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Wann nicht mehr stillen nach Abendbrei?

Gefragt von: Dieter Wiese  |  Letzte Aktualisierung: 6. Februar 2026
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Nach Einführung des Abendbreis sollten Babys weiter gestillt werden, idealerweise bis mindestens zum 2. Geburtstag oder länger nach Wunsch, da der Brei die Milchmahlzeit nicht sofort komplett ersetzt, sondern ergänzt. Ein Abstillen nach dem Abendbrei ist nicht sofort nötig; oft können Kinder mit 10-12 Monaten nachts auf Milch verzichten, aber die emotionale Nähe bleibt wichtig. Die Entscheidung richtet sich nach den Bedürfnissen von Mutter und Kind.

Kann ich mein Baby nach dem Abendbrei noch Stillen?

Übrigens: Trotz der Beikosteinführung am Abend kannst du dein Baby auch weiterhin stillen. Eine Einführung des Abendbreis bedeutet nicht, dass dieser die Muttermilch komplett ersetzen muss. Die Kombination von Stillen und Abendbrei ist sehr individuell und richtet sich nach deinen Bedürfnissen und denen deines Babys.

Wann sollte man abends nicht mehr Stillen?

Im Durchschnitt können Babys mit 10 bis 12 Monaten körperlich auf die nächtliche Milch verzichten. Ab dann ist die Nahrungsaufnahme beim nächtlichen Stillen zwar zweitrangig, die emotionale Nähe zur Mutter aber dennoch wichtig. Das Saugen an der Brust schenkt schließlich Nähe und Geborgenheit.

Wann nach BeIkost nicht mehr Stillen?

Auch nach der Einführung von Beikost - frühestens mit Beginn des 5. Monats, spätestens mit Beginn des 7. Monats – sollten Säuglinge weiter gestillt werden.

Wann kein Abendbrei mehr?

Sie können den Abendbrei schrittweise abschaffen, wenn Ihr Baby zwischen 10 und 12 Monaten alt ist und sich an Familienkost gewöhnt (,, Familienessen") – es kann dann fast wie die „Großen“ essen, oft mit Zähnen zum Kauen. Es gibt kein festes "Nicht mehr"-Alter, sondern einen Übergangsprozess, bei dem Sie sich nach den Bedürfnissen Ihres Kindes richten, das auch mal lieber ein Fläschchen möchte. 

Not wanting or being able to breastfeed: Why not breastfeeding is okay and what to do then

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Wann ist der Umstieg von Brei auf feste Nahrung?

Der Übergang von Brei zu fester Nahrung beginnt mit der Beikost um den 5.-7. Monat, wenn Reifezeichen wie stabiles Sitzen und Interesse an Familienessen vorhanden sind, aber die Umstellung auf echte Familienkost mit Stücken erfolgt meist zwischen dem 9. und 12. Monat, wenn das Baby besser kauen kann, aber weiterhin weiche, babygerechte Kost ohne viel Salz/Zucker bis ca. 10-12 Monate wichtig bleibt, bevor es richtig vom "Familientisch" mitisst. 

Was kommt nach dem Abendbrei?

Teilst du die Beikosteinführung in Phasen auf, beginnt die erste Phase mit einem Mittagsbrei, gefolgt von einem Abendbrei und erst in der dritten Phase kommt der Nachmittagsbrei hinzu.

Wie lange sollte man trotz Beikost Stillen?

Die WHO empfiehlt, Säuglinge während der ersten sechs Lebensmonate ausschließlich zu stillen und das Stillen auch nach der Einführung von Beikost bis zu zwei Jahre oder länger fortzusetzen. Mit unseren Tipps und Informationen möchten wir Ihnen helfen, so lange zu stillen, wie Sie und Ihr Kind es wünschen.

Wie lange dauert das Abstillen mit Beikost?

