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Wann ist das Ei im Kuchen durch?

Gefragt von: Frau Dr. Bärbel Berndt  |  Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2026
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Das Ei ist im Kuchen "durch", wenn der Kuchen gebacken und fest ist, was man mit dem Stäbchentest (Holzstäbchen bleibt sauber) prüft, da die Bindefunktion und Feuchtigkeit des Eies im Teig durch das Backen fixiert wurde; das Ei selbst wird durch die Hitze fest und sorgt für Struktur, Luftigkeit und Feuchtigkeit im fertigen Gebäck. Die Garzeit hängt von der Kuchenart ab, aber der Test zeigt, ob das Ei (als Teil des Teigs) gestockt ist.

Wann ist ein Ei durch?

4 Minuten Kochzeit: Das Eiweiß ist geronnen, das Eigelb am äußersten Rand leicht fest, in der Mitte noch flüssig. 5 Minuten Kochzeit: mittel gekochtes Ei mit wachsweichem Eigelbkern. 10 Minuten Kochzeit: Das komplette Ei ist hart gekocht. Kochzeit über 12 Minuten: Das harte Eigelb wird leicht bröselig.

Wie lange braucht man Eier zum Backen?

Eier sind aber länger haltbar. Insgesamt 4 Wochen und können nach Ablauf der ersten 18 Tage (Ei kann auch roh gegessen werden) zum Kochen und Backen verwendet werden. Nach Ablauf von 4 Wochen sollte man Eier nur noch zum Backen verwenden. Dabei aber immer Nase und Augen einsetzen, um die Frische des Eis zu überprüfen.

Was bewirkt Ei im Kuchenteig?

Wozu werden Eier beim Backen verwendet? Eier haben beim Backen verschiedene Funktionen: Sie binden die Zutaten, so dass ein glatter Teig oder eine glatte Masse entsteht. Sie liefern Feuchtigkeit, damit der Kuchen saftig wird. Eier lassen die Masse luftig aufgehen und färben ihn durch den gelben Dotter.

Wann ist ein Kuchen durch?

Ein Kuchen ist durch, wenn bei der Stäbchenprobe (Holzspieß in die dickste Stelle) kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, sondern nur noch trockene Krümel. Alternativ fühlt sich ein fertiger Biskuit beim sanften Druck mit der Hand fest an und federt zurück, während Brot durch einen hohlen Klang beim Klopfen auf die Unterseite erkennbar ist.
 

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Woran erkennt man, dass ein Kuchen nicht durchgebacken ist?

Ein wackeliger oder fester Kern, der nicht zurückfedert, ist ein Zeichen dafür, dass der Kuchen noch länger backen muss. Wenn Sie einen dünnen Holzspieß in den Kuchen stechen, sollte er sauber (oder mit wenigen trockenen Krümeln) herauskommen.

Was tun, wenn der Kuchen in der Mitte noch nicht durch ist?

Wenn der Kuchen innen noch nicht durch ist, backe ihn bei niedrigerer Temperatur (ca. 150-175°C) weiter, eventuell mit Alufolie abgedeckt, bis der Stäbchentest besteht; alternativ kannst du die rohen Stellen entfernen und kreativ füllen oder den Kuchen zerbröseln und zu Kuchen-Bällchen verarbeiten, wenn er zu feucht bleibt. Für die Zukunft: Ofen vorheizen, nicht zu viele Früchte auf einmal verwenden und die Garprobe am Ende der Backzeit machen, um solche Pannen zu vermeiden.
 

Was würde passieren, wenn man keine Eier in einen Kuchen gibt?

Wenn man also Eier aus einem Kuchenrezept weglässt, riskiert man ein krümeliges, flaches und labbriges Dessert .

Kann ich ein Ei im Kuchen weglassen?

Was kann man als Ersatz für ein Ei nehmen?

  1. Apfelmus. 80 g Apfelmus ersetzen in Rührteig und Co. ...
  2. Banane. Statt einem Ei kannst du auch eine halbe zerdrückte Banane im Kuchenteig verarbeiten. ...
  3. Leinsamen. Ein besonders gängiger Ei-Ersatz ist Leinsamen. ...
  4. Chia-Samen. ...
  5. Seidentofu. ...
  6. Essig und Natron. ...
  7. Mandelmus und Co. ...
  8. Sojamehl.

Was machen Eier mit Kuchenteig?

Eier sind im Kuchen vor allem ein Bindemittel, dienen aber auch als Geschmacksträger. Eier geben durch ihre Struktur auch eine gewisse Lockerheit und Volumen in den Teig. Wer keine Eier verwenden möchte, kann auch mit Banane, Nussmus oder Apfelmus arbeitet.

Wie lange braucht ein Ei, damit es durch ist?

Das heißt, ob die Eier aus dem Kühlschrank kommen oder bereits Zimmertemperatur haben. Ein Ei der Größe M kocht ab dem Zeitpunkt, zu dem man es in kochendes Wasser legt, 4 bis 5 Minuten, bis es weich ist, so die Verbraucherzentrale. Wer es wachsweich mag, kocht sein Frühstücksei etwa 7 Minuten.

Wann ist Ei im Backofen durch?

Ab einer Innentemperatur von 62 Grad fängt das Eiweiß im Ei an zu stocken. Diese Temperaturen werden nicht nur im Kochtopf, sondern auch im Ofen erreicht. Hier dauert der Vorgang jedoch etwas länger. Hat der Backofen bereits eine Temperatur von 200 Grad erreicht, benötigt das Ei rund 9 bis 12 Minuten.

Wann ist das Eigelb noch flüssig?

