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Wann 3 Pneumokokken Impfung?

Gefragt von: Traudel Vogt  |  Letzte Aktualisierung: 1. April 2026
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Die dritte Pneumokokken-Impfung erfolgt bei Säuglingen im Rahmen der Grundimmunisierung typischerweise mit 6 Monaten (nach den Impfungen mit 2 und 4 Monaten), gefolgt von einer Auffrischung mit 11 Monaten, während bei Erwachsenen (ab 60) und Risikogruppen meist eine einmalige Impfung mit dem Impfstoff PCV20 empfohlen wird. Für Frühgeborene gibt es ein spezielles Schema mit insgesamt vier Dosen, das eine zusätzliche Impfung beinhaltet.

Wann ist die dritte Pneumokokken-Impfung?

15 der insgesamt über 100 bekannten Pneumokokken-Serotypen einen wirksamen und langanhaltenden Impfschutz auf. Alle Säuglinge sollen zur Grundimmunisierung 3 Impfstoffdosen im Alter von 2, 4 und 11 Monaten erhalten (2+1 Schema).

Welchen Abstand braucht eine Pneumokokken-Impfung?

Der Abstand bei der Pneumokokken-Impfung hängt vom Impfstoff und der individuellen Situation ab: Bei Erwachsenen mit Risikofaktoren wird oft nach einer PPSV23-Impfung mit PCV20 im Abstand von mindestens einem Jahr geimpft, während Wiederholungsimpfungen mit PPSV23 mindestens 6 Jahre Abstand zur letzten Impfung benötigen, da der Schutz zeitlich begrenzt ist. Kinder erhalten eine Grundimmunisierung im Säuglingsalter (z.B. 2, 4, 11 Monate), und für Kinder mit chronischen Krankheiten gibt es sequentielle Schemata mit PCV13/15 gefolgt von PPSV23, meist mit 6-12 Monaten Abstand. 

Wie viele Pneumokokken-Impfungen braucht man?

Die Anzahl der Pneumokokken-Impfungen hängt vom Alter und Gesundheitszustand ab: Gesunde Erwachsene ab 60 erhalten eine Impfung (meist mit PCV20), während Risikogruppen (z.B. mit Immundefekten oder chronischen Krankheiten) je nach Alter und Vorgeschichte mehrere Dosen mit unterschiedlichen Impfstoffen (z.B. PCV + PPSV23) benötigen, oft mit Auffrischungen alle 6 Jahre. Säuglinge bekommen eine Grundimmunisierung mit drei Dosen. 

Wie lange hält der Pneumokokken-Impfschutz?

Der Schutz durch eine Pneumokokken-Impfung hält unterschiedlich lange, oft mehrere Jahre, aber der Impfstoff PPSV23 muss bei Risikogruppen alle 6 Jahre aufgefrischt werden, während bei dem neueren Impfstoff PCV20 die Notwendigkeit von Wiederholungen noch untersucht wird, aber bei Risikogruppen nach früheren Impfungen eine zusätzliche PCV20-Impfung nach 1-6 Jahren empfohlen wird, abhängig vom Alter und Immunsystem; bei gesunden Erwachsenen über 60 wird oft eine einmalige Impfung mit PCV20 empfohlen. 

CORONA KURZ ERKLÄRT 3 - Welchen Sinn macht eine Pneumokokken Impfung

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Wann ist die beste Zeit für eine Pneumokokken-Impfung?

Die Pneumokokken-Impfung wird von der STIKO daher im Säuglingsalter empfohlen. Da Pneumokokken-Infektionen vermehrt in den Wintermonaten auftreten, bietet es sich an, die Impfung rechtzeitig vor Beginn der kühlen Jahreszeit durchzuführen.

Was ist die häufigste Nebenwirkung nach einer Impfung mit einem Pneumokokkenimpfstoff?

Die meisten Menschen haben keine schwerwiegenden Probleme mit der Pneumokokken-Impfung. Zu den häufigsten Nebenwirkungen der Impfstoffe PCV15, PCV20 und PCV21 gehören: Rötung, Schwellung, Schmerzen oder Druckempfindlichkeit an der Einstichstelle sowie Fieber.

Wie oft sollten Senioren die Pneumokokken-Impfung auffrischen?

Je nachdem, ob Personen in der Vergangenheit bereits eine Pneumokokken-Impfung erhalten haben, wird außerdem eine Auffrischung für Erwachsene gem. der neuen STIKO-Empfehlung empfohlen. In der Regel beträgt der Mindestabstand zur vorherigen Impfung 6 Jahre.

