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Sind Paprika Chips krebserregend?

Gefragt von: Herr Moritz Röder  |  Letzte Aktualisierung: 23. Januar 2026
sternezahl: 4.3/5 (17 sternebewertungen)

Auch Gemüsechips können Acrylamid enthalten Es bildet sich, wenn kohlenhydrathaltige Lebensmittel beim Backen, Braten und Frittieren stark erhitzt werden. Da Acrylamid potentiell krebserregend ist, sollte die Aufnahme so gering wie möglich gehalten werden.

Wie ungesund sind Paprika-Chips?

Schadstoffe in Red Paprika Chips von Chio

Das von uns beauftragte Labor hat in den überprüften Chio Red Paprika Chips eine Menge an Acrylamid nachgewiesen, die wir als "erhöht" bewerten. Acrylamid kann im Fall von Chips beim Frittieren enstehen. Der Stoff hat sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen.

Welche Chips sollte man nicht essen?

Beim Frittieren der Kartoffelchips entsteht durch die Bräunung Acrylamid, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Daher sollte man besonders dunkle Chips nicht verzehren und auch allgemein auf die Verzehrmenge achten.

Welche Chips sind unbedenklich?

Öko-Test wurde fündig: Neun Chips-Marken fallen mit „ungenügend“ durch den Test. Die „Kartoffelchips Paprika“ von Bio-Hersteller Dennree (1,59 Euro/100 Gramm) sind alleiniger Testsieger und erhalten als einziges Produkt eine „sehr gute“ Gesamtnote.

Wie ungesund ist eine Packung Chips?

Eine Tüte Chips ist sehr ungesund, da sie viele Kalorien, viel Fett (oft schlechte Omega-6-Fettsäuren) und viel Salz enthält, aber wenig Vitamine/Mineralstoffe. Zudem entsteht beim Frittieren Acrylamid, das als potenziell krebserregend gilt, und auch Mineralölrückstände können enthalten sein. Der hohe Salz- und Fettgehalt begünstigt Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Probleme, während Acrylamid das Krebsrisiko erhöhen kann.
 

Paprika-Chips im Test: Zweifel Chips sind beliebt, aber nicht die besten | 2024 | Kassensturz | SRF

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Wie viele Tüten Chips darf man pro Tag essen?

Der Verzehr von Chips sollte auf 2 bis 3 Packungen pro Woche beschränkt werden, bei einer kaliumarmen Ernährung entsprechend weniger.

Wie oft ist es unbedenklich, Chips zu essen?

Man darf Chips nur gelegentlich und in Maßen essen, idealerweise ein- bis zweimal pro Woche eine kleine Portion (ca. 30g), da sie viel Fett, Salz und Kalorien enthalten; täglicher oder übermäßiger Verzehr kann Gesundheitsrisiken bergen und sollte durch eine ausgewogene Ernährung und gesunde Alternativen wie Obst oder Gemüse ersetzt werden. 

Welcher Chip ist der ungesündeste?

Pringles : Mit mehr als doppelt so viel gesättigten Fettsäuren pro Portion wie normale Chips gehören Pringles zu den ungesündesten Chips auf dem Markt.

Welche Chips enthalten kein Acrylamid?

Um Acrylamid-arme Chips zu essen, greifen Sie am besten zu Alternativen wie Linsen-, Kichererbsen- oder Gemüsechips (Grünkohl), die weniger Schadstoffe enthalten, oder wählen Sie Bio-Produkte und hellere Varianten von Mais-Chips, da diese weniger Zucker haben; auch selbst gemachte, nicht angebräunte Chips sind eine Option, da Acrylamid bei Hitze über 120°C entsteht.
 

Warum keine Chips nach 20 Uhr?

Das Münchener Kreisverwaltungsreferat (KVR) sorgt im Univiertel für Gesprächsstoff: Seit Mitte August gilt für fünf Kioske die Auflage, ab 20 Uhr keine Chips mehr und ab 22 Uhr kein Flaschenbier zu verkaufen. Begründet wurde die Maßnahme mit der Reduzierung von Lärm und Abfall in den Abendstunden.

Warum darf man keine Chips mehr essen?

Chips enthalten oft hohe Mengen an gesättigten Fetten, Salz und Zucker. Diese Kombination kann das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Beim Frittieren von Kartoffeln entsteht der Stoff Acrylamid, der als potenziell krebserregend gilt.

Ist es in Ordnung, wenn ich jeden Tag Chips esse?

Chips sind zwar lecker, aber täglicher Verzehr kann dem Körper schaden. Von Gewichtszunahme und erhöhtem Diabetesrisiko über Bluthochdruck und Verdauungsprobleme bis hin zu Stimmungsschwankungen – die Nachteile sind real. Die gute Nachricht: Sie müssen nicht komplett darauf verzichten. Genießen Sie Chips nur gelegentlich, nicht täglich.

Was ist ungesunder, Schokolade oder Chips?

Weder Chips noch Schokolade sind gesund, aber Chips sind oft die schlechtere Wahl wegen des extrem hohen Salzgehalts, Fettgehalts und dem potenziellen Acrylamid, während dunkle Schokolade mit viel Kakao Antioxidantien und Mineralien liefern kann – aber auch Zucker und Fett enthält. Letztendlich kommt es auf die Menge und die Art an; Chips haben oft weniger Zucker, aber mehr Salz, während Schokolade Zucker und Fett liefert, aber auch Vorteile haben kann. 

