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Wann bezahlt man beim Hauskauf?

Gefragt von: Patrizia Herrmann-Scharf  |  Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2026
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Beim Hauskauf zahlt man den Kaufpreis und die Nebenkosten gestaffelt: Der Kaufpreis wird nach Notartermin fällig, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind (meist nach 3-8 Wochen), nach Erhalt der Fälligkeitsmitteilung des Notars mit ca. 2 Wochen Frist; Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer (nach Bescheid, 1 Monat Frist) und Maklerprovision (oft sofort) zahlt man separat.

Wann zahlt man beim Hauskauf?

Beim Hauskauf zahlt man den Kaufpreis meist erst nach dem Notartermin, wenn der Notar eine offizielle Zahlungsaufforderung (Fälligkeitsmitteilung) sendet, die nach ca. 3-5 Wochen eintrifft; hierbei müssen alle Voraussetzungen erfüllt sein, wie die Eintragung der Grundschuld, danach zahlt man die Grunderwerbsteuer (ca. 1 Monat nach Bescheid) und beginnt mit der Kredittilgung, sobald die Finanzierung ausgezahlt wurde, meist kurz nach der Kaufpreiszahlung. 

Wann muss man den Kaufpreis bezahlen?

Sobald Sie den Brief erhalten, tritt die Kaufpreisfälligkeit in Kraft. In der Regel haben Sie dann zwei Wochen Zeit, um den vereinbarten Kaufpreis zu bezahlen. Es kann aber auch sein, dass die Parteien, also Sie und der Verkäufer, eine andere Frist ausgemacht haben, dann gilt natürlich diese.

Wann bezahlt man den Notar beim Hauskauf?

Den Notar bezahlt man beim Hauskauf typischerweise nach Erhalt der Rechnung vom Notariat, die meist 1-2 Wochen nach dem Beurkundungstermin zusammen mit der Vertragsabschrift verschickt wird, und hat dann meist 2-4 Wochen Zeit für die Zahlung; die Kosten sind ein Teil der Kaufnebenkosten und werden fällig, sobald der Notar mit der Arbeit beginnt. Die eigentliche Kaufpreiszahlung wird erst fällig, wenn alle vertraglichen Voraussetzungen erfüllt sind (z.B. Löschung alter Lasten), was der Notar Ihnen mit einer gesonderten Fälligkeitsmitteilung ankündigt, oft 4-13 Wochen nach Termin, mit meist 2 Wochen Zahlungsfrist. 

Wann bekommt man das Geld, wenn man ein Haus verkauft?

Der Verkäufer erhält sein Geld, wenn der Kaufpreis fällig ist. In den notariellen Kaufverträgen über Immobilien gibt es meist keinen fest definierten Fälligkeitstermin. Vielmehr hängt Fälligkeit des Kaufpreises von verschiedenen Bedingungen ab, die alle eintreten müssen, damit der Kaufpreis fällig wird.

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Wann überweist man das Geld beim Hauskauf?

Beim Hauskauf wird das Geld nach dem Notartermin überwiesen, nachdem der Notar eine Fälligkeitsmitteilung (Zahlungsaufforderung) sendet, die nach etwa 3-5 Wochen eintrifft, wenn alle Voraussetzungen (z.B. Auflassungsvormerkung im Grundbuch, Grundschuldbestellung) erfüllt sind. Diese Mitteilung gibt Ihnen meist 10-14 Tage Zahlungsfrist, um den Kaufpreis zu überweisen, entweder direkt an den Verkäufer oder an ein Notaranderkonto.
 

Wie viel Zeit zwischen Notartermin und Kaufpreiszahlung?

Vom Notartermin bis zur Kaufpreiszahlung vergehen meist 3 bis 5 Wochen, da der Notar erst eine «Fälligkeitsmitteilung» verschickt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, was Zeit braucht (Grundbuch, Banken, Vorkaufsrechte). Diese Mitteilung gibt dann oft eine Zahlungsfrist von etwa 10 bis 14 Tagen. 

