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Soll und Haben buchen?

Gefragt von: David Schultz  |  Letzte Aktualisierung: 5. August 2026
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Soll und Haben buchen bedeutet, jeden Geschäftsvorfall auf zwei Konten mit gleichen Beträgen zu verteilen: Links (Soll) und Rechts (Haben), nach dem Grundsatz „Soll an Haben“. Bei Aktivkonten (Vermögen) werden Zugänge im Soll und Abgänge im Haben gebucht, bei Passivkonten (Kapital/Schulden) ist es umgekehrt. Die Summe der Soll- und Haben-Buchungen muss immer ausgeglichen sein, um die doppelte Buchführung zu erfüllen.

Soll und Haben beim Buchen?

Soll steht immer auf der linken und Haben auf der rechten Kontoseite. Geschäftsvorfälle müssen Sie auf mindestens zwei Konten buchen. Jeder Geschäftsvorfall lässt sich mit dem Buchungssatz „Soll an Haben“ und dem jeweiligen Betrag ausdrücken. Soll und Haben steht für das jeweilige Zielkonto der Buchung.

Was wird im Soll und was im Haben gebucht?

In der Buchführung werden die Begriffe: „Soll und Haben“ ähnlich definiert: Soll: Stellt in der Buchhaltung Vermögenswerte dar, zum Beispiel verfügbares Vermögen aus Bank- und Barvermögen. Haben: Stellt in der Buchhaltung Verbindlichkeiten dar. Beispiel hierfür lang- und kurzfristige Kredite und Schulden.

Welche Eselsbrücke gibt es für Soll und Haben?

Die beste Eselsbrücke für Soll und Haben ist der Buchungssatzbau „per Soll an Haben“: Wo ein „per“ steht, kommt der Betrag ins Soll (links), wo ein „an“ steht, kommt er ins Haben (rechts). Merke dir: „Wo das Geld hin soll, ist Soll“ und „Was du jetzt hast, ist Haben“ – bei Aktivkonten (wie Kasse) kommt Geld ins Soll (Zugang), bei Passivkonten (wie Verbindlichkeiten) ins Haben (Zugang), aber die Regeln hängen von der Kontenart ab.
 

Woher weiß ich, ob es soll oder haben ist?

Soll und Haben sind die beiden Seiten eines Kontos in der Buchhaltung: Soll ist die linke Seite, Haben die rechte; im Soll werden Vermögenszugänge (wie Bankguthaben) oder Aufwandsentstehungen gebucht, während im Haben Vermögensabgänge (wie Schulden) oder Erträge verzeichnet werden, wobei die Zuordnung je nach Kontenart (Aktiv- oder Passivkonto) wechselt. Im Gegensatz zum alltäglichen Sprachgebrauch bedeuten sie nicht zwingend "etwas müssen" oder "etwas besitzen", sondern sind technische Begriffe für die Buchführung. 

Soll und Haben | Beide Seiten einfach erklärt

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Wie bucht man richtig?

Die allgemeine Form eines Buchungssatzes lautet: SOLL an HABEN, Betrag: Das heißt, es wird zuerst das Konto genannt, auf dem links (im Soll) gebucht wird. Dann wird das Konto recht (im Haben) gebucht. Zuletzt wird der Betrag genannt.

Was ist der Unterschied zwischen Soll und Haben in der Buchhaltung?

Zwei Konten: Soll an Haben

In der Finanzbuchhaltung eines Unternehmens muss jeder einzelne Geschäftsvorfall erfasst werden. Dabei wird mit mindestens zwei Buchungskonten gearbeitet: mit dem Konto, von dem Geld abgeht (Soll) mit dem Konto, auf dem Geld eingeht (Haben)

Was ist eine bekannte Eselsbrücke?

Der Begriff „Mnemotechnik“ stammt vom griechischen Wort „mnemonikos“, was so viel wie „Gedächtnishilfe“ bedeutet. Bekannte Beispiele sind „ My Very Educated Mother Just Served Us Nachos “, um sich die Reihenfolge der Planeten zu merken (Ruhe in Frieden, Pluto), oder „The ABC Song“ zur Melodie von „Twinkle, Twinkle, Little Star“, um Kindern das Alphabet beizubringen.

