Wann kurz oder langschaft?
Gefragt von: Frau Prof. Cindy Hess MBA. | Letzte Aktualisierung: 15. Februar 2026sternezahl: 4.2/5 (59 sternebewertungen)
Kurzschaft (ca. 38 cm) ist für Boote mit niedrigem Spiegel (< 40 cm), Langschaft (ca. 51 cm) für höhere Spiegel (> 40 cm), Segelboote oder Yachten; die Wahl hängt vom Bootstyp und dessen Heck-Spiegelhöhe ab, um den Propeller richtig im Wasser zu positionieren. Es gibt auch längere Schäfte (Super- oder Ultralangschaft) für spezielle Anwendungen.
Wann Kurzschaft und Langschaft?
Bei einer Schaftlänge bis 38 cm (15 Zoll) wird ein Normal- oder Kurzschaft benötigt. Darüber hinaus wird bis 51 cm (20 Zoll) ein Langschaft verwendet. Bis 64 cm (25 Zoll) bietet sich ein Superlangschaft an und für alles weitere findet ein Ultralangschaft mit 76 cm (30 Zoll) Anwendung.
Was ist besser, Langschaft oder Kurzschaft?
Kurzschaft-Außenbordmotoren sind vor allem für Boote bis zu einer Länge von ca. 4,5 Metern, wie z.B. Dinghys und schnellere Motorboote geeignet. Dagegen sind Langschaft-Außenbordmotoren besonders für Boote über 4,5 Metern Länge empfehlenswert.
Woran erkenne ich, ob ich einen Außenbordmotor mit kurzem oder langem Schaft benötige?
Die Schaftlänge Ihres Außenbordmotors hängt vom Bootstyp, der Motorgröße und dem Propeller ab. Bei der Wahl der Schaftlänge bestimmt die Höhe der Bordwand und des Heckspiegels, ob Sie einen Kurzschaft- oder Langschaftmotor benötigen.
Sind 2-Takt Außenbordmotoren noch erlaubt?
2-Takt-Außenborder sind nicht generell verboten, aber ihre Zulassung und Nutzung ist durch EU-Abgasnormen (RCD II) stark eingeschränkt, weshalb neue Modelle oft nur noch für den gewerblichen Einsatz erlaubt sind. Ältere, nicht-konforme Modelle dürfen weiterhin genutzt werden, aber auf bestimmten Gewässern wie dem Bodensee oder in Städten wie Amsterdam gibt es strikte lokale Verbote oder Einschränkungen. Moderne 2-Takter mit Direkteinspritzung (DI) können die Normen erfüllen und sind erlaubt, doch viele Hersteller stellen die Produktion ein.
Droste Wassersport OHG / Aussenborder Schaftlänge S / L / XL / UL / XXL was bedeutet das eigentlich?
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Wie lange darf man noch 2-Takt fahren?
Darüber hinaus wollten die Grünen bereits zugelassene Zweitakter ab 2020 und Viertakter ab 2025 aus dem Verkehr ziehen.
Was sind die Nachteile eines 2-Takt-Motors?
Zweitaktmotoren haben Nachteile wie höhere Emissionen (Öl im Kraftstoff, unverbrannter Kraftstoff), höheren Verschleiß und kürzere Lebensdauer, mehr Lärm und eine schlechtere Kraftstoffeffizienz im Vergleich zu Viertaktmotoren. Sie benötigen eine Gemischschmierung, wodurch eine „Duftfahne“ entsteht, und sind aufgrund strengerer Umweltauflagen in vielen Bereichen wie Autos verboten, finden sich aber noch in kleineren Geräten wie Kettensägen.
Wie viele Stunden hält ein Außenborder?
Die Lebensdauer eines Außenbordmotors hängt von vielen Faktoren ab, darunter die Qualität des Motors, die Pflege und die Wartung. In der Regel kann ein gut gewarteter Außenbordmotor zwischen 1.000 und 3.000 Betriebsstunden erreichen, bevor größere Reparaturen oder ein Austausch erforderlich sind.
Wer baut die besten Außenbordmotoren?
Renommierte Hersteller wie Mercury, Yamaha, Suzuki, Tohatsu und Honda liefern hochwertige Außenborder in den verschiedensten Ausführungen und Leistungsstärken. Aber auch die Marke Parsun macht mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis auf sich aufmerksam.
Wie oft muss der Impeller eines Außenbordmotors gewechselt werden?
Impeller warten
Grundsätzlich kann dieses Schaufelrad einige Jahre halten, aber wenn Sie sehr viel fahren oder das Schaufelrad nicht ganz korrekt installiert ist, kann es sein, dass dieses jährlich ersetzt werden muss.
Wie tief muss ein Außenborder ins Wasser?
Beim Kauf eines Elektro-Außenborders ist die Wahl der richtigen Schaftlänge, passend zum Boot, zu beachten. Der Schaft sollte so lang gewählt werden, dass das untere Schaftende (dort wo die eigentliche Antriebseinheit beginnt) mindestens 30 cm unter Wasser ist.
