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Soll man zum Optiker oder Augenarzt?

Gefragt von: Enrico Großmann  |  Letzte Aktualisierung: 7. August 2026
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Gehen Sie zum Optiker, wenn Sie nur eine neue Brille oder Kontaktlinsen benötigen, um Ihre Sehstärke bestimmen zu lassen, da Optiker schnell und unkompliziert Sehtests durchführen. Suchen Sie einen Augenarzt auf, wenn Sie Symptome wie Augenschmerzen, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen oder Verdacht auf eine Augenkrankheit (z.B. Grauer Star) haben, denn nur er darf Krankheiten diagnostizieren und behandeln. Für eine umfassende Augengesundheit ist der regelmäßige Besuch beim Augenarzt empfohlen, besonders ab dem 40. Lebensjahr.

Wann sollte man zum Augenarzt und wann zum Optiker gehen?

Wenn Sie feststellen, dass Ihre Sehkraft nicht mehr optimal funktioniert, können Sie zunächst zu einem Optiker gehen. Wenn es nicht gelingt, mit einer Brille oder Kontaktlinsen vom Optiker Ihr Sehvermögen zu korrigieren, müssen Sie immer einen Augenarzt aufsuchen.

Ist es besser, zum Augenarzt oder zum Optiker zu gehen?

Augenarzt oder Optiker? Doppelt hält besser! Für einen Sehtest kannst du jederzeit zum Optiker deiner Wahl gehen. Er verfügt über ähnliche Messtechniken wie ein Augenarzt und kann dadurch deine Sehstärke präzise feststellen.

Soll man vor dem Optiker zum Augenarzt?

Um die Sehstärke zu ermitteln und die Brille anzupassen, ist ein Optiker die richtige Adresse. Ein regelmäßiger Besuch beim Augenarzt ist zusätzlich zu empfehlen. „Augenprobleme tun oft nicht weh“, sagt Dr. Ludger Wollring vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.

Kann man zum Optiker ohne Augenarzt?

Ja, Sie können ohne Augenarzt zum Optiker gehen, um einen Sehtest durchführen zu lassen und eine Brille oder Kontaktlinsen zu bekommen, besonders wenn Sie nur eine neue Sehstärke benötigen. Der Optiker misst Ihre Sehstärke, aber nur der Augenarzt kann Augenkrankheiten diagnostizieren und behandeln. Bei Verdacht auf Probleme oder für eine umfassende Augengesundheitsprüfung ist der Augenarzt der richtige Ansprechpartner, was besonders für Kinder und bei bestimmten Vorerkrankungen wichtig ist.
 

Wann zum Augenarzt und wann zum #Optiker? Nehmen Sie Ihre Seheinschränkung ernst

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Kann ein Augenoptiker Augenkrankheiten feststellen?

Nein, ein Optiker darf keine medizinischen Diagnosen stellen, aber durch spezielle Screening-Verfahren wie das optometrische Screening kann er krankhafte Auffälligkeiten wie Glaukom (Grüner Star) oder Makuladegeneration frühzeitig erkennen und den Kunden an einen Augenarzt zur Diagnose und Behandlung verweisen. Diese Screenings, die Teile des Augenhintergrunds und den Augeninnendruck untersuchen, liefern wichtige Hinweise, die über einen einfachen Sehtest hinausgehen.
 

Wie oft muss man zum Augenarzt, wenn man eine Brille trägt?

Für Brillenträger wird generell ein Besuch beim Augenarzt alle ein bis zwei Jahre empfohlen, da auch bei stabil erscheinender Sehstärke altersbedingte Veränderungen und Augenkrankheiten wie Grüner oder Grauer Star früh erkannt werden müssen, die eine Brille nicht behandeln kann. Ab 40 Jahren sollte es mindestens alle zwei Jahre sein, ab 65 sogar jährlich, während junge Erwachsene (20-39) alle zwei bis drei Jahre gehen können. 