Wenn du dich entschieden hast, dein Kind auf Säuglingsnahrung oder Beikost umzustellen, dauert das Abstillen in der Regel mindestens einige Wochen. Es kann sich aber auch über mehrere Monate erstrecken.

Wann ersetzt Beikost das Stillen?

Beikost ersetzt eine Stillmahlzeit langsam und schrittweise, meist beginnend nach dem 6. Monat, wenn das Baby Interesse zeigt und mehr Energie braucht. Als Richtwert gilt, dass eine Mahlzeit durch etwa 180-200 Gramm Brei vollständig ersetzt werden kann, wenn das Baby satt ist, aber dies ist nur ein Anhaltspunkt; es ist ein individueller Prozess. Beginne mit einer Mahlzeit und still vor und nach dem Brei, bis dein Baby sich an die neue Nahrung gewöhnt hat, um den Übergang sanft zu gestalten. 

Wann abends das letzte Mal Stillen?

⇒ Das nächtliche Stillen wird zwischen 6 und 12 Monaten intensiver und ist im zweiten Lebensjahr immer noch sehr häufig. Um den 2. Geburtstag herum nimmt die Frequenz langsam ab, bis es nach dem 3. Geburtstag (je nach Kind auch später) ganz wegfällt.

Wann braucht ein Baby keine Muttermilch mehr?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und andere Gesundheitsbehörden empfehlen, Babys in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren und ihnen mindestens bis zum Alter von zwei Jahren neben anderen Nahrungsmitteln – der sogenannten Beikost – auch weiterhin Muttermilch zu geben.

Wie beruhige ich mein Baby nachts ohne Brust?

Um ein Baby nachts ohne Stillen zu beruhigen, helfen Nähe (Tragen, Kuscheln), Rhythmus (Schaukeln, "Shhh"-Geräusche, sanftes Klopfen/Streicheln), Ablenkung/Saugbedürfnis (Schnuller, Spieluhr, Nachtlicht) und eine konsequente Routine. Oft braucht das Baby nur die vertraute Anwesenheit, um wieder einzuschlafen, und der Partner kann übernehmen, um das Still-Symbol zu entkoppeln.
 

Wie viel Zeit zwischen Brei und Stillen?

Es gibt keinen starren Mindestabstand; die Faustregel lautet, vor und nach dem Brei zu stillen, wenn das Baby es möchte, um die Milchbildung zu unterstützen und das Stillen beizubehalten; oft werden etwa eine halbe Stunde Abstand vor und nach der Breimahlzeit empfohlen, aber Stillen nach Bedarf ist entscheidend, da Muttermilch weiterhin die Hauptnahrungsquelle bleibt, auch wenn Beikost eingeführt wird. 

Wann ist eine Stillmahlzeit durch Brei ersetzt?

Beikost ersetzt eine Stillmahlzeit langsam und schrittweise, meist beginnend nach dem 6. Monat, wenn das Baby Interesse zeigt und mehr Energie braucht. Als Richtwert gilt, dass eine Mahlzeit durch etwa 180-200 Gramm Brei vollständig ersetzt werden kann, wenn das Baby satt ist, aber dies ist nur ein Anhaltspunkt; es ist ein individueller Prozess. Beginne mit einer Mahlzeit und still vor und nach dem Brei, bis dein Baby sich an die neue Nahrung gewöhnt hat, um den Übergang sanft zu gestalten. 

Wie lange Brust nach Brei anbieten?

Hi, du kannst die Brust noch solange anbieren, wie es nur Gemüsebrei gibt. Wenn du dann Gemüse mit Fleisch fütterst und dein Baby sich daran satt isst (muss kein ganzes Gläschen sein) brauchst du das nicht mehr zu machen. Dann kannst du nach dem Menü auch noch ein paar Löffelchen Obst füttern.

Warum kein Handy beim Stillen?

