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Wann kann ich in Rente gehen wenn ich 1955 geboren bin?

Gefragt von: Igor Schulz B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 8. Juni 2026
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Wenn Sie 1955 geboren sind, liegt Ihre Regelaltersgrenze bei 65 Jahren und 9 Monaten, also im September 2020 (wenn Sie im Dezember 1955 geboren wurden) oder entsprechend früher im Jahr 2020, wenn Ihr Geburtstag früher liegt. Für die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre Beitragszeit) liegt Ihr Rentenalter bei 63 Jahren und 6 Monaten, also im Jahr 2018.

Wann kann ich in Rente gehen Tabelle?

Wann Sie in Rente gehen können, hängt von Ihrem Geburtsjahr ab; die Regelaltersgrenze steigt schrittweise auf 67 Jahre (ab Geburtsjahr 1964) an, aber es gibt auch Möglichkeiten für eine frühere Rente mit Abschlägen, wie die "Rente mit 63" (speziell für besonders langjährig Versicherte), die für die Jahrgänge bis 1961 bei 64,5 Jahren liegt und sich für spätere Jahrgänge bis 65 Jahre (ab 1964) erhöht, oft nach 45 Versicherungsjahren. Für eine genaue Auskunft sind die Tabellen der Deutschen Rentenversicherung oder Online-Rechner hilfreich, aber eine grobe Orientierung bieten die Daten für 1961 (64 J. 6 M.) bis 1964 (67 J. Regelaltersgrenze). 

Ab welchem Alter kann man abschlagsfrei in Rente gehen?

Abschlagsfrei in Rente geht man in Deutschland mit der Regelaltersgrenze (steigt auf 67 Jahre bis 2031), aber es gibt zwei Wege für einen früheren Rentenstart ohne Abzüge: die "Rente mit 63" (jetzt eher "Rente mit 65") für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre) und die "Altersrente für langjährig Versicherte" (35 Jahre), die für Jahrgänge bis 1963 noch vor 67 möglich ist, während für spätere Jahrgänge (ab 1964) die Regelaltersgrenze von 67 gilt, wobei man mit 63 Jahren mit Abschlägen (0,3% pro Monat) vorziehen kann. 

Wann darf ich frühestens in Rente gehen?

Sie können frühestens mit 63 Jahren in Rente gehen, wenn Sie lange genug gearbeitet haben, aber oft nur mit Abschlägen (0,3 % pro Monat früher), es sei denn, Sie haben 45 Versicherungsjahre und gehören zu einem bestimmten Jahrgang (Jahrgang 1964 oder früher), um abschlagsfrei in Rente zu gehen. Die Regelaltersgrenze (ohne Abschläge) wird schrittweise auf 67 Jahre angehoben; für Jahrgänge ab 1964 gilt 65 Jahre. Es gibt auch Möglichkeiten wie Altersteilzeit ab 60 oder spezielle Renten bei Berufsunfähigkeit. 

Welches Geburtsjahr darf wann in Rente?

Für die Regelaltersrente gilt die schrittweise Anhebung auf 67 Jahre bis 2031: Jahrgänge bis 1957 gehen früher, ab Jahrgang 1964 gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren. Für die "Rente mit 63" (Abschlagfrei nach 45 Jahren Versicherungszeit) gilt: Wer 1964 oder später geboren ist, muss für die abschlagsfreie Rente 65 Jahre erreichen, für die Jahrgänge 1953 bis 1963 erhöht sich diese Grenze. 

7 Tricks, damit du früher in Rente gehen kannst! (2026)

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Kann ich auch schon mit 55 in Rente gehen?

Nein, eine reguläre Rente mit 55 ist in Deutschland nicht möglich, da das gesetzliche Rentenalter höher liegt (meist 67 Jahre, gestaffelt nach Geburtsjahr) und frühere Renten (z.B. Rente mit 63) spezielle Voraussetzungen für langjährig Versicherte haben. Allerdings können Sie mit 55 in die Altersteilzeit gehen, wenn Ihr Arbeitgeber dies anbietet und Sie bestimmte Bedingungen erfüllen (Alter 55+, 1080 Tage versicherungspflichtige Arbeit in den letzten 5 Jahren), was einen gleitenden Übergang in die Rente ermöglicht, aber nicht dem vollen Ausstieg gleichkommt. Eine Rente mit 55 lässt sich nur durch sehr hohe private Vorsorge oder durch Erwerbsminderungsrente realisieren, wobei letztere medizinische Gründe hat. 

Welche Jahrgänge können nach 45 Arbeitsjahren in Rente gehen?