Was ist der Unterschied zwischen einfacher und doppelter Buchführung?

Der Hauptunterschied liegt in der Komplexität und dem Detaillierungsgrad: Die einfache Buchführung (EÜR) erfasst nur Einnahmen und Ausgaben (Cashflow) zur Ermittlung des Gewinns (Gewinn = Einnahmen - Ausgaben) und ist für Kleinunternehmer gedacht, während die doppelte Buchführung (Doppik) jeden Geschäftsvorfall zweifach (Soll und Haben) auf separaten Konten verbucht, was eine detaillierte Bilanz (Vermögen) und eine Gewinn- und Verlustrechnung ermöglicht und für größere Unternehmen Pflicht ist. 

Was ist die Differenz zwischen Soll und Haben?

Soll und Haben sind die beiden Seiten eines Kontos in der Buchhaltung: Soll ist die linke Seite, Haben die rechte; im Soll werden Vermögenszugänge (wie Bankguthaben) oder Aufwandsentstehungen gebucht, während im Haben Vermögensabgänge (wie Schulden) oder Erträge verzeichnet werden, wobei die Zuordnung je nach Kontenart (Aktiv- oder Passivkonto) wechselt. Im Gegensatz zum alltäglichen Sprachgebrauch bedeuten sie nicht zwingend "etwas müssen" oder "etwas besitzen", sondern sind technische Begriffe für die Buchführung. 

Ist eine Gutschrift Soll oder haben?

Eine Gutschrift wird je nach Kontenart unterschiedlich gebucht: Auf Aktivkonten (wie Bankkonto) kommt eine Gutschrift ins Soll (Geld geht dorthin, wo es „soll“ hin), während auf Ertrags- und Passivkonten (wie Umsatzerlöse) eine Gutschrift im Haben gebucht wird (da es eine Mehrung ist). Merke: Bei Aktivkonten ist Soll die Zunahme, bei Ertrags- und Passivkonten das Haben. 

Was ist die kaufmännische Sollseite?

Im Bankwesen zeigt der Kontoauszug die Soll- und Habenseite aus Sicht des Kreditinstituts. Die „Sollseite“ weist mithin eine Forderung der Bank gegen den Kunden, die „Habenseite“ eine Verbindlichkeit der Bank gegenüber dem Kunden aus.

Soll und Haben erklärt für Dummies?

Soll und Haben sind die linke (Soll) und rechte (Haben) Seite eines Kontos in der Buchhaltung, die jeden Geschäftsvorfall erfassen. Vereinfacht gesagt, Soll zeigt, wohin das Geld geht (z.B. ein Kauf), während Haben zeigt, woher das Geld kommt (z.B. Bankkonto). Auf Aktivkonten (wie Bank oder Kasse) bedeutet Soll eine Zunahme und Haben eine Abnahme, bei Passivkonten (wie Kredite) ist es umgekehrt: Mehr Schulden im Haben, weniger im Soll. 

Wie lautet der Buchungssatz?

Ein Buchungssatz folgt dem Prinzip „SOLL an HABEN“, wobei zuerst das Konto genannt wird, das im Soll (links) bebucht wird, dann das Konto, das im Haben (rechts) bebucht wird, und zuletzt der Betrag, wobei die Summe der Soll- und Habenbuchungen immer gleich sein muss. Einfache Buchungssätze betreffen zwei Konten (z.B. Bank 100 € an Kasse 100 €), während zusammengesetzte Sätze mehr als zwei Konten umfassen können. 

Wie wird eine Rechnung gebucht?

Eine Rechnung buchen bedeutet, den Geschäftsfall (Einkauf oder Verkauf) korrekt auf den passenden Konten (z. B. Aufwand/Ertrag, Forderungen/Verbindlichkeiten, Vorsteuer/Umsatzsteuer) im Soll und Haben zu erfassen, um den finanziellen Fluss zu dokumentieren, wobei der Buchungssatz immer "SOLL an HABEN" lautet und der Nettobetrag auf das Aufwands- oder Erlöskonto, der Betrag inklusive Steuer auf das jeweilige Steuerkonto und der Gesamtbetrag auf das Kreditoren- (Eingangsrechnung) oder Debitorenkonto (Ausgangsrechnung) gebucht wird. 

