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Wann geht ein Hausarzt in Rente?

Gefragt von: Edgar Ziegler  |  Letzte Aktualisierung: 4. Februar 2026
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Ein Hausarzt geht in Rente, wenn er die Regelaltersgrenze erreicht (für die meisten ab 67 Jahre), kann aber früher mit Abschlägen gehen (ab 62) oder die Rente aufschieben, um höhere Bezüge zu erzielen. Die frühere starre Altersgrenze von 68 Jahren für Vertragsärzte wurde abgeschafft, sodass sie auch länger arbeiten können, wenn sie möchten und ihre Gesundheit es erlaubt, oft bis ins hohe Alter. Der genaue Zeitpunkt hängt von persönlichen Finanzen, Gesundheitszustand und Wunsch ab.

Wann müssen Hausärzte in Rente gehen?

Wann gehen Ärzte in Deutschland in Rente? Die gesetzliche Regelaltersgrenze liegt für Ärzte, die ab 1964 geboren wurden, bei 67 Jahren. Für frühere Jahrgänge gilt eine stufenweise Anhebung von 65 auf 67 Jahre.

In welchem Alter verliert ein Arzt seine Kassenzulassung?

Die durch das Gesundheits-Strukturgesetz mit Wirkung vom 1. Januar 1999 eingeführte Altersgrenze von 68 Jahren für die Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung ist vom Bundesverfassungsgericht und vom Bundessozialgericht als verfassungsgemäß angese- hen worden.

Wann geht ein Arzt in Ruhestand?

Ärzte gehen in Deutschland mit Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze in Rente, die schrittweise auf 67 Jahre angehoben wird, wobei viele aufgrund des Ärztemangels und der Berufserfüllung deutlich länger arbeiten, oft auch über das 68. Lebensjahr hinaus, da es keine starre Höchstgrenze mehr für die Berufsausübung gibt. Der tatsächliche Renteneintritt hängt vom Geburtsjahr und den individuellen Entscheidungen ab, oft arbeiten sie aber auch im Ruhestand weiter, da sie ihre Expertise weiterhin einbringen können.
 

Wie lange darf ein Allgemeinmediziner praktizieren?

Ein Hausarzt darf in Deutschland grundsätzlich so lange praktizieren, wie er fachlich dazu in der Lage ist, da die frühere starre Altersgrenze für Kassenärzte mit 68 Jahren durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-OrgWG) abgeschafft wurde. Früher mussten Ärzte ihre Kassenzulassung mit 68 abgeben, aber heute können sie auch weit über das Rentenalter hinaus tätig bleiben, oft in Teilzeit, solange sie ihre Fähigkeiten beweisen können und die Zulassung erfüllen. 

Erlebnisse eines Hausarztes beim Einstieg in die Rente

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Was tun, wenn der Hausarzt in Rente geht?

Wenn Ihr Hausarzt in Rente geht, suchen Sie aktiv nach einem neuen (z.B. über die 116117), fordern Sie ggf. Ihre Patientenakte an (bei der KV/Ärztekammer erfragen) und nutzen Sie die freie Arztwahl; wichtig ist, dass Sie die elektronische Patientenakte (ePA) frühzeitig nutzen, um Ihre Gesundheitsdaten leichter zu teilen, und sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) oder dem Gesundheitsamt nach Nachfolgern erkundigen, da Nachfolgersuchen oft Zeit brauchen. 

Wann darf ein Arzt nicht mehr arbeiten?

Fazit. Es gibt heute keine starre Altersgrenze mehr, wie lange ein Arzt/ eine Ärztin praktizieren darf. Ärzt:innen dürfen im Gegensatz zu früher auch über das 68. Lebensjahr hinaus ärztlich tätig sein.

Wie viel verdient ein Hausarzt pro Kassenpatient?

