Wann ist Vitamin D hochdosiert?
Gefragt von: Mirjam Hanke-Esser | Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026sternezahl: 4.7/5 (73 sternebewertungen)
Vitamin D gilt ab ca. 4.000 IE (100 µg) pro Tag als hochdosiert und sollte nur bei nachgewiesenem Mangel und nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden, da zu hohe Dosen über einen längeren Zeitraum zu einer Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) und Organschäden führen können, mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Nierensteinen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt 4.000 IE/Tag als tolerierbare Obergrenze an, wobei der Blutspiegel idealerweise unter 125 nmol/l (50 ng/ml) bleiben sollte, um eine Überversorgung zu vermeiden.
Wann spricht man von hochdosiertem Vitamin D?
Hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel mit 100 Mikrogramm (µg) bzw. 4.000 Internationalen Einheiten (IE) Vitamin D oder mehr pro Tagesdosis sind aber für eine ausreichende Versorgung nicht nötig. „Wer solche Mittel langfristig einnimmt, riskiert gesundheitliche Beeinträchtigungen“, warnt Dr. Karen Ildico Hirsch-Ernst.
Wie oft darf man 20000 Vitamin D nehmen?
Dosierung Empfohlene Dosis: 1 Weichkapsel wöchentlich (entsprechend 20.000 I.E.) Nach dem ersten Monat können, abhängig von den gewünschten Serumspiegeln von 25-Hydroxycolecalciferol (25(OH)D3), der Schwere der Erkrankung und dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung, niedrigere Dosen in Betracht gezogen werden.
Wie viel Vitamin D maximal pro Tag?
Die Tolerierbare Tageshöchstmenge („Tolerabel Upper Intake Level“, UL kurz fürTolerable Upper Intake Level (tolerierbare tägliche chronische Aufnahme eines Nährstoffs)) für die Aufnahme von Vitamin D aus allen Quellen beträgt für Erwachsene 100 Mikrogramm (µg)pro Tag.
Sind 2000 IE Vitamin D am Tag zu viel?
Nein, 2000 IE (Internationale Einheiten) Vitamin D pro Tag sind für die meisten Erwachsenen nicht zu viel, sondern oft eine empfohlene Dosis zur Deckung des Bedarfs, besonders in sonnenarmen Monaten oder bei Mangel, wobei die DGE 800 IE empfiehlt, während Fachgesellschaften bis zu 2000 IE (oder mehr bei Mangel) für sicher und wirksam halten. Eine Überdosierung, die zu gesundheitlichen Problemen führt, tritt erst bei deutlich höheren, langfristigen Dosen auf und erfordert eine ärztliche Kontrolle, um den Kalziumspiegel nicht zu erhöhen.
Dosierung: Wird Vitamin D verharmlost & überschätzt? Gibt es wirklich (gefährliche) Nebenwirkungen?
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Ist eine tägliche Dosis von 2000 IE Vitamin D3 gut?
Die ist das Ergebnis von Daten aus randomisierten kontrollierten Studien (RCTs), die zeigen, dass eine tägliche Dosis von 2000 IE Vitamin D3 ausreichend ist, um die Serumkonzentrationen von 25(OH)D über 50 nmol/l (20 ng/ml) und über 75 nmol/l (30 ng/ml) zu erhöhen und aufrechtzuerhalten.
Wie viel Vitamin D sollte eine Frau pro Tag zu sich nehmen?
Die Einnahme eines Vitamin-D-Präparats oder eines Multivitaminpräparats mit Vitamin D kann die Knochengesundheit verbessern. Die empfohlene Tagesdosis an Vitamin D beträgt 400 Internationale Einheiten (IE) für Kinder bis zu 12 Monaten, 600 IE für Personen im Alter von 1 bis 70 Jahren und 800 IE für Personen über 70 Jahre .
Ist es besser, Vitamin D täglich oder wöchentlich einzunehmen?
Für eine optimale Wirkung wird eine tägliche Einnahme von Vitamin D in niedriger Dosierung (ca. 800-1000 I.E. oder 20 µg) empfohlen, da der Körper Vitamin D nur kurzzeitig speichert, wobei Studien eine bessere Wirkung auf Immunsystem und Muskeln bei täglicher Aufnahme zeigen, während hohe wöchentliche Dosen (Bolusdosen) das Risiko für Nebenwirkungen bergen können.