Welche Eselsbrücken gibt es mit Plus und Minus?

Plus × Plus = Plus Ich bin dafür, dass man dafür ist, also bin ich dafür. Plus × Minus = Minus Ich bin dafür, dass man dagegen ist, also bin ich dagegen. Minus × Plus = Minus Ich bin dagegen, dass man dafür ist, also bin ich dagegen. Minus × Minus = Minus Ich bin dagegen, dass ich dagegen bin, also bin ich dafür.

Was ist ein Beispiel für eine Eselsbrücke?

Eselsbrücken sind Merksätze oder Eselsbrücken, die das Einprägen von Informationen erleichtern, wie "Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel" für die Planetenreihenfolge (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun) oder "Nicht ohne Seife waschen" für die Himmelsrichtungen (Norden, Osten, Süden, Westen). Auch Regeln wie "Wer nämlich mit 'h' schreibt, ist dämlich" oder das Abzählen der Monatstage über die Knöchel sind bekannte Beispiele. 

Was ist ein Merkspruch?

Ein Merkspruch (auch Eselsbrücke, Merkreim, Merkvers, Lernspruch oder Ähnliches; seltener auch Eselsleiter; lateinisch pons asinorum / pons asini) ist eine Mnemotechnik zum Einprägen von Informationen (Memorieren).

Woher weiß ich, was Soll und Haben ist?

Was sind Soll- und Habenseite eines Kontos? Jedes Konto in der Buchhaltung hat eine Soll-Seite und eine Haben-Seite. Die Soll-Seite ist die linke Seite und zeigt an, was vom Konto abgeht. Die Haben-Seite ist die rechte Seite und zeigt an, was zum Konto hinzukommt.

Soll haben Eselsbrücken?

Die beste Eselsbrücke für Soll und Haben ist der Buchungssatzbau „per Soll an Haben“: Wo ein „per“ steht, kommt der Betrag ins Soll (links), wo ein „an“ steht, kommt er ins Haben (rechts). Merke dir: „Wo das Geld hin soll, ist Soll“ und „Was du jetzt hast, ist Haben“ – bei Aktivkonten (wie Kasse) kommt Geld ins Soll (Zugang), bei Passivkonten (wie Verbindlichkeiten) ins Haben (Zugang), aber die Regeln hängen von der Kontenart ab.
 

Ist soll aktiv oder passiv?

Dabei steht „Soll“ immer über der linken Seite und „Haben“ über der rechten. Wenn du ein Schema für ein T-Konto aufzeichnest, kennst du das: Soll und Haben. Auch die Bilanz eines Unternehmens wird in Kontenform aufgestellt. Die Soll-Seite heißt hier Aktiva, die Haben-Seite Passiva.

Kann man Buchhaltung selbst lernen?

Fazit. Buchhaltung ist nicht so kompliziert wie viele vielleicht denken und auch Laien können die wichtigsten Basics schnell lernen. Für Selbstständige und Gründer sind diese Kenntnisse Gold wert – egal, ob du deine Buchhaltung selbst erledigst oder sie an einen Steuerberater auslagerst.

Wie lautet der Buchungssatz immer?

Buchungssätze sind Bestandteil der doppelten Buchführung. Buchungssätze geben an, welche Konten von einer Buchung betroffen sind. Die Grundform ist immer „Soll an Haben“. Buchungssätze werden in einem T-Kontenmodell dargestellt.

Welche 5 Aufgaben hat die Buchführung?

Aufgaben der Finanzbuchhaltung

  1. Dokumentation aller Geschäftsvorfälle. Im Sinne des § 239 HGB erfüllt die Finanzbuchhaltung eine Belegfunktion. ...
  2. Die Ermittlung der Bestände (Aufstellung der Bilanz) ...
  3. Die Ermittlung der Bestandsveränderungen. ...
  4. Die Ermittlung des Erfolgs (GuV) ...
  5. Besteuerungsgrundlage.