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Sollen Holzöfen verboten werden?

Gefragt von: Frau Hedi Westphal  |  Letzte Aktualisierung: 24. September 2026
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Nein, Holzöfen werden nicht generell verboten, aber ältere Modelle müssen strenge Emissionsgrenzwerte einhalten, die durch die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) festgelegt werden und für viele Geräte eine Nachrüst- oder Austauschpflicht bis Ende 2024/Anfang 2025 bedeuteten, wobei moderne Öfen weiterhin erlaubt sind und sogar in den Energiemix des GEG einbezogen werden können, sofern sie die Grenzwerte einhalten.

Wann wird das Heizen mit Holz verboten?

Verbot von Holzheizungen? Gleich vorweg: Ein Verbot von Holzheizungen gibt es nicht. Das gilt auch, nachdem 2024 das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft getreten ist.

Wie lange sind Holzöfen noch erlaubt?

Holzöfen sind weiterhin erlaubt, aber ältere Modelle (Baujahr 1995 bis 2010) mussten bis Ende 2024 entweder nachgerüstet (mit Partikelfilter) oder stillgelegt werden, wenn sie die Emissionsgrenzwerte der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) nicht einhalten; neue Öfen dürfen installiert werden, solange sie die strengen Grenzwerte (Stufe 2) erfüllen, ebenso ältere, die diese bereits einhalten oder von Ausnahmen abgedeckt sind. Es gibt also kein generelles Verbot, sondern nur strengere Regeln für ältere Geräte.
 

Welche Holzöfen sind nach 2025 erlaubt?

Liste Kaminofen-Zulassung vom HKI. Ab dem 01.01.2025 müssen alle Kaminöfen, die mit Festbrennstoffen betrieben werden, den aktuellen Bestimmungen der 1. BImSchV Stufe 2 entsprechen.

Wie lange sind Holzöfen in Österreich noch erlaubt?

Seit dem 31.12.2020 dürfen nur noch Kaminöfen in Betrieb sein, die zwischen dem 01.01.1995 und dem 21.03.2010 gebaut wurden. Diese Kaminöfen dürfen noch bis 31.12.2024 betrieben werden. Danach müssen auch die Öfen entweder nachgerüstet sein oder sie werden stillgelegt.

Kaminofen-Verbot 2025? HARK klärt auf!

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Welche Holzöfen dürfen ab 2025 weiterbetrieben werden?

Gemäß dem 1. BImSchV dürfen Kamin- und Kachelöfen, die vor dem 22. März 2010 hergestellt und in Betrieb genommen wurden, nur weiterbetrieben werden, wenn sie die Grenzwerte von 0,15 Gramm Staub und 4,00 Gramm Kohlenmonoxid je Kubikmeter Abgas nicht überschreiten.

Wo kann ich sehen, ob mein Kaminöfen noch zulässig ist?

Um die Zulassung Ihres Kaminofens zu prüfen, nutzen Sie die Datenbank des HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik) unter cert.hki-online, wo Sie Hersteller und Modell eingeben, um die Konformität mit der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Stufe 2) zu prüfen – wichtig für den Weiterbetrieb nach 2024. Das Typenschild Ihres Ofens mit Herstellername und Modellnummer ist dafür entscheidend, um die entsprechenden Informationen für die Abfrage zu finden und dem Schornsteinfeger vorzulegen. 

Welche Kaminöfen müssen bis Ende 2024 ausgetauscht werden?

Kaminöfen, die vor dem 21. März 2010 eingebaut wurden und die aktuellen Grenzwerte für Staub (0,15 g/m³) und Kohlenmonoxid (4 g/m³) nicht einhalten, müssen bis Ende 2024 ausgetauscht oder nachgerüstet werden, basierend auf der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV), wobei ältere Geräte (Baujahr 1995-2010) jetzt dran sind, um die Grenzwerte der 2. Stufe zu erfüllen. Der Austausch oder die Nachrüstung (z.B. mit einem Partikelfilter) muss bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen sein, sonst drohen Bußgelder und Betriebsverbote. Prüfen Sie das Baujahr auf dem Typenschild und die Grenzwerte in der HKI-Datenbank cert.hki-online.
 

Welche Holzscheitlänge sollte man für einen Holzofen verwenden?

Länge: 20-25 cm (ideal für die meisten Standardöfen) Durchmesser: 7-10 cm (gewährleistet optimale Luftzufuhr und gleichmäßige Verbrennung) Gewicht: Ungefähr 1-1,5 kg pro Scheit (sorgt für anhaltende Wärmeabgabe)

Wie sieht die Zukunft von Holzöfen aus?

Die einfache Antwort ist ein klares Ja. Moderne Holzöfen sind hocheffizient und nachhaltiger als je zuvor und sollten nicht mit anderen Formen der Holzverbrennung wie offenen Kaminen, Lagerfeuern und alten Öfen verwechselt werden.

Wann müssen alte Holzöfen raus?

Ein Holzofen muss ausgetauscht werden, wenn er vor 2010 eingebaut wurde und die strengeren Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid nach der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) nicht einhält; die letzte Frist für Öfen, die zwischen 1995 und 2010 installiert wurden, endete am 31. Dezember 2024. Ab 2025 müssen alle Öfen die Grenzwerte von 0,15 g/m³ Feinstaub und 4 g/m³ Kohlenmonoxid einhalten, andernfalls müssen sie stillgelegt, mit einem Staubabscheider nachgerüstet oder ersetzt werden. Ob Ihr Ofen betroffen ist, finden Sie auf dem Typenschild oder in der HKI-Datenbank heraus; die durchschnittliche Lebensdauer beträgt 10-15 Jahre.
 

Was besagt die 3:2-10-Regel für Holzöfen?

