Soll man Kaspersky boykottieren?
Gefragt von: Heinz-Josef Kern | Letzte Aktualisierung: 30. Juli 2026sternezahl: 4.9/5 (5 sternebewertungen)
Ja, es gibt starke Empfehlungen, Kaspersky zu boykottieren, insbesondere aufgrund der Warnungen des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wegen des Risikos russischer Cyberangriffe und Spionage, was zu Verboten in der öffentlichen Verwaltung führte und von vielen Experten zum Ersatz geraten wird. Auch andere Länder wie die USA haben den Einsatz verboten, da die Software als potenzielle nationale Sicherheitsbedrohung eingestuft wird. Wer Kaspersky nutzt, sollte die Software deinstallieren und durch Alternativen ersetzen, da das BSI ein erhebliches Risiko für erfolgreiche IT-Angriffe sieht.
Kann man Kaspersky jetzt noch vertrauen?
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt seit März 2022 vor dem Einsatz von Kaspersky-Software. Es sieht ein erhebliches Risiko für einen erfolgreichen IT-Angriff. Waren im Jahr 2022 noch vereinzelt Bundesstellen mit Kaspersky-Software im Einsatz, ist das heute nicht mehr so.
Ist Kaspersky im Jahr 2025 noch sicher?
Im Zuge dieses Verbots ist es Kaspersky nach dem 29. September 2024 nicht mehr gestattet, US-Kunden Cybersicherheitsupdates für Signaturen oder die Codebasis bereitzustellen. Das bedeutet, dass sich der Schutz für US-Kunden, die Kaspersky weiterhin nutzen möchten, mit der Zeit verschlechtern wird.
Soll man Kaspersky behalten?
Das BSi warnt konkret vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky und empfiehlt, die Anwendungen aus dessen Portfolio durch alternative Produkte zu ersetzen.
Was ist los bei Kaspersky?
Mit Kaspersky gibt es seit 2022 eine offizielle Warnung des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wegen potenzieller Risiken durch die russische Herkunft der Firma und mögliche Einflussnahme des Staates, insbesondere im Kontext des Ukraine-Krieges, wobei das BSI einen Umstieg empfiehlt, aber in Deutschland kein generelles Verbot besteht. Die USA haben den Verkauf und die Nutzung von Kaspersky-Produkten bereits verboten. Kaspersky weist die Vorwürfe zurück und betont seine Unabhängigkeit, doch die Warnungen bleiben bestehen, und viele Experten raten zu Alternativen.
Warnung des BSI: Ist KASPERSKY GEFÄHRLICH?
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Was ist los mit Kaspersky?
Diese Entscheidung begann 2017 mit dem anfänglichen Verbot der Kaspersky-Software auf Systemen der US-Bundesregierung. Im Juni 2024 weitete das US-Handelsministerium dieses Verbot auf alle US-Verbraucher und -Unternehmen aus, wodurch der Verkauf neuer Software gestoppt und – entscheidend – Software-Updates nach September 2024 eingestellt wurden .
Ist Kaspersky noch erlaubt?
Ist die Nutzung von Kaspersky-Produkten jetzt verboten? Nein. Zwar gibt es Staaten, die den Einsatz von Kaspersky-Virenschutzsoftware in ihrer Verwaltung untersagt haben, in Deutschland ist dies aber aktuell nicht der Fall.
Ist Kaspersky Virenschutz noch empfehlenswert?
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt aktuell vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky. Das BSI empfiehlt, Anwendungen aus dem Portfolio von Virenschutzsoftware des Unternehmens Kaspersky durch alternative Produkte zu ersetzen.
Ist Kaspersky eine russische Firma?
Ja, Kaspersky ist ein russisches Unternehmen, das Cybersecurity-Software entwickelt, mit Hauptsitz in Moskau, obwohl es eine internationale Struktur hat (Holding in UK bis 2024). Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat aufgrund von Sicherheitsbedenken und der russischen Herkunft wiederholt vor dem Einsatz von Kaspersky-Produkten, insbesondere bei Behörden, gewarnt.
Was ist die beste Alternative zu Kaspersky?
Was ist die beste Alternative zu Kaspersky Antivirus? Die beste Kaspersky-Alternative im EXPERTE.de-Test ist Bitdefender Antivirus, weil es das beste Gesamtpaket aus Schutz, Benutzerfreundlichkeit und Funktionsumfang bietet. Knapp dahinter liegen die Antivirus-Lösungen von Avast, Norton. Trend Micro und F-Secure.
Wird Kaspersky in Deutschland noch verkauft?
Die Virenschutzfirma Kaspersky wurde aus den USA verbannt. In Europa und Deutschland will das russische Unternehmen aber aktiv bleiben. Hierzulande gibt es eine Warnung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.
Warum gibt es Kaspersky nicht mehr?