Was passiert, wenn man Vitamin D ohne K2 nimmt?
Wenn man Vitamin D ohne Vitamin K2 nimmt, kann das aufgenommene Calcium nicht optimal verwertet werden und sich im Körper an falschen Stellen anlagern, was theoretisch zu Gefäßverkalkung, Arteriosklerose und Nierensteinen führen kann, da K2 die Einlagerung in Knochen und Zähne steuert, während D die Calciumaufnahme erhöht; bei üblichen, niedrigen Dosen (< 1000 IE) ist eine zusätzliche K2-Gabe oft nicht nötig, bei höheren Dosen ist die Kombination aber sinnvoll, um die Proteine (Osteocalcin, MGP) zu aktivieren, die Calcium richtig lenken.
Kann Vitamin D überdosiert werden?
Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin D entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können.
Was passiert, wenn man 20.000 IE Vitamin D einnimmt?
Die Hauptgefahr einer Vitamin-D-Vergiftung besteht in einer Ansammlung von Kalzium im Blut, der sogenannten Hyperkalzämie. Hyperkalzämie kann zu Magenbeschwerden und Erbrechen, Schwäche und häufigem Wasserlassen führen. Sie kann außerdem Knochenschmerzen und Nierenprobleme wie Nierensteine verursachen.
Wie lange dauert es bis der Vitamin D Speicher wieder voll ist?
Das Auffüllen der Vitamin-D-Speicher dauert bei einem Mangel in der Regel 1 bis 3 Monate mit hochdosierten Präparaten (z. B. 1.000–4.000 IE täglich oder höher), gefolgt von einer Erhaltungsdosis, um den Spiegel zu halten; schnelle Anstiege sind in Wochen möglich, aber ein neuer Zielwert wird oft erst nach etwa 2-3 Monaten erreicht, mit anschließender Blutkontrolle zur Überprüfung durch den Arzt.
Was sollte man nicht zusammen mit Vitamin D einnehmen?
Man sollte Vitamin D nicht ohne ärztliche Rücksprache mit bestimmten Medikamenten (z.B. Kortison, Epilepsie-Mittel, Blutdrucksenker) oder sehr hohen Dosen anderer fettlöslicher Vitamine (A, E, K) kombinieren, da es zu Wechselwirkungen oder Überdosierungen kommen kann; auch bei Nierensteinen oder Nebenschilddrüsenerkrankungen ist Vorsicht geboten, während die Kombination mit Calcium ein Mythos ist und Magnesium oft hilft.
Ist die tägliche Einnahme von 20.000 IE Vitamin D unbedenklich?
Die übliche Vitamin D-Dosierung liegt in der EU zwischen 400 und 4.000 internationalen Einheiten (I.E.) pro Tag. Unerwünschte Wirkungen einer Überdosierung wurden dagegen in klinischen Studien erst ab einer Tagesdosis von 10.000 I.E.
Wie merkt man eine Vitaminüberdosierung?
Eine Vitamin-Überdosierung (Hypervitaminose) äußert sich je nach Vitamin unterschiedlich, führt aber oft zu unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit, wobei fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) eher zu schweren chronischen Problemen führen, während wasserlösliche Vitamine meist nur leichte Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Durchfall bei Vitamin C) verursachen, da der Überschuss ausgeschieden wird. Fettlösliche Vitamine wie Vitamin A können Hautschäden, Haarausfall und Knochenprobleme verursachen, während Vitamin D-Überdosierungen Nierenschäden hervorrufen können.
Wie wirkt Vitamin D auf die Psyche?
Vitamin D beeinflusst die Psyche positiv, indem es die Produktion wichtiger Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin unterstützt, die für Stimmung, Wohlbefinden und Stressbewältigung zuständig sind, weshalb ein Mangel mit Depressionen, Angstzuständen und schlechterem Schlaf in Verbindung gebracht wird. Eine ausreichende Versorgung kann zu mehr Lebensfreude, Stressresistenz und besserem Schlaf führen, während ein Defizit die psychische Gesundheit beeinträchtigen kann.
Welches ist das beste Vitamin D Präparat?
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Soll man D3 immer mit K2 einnehmen?
