutrale Begriffe ausweichen oder beide Formen ausschreiben, da die männliche Pluralform fehlt. 

Wie schreibt man Liebe Mitarbeiter innen?

1. Doppelnennung: „Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen“ Mit einer Anrede wie „Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter“ oder „Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen“ sprechen Sie beide Geschlechter gesondert an. Das ist aus unserer Sicht die eleganteste und beste Lösung für eine gendergerechte Ansprache.

Wie kürzt man Mitarbeiter und MitarbeiterInnen ab?

Für „Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“ gibt es verschiedene Abkürzungen und Schreibweisen, die je nach Kontext (Platzmangel, Gendern) variieren: gängig sind Mitarbeiterinnen* (Genderstern), MitarbeiterInnen (Binnen-I) oder Mitarbeiter_innen (Gender-Gap), während die klassische Abkürzung MA für „Mitarbeiter“ steht, oft in internen Listen. Neutrale Alternativen sind Mitarbeitende, Personal, Team oder Belegschaft.
 

Mitarbeiter gerecht beurteilen - 5 Tipps für Führungskräfte zur Mitarbeiterbeurteilung

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Ist Ärzt * innen richtig gegendert?

Arzt*in oder Ärzt*in? Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) rät ausdrücklich davon ab, das Gendersternchen zu verwenden: Es eigne sich nicht, um genderneutrale Personenbezeichnungen zu bilden und es entstünden grammatisch falsche Formen.

Wie gendert man "Beschäftigte" richtig?

Um "Beschäftigte" zu gendern, verwendet man oft neutrale Begriffe wie "Beschäftigte" (als Partizip), "Personal", "Belegschaft", "Team" oder "Arbeitskräfte", vermeidet so die männliche Form und spricht alle Geschlechter an. Alternativ gibt es spezielle Formen wie Beschäftigter* (Gendersternchen), Beschäftigte/-r (Schrägstrich) oder die Doppelnennung (Beschäftigte und Beschäftigte). Die beste Wahl hängt vom Kontext ab, wobei neutrale Formen oft am inklusivsten sind. 

Wie schreibt man genderneutrale Kollegen?

Kollege, Kollegen) wird zum Gendern die Endung weggelassen: Kolleg:in, Kolleg:innen.

Wie schreibt man die Anrede bei 2 Personen?

Bei zwei Personen schreibt man die Anrede je nach Formalität und Rang entweder nebeneinander ("Sehr geehrte Frau Müller, sehr geehrter Herr Schmidt") oder untereinander, wobei die ranghöhere Person oder bei Gleichrangigen zuerst genannt wird (Dame vor Herrn), wobei im Geschäftlichen die Hierarchie zählt und im Privaten die Etikette "Damen vor Herren". Nach der Anrede wird ein Komma gesetzt und der erste Satz beginnt klein.
 

Wie gendert man "Mitstreiter" und "Mitstreiterin" richtig?

Um "Mitstreiter" zu gendern, verwendet man am besten geschlechtsneutrale Alternativen wie "Mitstreitende" oder "Mitwirkende", da dies barrierefrei ist, oder die Paarform "der Mitstreiter / die Mitstreiterin"; auch die Schrägstrich-Variante "Mitstreiter/-in" oder nicht-binäre Formen mit Sternchen (Mitstreiter\*in) oder Doppelpunkt (Mitstreiter:in) sind möglich, aber neutrale Begriffe sind oft am besten für Rechtschreibung und Lesbarkeit, wie Scribbr und GENDERATOR zeigen. 

Wie schreibt man heute Kollegen und KollegInnen?

Zwar kommt es in Texten immer häufiger vor, dass mit Sonderzeichen gegendert wird. Doch diese Formen sind falsch, da sie nicht die Regeln der deutschen Sprache befolgen: ✗ Kolleg*innen, Kolleg:in bzw. Kolleg:innen, Kollegen:innen, Kolleg/innen, KollegInnen, …

Wie gendert man richtig Anrede?

Gendergerechte Anreden umfassen verschiedene Strategien, um alle Geschlechter einzubeziehen, wie die Doppelnennung („Liebe Kolleginnen und Kollegen“), die Verwendung neutraler Begriffe („Liebe Studierende“), die Ansprache mit Namen („Guten Tag Frau Müller“) oder geschlechtsneutralen Begriffen („Guten Tag Person“, „Guten Tag Herr/Frau/Divers“), sowie Genderzeichen wie den Genderstern (*), Doppelpunkt (:) oder Unterstrich (_), etwa „Liebe Kolleg\*innen“. Die Wahl hängt vom Kontext ab: Bei Einzelpersonen ist die Nennung des Namens am besten, bei Gruppen sind neutrale Formen oder Doppelnennungen üblich, während Genderzeichen oft in schriftlicher Kommunikation genutzt werden. 

Ist Kund * innen korrekt?

Achtung: Das Wort Kunde gendern wir ausnahmslos, z.B.: Kundin und Kunde, auch Kund:innen sind ok.

Was kann man statt Mitarbeiter sagen?

Dafür eignen sich bspw. Partizipien im Plural („Studierende“, „Teilnehmende“, „Mitarbeitende“), die häufig schon im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert sind. Oft gibt es gängige Alternativen wie „Personal“ statt „Mitarbeiter“, oder es sind Umschreibungen möglich: „herausgegeben von“ statt „Herausgeber“.

Kann man Mitarbeiter sagen?

