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Sind die COVID-19 Omikron BA.1 Impfstoffe in Deutschland verfügbar?

Gefragt von: Frau Dorit Gross B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 24. Mai 2026
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Nein, die spezifischen BA.1-angepassten Omikron-Impfstoffe sind nicht mehr der aktuelle Standard; stattdessen sind aktuell die angepassten Impfstoffe gegen die neueren Omikron-Varianten wie JN.1 verfügbar und werden empfohlen, da diese die zirkulierenden Stämme besser abdecken, wie der KBV am 21. August 2025 berichtete. Die Zulassungsinhaber BioNTech und Paul-Ehrlich-Institut bestätigen die kontinuierliche Anpassung der Impfstoffe an die aktuellen Virusvarianten.

Wann ist neuer Corona-Impfstoff verfügbar?

1 demnächst wieder bestellen. Neu ist, dass der Impfstoff jetzt als Fertigspritze bereitsteht. Die erste Auslieferung an Praxen soll nach Angaben des Zentrums für Pandemie-Impfstoffe und -Therapeutika am Paul-Ehrlich-Institut am 17. November erfolgen.

Wie heißt der aktuellste Corona-Impfstoff?

Der Bund stellt aktuell diese Impfstoffe bereit:

Comirnaty 30 Mikrogramm/Dosis LP. 8.1 von BioNTech/Pfizer (für Personen ab 12 Jahren) Comirnaty 10 Mikrogramm/Dosis LP. 8.1 von BioNTech/Pfizer (für Kinder 5 bis 11 Jahre)

Welche COVID-19-Impfempfehlung gibt das RKI?

Die STIKO empfiehlt die Impfung ausschließlich für Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 6 Monaten, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf oder ein erhöhtes Infektionsrisiko haben.

Soll man sich ein 5 mal gegen Corona impfen lassen?

Daher empfiehlt die STIKO inzwischen allen Personengruppen ab 12 Jahren eine Auffrischimpfung (3. Impfung) sowie Personen mit besonderem Risiko für schwere Verläufe bzw. mit besonders hohem Infektionsrisiko eine weitere Auffrischimpfung (4. Impfung).

VIERTE AUFFRISCHUNGSIMPFUNG: An Omikron-Variante BA.1 angepasster Booster-Impfstoff ist da

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Welche Impfung hat die meisten Impfschäden?

Die meisten Verdachtsfälle bei Kindern wurden nach Impfung mit Bexsero, einem Impfstoff gegen Meningokokken B (n=306), dem HPV-Impfstoff Gardasil 9 (n=281) sowie nach Impfung mit dem Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff Priorix (n=254) berichtet.

Ist eine Corona-Impfung jetzt noch sinnvoll?

Ja, eine Corona-Impfung ist auch aktuell noch sinnvoll, insbesondere um sich vor schweren Verläufen, Krankenhausaufenthalten und Long-COVID zu schützen, wobei die Empfehlungen je nach Alter und Vorerkrankungen variieren: Für Ältere, Risikogruppen und Vorerkrankte werden Auffrischungen empfohlen, während für gesunde Erwachsene oft eine Basisimmunität (drei Antigenkontakte, davon eine Impfung) ausreicht. 

Welche Nebenwirkungen hat der neue Impfstoff?

Die häufigste lokale Reaktion auf die Impfung sind Druckschmerzen an der Einstichstelle, gelegentlich kann es zur Rötung und Schwellung kommen. Systemische Reaktionen wie Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen oder Fieber sind ebenfalls möglich.

Welche Impfung wird neu empfohlen?

Die wichtigsten neuen Impfempfehlungen der STIKO (Stand Ende 2025) betreffen Meningokokken (A, C, W, Y) für Jugendliche (Standardimpfung) sowie RSV für ältere Erwachsene (ab 75 J.) und Risikogruppen (ab 60 J.). Zudem gibt es neue Hinweise zu COVID-19 (Basisimmunität ausreichend für die meisten Erwachsenen) und die Empfehlung für RSV-Prophylaxe bei Säuglingen. Der Impfkalender und Details finden sich beim RKI, die Umsetzung läuft noch.
 

Wie gut ist der neue Covid-Impfstoff?

Die Schutzwirkung vor dem Post-COVID-Syndrom lag nach mindestens einer Impfung vor Infektion bei ca. 40 %. Das bedeutet, dass eine geimpfte Bevölkerungsgruppe ( mind. eine Impfung) nach Infektion ein um 40 % geringeres Risiko hat, an Post COVID zu erkranken, als eine ungeimpfte Bevölkerungsgruppe.

Wann ist die 4. Corona-Impfung?