Die Vergütung für Hausärzte bei Kassenpatienten erfolgt über Pauschalen nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) und umfasst je Quartal eine Grundpauschale pro Patient (oft 15-30 €), die je nach Alter und Region variiert, sowie zusätzliche Gebühren für spezifische Leistungen wie Hausbesuche, Impfungen, Ultraschall oder Tests (z.B. 7-35 € pro Leistung), wobei Leistungen wie Hausbesuche oder Terminservicestellen-Überweisungen oft extra vergütet werden, und das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) die vollständige Entbudgetierung für Hausärzte vorsieht.
 

Wie lange arbeitet man als Hausarzt?

In der aktuellen Erhebung aus dem Jahr 2018 lag für niedergelassene Hausärzte die Wochenarbeitszeit bei knapp 52 Stunden. Pro Tag behandeln sie im Schnitt 53 Patienten.

Wann muss ein Arzt in Pension gehen?

Ärzte gehen in Deutschland mit Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze in Rente, die schrittweise auf 67 Jahre angehoben wird, wobei viele aufgrund des Ärztemangels und der Berufserfüllung deutlich länger arbeiten, oft auch über das 68. Lebensjahr hinaus, da es keine starre Höchstgrenze mehr für die Berufsausübung gibt. Der tatsächliche Renteneintritt hängt vom Geburtsjahr und den individuellen Entscheidungen ab, oft arbeiten sie aber auch im Ruhestand weiter, da sie ihre Expertise weiterhin einbringen können.
 

Wie lange darf man Hausarzt sein?

Ärzte dürfen heute ohne Altersbegrenzung praktizieren, sofern sie fachlich geeignet sind. Früher mussten Vertragsärzte ihre Kassenzulassung spätestens mit 68 Jahren abgeben, während Privatärzte uneingeschränkt tätig bleiben konnten. Diese Altersgrenze wurde jedoch zum 1. Januar 2009 durch das GKV-OrgWG aufgehoben.

Was ist der häufigste Grund, warum Ärzte entlassen werden?

Häufige Gründe für den Verlust der Krankenhausberechtigung

Sollte sich ein Arzt gegenüber Kollegen oder Patienten ungebührlich oder unprofessionell verhalten, ist dies ein Grund für den Verlust der Krankenhausprivilegien und gegebenenfalls für die Kündigung, falls der Arzt im Krankenhaus angestellt ist.

Wie alt ist der älteste praktizierende Arzt?

István Körmendi ist mit 101 Jahren der älteste praktizierende Arzt Europas.

Wann kann ein Hausarzt in den Ruhestand gehen?

Das bedeutet, dass Ärzte ab 65 Jahren ihre Pension (und gegebenenfalls eine obligatorische oder abgegoltene Kapitalabfindung) ohne Abzüge aus diesem Abschnitt beziehen können. Mitglieder, die vor diesem Datum freiwillig in den Ruhestand treten, erhalten entsprechend gekürzte Leistungen, da sie die Zahlungen früher und länger als erwartet erhalten.

In welchem Alter verliert ein Arzt die Kassenzulassung?

Das Sozialgericht sah das anders. Laut Gesetz verliere ein Arzt an seinem 68. Geburtstag seine Zulassung zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Was bekommt ein Hausarzt als Rente?

Ärzte bekommen 2.457,70 € pro Monat von den Versorgungswerken als Rente. Im Durchschnitt liegt das Arzt Gehalt bei 7.621 € brutto. Die Versorgungswerksrente entspricht somit nur etwa 32 % des durchschnittlichen Einkommens, was für den bisherigen Lebensstandard nicht ausreicht.

Wie lange dürfen Kassenärzte praktizieren?

Ein Kassenarzt darf heute grundsätzlich unbefristet praktizieren, da die frühere Altersgrenze von 68 Jahren durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-OrgWG) im Jahr 2009 aufgehoben wurde. Ärzte können also über das 68. Lebensjahr hinaus tätig bleiben, solange sie fachlich geeignet sind, was früher nur für Privatärzte galt. 

Welche Art von Arzt arbeitet die wenigsten Stunden?