Geschlechtsneutral. … können Sie von Menschen, Personen und Leuten sprechen. Ebenso gut sind Partizipien wie Mitarbeitende oder Teilnehmende.

Wie gendert man Doktor?

Um "Dr." zu gendern, gibt es verschiedene Wege: Die Abkürzung bleibt meist "Dr.", die weibliche Form wird oft als "Dr.in" (in Wien) oder durch Doppelnennung ("Doktor oder Doktorin"), Schrägstrich ("Doktor/in") oder Genderstern ("Doktor\*in") ausgedrückt, aber oft empfiehlt sich die neutrale Formulierung "Person mit Doktortitel" oder "der/die Promovierte", da die Abkürzung selbst geschlechtsneutral ist. 

Was schreibt man heute statt "Sehr geehrte Damen und Herren"?

Heutzutage schreibt man statt „Sehr geehrte Damen und Herren“ lieber direkt den Namen („Sehr geehrte/r Herr/Frau [Nachname]“), eine neutrale Anrede wie „Guten Tag“, „Liebes [Unternehmensname]-Team“ oder „Sehr geehrtes Recruiting-Team“, um persönlicher, moderner und inklusiver zu wirken, besonders bei Bewerbungen oder allgemeinen Anfragen, wenn kein direkter Ansprechpartner bekannt ist. 

Ist "Sehr geehrter" oder "Lieber" die korrekte Anrede?

Lieber förmlich als zu vertraulich

Und geht „Liebe/-r“ auch im beruflichen Kontext oder sollten Sie besser „Sehr geehrte/-r“ verwenden? Schließlich wollen Sie niemandem auf den Schlips treten. „Es schadet auf keinen Fall, die Form zu wahren“, erklärt Engst. Als Faustregel gilt: lieber zu förmlich als zu vertraulich.

Wie schreibt man mehrere Kollegen an?

Grundsätzlich werden die Frauen zuerst genannt, doch es gibt Ausnahmen, wenn einer der Adressaten dem anderen hierarchisch übergeordnet ist. Wenn Sie mehrere Kollegen ansprechen wollen, deren Namen Ihnen nicht bekannt sind, ist die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ geläufig.

Wie gendert man Mitarbeiter richtig?

Um "Mitarbeiter" richtig zu gendern, gibt es verschiedene gängige Formen: Die Doppelnennung („Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“), neutrale Begriffe wie „Team“ oder „Belegschaft“, sowie Sonderzeichen wie Sternchen („Mitarbeiter*innen“), Doppelpunkt („Mitarbeiter:innen“) oder Schrägstrich („Mitarbeiter/-innen“), wobei eine durchgängige Anwendung wichtig ist. Die beste Wahl hängt vom Kontext (intern/extern, Barrierefreiheit) und der Zielgruppe ab; oft ist eine neutrale Lösung wie „Mitarbeitende“ (Partizip) am einfachsten. 

Wie schreibt man Liebe Kollegen * innen?

Für eine gendergerechte Anrede wie "Liebe Kolleginnen und Kollegen" gibt es mehrere Schreibweisen: die Doppelnennung ("Liebe Kolleginnen und Kollegen"), die als elegant gilt, die ** neutrale Form** ("Liebes Team", "Liebe Kollegschaft") oder das Gender-Sternchen ("Liebe Kolleg*innen"), die auch non-binäre Personen einschließt, während Sonderzeichen wie "KollegInnen" oft als nicht amtlich gelten. Die beste Wahl hängt vom Kontext ab; die Doppelnennung ist formell, neutrale Formen sind inklusiver.
 

Ist "Sehr geehrter Kunde" gendergerecht?

- zum Beispiel ein Männergesangsverein - sollten grundsätzlich beide Personengruppen angesprochen werden: 18 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrte Kunde, Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter, ... Verehrte Geschäftspartnerinnen, verehrte Geschäftspartner, ... Geschätzte Leserin, geschätzter Leser ...

Wie gendert man einen Arzttermin richtig?

Empfohlen: Neutrale Formulierung

Wir empfehlen, falls möglich immer neutrale Formulierungen zu verwenden. So kannst du gemäß den Rechtschreibregeln und barrierefrei gendern, ohne bei der Lesbarkeit deines Textes Kompromisse zu machen. Geschlechterneutrale Alternativen: Singular: Behandlungstermin; Vorsorgetermin.

Wie schreibe ich Kolleginnen und Kollegen Gender?

Um "Kolleginnen und Kollegen" zu gendern, gibt es verschiedene Methoden: die Doppelnennung ("Kolleginnen und Kollegen"), geschlechtsneutrale Begriffe ("Mitarbeitende", "Kollegium"), die Schrägstrich- oder Klammerform ("Kolleg*innen", "Kolleg(inn)en") mit Genderzeichen wie Sternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich, oder einfachere neutrale Anreden ("Hallo zusammen", "Liebe alle") für informelle Situationen. Die Wahl hängt vom Kontext und dem Grad der Formalität ab, wobei neutrale Formulierungen und die Doppelnennung oft die sichersten und am weitesten akzeptierten Optionen sind. 

Was bedeutet Kolleg * innen?

Wenn in einem Schriftstück der Stadt Lübeck künftig von Menschen die Rede ist, mit denen man zusammenarbeitet, dann wird dort Kolleg:innen stehen. "Gender:Doppelpunkt" nennt die Stadt diese Art, genderneutral zu formulieren.