Die dafür vielfach genutzte Software Kaspersky aus Russland wurde durch das US-Handelsministerium allerdings gerade verboten. Auch die Niederlande und Litauen schätzen die Software bereits seit Jahren als Bedrohung ein. Grund: ein mögliches Risiko für die nationale Sicherheit durch Spionage.
Wie lange ist mein Kaspersky noch gültig?
Kaspersky Internet Security for Android
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Lizenzlaufzeit zu prüfen und Informationen über die Lizenz anzusehen: Tippen Sie im Hauptfenster von Kaspersky Internet Security in der Schnellstartleiste auf Einstellungen > Lizenz & Konto > Details.
Warum wird vor Kaspersky gewarnt?
Auch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat bereits 2022 vor Kaspersky-Software gewarnt. Die Warnung wurde im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und den Drohungen seitens Russlands gegen die EU, die NATO und Deutschland ausgesprochen.
Soll man Kaspersky wirklich löschen?
Wichtig: Kaspersky Lab warnt ausdrücklich davor, den Echtzeitschutz oder die Schutzkomponenten zu deaktivieren, da dies zu einer Infektion Ihres Computers und zu Datenverlust führen kann.
Warum funktioniert Kaspersky nicht mehr?
Lösung
- Laden Sie die Installationsdatei der App herunter: Kaspersky Standard, Kaspersky Plus und Kaspersky Premium. ...
- Deinstallieren Sie die App. Prüfen Sie, dass das Kontrollkästchen Lizenzinformationen bzw. ...
- Starten Sie den Computer neu.
- Doppelklicken Sie auf die heruntergeladene Datei.
- Aktivieren Sie die App.
Warum hat das BSI vor Kaspersky gewarnt?
Im März 2022 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine offizielle Warnung vor Kaspersky veröffentlicht. Das BSI warnte nach §7 BSI-Gesetz ausdrücklich vor dem Einsatz der Kaspersky Software.
Wer ist Eigentümer von Kaspersky?
Jewgeni Kasperski gründete 1997 zusammen mit seiner damaligen Frau Natalja Iwanowna Kasperskaja das Unternehmen Kaspersky Lab, das Antivirensoftware und andere Sicherheitssoftware anbietet. Kaspersky Lab ist heute mit über 30 regionalen und nationalen Büros in fast 200 Ländern tätig.
Wo ist der Sitz der Firma Kaspersky?
Kaspersky ist ein Unternehmen, das Sicherheitssoftware anbietet. Es wurde 1997 von Natalja Kasperskaja und Jewgeni Kasperski gegründet. Die Holding Kaspersky Labs Limited (KLL) hat ihren Sitz in London, das operative Geschäft ist überwiegend in Moskau.
Ist Kaspersky in Deutschland noch erlaubt?
Nein, Kaspersky ist in Deutschland nicht offiziell verboten, aber das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt seit März 2022 dringend vor der Nutzung von Kaspersky-Produkten aufgrund des Risikos, dass die Software als Werkzeug für russische Cyberangriffe missbraucht werden könnte. Es gibt also eine starke offizielle Empfehlung, die Software zu meiden, aber kein generelles Nutzungsverbot wie in den USA, wenngleich die Nutzung für Bundesbehörden nicht mehr stattfindet.
Wie werde ich Kaspersky wieder los?
Gehen Sie auf Apps und Features. Wählen Sie die zu löschende Kaspersky-App und klicken Sie auf Deinstallieren/ändern.
Wer ist der beste Internet-Security?
Testsieger bleibt für uns klar Bitdefender Total Security. Auch die Free-Version Bitdefender Antivirus Free konnte uns dieses Mal überzeugen und löst das Gratis-Programm Avast Free Antivirus ab, das jetzt unter „Außerdem getestet“ zu finden ist. Mit „Auch gut“ haben wir die AVG Internet Security bewertet.
Warum kein Kaspersky?
Warum wurde Kaspersky verboten? Die US Federal Communications Commission (FCC) hat Kaspersky verboten, weil sie befürchtet, dass das Unternehmen „ein inakzeptables Risiko für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten“ darstellt.
Kann man Kaspersky wieder vertrauen?
Im Jahr 2023 testete AV-Comparatives Kaspersky Standard und attestierte eine Schutzrate von 99,96%. Solch hohe Werte zeigen unseren Kunden, dass Kaspersky eine sichere und zuverlässige Wahl ist, und dass sie unseren Produkten vertrauen können, um ihre Geräte gegen die neuesten Bedrohungen zu schützen.
Soll man jetzt noch Kaspersky nutzen?
Ob man Kaspersky noch nutzen sollte, hängt von der Risikobereitschaft ab: Das deutsche BSI warnt aus politischen Gründen vor dem Einsatz, da eine erzwungene Nutzung durch Russland befürchtet wird, besonders für kritische Infrastruktur und Behörden, auch wenn keine technischen Beweise für aktuelle Manipulationen vorliegen. Privatanwender können die Software oft weiter nutzen, sollten aber Alternativen in Betracht ziehen, da Regierungen weltweit vor dem russischen Hersteller warnen.
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