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Sollte man noch eine neue Gasheizung einbauen?

Gefragt von: Hans-Christian Schade  |  Letzte Aktualisierung: 22. Juli 2026
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Man darf noch eine Gasheizung einbauen, aber nur mit hohen Auflagen und sinkender Zukunftssicherheit, da sie ab 2029 schrittweise mit 15 % erneuerbaren Gasen betrieben werden muss und bis 2045 klimaneutral sein muss. Einbau ist in Bestandsgebäuden erlaubt, bis die kommunale Wärmeplanung abgeschlossen ist (meist bis 2028). Verbraucherschützer raten wegen steigender CO2-Preise und fehlender Förderung für reine Gasheizungen vom Einbau ab, empfehlen H2-Ready-Geräte oder den Umstieg auf erneuerbare Energien.

Ist der Einbau einer neuen Gasheizung heute noch sinnvoll?

Die Verbraucherzentralen raten von einem Einbau einer neuen Gasheizung (und auch einer Ölheizung) ab. Im Fokus stehen dabei vor allem die steigenden Kosten für Gas und andere fossile Energien. Der CO2-Preis, der auch für das Heizen mit Gas anfällt, wird immer teurer und damit die Betriebskosten für eine Gasheizung.

Ist eine neue Gasheizung sparsamer als eine alte?

Die Erneuerung der Gasheizung bietet viele Vorteile: Eine neue Heizung ist sparsamer im Verbrauch und verursacht so weniger Heizkosten. Außerdem lassen sich auch Einsparungen bei den CO2-Emissionen erreichen, was für eine geringere Umweltbelastung sorgt.

Wie lange ist der Einbau von Gasheizungen noch erlaubt?

Den Einbau neuer Gasheizungen erlaubt das Heizungsgesetz (GEG) in Bestandsgebäuden noch in einer Übergangszeit, abhängig von der kommunalen Wärmeplanung: bis zum 30. Juni 2026 in Großstädten (>100.000 EW) und bis zum 30. Juni 2028 in kleineren Kommunen, danach ist der Einbau nur unter strengen Auflagen (z.B. Nutzung von mind. 15 % Biogas ab 2029) möglich, wobei die 65%-Regel für erneuerbare Energien gilt und eine Beratungspflicht besteht. Auch wenn der Einbau erlaubt ist, müssen neue Gasheizungen ab 2029 steigende Anteile erneuerbarer Energien (Biogas, Wasserstoff) nutzen können.
 

Hat die Gasheizung noch eine Zukunft?

Ja, Gasheizungen haben eine Zukunft, aber nur mit Auflagen: Neue Geräte müssen "H2-ready" sein und schrittweise mehr erneuerbare Energien (Biogas/Wasserstoff) nutzen; ab 2045 sind reine Fossil-Gasheizungen verboten, bestehende dürfen aber bis dahin weiterlaufen, wobei die CO2-Steuer die Betriebskosten erhöht. Die Zukunft liegt in der Hybridisierung (mit Wärmepumpe) oder der Nutzung von grünem Gas (Wasserstoff/Biogas), da Gasnetze umgerüstet werden, um diese langfristig zu transportieren.
 

Darf man in 2024 noch eine Gas oder Ölheizung einbauen?

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Hat Gasheizungen eine Zukunft?

Kurz gesagt: ja. Auch das Gasheizungssystem hat das Potenzial, sich dem klimapolitischen Wandel anzupassen – ganz im Gegensatz zu Ölheizungen. In Zukunft wird Gas klimaneutral und bleibt so ein wichtiger und verlässlicher Teil der erneuerbaren Energien, der zum Erreichen der Klimaziele beiträgt.

Wann legt Schornsteinfeger die Heizung still?

Stellt der Bezirksschornsteinfeger bei der nächsten Kontrolle Deiner Heizung fest, dass Dein Standardkessel schon länger als 30 Jahre läuft, setzt er Dir eine Frist, ihn stillzulegen.

Wie viel kostet eine neue Gasheizung mit Einbau?

Eine neue Gasheizung mit Montage kostet in der Regel zwischen 6.000 € und 18.000 €, je nach Gerät, Leistung und Aufwand, wobei Brennwertgeräte und Komplettpakete eher am oberen Ende liegen. Der Preis hängt stark von Faktoren wie der benötigten Leistung, einem Warmwasserspeicher, eventueller Schornsteinsanierung oder der Installation neuer Rohre ab. Für eine einfache Gasetagenheizung beginnen die Kosten bei ca. 3.500 €. 

Was passiert, wenn ich meine Heizung nach 30 Jahren nicht tausche?

Wenn Sie einen älteren Heizungskessel haben und diesen laut der seit 2023 geltenden Austauschpflicht nach 30 Jahren erneuern müssen, dies jedoch nicht tun, droht Ihnen ein Bußgeld. Die Höhe dieser Strafen kann bis zu 50.000 Euro betragen, je nach Bundesland und Schwere des Verstoßes.