Die 3-2-10-Regel legt den Grundstein

Der Schornstein muss auf der Seite mit dem höchsten Dach mindestens 90 cm über das Dach hinausragen. Die Schornsteinspitze muss mindestens 60 cm höher liegen als jeder Teil des Daches oder jedes Bauteil des Daches, das sich in einem Umkreis von 3 Metern um die Schornsteinspitze befindet.

Wer kontrolliert Kaminöfen?

Feuerstätten wie Öfen werden in der Regel vom Schornsteinfeger alle 3-4 Jahre kontrolliert.

Wie lange darf ich noch mit Holzöfen heizen?

31.12.2024

Heizungen, die seit 1995 eingebaut wurden, sind hingegen erst 2024 betroffen. Handlungsbedarf besteht jedoch nicht grundsätzlich. Es gibt demnach keine generelle Austauschpflicht für Kaminöfen. Lässt sich nachweisen, dass der Kaminofen die Grenzwerte nicht überschreitet, kann er weiter betrieben werden.

Was passiert, wenn ich meine Heizung nach 30 Jahren nicht tausche?

Wenn Sie einen älteren Heizungskessel haben und diesen laut der seit 2023 geltenden Austauschpflicht nach 30 Jahren erneuern müssen, dies jedoch nicht tun, droht Ihnen ein Bußgeld. Die Höhe dieser Strafen kann bis zu 50.000 Euro betragen, je nach Bundesland und Schwere des Verstoßes.

Ist das Heizen mit Holz bald vorbei?

Die letzte Frist zum Austausch, zur Nachrüstung oder zur Stilllegung alter Öfen endete jetzt zum 31. Dezember 2024. Seit dem 01. Januar 2025 müssen alle Kaminöfen, die mit Festbrennstoffen betrieben werden, den Bestimmungen der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) Stufe 2 entsprechen.

Kann man zu viele Holzscheite in einen Holzofen legen?

Ist das Holzscheit zu groß oder der Ofen überladen, kann dies zu einer Überhitzung und damit zu Schäden führen . Sind die Holzscheite hingegen zu klein oder wird zu wenig Holz eingelegt, erreicht der Ofen nicht seine volle Heizleistung.

Wann ist Brennholz zu alt für den Ofen?

Für die Nutzung im Kaminofen sollte Brennholz nicht älter als fünf bis sechs Jahre sein. Wichtig ist eine korrekte Lagerung, um die Heizleistung und Qualität zu erhalten. Wer darauf achtet, hat immer trockenes und effizient brennendes Holz zur Verfügung.

Welche Raumgröße kann ein 5-kW-Holzofen beheizen?

Als Faustregel gilt: 1 kW Heizleistung kann etwa 10–14 Quadratmeter eines gut isolierten Raumes erwärmen. Für einen 5-kW-Ofen bedeutet dies: Ideale Raumgröße: 50–70 Quadratmeter .

Welches Brennholz erzeugt am wenigsten Feinstaub?

Die sauberste Verbrennung erreicht man mit Birkenholz

Birkenholz ist ein weiches Holz und erzeugt ein schönes Feuer. Eine besondere Eigenschaft von Birkenholz ist, dass es sehr sauber verbrennt und die geringste Umweltbelastung verursacht. Birkenholz ist leicht anzuzünden, da die Rinde schnell Feuer fängt.

Was passiert mit Kaminöfen, die vor 1995 geprüft wurden?

Das Wichtigste in Kürze. Alte Kamin- und Kachelöfen müssen laut 1. BImSchV saniert oder stillgelegt werden, wenn sie Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid nicht einhalten. Für Öfen vor 1985 endete die Frist 2017, für Modelle von 1985 bis 1994 endete sie 2020, und Geräte von 1995 bis einschließlich 21.

Welche Holzöfen sind ab 2025 noch erlaubt?

Erlaubt sind Holzöfen, die die Grenzwerte der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) Stufe 2 einhalten (Feinstaub < 0,15 g/m³, Kohlenmonoxid < 4 g/m³). Das betrifft vor allem Öfen, die nach März 2010 gebaut wurden, sowie ältere Modelle mit gültigem Nachweis (Typenschild/Datenblatt) oder Nachrüstung; Öfen älter als 1995 müssen meist ersetzt oder nachgerüstet werden, da ihre Übergangsfristen abgelaufen sind. Ihr zuständiger Schornsteinfeger kann genau prüfen, ob Ihr Ofen noch zulässig ist. 

Welche Öfen dürfen ab 2025 weiter betrieben werden?

In Deutschland wird viel Wert auf saubere Luft gelegt, daher gibt es strenge gesetzliche Vorgaben für Kaminöfen. Ab dem 01.01.2025 müssen alle Kaminöfen, die mit Festbrennstoffen betrieben werden, den Bestimmungen der BImSchV Stufe 2 entsprechen. Diese Vorschriften dienen dem Schutz der Umwelt und der Gesundheit.

Wie nah darf ein Kaminofen an Ihrem Haus stehen?

Der Kaminofen sollte nicht auf einer Terrasse stehen und mindestens drei Meter von Gebäuden oder brennbaren Oberflächen entfernt sein. Verwenden Sie Anzündholz, um ein kleines Feuer zu entzünden, und legen Sie dann langsam größere Holzscheite nach. Halten Sie das Feuer klein. Je größer das Feuer, desto größer die Brandgefahr.

Welche Kaminöfen müssen nicht ausgetauscht werden?

Geräte vor 1950: Kaminöfen, die vor dem Jahr 1950 hergestellt wurden, sind von der Austauschpflicht ausgenommen. Handwerklich gesetzte offene Kamine und Grundöfen: Kamine, die nach handwerklicher Tradition gebaut wurden, und Grundöfen sind ebenfalls von der Austauschpflicht befreit.

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