Wie viel kostet ein Sehtest beim Augenarzt?

Für Farbsehtests fallen Kosten bis zu 38 Euro an, beim Führerschein-Sehtest ist eine kleine Gebühr von etwa 6 bis 7 Euro zu zahlen. Der Sehtest beim Augenarzt wird von den gesetzlichen Krankenkassen nur dann übernommen, wenn eine medizinische Notwendigkeit dafür vorliegt.

Wo gehe ich hin, wenn ich eine Brille brauche?

Den reinen Bedarf für eine Brille kann man beim Optiker oder Augenarzt feststellen lassen, denn auch der Optiker misst die Sehschärfe und ermittelt, ob eine Sehhilfe oder ein Austausch der Brillengläser nötig ist. Ein Rezept für eine Brille stellt hingegen ausschließlich ein Augenarzt aus.

Kann ein Augenarzt Sehstärke messen?

Beide Augen werden dabei getrennt untersucht, um die Sehschärfe pro Auge exakt zu ermitteln. Werden alle Zeichen fehlerfrei erkannt, liegt der Visus bei 1,0 (100% Sehstärke). Je nach Größe der Zeichen, die beim Sehtest nicht mehr erkannt werden, kann der Augenarzt den Visus ermitteln.

Wann unbedingt zum Augenarzt?

Weil Krankheiten umso besser behandelt werden können, je früher sie entdeckt werden, empfehlen viele Ärzte, die Augen regelmäßig untersuchen zu lassen: ab 40 alle zwei Jahre auf den grünen Star (Glaukom) hin, ab 55 auf die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), eine Erkrankung der Netzhaut.

Kann man beim Sehtest etwas falsch machen?

Ja, man kann beim Sehtest Fehler machen, aber meistens durch äußere Einflüsse oder Unsicherheit, nicht durch "falsche" Antworten, da es oft mehrere Optionen gibt und Optiker Geduld haben; wichtige Fehlerquellen sind Müdigkeit, Medikamente, trockene Augen, Stress oder eine schlechte Tagesform, die zu abweichenden Ergebnissen führen können, was eine Wiederholung oder einen Augenarztbesuch nötig machen kann.
 

Welche Tageszeit Sehtest?

Bei Einnahme am Morgen empfiehlt sich die Mittagszeit zur Messung. Es ist auch eine Überlegung wert, zu zwei unterschiedlichen Tageszeiten zu messen: eine Messung am Vormittag und eine Messung an einem anderen Tag am Nachmittag. Die Augen sollten ausgeruht sein.

Ist ein Sehtest beim Optiker genauso gut wie beim Augenarzt?

Ein Sehtest beim Optiker ist für die reine Bestimmung der Sehstärke genauso gut und oft sogar spezialisierter für Brillen/Kontaktlinsen; der Augenarzt hingegen bietet eine umfassende Untersuchung der Augengesundheit und Diagnose von Krankheiten, was der Optiker nicht darf, aber er kann bei Verdacht überweisen. Für eine neue Brille oder wenn Sie nur die Sehstärke prüfen möchten, ist der Optiker ideal, bei Schmerzen oder Krankheitssymptomen ist der Arzt der richtige Ansprechpartner.
 

Was besagt die 30-30-30-Regel für die Augen?

Hier sind vier Empfehlungen, die Betreuungspersonen ihren Kindern beibringen und selbst befolgen sollten. Die 30-30-30-Regel: Schauen Sie alle 30 Minuten für 30 Sekunden vom Bildschirm weg und fixieren Sie einen Punkt in mindestens 9 Metern Entfernung . Diese Technik hilft, die Augen feucht zu halten und die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.

Kann ein Optiker die Stärke einer Brille messen?

Ja, ein Optiker kann die Sehstärke einer Brille (und des Auges) sehr genau messen, oft mit ähnlichen Geräten wie ein Augenarzt, einschließlich computergestützter Messungen (Autorefraktometer) und subjektiver Tests, um die perfekten Werte (Dioptrien, Achse, etc.) für neue Gläser oder zur Überprüfung der alten Brille zu ermitteln. 