Welche Chips sind gesundheitsschädlich?

Pringles: Mit mehr als doppelt so viel gesättigten Fettsäuren pro Portion wie herkömmliche Chips gehören Pringles zu den ungesündesten Chips auf dem Markt. Sun Chips : Obwohl sie immer noch kein gesunder Snack sind, haben sie einen höheren Nährwert als herkömmliche Kartoffelchips.

Welche Chips soll man nicht essen?

Hintergrund. Kartoffelchips gelten im Allgemeinen als ungesunder Snack, von dem man – wenn man doch nur könnte – die Finger lassen sollte. Gründe dafür sind ein hoher Fett- und Salzgehalt und unerwünschte Stoffe, die während der Herstellung gebildet werden können. Einer dieser Stoffe ist Acrylamid.

Welche gesunden Alternativen gibt es zu Chips?

Gesunde Chip-Alternativen sind geröstete Kichererbsen, selbstgemachte Grünkohlchips, Gemüsesticks (Karotte, Gurke) mit Quark-Dip, Nüsse (Mandeln, Kürbiskerne) oder auch Edamame – alles Optionen, die reich an Proteinen, Ballaststoffen oder gesunden Fetten sind und weniger Fett als herkömmliche frittierte Chips enthalten. Auch Linsen- oder Quinoa-Chips aus dem Handel sind eine fettreduzierte Alternative.
 

Wo ist am meisten Acrylamid drin?

Im Vergleich mit anderen Lebensmitteln finden sich besonders hohe Gehalte an Acrylamid vor allem in frittierten Kartoffelprodukten wie Chips und Pommes frites, in dünnen und trockenen Gebäcken wie Knäckebrot, Keksen und Lebkuchen sowie in trocken erhitzten Lebensmitteln wie Kaffee und koffeinfreier Kaffeeersatz.

Was macht Acrylamid im Körper?

Die genaue Wirkung von Acrylamid auf den menschlichen Organismus ist bislang nicht abschließend geklärt. Experimentelle Studien an Labortieren zeigen, dass Acrylamid sowohl erbgutverändernd und krebserzeugend (karzinogen) wirken kann.

Welche Chips sind am ungesündesten?

Weniger Fett, mehr Salz

Der Vergleich zeigt aber auch: Die Kalorienersparnis ist mit durchschnittlich rund 15 Prozent gar nicht so groß. Und Chips aus Hülsenfrüchten enthalten oft mehr Salz als die Kartoffel-Variante. Fazit der Experten: Insgesamt sind Linsen- oder Kichererbsenchips also gesünder als Kartoffelchips.

Was ist gesünder, Chips oder?

Fazit. Im Vergleich zu Kartoffelchips haben Gemüsechips nur minimale Vorteile. Aus gesundheitlicher Sicht ist vor allem ihr Ballaststoffgehalt und die weitgehend natürliche Herstellung erfreulich. Gesund sind Gemüsechips deshalb aber nicht - dafür enthalten sie zu viel Fett und Salz.

Sind Paprikachips gesund?

Das steckt in den Chio Red Paprika Chips

In den "Chio Red Paprika Chips" war der Acrylamid-Wert erhöht, der Wert an Mineralölbestandteilen leicht erhöht. Zudem wurden Pestizide wie Deltamethrin (erhöht) und 1,4-Dimethylnaphthalin (in Spuren) nachgewiesen. Acrylamid erwies sich in Tierversuchen als krebserregend.

Wie wirken sich Chips auf den Körper aus?

Chips sind aufgrund ihres hohen Gehalts an Fett, Salz und Kalorien sowie des enthaltenen Acrylamids ungesund: Sie können das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes erhöhen, die Darmgesundheit stören und enthalten potenziell krebserregende Stoffe, was den Körper belastet, wenn sie in großen Mengen verzehrt werden.
 

Was sind die ungesündesten Chips?

Welche Chips sind wirklich ungesund? Zu den ungesündesten Optionen zählen in Palmöl frittierte Chips mit hohem Salz-, künstlichen Aroma- und gesättigten Fettgehalt. Besonders stark scharfe oder käsige Chips sind oft mit Zusatzstoffen überladen.

Ist es gesund, pro Woche eine Tüte Chips zu essen?

Als gelegentlicher Genuss – etwa ein- bis zweimal pro Woche eine kleine Portion (etwa 30 Gramm) – gelten Chips für gesunde Erwachsene als unbedenklich. Wer jedoch regelmäßig zur Tüte greift, überschreitet schnell die empfohlene Fett- und Salzmenge pro Tag.

Wie viel nimmt man von Chips zu?

Dabei notierten sie in Tagesportionen, welche Lebensmittel die Teilnehmer häufiger gegessen hatten als im vorangegangenen und welche Lebensmittel seltener. Fazit: Chips sind die schlimmsten Dickmacher. Jede mehr gegessene Portion von 30 Gramm schlug sich nach vier Jahren in Form von 770 Gramm Gewichtszunahme nieder.