Ab dem Jahr 1964 Geborene, die 45 Beitragsjahre vorweisen, können mit 65 Jahren abschlagfrei in Rente gehen. Werden 45 Beitragsjahre nicht erreicht, können sie mit 67 Jahren abschlagfrei in den Ruhestand eintreten.

Was passiert, wenn ich mit 58 aufhöre zu arbeiten?

Man kann vielleicht mit 58 Jahren aufhören zu arbeiten, aber normalerweise wird man keineswegs bereits mit 58 schon seine Rente ausgezahlt bekommen. Man wird sich mehrere Jahre lang selbst finanzieren müssen. Wer mit 58 Jahren den Job hinwirft, wird mit 67 rund ein Drittel weniger Rente bekommen.

Welche Tricks gibt es, um früher in Rente zu gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie Sonderzahlungen in die Rentenkasse (ab 50), Nutzung von Altersteilzeit (Blockmodell), Einzahlungen auf ein Lebensarbeitszeitkonto oder die Rente mit 45 Versicherungsjahren (langjährig Versicherte), um Abschläge zu vermeiden. Alternativ können Sie mit Abschlägen (0,3 % pro Monat) früher gehen oder die Zeit mit privater Vorsorge, Arbeitslosengeld (ALG I) oder Minijobs überbrücken.
 

Wer kann 2026 abschlagsfrei in Rente gehen?

Ab Januar 2026 können schwerbehinderte Versicherte abschlagsfrei in Rente gehen, wenn sie:

  • dem Geburtsjahrgang 2. Juni 1961 bis 1. Juli 1961 angehören,
  • das 64. Lebensjahr und 6 Monate vollendet haben,
  • mindestens 35 Jahre Wartezeit erfüllen und.
  • einen Grad der Behinderung von mindestens 50 nachweisen.

Wann kann ich mit 50 Prozent in Rente gehen?

Mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 können Sie früher in Rente gehen, die sogenannte Altersrente für schwerbehinderte Menschen, aber eine Rente mit 50 Jahren ist in Deutschland nicht möglich, frühestens mit 62 (mit Abschlägen) oder 65 (ohne Abschläge, je nach Jahrgang), wenn Sie die 35-jährige Wartezeit erfüllt haben. Die genaue Altersgrenze hängt von Ihrem Geburtsjahr ab (z.B. 65 Jahre für Jahrgänge ab 1964, früher mit Abschlägen für frühere Jahrgänge), wobei der GdB von mindestens 50 und 35 Versicherungsjahre (inkl. Kindererziehung, Pflegezeiten etc.) nachgewiesen werden müssen.
 

Welche Jahrgänge bekommen am wenigsten Rente?

Statistisch gesehen sind die Jahrgänge um die Wende der 1940er- und 1950er-Jahre (z. B. 1948, 1949, 1950, 1952) oft die Benachteiligten mit tendenziell niedrigeren Renten, da sie durch "Dellen" im Rentensystem schlechtere Bedingungen hatten. Aktuell stehen aber auch Jahrgänge um die Mitte der 1950er bis Mitte der 1960er Jahre vor Herausforderungen, da das Rentenniveau gesunken ist, auch wenn es durch individuelle Vorsorge abgemildert werden kann. 

Warum sind die letzten 5 Jahre vor der Rente so wichtig?

Die letzten 5 Jahre vor der Rente sind wichtig, weil sie die Gelegenheit bieten, Lücken zu schließen, Abschläge zu vermeiden (z. B. bei vorzeitiger Rente), Steuern zu optimieren und die Weichen für einen entspannten Ruhestand zu stellen, obwohl sie die Rentenhöhe nicht mathematisch stärker beeinflussen als andere Jahre. In dieser Phase können Sie noch strategisch handeln, um das Beste aus Ihrer individuellen Lebensleistung herauszuholen und finanzielle Überraschungen zu vermeiden.
 

Wann ist der frühestmögliche Rentenbeginn?

Der früheste Rentenbeginn hängt vom Geburtsjahr ab, liegt aber oft bei 63 Jahren mit Abschlägen (bei 35 Jahren Wartezeit) oder sogar früher, wenn die Voraussetzungen für die Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre Wartezeit) erfüllt sind, was bei Jahrgängen vor 1964 abschlagsfrei möglich war. Die Regelaltersgrenze steigt schrittweise auf 67 Jahre, aber für viele kann der früheste Rentenstart mit 63 Jahren erfolgen, allerdings mit Abzügen von 0,3 % pro Vormonat. 

In welchem Alter sollte man zur Rentenberatung gehen?