Wie hoch sind die Notarkosten bei einem Hauskauf von 200000 €?

Angenommen, Sie möchten ein Haus für einen Kaufpreis von 200.000€ erwerben. Dann erhält der Notar für die Beurkundung des Kaufvertrags 870€. Für den Vollzug des Geschäfts liegt die Gebühr bei 217,50€. Ebenfalls 217,50€ werden für die betreuende Tätigkeit des Notars fällig.

Was kann nach dem Notartermin noch schief gehen?

Nach dem Notartermin können noch die Finanzierung platzen, der Kaufpreis nicht gezahlt werden (Rückabwicklung droht), das kommunale Vorkaufsrecht den Prozess verzögern oder der Grundbucheintrag aufgrund von Verzögerungen beim Amt oder fehlenden Unterlagen auf sich warten lassen; auch Mängel an der Immobilie oder Probleme bei der Schlüsselübergabe können auftreten. 

Wann muss der Kaufpreis bezahlt werden?

Fälligkeit des Kaufpreises

Durch die Notarin oder den Notar wird alles Erforderliche veranlasst, damit die Fälligkeitsvoraussetzungen erfüllt werden. Sobald diese vorliegen, werden die Vertragsbeteiligten informiert. Erst wenn die Fälligkeitsmitteilung der erwerbenden Partei vorliegt, muss der Kaufpreis gezahlt werden.

Wie überweist man Geld beim Hauskauf?

Da ein Großteil der Immobilienkäufe finanziert wird, sollte die kaufende Partei sofort nach Erhalt der Kaufpreisfälligkeitsmitteilung das Kreditinstitut informieren, bei dem sie die Immobilienfinanzierung abgeschlossen hat. Die Bank stellt das Geld bereit und überweist den Kaufpreis an die Verkäufer.

Ist eine Anzahlung beim Hauskauf üblich?

Eine Anzahlung beim Immobilienkauf ist nicht gesetzlich geregelt. Genau genommen verstößt sie sogar gegen verschiedene Gesetze des BGB. Dennoch ist es üblich, beim Immobilienkauf eine Anzahlung von 20 oder 30 Prozent zu leisten.

Wann muss der Käufer den Kaufpreis bezahlen?

Sobald der Käufer die Fälligkeitsmitteilung erhält, ist der Kaufpreis binnen weniger Tage zu zahlen – häufig innerhalb von: 7 Bankarbeitstagen, manchmal auch 14 Kalendertagen, je nach Vertragsregelung.

Wie viel Eigenkapital für 500.000 € Haus?

Bei einem Kaufpreis von 500.000 Euro wären das rund 60.000€ Kaufnebenkosten. Zusätzlich empfehlen wir bei eigengenutzten Immobilien häufig, weitere 10% des Kaufpreises der Immobilie als Eigenkapital zur Verfügung stehen zu haben. Für eine 500.000€-Immobilie wären das 50.000€.

Wann Schlüsselübergabe beim Hauskauf?

Die Schlüsselübergabe beim Hauskauf findet in der Regel nach vollständiger Kaufpreiszahlung statt, was meist 6 bis 8 Wochen nach dem Notartermin der Fall ist, aber individuell im Kaufvertrag festgelegt wird und oft mit dem Tag des Zahlungsnachweises korreliert. Frühere Übergaben sind möglich, wenn dies im Vertrag festgehalten und notariell abgesichert wird, da es für Verkäufer risikoreich ist, vorher zu übergeben.
 

Wie kann ich Notarkosten beim Hauskauf sparen?

Wie können Sie Notarkosten beim Hauskauf sparen? Die Gebühren des Notars sind keine Verhandlungsbasis. Lediglich das sogenannte Notaranderkonto können sich die beiden Parteien während des Hauskaufs sparen. Das ist dann möglich, wenn der Käufer die Summe direkt an den Verkäufer überweist.