Kann ich ohne Augenarzt zum Optiker?

Selbstverständlich können Sie auch gerne eine Brille ohne Augenarzt erhalten, indem Sie ganz simpel, ohne vorige Terminabsprache zum Optiker Ihres Vertrauens gehen und sich von diesem beraten lassen.

Was ist die 20-20-20-Regel für Brillen?

Probieren Sie die 20-20-20-Regel: Schauen Sie alle 20 Minuten mindestens 20 Sekunden lang auf einen Punkt in etwa 6 Metern Entfernung . Achten Sie auf die Beleuchtung und reduzieren Sie Blendeffekte. Helles Licht und zu viel Blendung können Ihre Augen belasten und die Sichtbarkeit von Objekten auf Ihrem Monitor beeinträchtigen.

Wie oft zahlt die Krankenkasse eine Brille?

Die Krankenkasse zahlt eine neue Brille für Erwachsene meist erst bei einer Sehverschlechterung von mindestens 0,5 Dioptrien, nicht nach einem festen Zeitintervall, wobei Kinder oft kürzere Intervalle haben. Ein Anspruch auf eine neue Brille besteht also, wenn ein Augenarzt eine signifikante Stärkenänderung feststellt und ein neues Rezept ausstellt, ansonsten müssen Sie für ästhetische Wechsel oder Zweitbrillen selbst aufkommen. 

Kann ich direkt zum Augenarzt gehen?

Augenärzte (Ophthalmologen): Wenn du Probleme mit deinen Augen hast, kannst du direkt einen Augenarzt aufsuchen. Dazu gehören zum Beispiel Sehprobleme, Augenentzündungen oder Unfälle mit den Augen. Für diese Behandlungen benötigst du keine Überweisung vom Hausarzt.

Wann verschreibt der Augenarzt eine Brille?

Folgende Personengruppen erfüllen die Voraussetzungen für eine Brille auf Rezept: Erwachsene mit einer Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit von mehr als 6 Dioptrien. Erwachsene mit einer Hornhautverkrümmung von mehr als 4 Dioptrien. Erwachsene mit einer maximalen Sehfähigkeit von 30 Prozent mit Sehhilfe.

Ist ein Sehtest beim Optiker immer kostenlos?

Der Sehtest ist bei Fielmann kostenlos. Machen Sie hier ganz bequem online einen Termin in einer Niederlassung Ihrer Wahl aus. Da sich die Sehstärke im Laufe des Lebens verändern kann, empfehlen wir, alle zwei Jahre einen Sehtest durchführen zu lassen.

Ist ein Sehtest wirklich alle zwei Jahre nötig?

Augenschmerzen treten selten auf, wenn etwas mit den Augen nicht stimmt. Regelmäßige Augenuntersuchungen sind daher wichtig, um potenziell schädliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Der NHS empfiehlt, die Augen alle zwei Jahre untersuchen zu lassen (häufiger, falls Ihr Augenarzt oder Optiker dies rät).

Wann geht man zum Augenarzt und wann zum Optiker?

Anlässe für Sehtest bei Augenärzt:in: Kontrolluntersuchungen, akute oder unklare Beschwerden, Abklärung von Augenerkrankungen. Leistungen bei Optiker:in: Brillenglasbestimmung, Anpassung von Brillen und Kontaktlinsen, Beratung zu Sehlösungen.

Zahlt die Krankenkasse eine Brille ohne Rezept?

Wichtig: Immer mit Rezept!

Selbst wenn alle Bedingungen erfüllt sind: Die Krankenkasse zahlt die Brille nur mit ärztlichem Rezept. Ein Besuch beim Augenarzt ist also zwingend erforderlich, um die Notwendigkeit zu dokumentieren.