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Wann lohnt es sich ein Diesel zu kaufen?

Gefragt von: Herr Prof. Swen Schütte MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 22. April 2026
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Ein Diesel lohnt sich meist ab etwa 15.000 bis 20.000 Kilometern pro Jahr, besonders bei Langstreckenfahrten und wenig Stadtverkehr, da er dann durch den geringeren Verbrauch die höheren Anschaffungs-, Steuer- und Wartungskosten (Partikelfilter!) ausgleicht; bei weniger Fahren ist ein Benziner oft günstiger. Die Entscheidung hängt stark vom individuellen Fahrprofil ab, da moderne Benziner effizienter geworden sind und Dieselmotoren bei Kurzstrecken Probleme bekommen können.

Wann lohnt sich ein Diesel noch?

Der besagten Faustregel nach lohnt sich der Diesel ab 15.000 Kilometern pro Jahr. In der Vergangenheit verkauften sich gebrauchte Diesel-Fahrzeuge besser als die Benziner.

Wird es in 10 Jahren noch Diesel geben?

Das Verbrenner-Verbot ab 2035 ist beschlossen. Zumindest prinzipiell sind sich EU-Parlament und EU-Mitgliedsländer einig: Ab dem Jahr 2035 sollen keine neuen Benzin-, Diesel- und Hybrid-Autos mehr zugelassen werden.

Kann man sich 2025 noch einen Diesel kaufen?

Verbrenner 2025: Stand der Technik

Nur etwa 18 % der Neuwagen in Deutschland sind Anfang 2025 Elektroautos; der Großteil fährt weiterhin mit Benzin oder Diesel. Obwohl ab 2035 keine neuen Verbrenner mehr zulässig sein sollen, bleiben Bestandsfahrzeuge uneingeschränkt nutzbar.

Was spricht dagegen, einen Diesel zu kaufen?

Was spricht gegen einen Diesel? Hoher Anschaffungspreis: Diesel sind beim Neuwagenkauf meist mehrere Tausend Euro teurer als vergleichbare Benziner. Höhere Steuern und Versicherung: Diesel können aufgrund teurerer Bauteile und Emissionsprofile in Versicherung und Kfz-Steuer schlechter abschneiden.

Diesel or gasoline? Is it still worth buying a diesel today? All the pros and cons.

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Wie lange darf man noch mit Diesel fahren?

Sie dürfen Ihren Diesel grundsätzlich weiterfahren, auch nach dem EU-weiten Zulassungsverbot für neue Verbrenner ab 2035, aber ältere Modelle könnten von lokalen Fahrverboten (z.B. in Umweltzonen für Euro 4/5) betroffen sein, während die CO2-Bepreisung Diesel teurer macht und die Zukunft von E-Fuels ungewiss ist. 

Soll ich einen Diesel- oder einen Benziner kaufen?

Soll ich einen Diesel oder einen Benziner kaufen? Kurz gesagt: Es kommt auf Ihren Fahrstil an. Diesel eignet sich für lange Autobahnfahrten oder schwere Lasten, während Benzin besser für Kurzstrecken und den Stadtverkehr geeignet ist . Wenn Sie in der Stadt wohnen und hauptsächlich pendeln, ist Benzin in der Regel die praktischere und kostengünstigere Wahl.

Ist Diesel in 2026 teurer?

Neu 2026 in Umwelt und VerkehrTanken, Führerschein-Umtausch, Kfz-Versicherung. Die CO2-Steuer wird angehoben und macht Benzin und Diesel teurer. Das Deutschlandticket wird um fünf Euro angehoben und kostet nun 63 Euro.

Welche Nachteile hat ein Diesel-Hybrid?

Nachteile von Diesel-Hybriden sind hohe Anschaffungs- und Wartungskosten, geringe Verfügbarkeit, komplexere Technik, höherer Verschleiß bei Stopp-and-Go, potenziell teurer Batteriewechsel und im Vergleich zu Benzin-Hybriden oft höhere Steuern und Abgaben. Sie sind teurer in der Produktion (wegen strenger Abgasnormen) und können aufgrund des zusätzlichen Gewichts weniger effizient sein als reine Diesel, was die Wirtschaftlichkeit schmälert.
 