Ja, die kombinierte Einnahme von Vitamin D3 und K2 wird dringend empfohlen, da sie synergistisch wirken: D3 hilft bei der Calciumaufnahme, während K2 sicherstellt, dass das Calcium in die Knochen und nicht in die Arterien eingelagert wird, um Verkalkungen zu verhindern, was besonders bei höherer Dosis wichtig ist, so vitaminexpress.org, Prosan.de und Gesundheitsvergleich Deutschland. Vitamin D3 regt die Produktion von Osteocalcin an, das Calcium bindet, und Vitamin K2 aktiviert dieses Osteocalcin, damit es Calcium in die Knochen einbaut und die Gefäße schützt, wie Cefak KG und myFairtrade.com erklären.
Kann Vitamin K2 Thrombose auslösen?
Nein, Vitamin K2 löst Thrombosen bei gesunden Menschen nicht direkt aus, sondern hilft sogar, Arterienverkalkung zu verhindern; es ist eher für die normale Blutgerinnung wichtig, weshalb Menschen, die blutverdünnende Medikamente (Antikoagulantien) einnehmen, sehr vorsichtig mit Vitamin-K-Zufuhr sein und immer ihren Arzt fragen müssen, da Vitamin K die Wirkung dieser Medikamente abschwächen kann und das Thromboserisiko erhöht. Eine Überdosierung von K2 (im Gegensatz zu synthetischem K3) ist schwer und birgt kaum Risiken, aber bei bestehender Thrombose-Neigung ist Vorsicht geboten.
Sind 2000 IE Vitamin D3 am Tag zu viel?
Für Erwachsene und für Kinder ab 11 Jahren liegt die zulässige Gesamtzufuhrmenge bei 4000 I.E. Vitamin D pro Tag. Für Kinder von 1 bis 10 Jahre sind es 2000 I.E. Vitamin D pro Tag, die maximal zugeführt werden dürfen, Säuglinge im Alter von 0 bis 6 Monaten nehmen höchstens 1000 I.E. pro Tag ein.
Warum nehme ich Vitamin D nur einmal pro Woche ein?
Manche Patienten bevorzugen eine weniger häufige Dosierung, und Daten zeigen eine bessere Therapietreue. Dies wurde in einer Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2006 belegt, die ergab, dass eine wöchentliche Dosierung im Vergleich zur täglichen Dosierung mit einer verbesserten Therapietreue der Patienten einherging .
Wie merkt man, wenn man zu wenig Vitamin D hat?
Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind oft unspezifisch und umfassen Müdigkeit, Erschöpfung, Muskelschwäche und -schmerzen, Knochenschmerzen sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit. Langfristig kann ein Mangel zu Osteomalazie (Knochenerweichung bei Erwachsenen) oder Rachitis (bei Kindern mit Verformungen) führen und das Immunsystem sowie die Stimmung negativ beeinflussen.
Wer benötigt Vitamin D am dringendsten?
Bestimmte Personengruppen weisen häufiger einen Vitamin-D-Mangel auf als andere. Dazu gehören gestillte Säuglinge, ältere Erwachsene, Menschen mit geringer Sonnenexposition, Menschen mit dunkler Hautfarbe, Menschen mit Erkrankungen, die die Fettaufnahme beeinträchtigen, sowie übergewichtige Menschen oder solche, die sich einer Magenbypass-Operation unterzogen haben.
Wie viele Einheiten Vitamin D am Tag maximal?
Die Europäische Lebensmittelbehörde hat als sichere Obergrenze 4000 IE/d für Heranwachsende und Erwachsene festgelegt (5). Basierend auf neuen Studien sind keine gesundheitlichen Risiken bei gelegentlicher Einnahme in dieser Höhe zu erwarten (6).
Welche Vitamine sollte eine 50-jährige Frau täglich einnehmen?
Vitamin D :
Streben Sie eine tägliche Zufuhr von 600–800 IE durch Sonnenlicht, angereicherte Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel an. Kalzium: Die Knochendichte nimmt mit dem Alter ab, daher ist Kalzium lebenswichtig. Frauen über 50 sollten täglich 1200 mg Kalzium über Milchprodukte, grünes Blattgemüse oder gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Vitamin B12: Die Aufnahme von Vitamin B12 kann mit zunehmendem Alter abnehmen.
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