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Wann muss die Frau dem Mann Unterhalt zahlen?

Gefragt von: Gerda Hartwig  |  Letzte Aktualisierung: 2. Juni 2026
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Eine Frau muss einem Mann Unterhalt zahlen, wenn er nach einer Trennung oder Scheidung bedürftig ist und sie leistungsfähig ist, beispielsweise wegen Kinderbetreuung (bis Alter 3 Jahre), Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit, wenn ehebedingte Nachteile bestehen, wobei das Prinzip des gleichen Rechts für beide Partner gilt und auch der Ehemann Anspruch auf Unterhalt haben kann, wenn er im Verhältnis weniger verdient oder sich um die Kinder kümmert.

Wann kann der Ehemann Unterhalt verlangen?

Unterhalt für den Ehemann (Ehegattenunterhalt) kann sowohl während der Trennung (Trennungsunterhalt) als auch nach der Scheidung (nachehelicher Unterhalt) bestehen und richtet sich nach dem Einkommen beider Partner, wobei der Grundsatz der „Halbteilung“ und die Düsseldorfer Tabelle zur Berechnung herangezogen werden; bei getrennten Einkommen wird oft eine Differenz von ca. 45 % des Einkommensunterschieds gezahlt, wobei auch der sogenannte „Halbteilungsgrundsatz“ (Bereinigung der Einkommen, Halbierung, dann Ausgleich des Bedarfs) eine Rolle spielt. Grundsätzlich gilt das Prinzip der Eigenverantwortung, aber auch der Ehemann kann Unterhalt fordern, wenn er bedürftig ist und die Frau mehr verdient.
 

Wann muss ich Unterhalt für meinen Ex-Mann zahlen?

Der Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht ab dem Zeitpunkt der Trennung bis zur Rechtskraft der Scheidung. Dabei ist egal, ob die Ex-Partner sehr lange getrennt leben ohne sich scheiden zu lassen oder nur das Trennungsjahr abwarten.

Wann muss man keinen Unterhalt für eine Frau zahlen?

Man muss als Ehemann keinen Unterhalt für die Frau zahlen, wenn die Ehefrau selbst genug Einkommen hat, um ihren Lebensbedarf zu decken (Bedürftigkeit entfällt), wenn sie in einer neuen, verfestigten Partnerschaft lebt oder wenn der Unterhaltspflichtige nicht genug eigenes Einkommen hat (Selbstbehalt unterschritten wird). Auch bei bestimmten Gründen, die keine ehebedingten Nachteile darstellen (z.B. kurze Ehe), kann nachehelicher Unterhalt entfallen oder befristet werden.
 

Wann gilt die Ehefrau als unterhaltspflichtige Person?

Man muss als Mann Unterhalt für die Frau zahlen, wenn die Ehe getrennt ist (Trennungsunterhalt) oder nach der Scheidung (nachehelicher Unterhalt), weil sie aufgrund von Kinderbetreuung, Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit ihren eigenen Bedarf nicht decken kann, der andere Partner leistungsfähig ist und die Ehe lange genug bestand, um Unterhaltsansprüche zu rechtfertigen. Der Unterhalt dient dazu, die ehelichen Lebensverhältnisse während der Trennung aufrechtzuerhalten und sichert den bedürftigen Partner ab, bis dieser für sich selbst sorgen kann (Erwerbsobliegenheit).
 

Die Berechnung von Trennungsunterhalt, Ehegattenunterhalt und der Geldtopf

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Wann ist man für eine Ehefrau unterhaltspflichtig?

Man muss als Mann Unterhalt für die Frau zahlen, wenn die Ehe getrennt ist (Trennungsunterhalt) oder nach der Scheidung (nachehelicher Unterhalt), weil sie aufgrund von Kinderbetreuung, Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit ihren eigenen Bedarf nicht decken kann, der andere Partner leistungsfähig ist und die Ehe lange genug bestand, um Unterhaltsansprüche zu rechtfertigen. Der Unterhalt dient dazu, die ehelichen Lebensverhältnisse während der Trennung aufrechtzuerhalten und sichert den bedürftigen Partner ab, bis dieser für sich selbst sorgen kann (Erwerbsobliegenheit).
 

Wann muss man keinen Unterhalt zahlen für die Frau, neuer Partner?

Verwirkung Trennungsunterhalt bei Zusammenziehen mit neuem Partner. Nach einer aktuellen Entscheidung des OLG Oldenburg kann der Anspruch auf Trennungsunterhalt bereits dann entfallen, wenn der bedürftige Ehepartner seit mehr als einem Jahr in einer verfestigten Lebensgemeinschaft mit einem neuen Partner lebt.

