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Wann ist der Immobilienboom zu Ende?

Gefragt von: Robert Hübner  |  Letzte Aktualisierung: 14. Februar 2026
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Der Immobilienboom hat sich durch gestiegene Zinsen und Baukosten bereits abgekühlt, doch ein flächendeckendes Ende ist umstritten: Während frühere Prognosen (z.B. der Deutschen Bank) ein Platzen der Blase um 2024 vorsahen, zeigen aktuelle Trends (Ende 2025/Anfang 2026) eine Stabilisierung mit moderaten Preisanstiegen in Großstädten, während ländliche Regionen weiter fallen könnten; gleichzeitig wird für 2026 sogar ein neuer, vorsichtiger Aufschwung für Neubauten und energetisch gute Immobilien erwartet, da der Wohnraummangel anhält.

Werden Immobilienpreise 2026 sinken?

Dr. Klein erwartet für 2026 im gesamtdeutschen Durchschnitt eine Preissteigerung von 3 % bei Wohnimmobilien. Diese Entwicklung ist besonders für Immobilien in gefragten Lagen und für Immobilien mit guter Energieeffizienz absehbar.

Wann platzt die Immo-Blase?

Wann platzt eine Immobilienblase? Wenn die Nachfrage nach Immobilien sinkt und das Angebot die Nachfrage übersteigt, fallen die Immobilienpreise in kurzer Zeit rasant ab. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn: Käufer nicht mehr bereit sind, die überzogenen Immobilienpreise zu zahlen.

Werden Immobilienpreise 2025 sinken?

Für 2025 wird keine flächendeckende massive Preissenkung erwartet; stattdessen stabilisieren sich die Märkte, mit leichten Anstiegen in attraktiven Städten und bei Neubauten, während in strukturschwachen Regionen oder bei unsanierten Objekten weiterhin Preisrückgänge möglich sind. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum trifft auf zu wenig Neubau, was die Preise stützt, obwohl die Bauzinsen hoch bleiben, was zu Verhandlungsspielräumen führt. 

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise bis 2030?

Bis 2030 wird erwartet, dass die Nachfrage nach Wohnimmobilien insbesondere in Großstädten um bis zu 50 % steigt, was die Preise deutlich anheben könnte. Die zunehmende Urbanisierung und das Bevölkerungswachstum durch Einwanderung werden diesen Trend unterstützen.

Immobilienboom zu Ende? Warum du trotzdem investieren musst!

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Wie steigen die Immobilienpreise in den nächsten 10 Jahren?

Doch große Sprünge erwarten sie laut der Studie nicht mehr: In den nächsten zehn Jahren stiegen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Bestand im bundesweiten Durchschnitt inflationsbereinigt nur um 0,4 Prozent pro Jahr. Für acht Regionen rechnen sie sogar mit einem Minus von einem Prozent.

Sollte man im Jahr 2025 Immobilien kaufen?

Jetzt kaufen oder warten: Fazit

Wenn Sie schon länger nach einer Immobilie suchen und das nötige Eigenkapital haben, spricht nichts gegen einen Immobilienkauf 2025. Denn die Zinsen werden sich in naher Zukunft seitwärts bewegen und bei den Immobilienpreisen wird es flächendeckend nicht zu einem Preisverfall kommen.

Ist aktuell ein guter Zeitpunkt, Immobilien zu kaufen?

Ja, für viele Experten ist jetzt (Ende 2025) ein guter Zeitpunkt für den Immobilienkauf, da sich die Zinsen stabilisiert haben, die Preise nach einem Rückgang wieder moderat steigen und eine hohe Nachfrage herrscht, aber der Markt noch Käuferfreundlichkeit bietet – besonders in gefragten Lagen und bei energetisch guten Objekten, da die Preise langfristig eher steigen als fallen dürften. Es ist jedoch wichtig, die persönliche Finanzsituation zu prüfen, da die Preise weiterhin hoch sind. 

Wie werden sich die Immobilienpreise bis 2050 entwickeln?

Eine exakte Immobilienpreis-Prognose 2050 ist fast unmöglich, aber Trends zeigen: Demografie (weniger junge Menschen, mehr Ältere), Urbanisierung und Klimawandel (sanierungsbedürftige Gebäude) werden Preise stark beeinflussen, mit steigenden Werten in begehrten Städten (trotz Dämpfung), aber potenziellen Rückgängen in ländlichen/strukturschwachen Regionen, wobei Qualität (Energieeffizienz) und Lage entscheidend bleiben. 

Wann stürzen die Immobilienpreise?

Im Vergleich zum Vorjahresquartal 2022 fielen die Preise für selbst genutzte Wohnimmobilien Ende 2023 rund 10 Prozent niedriger aus. Der Preisrückgang schwächte sich 2024 ab. Grund dafür waren die wieder zunehmende Kaufkraft und Kaufbereitschaft vieler Haushalte. Inzwischen waren die Bauzinsen nämlich leicht gesunken.

Soll man jetzt Immobilien verkaufen?

Vorab eine gute Nachricht: Derzeit lohnt es sich für Eigentümer:innen in den meisten Fällen immer noch, ihre Immobilie zu verkaufen. Die Nachfrage ist zwar gesunken, aber weiterhin da und die Immobilienpreise sind in den attraktiven (urbanen) Gebieten weiterhin relativ stabil oder nur leicht zurück gegangen.

Was passiert mit Immobilien, wenn es Krieg gibt?

Bei Krieg werden Immobilien oft beschädigt oder zerstört, Immobilienpreise fallen durch Unsicherheit und Inflation, Versicherungen zahlen selten Kriegsschäden, und der Staat kann Eigentum beschlagnahmen, während Finanzierungen eingefroren werden können, was Eigentümer zu Diversifizierung und Vorsicht mahnt, wie z.B. durch den Lastenausgleich nach dem Zweiten Weltkrieg, der Vermögen umverteilte. 