Wann sollte man die Pneumokokken-Impfung wiederholen?

Die Auffrischung der Pneumokokken-Impfung hängt vom Alter und Gesundheitszustand ab: Bei gesunden Erwachsenen ist meist keine Auffrischung nötig, wenn die Impfung im Kindesalter erfolgte. Bei Risikogruppen (ab 18 Jahren) wird oft ein PCV20 Impfstoff empfohlen, bei vorheriger PPSV23 Impfung mit einem Mindestabstand von 6 Jahren. Kinder und Jugendliche mit Grunderkrankungen erhalten nach einer initialen Konjugat-Impfung (PCV13/15) die PPSV23 Impfung nach 6-12 Monaten und Wiederholungen dann alle 6 Jahre. 

Kann man trotz Pneumokokken-Impfung an Lungenentzündung erkranken?

Ja, eine Lungenentzündung trotz Pneumokokken-Impfung ist möglich, da die Impfung nicht 100%igen Schutz bietet, aber das Risiko einer schweren Infektion (wie Meningitis, Sepsis oder Pneumonie) deutlich reduziert und den Verlauf oft mildert, da die Impfung gegen die häufigsten Pneumokokken-Typen schützt, es aber immer noch andere Erreger geben kann oder Impfdurchbrüche auftreten. Pneumokokken sind die häufigsten bakteriellen Auslöser einer Lungenentzündung, aber nicht die einzigen.
 

Ist die Pneumokokken-Impfung bei COPD wichtig?

Ja, eine Pneumokokken-Impfung ist für Menschen mit COPD dringend empfohlen, da sie vor schweren bakteriellen Infektionen wie Lungenentzündungen schützt, die bei COPD-Patienten besonders gefährlich verlaufen können. Lungeninformationsdienst Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt die Impfung generell allen Personen über 60 sowie Risikogruppen, und COPD zählt definitiv dazu, da Pneumokokken häufig die Ursache für bakterielle Lungenentzündungen sind. 

Wie oft 6fach Impfung und Pneumokokken?

im Alter von 2 Monaten erfolgt die erste 6-fach-Impfung ¹) (eine Spritze) und die erste Pneumokokkenimpfung. im Alter von 3 Monaten die zweite 6-fach-Impfung¹) und die zweite Pneumokokkenimpfung. im Alter von 4 Monaten die dritte 6-fach-Impfung¹) und die dritte Pneumokokkenimpfung.

Was ist nach einer Pneumokokken-Impfung zu beachten?

Nach der Pneumokokken-Impfung sind leichte Reaktionen wie Rötung, Schwellung und Schmerz an der Einstichstelle sowie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Fieber normal und klingen meist nach 1-3 Tagen ab; ungewohnte starke Belastungen und Leistungssport sollten in dieser Zeit vermieden werden, aber leichte Bewegung ist erlaubt. Bei stärkeren Beschwerden kann man Fiebermittel nehmen und bei Sorgen den Arzt kontaktieren, da schwere Nebenwirkungen selten sind.
 

Welchen Abstand braucht eine Pneumokokken-Impfung?

Der Abstand bei der Pneumokokken-Impfung hängt vom Impfstoff und der individuellen Situation ab: Bei Erwachsenen mit Risikofaktoren wird oft nach einer PPSV23-Impfung mit PCV20 im Abstand von mindestens einem Jahr geimpft, während Wiederholungsimpfungen mit PPSV23 mindestens 6 Jahre Abstand zur letzten Impfung benötigen, da der Schutz zeitlich begrenzt ist. Kinder erhalten eine Grundimmunisierung im Säuglingsalter (z.B. 2, 4, 11 Monate), und für Kinder mit chronischen Krankheiten gibt es sequentielle Schemata mit PCV13/15 gefolgt von PPSV23, meist mit 6-12 Monaten Abstand. 

Warum nicht gegen Pneumokokken impfen?

Gegen eine Pneumokokken-Impfung sprechen hauptsächlich mögliche, meist harmlose Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber, Kopf-, Muskel- oder Gelenkschmerzen, die nach wenigen Tagen abklingen, sowie seltene schwere allergische Reaktionen; zudem gibt es Diskussionen über die Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe gegen neue Serotypen (Replacement-Effekt) und die Notwendigkeit differenzierterer Empfehlungen für ältere, multimorbide Menschen. 

Welche Impfung muss mit 6 Jahren aufgefrischt werden?