Öffentliche Gesundheit und Präventivmedizin

Da sie eher im akademischen, staatlichen, gemeinnützigen oder unternehmerischen Bereich tätig sind, bieten diese Jobs eine ähnliche Work-Life-Balance wie viele Berufe außerhalb der Medizin und weisen die geringste Arbeitsstundenzahl vieler Ärzte auf.

Wann geht ein Ärztin Rente?

Ärzte gehen in Deutschland mit Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze in Rente, die schrittweise auf 67 Jahre angehoben wird, wobei viele aufgrund des Ärztemangels und der Berufserfüllung deutlich länger arbeiten, oft auch über das 68. Lebensjahr hinaus, da es keine starre Höchstgrenze mehr für die Berufsausübung gibt. Der tatsächliche Renteneintritt hängt vom Geburtsjahr und den individuellen Entscheidungen ab, oft arbeiten sie aber auch im Ruhestand weiter, da sie ihre Expertise weiterhin einbringen können.
 

Was verdient ein Hausarzt netto im Monat?

Das entspricht etwa 29.000 Euro als Monatsreinertrag, der potenziell als Gehalt von der Praxis ausgeschüttet werden kann. Nach Abzug aller Folgekosten wie etwa Krankenversicherungen, die Beiträge für das Versorgungswerk sowie Steuern kommen niedergelassene Ärzte auf ein Gehalt von etwa 15.000 Euro netto pro Monat.

Wie viel verdienen Hausarztpraxen pro Patient?

Hausärzte erhalten derzeit nur 31 Pence pro Patient und Tag – weniger als der Preis eines Supermarktapfels –, um die notwendige Patientenversorgung zu decken. Für das Finanzjahr 2025/26 fordert das General Practitioners Committee in England (GPCE) eine Erhöhung dieses Betrags um 11 Pence auf 42 Pence pro Tag.

Wie hoch ist das Budget pro Patient beim Hausarzt?

Das Budget pro Patient beim Hausarzt in Deutschland ist eine Quartalspauschale, die je nach Alter und Leistungsumfang zwischen ca. 15 € bis über 30 € liegt und sich auf das gesamte Quartal bezieht, wobei neuere Gesetze die Budgets teilweise abschaffen und auf Jahrespauschalen umstellen, aber im Kern bleibt es ein System von Pauschalen für eine definierte Anzahl von Kontakten und Leistungen (z. B. Gespräche, EKG), nicht ein fester Betrag pro jedem einzelnen Besuch. 

Warum geben Ärzte so ungern BV?

Warum ist das so? Dem Arbeitgeber muss laut Rechtsprechung die Möglichkeit gegeben werden, die im ärztlichen Attest genannten Gefährdungen und Belastungen auszuschließen, um die schwangere Mitarbeiterin weiterbeschäftigen zu können.

Kann mein Arzt mir sagen, dass ich nicht arbeiten darf?

Sie wissen selbst am besten, was Sie aufgrund Ihrer Erkrankung tun können und was nicht, Ihr Arzt hingegen möglicherweise nicht. Auch wenn es wichtig ist, dass ein Arzt Ihnen sagt, wann Sie mit der Arbeit aufhören sollen, sollten Sie nicht darauf warten, dass Ihr Arzt Ihnen Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, sondern erst dann, wenn er Ihre Erkrankung und deren Auswirkungen auf Sie vollständig verstanden hat .

Wie lange darf ein Arzt am Stück operieren?

Ein Arzt darf in Deutschland grundsätzlich max. 10 Stunden am Tag arbeiten, was sich auf durchschnittlich 48 Stunden pro Woche summiert, aber durch Tarifverträge und sogenannte Opt-out-Regelungen kann die Grenze auf bis zu 60 Stunden (oder sogar mehr in Ausnahmef Fällen mit Bereitschaftsdiensten) gedehnt werden, wobei lange Einzel-OPs (z.B. 24 Stunden) durch Bereitschaftsdienste möglich sind, was aber oft zu Überlastung führt und zu Forderungen nach kürzeren Diensten führt.
 

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