Wie hoch sind die Gebühren nach dem Hauskauf?

Die Nebenkosten beim Hauskauf liegen üblicherweise zwischen 2 % und 5 % des Kaufpreises . Bei einem Haus im Wert von 400.000 US-Dollar könnten die Nebenkosten beispielsweise zwischen 8.000 und 20.000 US-Dollar liegen. Die Nebenkosten für den Verkäufer sind in der Regel höher und können 8 % bis 10 % des Verkaufspreises betragen.

Wie lange dauert es, bis ein Hauskauf abgewickelt ist?

Ein Hauskauf dauert normalerweise 2 bis 4 Monate von der Einigung bis zur Schlüsselübergabe, kann aber bei Verzögerungen der Bank, Notare oder Grundbücher auch bis zu 6 Monate oder länger dauern; die Suche nach der Immobilie selbst kann sogar Jahre dauern. Hauptfaktoren sind die schnelle Verfügbarkeit von Unterlagen und die Bearbeitungszeiten bei Kreditinstituten.
 

Wann muss die Bank den Kaufpreis überweisen?

Die Bank überweist den Kaufpreis in der Regel innerhalb weniger Werktage, nachdem der Notar die Kaufpreisfälligkeitsmitteilung verschickt hat, was selbst 3-8 Wochen nach dem Notartermin dauern kann, bis alle Voraussetzungen (z.B. Grundbucheintragungen) erfüllt sind. Nach Erhalt der Fälligkeitsmitteilung hat der Käufer meist 14 Tage Zeit, die Überweisung auszulösen, die dann zügig abgewickelt wird, oft schon am nächsten Werktag. 

Wann kommt die Rechnung vom Notar beim Hauskauf?

Die Notarkostenrechnung kommt meist ca. 1 bis 2 Wochen nach dem Beurkundungstermin, zusammen mit der Abschrift des Kaufvertrags, und muss dann oft innerhalb von 2 bis 4 Wochen bezahlt werden; manchmal gibt es aber auch Vorauszahlungen oder die Fälligkeit wird an die Kaufpreiszahlung gekoppelt, also nach Mitteilung des Notars, wenn alle Voraussetzungen für die Kaufpreiszahlung erfüllt sind (oft 4-13 Wochen nach Termin). 

Welche Kosten kommen beim Hauskauf noch dazu?

Beim Hauskauf fallen Nebenkosten von etwa 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises an, hauptsächlich für Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5-6,5 %), Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5-2 %) sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision (bis zu 3,57 % oder mehr). Hinzu kommen eventuelle Kosten für Renovierungen, Umzug und Finanzierung, die Sie unbedingt in Ihre Finanzplanung einbeziehen müssen, um teure Überraschungen zu vermeiden. 

Wie läuft der Notartermin beim Hauskauf ab?

Der Hauskauf-Ablauf beim Notar beginnt mit der Vorbereitung (Entwurf), gefolgt vom Notartermin (ca. 1 Stunde), wo der Vertrag vorgelesen, erklärt und unterzeichnet wird (Identitätsprüfung, Verlesen, Fragen, Unterschrift), was ihn rechtskräftig macht. Danach folgen die Kaufpreiszahlung (nach ca. 3-5 Wochen) und der Grundbucheintrag (dauert länger, ca. 4-10 Wochen) nach Erhalt der Grunderwerbsteuer-Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt.
 

Was kostet es, wenn der Notar nach Hause kommt?

Unter dem Strich beträgt die Höhe der Grundbuch- und Notargebühren beim Hauskauf etwa 2 % des Kaufpreises. Die Notar- und Grundbuchkosten gehören ebenso wie die Grunderwerbsteuer und etwaige Maklergebühren zu den gängigen Nebenkosten eines Haus- und Grundstückskaufs.