Bei einem frischen Ei umschließt das Eiweiß das Eigelb fest, das Eigelb ist kugelig. Bei einem etwa 7 Tage alten Ei beginnt das Eiweiß zu fließen, es steht also nicht mehr so fest. Bei einem etwa 3 Wochen alten Ei ist das Eiweiß wässrig, das Eigelb ist flach.

Kann man Eier, die 1 Monat abgelaufen sind, noch essen?

Ja, Eier, die einen Monat über das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) hinaus sind, können oft noch gegessen werden, aber nur, wenn sie durch Erhitzen auf mindestens 70°C vollständig durchgegart werden, um Keime abzutöten; rohe Speisen sind tabu, aber ein Frischetest (Wassertest) gibt Aufschluss. Nach Ablauf des MHD bleiben Eier im Kühlschrank oft noch 1-2 Wochen länger gut, manchmal sogar länger, aber immer gut durcherhitzen.
 

Warum Eier nicht in den Kühlschrank?

Eier sollten nicht sofort in den Kühlschrank, weil die natürliche Schutzschicht (Cuticula) durch Temperaturschwankungen und Kondenswasser beschädigt wird, was Keimen das Eindringen erleichtert; daher lagert man frische Eier bei Raumtemperatur, bis sie älter als ca. 3 Wochen sind, danach gehören sie in den Kühlschrank, wo sie kühl und dunkel (nicht in der Tür) gelagert werden sollten, um Gerüche zu vermeiden.
 

Kann man Kuchen auch ohne Eier Backen?

Ei-Alternativen: Apfelmus, Bananen und Sojamehl

Was kann man beim Backen statt Ei nehmen? Die Antwort: Apfelmus, reife Bananen oder Sojamehl. Wird statt Butter auch noch pflanzliches Fett verwendet, sind Kuchen und Muffins für eine vegane Ernährungsweise verwendbar. Apfelmus ist die fruchtige Variante des Ei-Ersatzes.

Was bewirkt Ei im Teig?

Eier im Teig wirken als natürliches Bindemittel, sorgen für Lockerheit und Volumen (besonders durch Eischnee) und machen Backwaren saftiger, feuchter sowie geschmackvoller und goldfarbener, indem Eigelb Fett und Lecithin einbringt und so die Textur verbessert und Zutaten verbindet. Sie verbessern zudem die Bräunung und lassen die Kruste glänzen, wenn sie als Anstrich verwendet werden.
 

Was kann man in den Kuchen machen, wenn man keine Eier hat?

Ein Ei kann mit mit 60 g Apfelmus oder einer halben pürierten Banane ersetzt werden. Apfelmus kann fertig im Supermarkt gekauft werden, das Bananenmus wird selbst hergestellt, indem eine reife Banane püriert wird. Beide Obstsorten haben im Kuchen einen wahrnehmbaren Eigengeschmack.

Ist ein Ei im Kuchen notwendig?

Beim Backen eines Kuchens werden Eier hauptsächlich für zwei Zwecke verwendet: Emulgierung und Strukturierung . Eigelb enthält Proteine, sogenannte Emulgatoren, die sich sowohl mit Fetten als auch mit Flüssigkeiten vermischen. Daher spielt Eigelb eine wichtige Rolle für einen glatten und gut vermischten Teig.

Was passiert, wenn man die Eier im Kuchenteig weglässt?

Der fertige Kuchen schmeckt trotzdem hervorragend, ist aber durch den Mangel an Luftblasen etwas kompakter . Das muss aber gar nicht so schlecht sein. Eine dichtere Krume sorgt für einen stabileren Schichtkuchen – ideal zum Stapeln und Glasieren. Eier sind für gelungene Kuchen unerlässlich.

Ist Kuchen ohne Ei besser?

Kuchen ohne Ei können sehr lecker sein, besonders wenn man keine Eier verträgt. Eier verleihen dem Kuchen jedoch Reichhaltigkeit, Saftigkeit und Geschmack . Bei Kuchen ohne Ei werden daher Alternativen wie Joghurt oder Essig verwendet, die zwar funktionieren, aber nicht immer die gleiche Konsistenz oder den gleichen Geschmack erreichen.

Was tun, wenn mein Kuchen in der Mitte noch nicht durchgebacken ist?

Schieben Sie den Kuchen zurück in den Ofen, bei derselben Temperatur für weitere 10 Minuten . Das sollte helfen. Das Problem ist nur: Man nimmt den Kuchen heraus, lässt ihn kurz abkühlen, schneidet ihn dann an und er ist noch zu feucht.

Was ist besser für Kuchen, Umluft oder Ober-Unterhitze?

Antwort in aller Kürze. Beim Kochen und Backen ist die Wahl zwischen Umluft und Ober-/Unterhitze wichtig. Ober-/Unterhitze eignet sich für die meisten Rezepte und sorgt für saftige Ergebnisse, während Umluft knusprige Oberflächen erzeugt.

Kann man Kuchen nachbacken, wenn er nicht ganz durch ist?

Ja, ein nicht ganz durchgebackener Kuchen lässt sich oft noch retten, indem man ihn bei reduzierter Temperatur (ca. 10-20°C weniger) nachbackt, eventuell abgedeckt mit Alufolie, damit er gleichmäßig durchgart, ohne außen zu verbrennen. Es ist besser, dies zu tun, solange der Kuchen noch warm ist, da abgekühlter Kuchen schwerer zu retten ist. Bei großen Kuchen oder wenn die Hitze nicht durchdringt, kann man ihn auch in Stücke schneiden, um das Nachbacken zu erleichtern.