Wann muss ein Schlauchboot angemeldet werden?
Ein Schlauchboot muss in Deutschland ab 3 PS (2,21 kW) Motorleistung oder ab einer Länge von 5,50 Metern angemeldet werden, um ein amtliches Bootskennzeichen (wie den IBS) zu führen, was auf Binnenschifffahrtsstraßen Pflicht ist; rein muskelkraftbetriebene Boote unter 2,5m Länge sind meist ausgenommen. Die genauen Regeln können je nach Gewässer (Binnen vs. Küste) und Land variieren, aber generell gilt: Motor = Kennzeichen, große Länge = Kennzeichen.
Welcher Motor für mein Boot?
Für Boote bis zu einem Gesamtgewicht von 1.5 Tonnen liegen Sie mit einem 1 kW Motor richtig. Bei bis zu drei Tonnen Gesamtgewicht sind Sie in der Klasse der Elektromotoren mit 3 kW und bis sechs Tonnen sind Sie mit einem 6 kW Motor richtig ausgestattet.
Welcher Außenborder für Schlauchboot?
Bei Schlauchbooten sollten Sie aber darauf achten, dass sie ein Maximum von ca. 30 PS empfholen wird, damit das Boot noch gut kontrolliert werden kann. Bei Schlauchbooten mit Aluminiumboden kann man mit 4 Passagieren an Bord und einem 30 PS Außenbordmotor sogar noch Wasserski fahren.
Welcher Hersteller baut die langlebigsten Motoren?
Besonders langlebige Modelle stammen oft von Mercedes-Benz, Volkswagen und BMW, wie der Mercedes OM617 oder der VW 1.9 TDI.
Was kostet ein 600 PS Außenborder?
Mercury V12 600 PS CF ab 280.900,00 € Mercury V12 Edition inkl. Twin 300 Verado CF ab 274.500,00 €
Welcher Außenborder ist der leiseste?
Der leiseste seiner Klasse
Als schnellstem und leisestem kann dem BF8 kein anderer Viertakter der Welt auch nur annähernd das Wasser reichen, weder in puncto Kraft noch bei der Leistung. Er hat die höchste Beschleunigung in allen Drehzahlbereichen und bietet die niedrigsten Schleppgeschwindigkeiten, z. B. beim Fischen.
Wie alt können GFK-Boote werden?
Viele GfK-Boote halten 30 bis 50 Jahre lang oder sogar noch länger. Dies ist jedoch abhängig davon, wie gut Sie Ihr Boot pflegen.
Wie viel km/h schafft ein 15 PS Außenborder?
Die ökonomische Marschfahrt beträgt 5-7 km/h, dabei verbraucht der 15 PS Außenborder lediglich 2 bis 3 l/h, bei den 50 PS Booten 5- 7l/h. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt ca. 6 - 10 km/h bei einem Maximalverbrauch von ca. 4 - 6 l/h.
Welcher Motor hat die längste Lebensdauer?
Ein moderner Benzinmotor mit oder ohne Turbo- oder Kompressoraufladung hat in der Regel eine nützliche und zuverlässige Lebensdauer von 150.000 bis 250.000 km. Dieselmotoren haben eine etwas längere durchschnittliche Lebensdauer von 200.000 bis 400.000 km.
Was ist besser, Zweitakter oder Viertakter?
2-Takt- und 4-Takt-Motoren unterscheiden sich grundlegend im Arbeitszyklus und Aufbau: Der 2-Takter erledigt die vier Phasen (Ansaugen, Verdichten, Arbeiten, Ausstoßen) in nur einer Kurbelwellenumdrehung, was ihn einfacher, leichter und leistungsstärker pro Hubraum macht, aber auch lauter, weniger sparsam und umweltschädlicher. Der 4-Takter benötigt zwei Umdrehungen für einen Zyklus, ist komplexer, aber effizienter, sauberer und langlebiger, da er getrennte Öl- und Kraftstoffkreisläufe hat und dank Ventilen gesteuert wird.
Hat der 2-Takt-Motor eine Zukunft?
Leider werden Zweitakt-Motoren immer seltener - Eure Meinung dazu? Der Zweitakter, wie wir ihn kennen, hat keine Zukunft. Das Prinzip allerdings erlebt eine Wiedergeburt. MOTORRAD zeigt Trends, Patente und Konzepte für das tolle Prinzip.
Was ist der beste 2-Takt-Motor?
Platz 1: KTM 250/300 EXC TPI
Dank der Einspritzung wird das Gemisch laufend angepasst, wodurch die KTM 250 EXC TPI bzw. 300 EXC TPI auf jedem Höhenniveau perfekt funktioniert.
Ist 45000 Einstiegsgehalt gut?
Wie lange kann man Windeln tragen?