Welche Heizung sollte man jetzt einbauen?

Jetzt ist die Wärmepumpe oft die beste Wahl, besonders im Neubau und gut gedämmten Altbau, da sie erneuerbare Energien nutzt, staatlich gefördert wird und zukunftssicher ist. Alternativen sind Hybridheizungen (z.B. Wärmepumpe + Gas/Öl), Biomasseheizungen (Pellets/Holz) oder der Anschluss an die Fernwärme, wenn verfügbar, während Gasheizungen nur noch mit strengen Auflagen für erneuerbare Gase gefördert werden. Die Entscheidung hängt stark vom Zustand Ihrer Immobilie ab (Dämmung, Heizkörpergröße). 

Welche Heizung baut man jetzt in ein altes Haus?

Für einen Altbau eignen sich besonders Wärmepumpen (oft mit Dämmung), Hybridheizungen (z.B. Wärmepumpe + Gas) und Biomasseheizungen (Pellets) wegen der 65%-Regel, aber auch (grüne) Gas-Brennwertheizungen als Übergangslösung oder Brennstoffzellenheizungen, die gut mit dem Gasanschluss im Altbau funktionieren; die beste Wahl hängt stark vom Dämmzustand des Hauses ab.
 

Warum werden Gasheizungen ab 2026 teurer?

Gasheizungen werden 2026 teurer, weil der CO₂-Preis pro Tonne steigt (auf bis zu 65 €), was die Kosten für fossile Brennstoffe direkt erhöht, sowie durch höhere Gas-Netzentgelte, da die Netze aufgrund des sinkenden Gasverbrauchs schneller abgeschrieben werden müssen. Diese Faktoren verteuern Gas und Öl gegenüber Strom, wodurch sich der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen wie Wärmepumpen lohnt.
 

Wie viel kostet der Einbau einer neuen Gastherme?

Der Einbau einer neuen Gastherme kostet inklusive Gerät und Installation meist zwischen 4.000 und 18.000 Euro, je nach Modell (ohne/mit Speicher) und Umfang der Arbeiten (z.B. Schornstein, Gasanschluss). Wichtig: Das GEG schränkt den Einbau reiner Gasheizungen ein, vor allem in Städten, und verlangt ab 2029 einen steigenden Anteil erneuerbarer Energien (Wasserstoff/Biomethan), was eine Beratung zu Alternativen notwendig macht. 

Ist eine neue Gasheizung steuerlich absetzbar?

Ja, Sie können die Kosten für eine neue Heizung steuerlich absetzen, aber meistens nicht direkt als Gasheizung, sondern als energetische Sanierungsmaßnahme über den Steuerbonus für die Gebäudesanierung (20 % über drei Jahre, max. 40.000 € pro Objekt) für Maßnahmen wie Wärmepumpen, Biomasse oder Hybridheizungen, die erneuerbare Energien einbinden, wobei eine staatliche Förderung (z.B. BAFA/KfW) die steuerliche Absetzbarkeit verringert oder ausschließt, es sei denn, es handelt sich um die neuen progressiven Boni nach GEG. Für reine Gasheizungen gibt es kaum noch steuerliche Vorteile, da diese nicht mehr primär gefördert werden, außer sie sind Teil einer innovativen Hybridlösung. 

Wie lange dauert der Einbau einer neuen Gasheizung?

Sie dürfen noch bis Mitte 2026 (in Großstädten über 100.000 Einwohner) oder bis Mitte 2028 (in kleineren Kommunen) eine neue Gasheizung einbauen, solange die kommunale Wärmeplanung noch nicht vorliegt, aber müssen dann steigende Anteile von Wasserstoff oder Biogas nutzen (15 % ab 2029, 30 % ab 2035, 60 % ab 2040) und eine Beratung absolvieren. Ab spätestens 2029 sind reine fossile Gasheizungen ohne Beimischung erneuerbarer Brennstoffe nicht mehr erlaubt. Funktioniert Ihre aktuelle Heizung noch, gilt Bestandsschutz. 

Was ist der Unterschied zwischen einer Gastherme und einer Gasheizung?

Eine Gasheizung ist der Oberbegriff für alle mit Gas betriebenen Heizsysteme, während die Gastherme eine spezifische, meist wandhängende Unterart ist, die Warmwasser bedarfsgesteuert als Durchlauferhitzer erzeugt, im Gegensatz zum bodenstehenden Gasheizkessel mit Speicher, der Wasser bevorratet. Der Hauptunterschied liegt im Warmwasserprinzip (Durchlauf vs. Speicher) und der Bauform (wandhängend vs. bodenstehend), wobei moderne Thermen und Kessel oft Brennwerttechnik nutzen und effizienter sind.
 

Wann sollte ich meine alte Gasheizung erneuern?