Sie sollten zur Rentenberatung gehen, so früh wie möglich, idealerweise schon mit Mitte 40 oder 50, um Ihre Rentenlücke zu erkennen und fürs Alter vorzusorgen, aber auch kurz vor der Rente (ca. 3 Monate vorher) für die Antragsstellung und Klärung von Details, besonders wenn Sie früher in Rente gehen möchten, um Abschläge zu vermeiden. Der ideale Zeitpunkt hängt von Ihrem Anliegen ab: Frühe Beratung für Planung, späte für den Antrag. 

Was ändert sich 2026 in der Rente?

Für diejenigen, die 2026 in Rente gehen, sind 84 Prozent der Rente steuerpflichtig. Der steuerpflichtige Teil der Rente steigt in den kommenden Jahren jeweils um 0,5 Prozentpunkte für jeden neuen Rentnerjahrgang. Die vollständige Besteuerung neuer Renten wird bei einem Rentenbeginn im Jahre 2058 erreicht.

Wie kann man 3 Jahre bis zur Rente überbrücken?

Um die 3 Jahre bis zur Rente zu überbrücken, können Sie Altersteilzeit (Blockmodell), Zeitwertkonten, private Vorsorge, Minijobs/Teilzeit, Arbeitslosengeld (ALG I) oder Kombinationen aus Krankengeld und ALG I nutzen, wobei die beste Methode von Ihrer individuellen Situation abhängt und Beratung bei der Rentenversicherung ratsam ist, um Abschläge oder Lücken zu vermeiden. 

Ab welchem Alter kann ich abschlagsfrei in Rente gehen?

Abschlagsfrei in Rente gehen geht über die "Altersrente für besonders langjährig Versicherte" (45 Versicherungsjahre) und die Regelaltersrente (Alter 67), wobei die Altersgrenzen je nach Geburtsjahr gestaffelt sind; besonders langjährig Versicherte (ab 1964) können mit 65 abschlagsfrei gehen, früher Geborene schon mit 63, 64 oder 65 Jahren, aber mit steigendem Alter. Für die "Rente mit 63" müssen meist 45 Jahre nachgewiesen werden, doch das Eintrittsalter steigt für Jahrgänge 1953 bis 1964, sodass 1964 Geborene erst mit 65 abschlagsfrei können. Vorzeitige Altersrenten (z.B. nach 35 Jahren) sind oft nur mit Abschlägen (0,3% pro Monat) möglich, bis die Regelaltersgrenze erreicht ist.
 

Kann ich nach 45 Arbeitsjahren aufhören zu arbeiten?

Die Rente nach 45 Beitragsjahren ist eine Form der Altersrente für besonders langjährig Versicherte: Wer 45 Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, kann in den Ruhestand gehen, und das ohne Abschläge und unabhängig vom Alter.

Kann ich nach 45 Dienstjahren abschlagsfrei in Pension gehen?

Bei Vorliegen von 45 ruhegehaltfähigen Dienstjahren kann mit dem 65. Lebensjahr abschlagsfrei in den Ruhestand getreten werden. Bei einer vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit gelten folgende Besonderheiten: Der maximale Versorgungsabschlag beträgt 10,8 % (3 Jahre x 3,6 %).

Wie kann ich so früh wie möglich in Rente gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie Sonderzahlungen in die Rentenkasse (ab 50), Nutzung von Altersteilzeit (Blockmodell), Einzahlungen auf ein Lebensarbeitszeitkonto oder die Rente mit 45 Versicherungsjahren (langjährig Versicherte), um Abschläge zu vermeiden. Alternativ können Sie mit Abschlägen (0,3 % pro Monat) früher gehen oder die Zeit mit privater Vorsorge, Arbeitslosengeld (ALG I) oder Minijobs überbrücken.
 

Kann man mit 56 aufhören zu arbeiten?

Mit 56 aufhören zu arbeiten ist finanziell anspruchsvoll, aber durch Optionen wie Altersteilzeit, <<Zeitwertkonten, <<frühzeitige private Vorsorge oder <<Grundsicherung bei Bedürftigkeit möglich, erfordert aber eine genaue Planung, da die gesetzliche Rente später geringer ausfällt oder erst später beginnt. Der wichtigste Schritt ist eine umfassende Finanzplanung, die Einkommen, Vermögen, Ausgaben, Inflation und die Krankenversicherung im Alter berücksichtigt, um den Lebensstandard zu sichern.
 

Wie viel Geld braucht man, um mit 55 in Rente zu gehen?

Bis zur gesetzlichen Rentenzahlung wird er also mindestens 172.800 Euro brauchen. Nachdem er anfängt, seine gesetzliche Rente zu beziehen, sollte er nur noch 64.800 Euro brauchen. Max Mustermann sollte also 237.600 Euro angespart haben, bevor er mit 55 in Rente geht.