Wie lange muss der Mann Unterhalt für die Frau bezahlen?

Die Dauer des Unterhalts für die Ehefrau hängt davon ab, ob es sich um Trennungsunterhalt (bis zur Scheidung) oder nachehelichen Unterhalt handelt; letzterer wird nur bei speziellen Gründen (z.B. Kinderbetreuung, Alter, Krankheit) gezahlt und ist oft befristet (z.B. 1/3 der Ehedauer), wobei die Pflicht auch bei Wiederheirat oder neuer Lebensgemeinschaft des Unterhaltsberechtigten endet und lebenslanger Unterhalt nur in Ausnahmefällen gilt. 

In welchen Fällen muss der Mann keinen Unterhalt zahlen?

Der Unterhaltsanspruch bei minderjährigen Kindern entfällt dann, wenn entweder das Kind ausreichend eigene Einkünfte hat, um sich selbst zu versorgen oder wenn der den Unterhalt zahlende Elternteil nicht in der Lage ist, Unterhalt zu zahlen, weil er selbst nicht genügend zum Leben hat.

Wann entfällt der Anspruch auf Ehegattenunterhalt?

Wann erlischt der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt? Der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt erlischt mit der Wiederverheiratung, der Begründung einer Lebenspartnerschaftoder dem Tod des Berechtigten. Beim Versterben des Unterhaltspflichtigen erlischt der Unterhaltsanspruch hingegen nicht.

Wie hoch ist der Unterhalt für die Frau bei Trennung?

Nach einer Trennung kann eine Frau von ihrem Ehepartner Trennungsunterhalt beanspruchen, der sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen richtet, meist 45 % des bereinigten Nettoeinkommens des besser verdienenden Partners (bei Erwerbslosigkeit) oder 45 % der Einkommensdifferenz, wenn beide arbeiten, wobei der Bedarf durch die Hälfte der addierten bereinigten Nettoeinkommen (mit Abzügen) ermittelt wird, wobei ein Selbstbehalt von ca. 1.600 € (Stand 2025) für den Unterhaltspflichtigen bleiben muss. 

Wann bekommt eine Frau nachehelichen Unterhalt?

Mit der rechtskräftigen Scheidung besteht ein möglicher Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Dies ist u. a. der Fall bei Krankheit, unverschuldeter Erwerbslosigkeit oder der Betreuung eines gemeinsamen Kindes. Einen solchen Unterhaltsanspruch müssen Sie begründen und die angeführten Gründe nachweisen.

Wann ist der Ex-Mann unterhaltspflichtig?

Das setzt aber drei Dinge voraus: Derjenige, der Unterhalt verlangt, muss bedürftig sein, weil er zum Beispiel nicht arbeiten kann oder nicht genug verdient. Der geschiedene Partner muss leistungsfähig sein. Er muss also genug verdienen, um den anderen finanziell unterstützen zu können.

Was steht der Frau bei Scheidung zu?

Bei einer Scheidung stehen einer Frau in Deutschland (wie auch dem Mann) Unterhalt (Trennungs- und nachehelicher Unterhalt), ein Ausgleich des Vermögenszuwachses (Zugewinnausgleich) sowie eine Teilung der während der Ehe erworbenen Rentenansprüche (Versorgungsausgleich) zu, abhängig von den konkreten Umständen wie Einkommen, Kinderbetreuung und Dauer der Ehe, um die eheliche Lebenssituation finanziell gerecht auszugleichen. 

Wie hoch ist der Mindestunterhalt für den Ehegatten?

Existenzminimum des unterhaltsberechtigten Ehegatten, einschließlich des trennungsbedingten Mehrbedarfs in der Regel (2023):

  • falls erwerbstätig: 1.370 € p.m.
  • falls nicht erwerbstätig: 1.1120 € p.m.

Wann ist ein Mann verpflichtet Unterhalt zu zahlen?

Kommt es zu einer Trennung, sind Sie zur Zahlung von Trennungsunterhalt verpflichtet. Und das ab dem Zeitpunkt der Trennung, auch wenn Sie noch in der gemeinsamen Wohnung leben. Der Anspruch richtet sich dabei nach § 1361 BGB und kann nicht rückwirkend gefordert werden.

Wie viel Unterhalt muss ich bei 2000 € netto bezahlen?