Die Stiko empfiehlt die zweite Booster-Impfung (vierte Impfung) grundsätzlich allen Menschen ab 60 Jahren - und zwar mit einem sogenannten Omikron-Impfstoff. Das gilt aber nur dann generell, wenn der erste Booster (dritte Impfung) oder die letzte Corona-Infektion mindestens sechs Monate zurückliegt.

Was ist Nuvaxovid für ein Impfstoff?

Nuvaxovid (NVX-CoV2373) ist ein proteinbasierter Impfstoff zum Schutz vor COVID-19. Er ist seit dem 20.12.2021 in der EU zugelassen. Zulassungsinhaber ist Sanofi Winthrop Industrie.

Hat BioNTech eine vollständige Zulassung?

BioNTech/Pfizer: Coronaimpfstoff erhält vollständige US-Zulassung – Deutsches Ärzteblatt.

Welche Corona-Impfung ist die beste?

Die STIKO empfiehlt für die COVID-19-Grundimmunisierung bei unter 30-Jährigen nur noch den mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer, da in dieser Altersgruppe das Risiko einer Myokarditis nach Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna höher ist als mit Comirnaty.

Was kostet eine Corona-Impfung privat?

14,08 Euro für die Impfung (inklusive Zusatzpauschalen für Dokumentation und die Entnahme des Impfstoffs aus Mehrdosenbehältnissen) 0,15 Euro für Nebenleistungen (Verbrauchsmaterial)

Welche Nachteile hat der Pfizer-Impfstoff?

Diese Studie kam zu dem Schluss, dass die häufigsten Nebenwirkungen des Pfizer-Impfstoffs Brennen an der Injektionsstelle, Fieber, Schmerzen an der Injektionsstelle, Muskelschmerzen, Schwellungen an der Injektionsstelle und Gelenkschmerzen waren. Darüber hinaus traten nach der ersten Dosis mehr Nebenwirkungen auf als nach der zweiten.

Kann eine Corona-Impfung aufs Herz gehen?

Eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder eine Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis) wird als mögliche Nebenwirkung nach einer Covid-Impfung mit einer mRNA-Vakzine inzwischen in den Fachinformationen der Impfstoffe aufgeführt.

Welche Impfungen sind am schmerzhaftesten?

Tetanusimpfung

Die Tetanusimpfung ist für ihre besonders schmerzhaften Nachwirkungen bekannt. Die Schmerzen nach der Impfung können tagelang anhalten und den Arm wie einen angeschlagenen Apfel anfühlen lassen. Das ist ein geringer Preis für den Schutz vor einer schweren bakteriellen Infektion, die das Nervensystem befällt.

Was sind die Spätfolgen von einer Corona-Impfung?

Dr. Martin Scherer erklärt, warum eine Impfung schon nach kurzer Zeit kaum noch Nebenwirkungen verursacht und wie seltene Nebenwirkungen erkannt werden. Muss ich mit Spätfolgen rechnen? Mit einer Spätfolge ist nicht zu rechnen, das ist äußerst unwahrscheinlich.

Ist eine erneute COVID-Infektion schlimmer?

Eine zweite COVID-Infektion kann zu einer Verschlimmerung der Long-COVID-Symptome und möglicherweise zu langfristigen Auswirkungen auf Herz, Lunge und Gehirn führen .

Was passiert, wenn man sich nicht impfen lässt?

Ungeimpfte Kinder können Schwangere, ältere Menschen und immungeschwächte Personen anstecken, die selbst nicht geimpft werden können oder nur eine schwache Immunantwort zeigen . Bei Krankheitsausbrüchen können ungeimpfte Kinder zum Schutz von sich und anderen vom Schulbesuch oder der Kinderbetreuung ausgeschlossen werden.

Welcher Impfstoff ist am unsichersten?

Häufigkeit und klinische Merkmale. Die Pockenimpfung ist weniger sicher als andere heute routinemäßig verwendete Impfstoffe. Es sind Nebenwirkungen bekannt, die von leicht bis schwerwiegend reichen.

Wie lange nach der Impfung können Impfschäden auftreten?

Wie schnell tritt ein Impfschaden nach der Impfung auf? Viele Menschen befürchten, dass sich ein Impfschaden erst nach Jahren zeigen könnte. „Das ist sehr unwahrscheinlich. Die Beschwerden treten in der Regel innerhalb weniger Wochen bis Monate nach der Impfung auf“, erklärt der Immunologe.

Was können Langzeitfolgen von Corona sein?

Bis zu 200 Symptome bei Long Covid

Als besonders schwere Folgeerkrankung kann es zu ME/CFS kommen (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom), auch als chronisches Erschöpfungssyndrom bekannt.