Alte Gasheizungen, insbesondere Konstanttemperaturkessel über 30 Jahre, unterliegen laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) einer Austauschpflicht, wobei Brennwert- und Niedertemperaturkessel ausgenommen sind. Funktionierende, aber veraltete Geräte verursachen höhere Kosten und Umweltbelastung, weshalb sich ein Wechsel lohnt, auch wenn die Austauschpflicht noch nicht greift, besonders wenn Sie staatliche Förderungen für neue, erneuerbare Heizsysteme nutzen können, um Kosten zu senken. Das Alter finden Sie am Typenschild am Kessel, und bei Defekten greifen Übergangsregeln. 

Wer ist von der Austauschpflicht für die Heizung nach der GEG befreit?

Ist Ihre Heizungsanlage beispielsweise älter als 30 Jahre, arbeitet aber schon mit der Brennwert- oder Niedertemperaturtechnik? Dann sind Sie von der Austauschpflicht befreit. Außerdem sind alle Heizungsanlagen ausgenommen, die weniger als 4 kW oder mehr als 400 kW Nennleistung haben.

Wie lange ist die maximale Lebensdauer einer Gasheizung?

Bestehende Gasheizungen dürfen grundsätzlich bis Ende 2044 betrieben werden, müssen aber ab 2045 vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden, wobei der Einbau neuer fossil betriebener Heizungen schrittweise eingeschränkt wird und ab 2029 steigende Anteile an Biogas/Wasserstoff in neuen Gasheizungen geplant waren, was jedoch gestrichen wurde; stattdessen liegt der Fokus auf der kommunalen Wärmeplanung, die den Ausstieg regelt, und bestehende Gasheizungen dürfen repariert werden, solange sie nicht irreparabel sind. 

Soll man jetzt noch eine neue Gasheizung einbauen lassen?

Man darf noch eine Gasheizung einbauen, aber nur mit hohen Auflagen und sinkender Zukunftssicherheit, da sie ab 2029 schrittweise mit 15 % erneuerbaren Gasen betrieben werden muss und bis 2045 klimaneutral sein muss. Einbau ist in Bestandsgebäuden erlaubt, bis die kommunale Wärmeplanung abgeschlossen ist (meist bis 2028). Verbraucherschützer raten wegen steigender CO2-Preise und fehlender Förderung für reine Gasheizungen vom Einbau ab, empfehlen H2-Ready-Geräte oder den Umstieg auf erneuerbare Energien.
 

Was kostet eine Gasheizung für 120 Quadratmeter?

Eine Gasheizung für 120 qm kostet in der Anschaffung meist zwischen 9.000 € und 15.500 € (inkl. Installation), wobei reine Geräte ab ca. 3.500 € erhältlich sind und Gesamtkosten bis zu 12.500 € (plus Speicher) für ein typisches Einfamilienhaus realistisch sind, abhängig von Dämmung und Leistung (8-20 kW), wobei staatliche Förderung für reine Gasheizungen entfällt.
 

Was kostet eine neue Viessmann Gasheizung mit Einbau?

Wer eine Gasheizung mit höherer Leistung benötigt, muss mit Anschaffungskosten von 4.000 bis 6.000 Euro rechnen. Inklusive Montage und Installation zahlen Sie zwischen 9.000 und 15.500 Euro für eine neue Viessmann Gasheizung.

Wer informiert Schornsteinfeger über eine neue Heizung?

Der Installateur (Fachbetrieb) meldet die neue Heizung in der Regel beim zuständigen Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger (BBSF) an, oft mittels spezieller Formulare, bevor die Anlage in Betrieb geht, der Hausbesitzer muss dies aber sicherstellen und der BBSF nimmt dann die Abnahme vor, um Betriebssicherheit und Einhaltung der Vorschriften zu bestätigen und einen neuen Feuerstättenbescheid auszustellen. 

Was passiert, wenn ich meine Heizung nicht austausche?

Falls Ihr Heizungskessel gemäß Gebäudeenergiegesetz austauschpflichtig sein sollte, und Sie dies ignorieren, kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro verhängt werden. Zudem ist die Schornsteinfegerin bzw. der Schornsteinfeger berechtigt, Ihre Heizungsanlage aufgrund gesetzeswidrigen Betriebs stillzulegen.

Was kostet die Abnahme einer neuen Heizung durch den Schornsteinfeger?

Die Kosten für die Abnahme einer neuen Heizung durch den Schornsteinfeger liegen meist zwischen 50 und 150 Euro, können aber je nach Heizungsart und Region variieren. Für Gas- oder Ölheizungen fallen oft Kosten um die 100 Euro an, während Holz- und Pelletheizungen etwas teurer sein können. Die genauen Kosten hängen von der Komplexität ab (z.B. raumluftunabhängig) und werden über Arbeitswerte berechnet.