Bei 2000 € Nettoeinkommen liegt der Kindesunterhalt laut Düsseldorfer Tabelle (2025/2026) je nach Alter des Kindes in der untersten Einkommensgruppe (bis 2.100 €), was je nach Alter des Kindes einen Bedarf von ca. 486 € (0-5 J.) bis 653 € (12-17 J.) bedeutet, wovon die Hälfte des Kindergeldes abgezogen wird, sodass der zu zahlende Betrag z.B. für ein 8-Jähriges Kind ca. 426,50 € betragen kann. Beim Ehegattenunterhalt müssen Sie mindestens Ihren Selbstbehalt von ca. 1.600 € (Stand 2025) behalten, sodass von 2000 € Netto maximal ca. 400 € Unterhalt gezahlt werden müssen. 

Wann ist die Unterhaltspflicht für Ehepartner?

Ehegattenunterhalt (Trennungs- und nachehelicher Unterhalt) wird gezahlt, wenn nach Trennung oder Scheidung ein Partner bedürftig ist und der andere leistungsfähig, um den Lebensstandard der Ehe zu sichern oder aufgrund von Kinderbetreuung, Krankheit, Alter oder Erwerbslosigkeit. Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht bereits ab der Trennung (wenn ein Partner ausgezogen ist), nachehelicher Unterhalt wird nach der Scheidung gezahlt, wenn die Bedürftigkeit fortbesteht und Gründe wie Kinderbetreuung (mind. 3 Jahre), Krankheit oder Alter die Erwerbstätigkeit verhindern. 

Wann muss der Mann keinen Unterhalt für die Frau zahlen?

Man muss als Ehemann keinen Unterhalt für die Frau zahlen, wenn die Ehefrau selbst genug Einkommen hat, um ihren Lebensbedarf zu decken (Bedürftigkeit entfällt), wenn sie in einer neuen, verfestigten Partnerschaft lebt oder wenn der Unterhaltspflichtige nicht genug eigenes Einkommen hat (Selbstbehalt unterschritten wird). Auch bei bestimmten Gründen, die keine ehebedingten Nachteile darstellen (z.B. kurze Ehe), kann nachehelicher Unterhalt entfallen oder befristet werden.
 

Wie hoch ist der Unterhalt nach 10 Jahren Ehe?

Bei einer Ehe ab 10 Jahren wird in den meisten Fällen Unterhalt geschuldet, sofern der Ehepartner nicht erwerbstätig war. Ab einer Ehedauer von 30 Jahren mit mehreren Kindern hat der Ehepartner einen Anspruch auf den gleichen Lebensstandard wie der andere Partner.

Wie hoch ist der Versorgungsausgleich nach 20 Jahren Ehe?

Nach 20 Jahren Ehe wird der Versorgungsausgleich so berechnet, dass alle während dieser Zeit erworbenen Rentenansprüche (gesetzlich, privat, betrieblich) geteilt werden: Jeder Ehepartner gibt die Hälfte seiner während der Ehe erworbenen Anrechte an den anderen ab, was zu einer Halbierung der jeweiligen Rentenanwartschaften führt, um sie fair aufzuteilen. Die genaue Höhe hängt von den individuellen Rentenpunkten oder dem Wert der Anrechte ab, die jeder Partner in diesen 20 Jahren angesammelt hat. 

Wie lange muss der Ehemann Unterhalt an die Frau zahlen?

Die Dauer des Unterhalts für die Ex-Frau hängt stark vom Einzelfall ab, wobei der Trennungsunterhalt bis zur Scheidung gezahlt wird und danach der nacheheliche Unterhalt beginnt, der je nach Betreuung der Kinder, Ehedauer, Alter, Gesundheitszustand und Wiedereingliederung ins Berufsleben befristet oder auch unbefristet sein kann – oft wird der Unterhalt an die Kinderbetreuungszeit (mindestens bis zum 3. Geburtstag des Kindes) gekoppelt, aber auch ein lebenslanges Recht bei altersbedingter Erwerbsunfähigkeit ist möglich, wie die Aachener Kanzlei für Familienrecht und die Kanzlei Hasselbach betonen. 

Bin ich als Stiefmutter unterhaltspflichtig?

Als Stiefmutter oder Stiefvater müssen Sie rechtlich nicht für den Unterhalt Ihres Stiefkindes aufkommen.

Wann entfällt Unterhalt für die Frau?

Man muss als Ehemann keinen Unterhalt für die Frau zahlen, wenn die Ehefrau selbst genug Einkommen hat, um ihren Lebensbedarf zu decken (Bedürftigkeit entfällt), wenn sie in einer neuen, verfestigten Partnerschaft lebt oder wenn der Unterhaltspflichtige nicht genug eigenes Einkommen hat (Selbstbehalt unterschritten wird). Auch bei bestimmten Gründen, die keine ehebedingten Nachteile darstellen (z.B. kurze Ehe), kann nachehelicher Unterhalt entfallen oder befristet werden.
 

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