Mit 6 Jahren steht die erste Auffrischimpfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (Tdap) an, die oft zusammen mit der Vorbereitung auf die Einschulung (U9) geplant wird, um den Impfschutz zu erneuern, da dieser nachlässt. Diese Impfung nutzt einen Kombinationsimpfstoff, um diese wichtigen Krankheiten abzudecken, bevor die nächste Auffrischung in der Pubertät folgt. 

Wie oft Pneumokokken-Impfung ab 60?

Für gesunde Menschen ab 60 Jahren wird eine einmalige Impfung mit dem modernen 20-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV20) empfohlen. Wer schon früher mit einem anderen Impfstoff (PPSV23) geimpft wurde, sollte eine Auffrischung mit PCV20 in einem Mindestabstand von sechs Jahren erhalten, wobei bei bestimmten Risikogruppen kürzere Intervalle (1 Jahr) möglich sind. Ein Arztbesuch zur Klärung des individuellen Impfstatus und des optimalen Zeitpunkts ist wichtig.
 

Wie viele Impfungen braucht man bei Pneumokokken?

Die Anzahl der Pneumokokken-Impfungen hängt vom Alter und Gesundheitszustand ab: Gesunde Erwachsene ab 60 erhalten eine Impfung (meist mit PCV20), während Risikogruppen (z.B. mit Immundefekten oder chronischen Krankheiten) je nach Alter und Vorgeschichte mehrere Dosen mit unterschiedlichen Impfstoffen (z.B. PCV + PPSV23) benötigen, oft mit Auffrischungen alle 6 Jahre. Säuglinge bekommen eine Grundimmunisierung mit drei Dosen. 

Wann wird die Pneumokokken-Impfung aufgefrischt?

Die Auffrischung der Pneumokokken-Impfung hängt vom Alter und Gesundheitszustand ab: Bei gesunden Erwachsenen ist meist keine Auffrischung nötig, wenn die Impfung im Kindesalter erfolgte. Bei Risikogruppen (ab 18 Jahren) wird oft ein PCV20 Impfstoff empfohlen, bei vorheriger PPSV23 Impfung mit einem Mindestabstand von 6 Jahren. Kinder und Jugendliche mit Grunderkrankungen erhalten nach einer initialen Konjugat-Impfung (PCV13/15) die PPSV23 Impfung nach 6-12 Monaten und Wiederholungen dann alle 6 Jahre. 

Welche Impfungen sind ab 70 sinnvoll?

Neben dem normalen Impfkalender für Erwachsene, der Auffrischungen des Impfschutzes gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten vorsieht, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Menschen ab einem Alter von 60 weitere Impfungen: Grippe (jährlich) Pneumokokken. Herpes Zoster Gürtelrose.

Wie heißt der neue Pneumokokken-Impfstoff für Erwachsene?

Mit Capvaxive steht ein neuartiger, 21-valenter Pneumokokken-Konjugatimpfstoff zur Verfügung, der Erwachsene zuverlässig vor Pneumonie und invasiven Erkrankungen durch Streptococcus pneumoniae schützt.

Ist eine Impfung gegen Lungenentzündung im Alter sinnvoll?

Eine Impfung gegen Pneumokokken, die häufigsten Erreger einer bakteriellen Lungenentzündung im Alter, wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut für alle Personen ab dem 60. Geburtstag empfohlen.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Impfschaden bei der Pneumokokken-Impfung?

Wie wahrscheinlich ist ein Impfschaden? Generell liegt bei Kinderimpfungen die Wahrscheinlichkeit für einen bleibenden Schaden durch eine einzelne Impfdosis ungefähr bei 1:1 Million.

Warum schmerzt meine Achselhöhle nach der Pneumokokkenimpfung?

Die Injektion kann zu kleinen Verletzungen der Muskeln oder der Haut in der Achselhöhle führen, was unangenehm sein kann . Außerdem regt die Impfung Ihr Immunsystem an, wodurch die Lymphknoten in Ihrer Achselhöhle leicht anschwellen können. Diese Schwellung ist ein normales Zeichen dafür, dass Ihr Körper reagiert und Schutz aufbaut.

Was ist die neueste Impfung gegen Lungenentzündung?

CAPVAXIVE ist der von Merck zugelassene 21-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff, der zur aktiven Immunisierung zur Vorbeugung invasiver Erkrankungen und Lungenentzündung bei Erwachsenen ab 18 Jahren indiziert ist.

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