Welches Auto sollte man für die Zukunft kaufen?

Für die Zukunft kauft man am besten ein zuverlässiges Elektroauto (BEV) für die Stadt, einen effizienten Hybrid (HEV/PHEV) für Langstrecken, der Wertstabilität und geringe Folgekosten bietet, oder wartet auf neue Modelle wie den Toyota Corolla Hybrid (sehr zuverlässig) oder kommende E-Modelle wie den Peugeot E-3008 (700km Reichweite), wobei die Entscheidung vom Budget, Nutzungsprofil und Nachhaltigkeitsziel abhängen muss. 

Welchen Dieselautos droht die Stilllegung?

Bei Diesel-Stilllegungen geht es primär um Fahrzeuge der Abgasnormen Euro 5 und Euro 6 (bis 6c), insbesondere Modelle von VW (Golf, Passat, Tiguan etc.), Audi (A4, A6, Q5 etc.), Porsche (Cayenne, Macan, Panamera) sowie Mercedes (C-Klasse, Sprinter etc.), die nach dem Abgasskandal (EA 189, EA 288 Motoren) von illegalen Abschalteinrichtungen betroffen sind und bei Nicht-Umrüstung oder Nicht-Teilnahme an Rückrufen durch die Behörden stillgelegt werden können. Auch Volvo-Modelle (XC60, V90, S90) stehen unter Verdacht. 

Warum will keiner mehr Diesel fahren?

40 Mikrogramm pro Kubikmeter jährlich – höher darf die Belastung durch Stickstoffdioxid (NO2) europaweit nicht sein. NO2 birgt gesundheitliche Risiken für Mensch und Umwelt: Asthmatiker könnten durch zu hohe NO2-Werte beispielsweise eine Bronchienverengung erleiden, Pflanzen werden geschädigt und Böden überdüngt.

Wie oft sollte man einen Diesel freifahren?

Häufig hilft hier das sogenannte Freifahren. Falls du im Normalbetrieb viel Kurzstrecke oder Stadtroute fährst, könnte diese Maßnahme wahrlich Wunder wirken. Um den DPF freizufahren, empfiehlt es sich, für etwa 15 bis 30 Minuten bei konstant hoher Geschwindigkeit (z.B. 120 km/h) auf der Autobahn zu fahren.

Was gilt als Kurzstrecke für einen Diesel?

Eine Kurzstrecke für einen Diesel sind meist Fahrten unter 10 Kilometern oder kürzer als 15 Minuten, bei denen der Motor und das Motoröl nicht ihre optimale Betriebstemperatur (über 80°C) erreichen, was zu Problemen wie verstopftem Rußpartikelfilter (DPF), erhöhtem Verschleiß und mehr Kraftstoff im Öl führt, da die notwendigen hohen Verbrennungstemperaturen für die Selbstreinigung fehlen.
 

Was ist der Nachteil an einem Diesel?

Nachteile. Anschaffungskosten: Dieselfahrzeuge sind in der Anschaffung teurer als Benziner, was an den aufwendigeren Motoren liegt. Stickoxid: Egal ob Benzin oder Diesel, beide stoßen bedenkliche Stoffe aus. Auch wenn Diesel weniger CO2 produziert, ist es nicht automatisch der umweltfreundlichere Kraftstoff.

Ist es sinnvoll, jetzt noch einen Diesel zu kaufen?

Ja, einen Diesel kann man noch kaufen, aber es hängt stark vom individuellen Fahrprofil ab: Für Vielfahrer auf Langstrecken (oft > 20.000 km/Jahr) bleiben moderne Euro 6-Diesel wegen Effizienz und Reichweite attraktiv; Stadt- und Wenigfahrer profitieren meist mehr von Benzinern, Hybriden oder E-Autos, da Diesel teurer in Anschaffung, Steuer und Wartung sind und ältere Modelle von Fahrverboten in Umweltzonen (z.B. Stuttgart) betroffen sein können. Die Auswahl wird kleiner, aber der Diesel ist noch nicht obsolet, besonders für den Langstreckenbetrieb. 