Werden Häuser bald billiger?

Die Kaufpreise für Häuser und Eigentumswohnungen stiegen 2025 laut einer Auswertung des Instituts für Wirtschaft (IW) im Schnitt um 2,3 Prozent gegenüber 2024.

Wäre 2026 ein guter Zeitpunkt zum Verkaufen?

Die Vorteile des Verkaufs vor dem Frühjahrsansturm

Wenn Sie Ihre Immobilie Anfang 2026 anbieten, konkurrieren weniger Objekte um Aufmerksamkeit . Das kann zu Folgendem führen: Mehr Interessenten für Ihr Angebot. Qualitativ hochwertigere Anfragen.

Wo wird Wohneigentum bis 2035 wertvoller?

Unter den Bundesländern dürfte der Anstieg der realen Kaufpreise im Durchschnitt in Schleswig-Holstein am höchsten ausfallen. Dort rechnet das HWWI bis 2035 über alle Regionen mit einem jährlichen Preisanstieg von 0,7 Prozent, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern (beide 0,6 Prozent).

Wird bauen 2025 wieder billiger?

Hoffnung auf sinkende Baupreise

“ Die Banker stützen sich dabei auch auf Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Das prognostiziert für dieses Jahr einen Rückgang der Preise für Bauleistungen um drei Prozent, 2025 sollen sie sogar um 5,5 Prozent sinken.

Welche Städte gehört die Immobilien Zukunft?

Aufgrund ihrer internationalen Bedeutung und der hohen Immobiliennachfrage gehören zu diesen „Big Seven“ nach allgemeiner Auffassung die Städte Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Stuttgart.

Wie wird ein Haus im Jahr 2050 aussehen?

5) Die Häuser des Jahres 2050 könnten unsere Gesundheit überwachen und uns an Spaziergänge, die Einnahme von Medikamenten oder sogar an zu heißes Badewasser erinnern. 6) Da multifunktionale Häuser immer wichtiger werden, ist mit deutlich mehr Immobilien mit verschiebbaren Wänden zu rechnen. 7) Mikro-Wohnungen für Alleinlebende werden zunehmen.

Werden die Zinsen 2026 steigen oder sinken?

Die Experten erwarten für 2026 ein moderates Zinsumfeld. Doch bei den konkreten Zahlen gehen die Einschätzungen auseinander. Carsten Zimmermann vom Bundesverband Baufinanzierung verortet den Zinsmarkt 2026 in einem ähnlichen Umfeld wie 2025. Die Zinsen könnten also weiterhin zwischen drei und vier Prozent schwanken.

Wie viel Eigenkapital braucht man für 200.000 €?

Insgesamt wäre für einen Kredit von 200.000 € ein Eigenkapitalanteil von rund 60.000 bis 70.000 € optimal. Förderprogramme wie KfW-Darlehen oder regionale Zuschüsse helfen, den Finanzierungsaufwand zu senken, können jedoch die Eigenkapitalanforderung nicht komplett ersetzen.

Wie werden sich die Immobilienpreise in den nächsten 10 Jahren entwickeln?

Die Immobilienpreise in Deutschland entwickeln sich uneinheitlich: Nach einem starken Rückgang bis 2023 stabilisiert sich der Markt, mit leichten Preisanstiegen in Metropolen und für energieeffiziente Objekte, während ländliche Regionen und unsanierte Immobilien weiterhin fallen könnten, wobei für die nächsten 10 Jahre eine moderate Entwicklung mit regionalen Unterschieden und steigender Bedeutung der Energieeffizienz erwartet wird. 

In welchem ​​Monat ist der Hauskauf am günstigsten?

Laut einer neuen Studie von LendingTree können Käufer im Winter Zehntausende von Dollar sparen. Eine Auswertung von Immobiliendaten aus dem Jahr 2024 ergab, dass der Januar der günstigste Monat für Hausverkäufe war , mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 178,60 US-Dollar.

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise 2026?

Die Immobilienpreise in Deutschland werden 2026 voraussichtlich weiter moderat steigen, mit Prognosen zwischen 3 % und 4 % im Bundesdurchschnitt, angetrieben durch anhaltende Nachfrage, angespannte Neubauversorgung und steigende Einkommen, wobei sich der Markt nach der Zinswende stabilisiert hat und in Metropolregionen mit stärkerer Preisdynamik zu rechnen ist. 

Kann man mit 3000 Euro netto ein Haus finanzieren?

Ja, mit 3000 Euro Netto ist eine Hausfinanzierung möglich, aber der mögliche Kreditbetrag hängt stark von der monatlichen Rate (oft 30-40% des Einkommens, also 900-1200 €) und dem Eigenkapital ab; Experten rechnen grob mit einer Darlehenssumme von ca. 270.000 € bis 330.000 €, wobei Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar) und Zinsen entscheidend sind, die den realen Kaufpreis limitieren. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, da die Rate und damit die Kreditsumme stark von individuellen Faktoren wie Eigenkapital, Zinsen und der Risikobereitschaft der Bank abhängt. 

Sind Immobilien noch eine gute Geldanlage?

Ja, Immobilien gelten oft als eine gute, sichere und wertbeständige Geldanlage mit Inflationsschutz und langfristigem Wertsteigerungspotenzial, die Mieteinnahmen generiert und steuerliche Vorteile bieten kann, erfordert aber hohe Anfangsinvestitionen, Verwaltungsaufwand und ist mit Klumpenrisiken verbunden; die Rendite hängt stark von Lage, Zustand und dem richtigen Objekt ab. Moderne Alternativen wie digitale Immobilieninvestments ermöglichen einen einfacheren Zugang. 

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