Man sollte beim Stillen das Handy weglassen, weil es die Bindung stört (fehlender Blickkontakt, ausdruckslose Mimik macht Babys verunsichert), das Anlegen erschwert (Ablenkung von wichtigen Signalen wie richtigem Saugen) und das Baby durch Licht und Geräusche ablenkt und stressen kann, was zu Trink- und Einschlafproblemen führen kann. Die Fokussierung auf das Handy unterbricht die wichtige emotionale Interaktion und das Vertrauen.
 

Wie oft sollte man mit Beikost Stillen?

Im 10. Lebensmonat sollte das Kind drei- bis viermal am Tag Beikost erhalten. Zusätzlich wird weiterhin nach Bedarf gestillt. Doch nicht immer halten sich Babys an strenge Ernährungspläne.

Wie merke ich, dass mein Baby sich abstillt?

Anzeichen, dass ein Baby sich abstillt, sind oft vermindertes Interesse an der Brust, kürzere Stillmahlzeiten, Wegdrehen oder Abwehren beim Anlegen sowie ein starkes Interesse an fester Nahrung, Löffeln und dem Essen am Familientisch. Auch unruhiges Trinken, Beißen oder Nuckeln an der Brustwarze statt gezieltem Saugen kann darauf hindeuten, dass das Baby eher Ablenkung sucht oder nicht mehr richtig satt wird, was oft mit der Reife für Beikost zusammenfällt. 

Wann nach Brei nicht mehr Stillen?

Sobald es ein ganzes Gläschen bzw. durchschnittlich 180 bis 200 Gramm Brei futtert, musst du zusätzlich keine Milch mehr geben und der Brei wird die Milchmahlzeit vollständig ersetzen.

Was war die längste Stillzeit der Welt?

Langes Stillen: Mutter in Australien stillt Sechsjährige.

Sind 6 Monate ausschließliches Stillen ausreichend?

Wenn Sie mit dem Stillen beginnen, fragen Sie sich vielleicht, ob Ihr Baby genug Milch bekommt. Es kann eine Weile dauern, bis Sie sich sicher sind, dass Ihr Baby ausreichend versorgt ist. Ausschließliches Stillen (nur Muttermilch) wird für die ersten sechs Lebensmonate empfohlen .

Ist es möglich, neben der Beikost noch zu stillen?

Stillen und Beikost lassen sich wunderbar kombinieren, wobei die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, mindestens bis zum 2. Geburtstag weiter zu stillen, auch nach Einführung der ersten Breimahlzeiten um den 6. Monat herum, da Muttermilch Hauptnahrungsmittel bleibt und Trost spendet; die Umstellung erfolgt schrittweise, das Baby bestimmt das Tempo, und Beikost ersetzt die Stillmahlzeiten erst, wenn es mehr isst, wobei Wasser oder Tee sowie altersgerechte Nahrung für die Familie folgen. 

Was anstatt Abendbrei?

Alternativen zum klassischen Abendbrei sind Baby-Led Weaning (BLW) Fingerfood (weiche Gemüsesticks, Frikadellen, Brot), Milchreis-Variationen, herzhafte Alternativen (kalte Bratlinge, Rührei/Omelett) oder angereicherte Getreidebreie mit Fruchtmus, oft mit Fokus auf milchfreien Optionen (Hafer- oder Mandeldrink) oder einfach durch <<<>>Obstbreie. Es ist auch möglich, den Brei einfach früher zu geben, wenn das Baby noch fitter ist, oder auf ** <<<>>Milchmahlzeiten** zu setzen, wenn es noch keine feste Nahrung will.
 

Wann abends keine Flasche mehr?

Während das nächtliche Abstillen meist frühestens ab dem zwölften Lebensmonat empfohlen wird, darfst Du die Flasche mit Milchnahrung nachts schon etwas früher abgewöhnen: Der Richtwert, um Deinem Baby die nächtliche Milch abzugewöhnen, liegt in der Regel zwischen dem zehnten und zwölften Lebensmonat.