Ist ein Dieselhybrid oder ein Benzinhybrid besser?

Benzin ist erschwinglich und weithin verfügbar, während Diesel eine hervorragende Kraftstoffeffizienz und ein hohes Drehmoment bietet. Hybride vereinen das Beste aus beiden Welten und bieten einen verbesserten Kraftstoffverbrauch und geringere Emissionen.

Was ist das größte Problem bei Hybridautos?

Die höheren Wartungs- und Anschaffungskosten sind die größten Nachteile von Hybridautos. Für viele ist aber der durchschnittlich niedrigere Verbrauch eine der besten Vorteile von Hybridfahrzeugen, da die Kosten über einen längeren Zeitraum niedriger sind.

Wann lohnt sich ein Diesel 2025?

Ein Diesel lohnt sich 2025 vor allem bei hoher jährlicher Fahrleistung (ab 15.000-20.000 km), besonders bei großen/schweren Fahrzeugen, da dort der Verbrauchsvorteil gegenüber Benzinern größer ist, trotz gestiegener CO₂-Steuer (ca. +3 Cent/Liter ab Jan. 2025) und schwankender Kraftstoffpreise, wobei Modell, Anschaffungspreis, Wertverlust und Haltedauer entscheidend sind. Bei weniger Fahren (z.B. 10.000 km) sind Benziner oder Elektroautos oft günstiger.
 

Wie teuer wird Diesel ab 2027?

Der Dieselpreis wird 2027 voraussichtlich deutlich steigen, hauptsächlich durch die Einführung des europäischen Emissionshandels (EU-ETS2) für Verkehr und Wärme, was zu zusätzlichen Kosten von mindestens 19 bis 38 Cent pro Liter führen könnte, da der CO₂-Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird und volatiler wird, mit Warnungen des ADAC vor einem Preisschock, aber auch Expertenmeinungen, dass die Steigerungen gestaffelt eintreten könnten. 

Wie teuer wird Diesel bis 2030?

Fachleute rechnen mit einem Preisaufschlag von 15 bis 25 Cent pro Liter fossilen Diesels bis 2030.

Wann ist ein Diesel sinnvoll?

Ein Diesel lohnt sich vor allem für Vielfahrer, die jährlich über 15.000 bis 20.000 Kilometer zurücklegen, regelmäßig lange Strecken fahren (Autobahn) und oft größere Fahrzeuge bewegen, da er auf Langstrecken effizienter ist und der Kraftstoffverbrauchsvorteil die höheren Anschaffungs- und Steuerkosten ausgleicht. Wer hauptsächlich Kurzstrecken fährt, viel in der Stadt unterwegs ist oder eine geringere Laufleistung hat, ist mit einem Benziner besser bedient, da dieser meist günstiger in Anschaffung und Unterhalt ist und weniger anfällig für Fahrverbote in Umweltzonen ist.
 

Welcher Motor hält länger, Diesel oder Benzin?

Wie viel länger halten Dieselmotoren? Dieselmotoren haben in der Regel eine längere Lebensdauer als Benzinmotoren ; manche Modelle erreichen Laufleistungen von 1.000.000 Kilometern oder mehr. Benzinmotoren in Pkw hingegen halten typischerweise nur 200.000 Kilometer.

Was für ein Auto sollte man kaufen, Diesel oder Benziner?

Ob Diesel oder Benziner besser ist, hängt stark von Ihrem Fahrprofil ab: Diesel lohnt sich meist erst ab ca. 15.000–20.000 km pro Jahr, besonders für Langstreckenfahrer (Autobahn), da sie sparsamer sind und ein höheres Drehmoment bieten. Benziner sind oft günstiger in der Anschaffung und besser für weniger Kilometer, Stadtverkehr und Kurzstrecken geeignet, da sie schneller warm werden und die Gesamtkosten (Steuer, Versicherung) niedriger sind. 

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