Sind Bonellfedern gut?
Gefragt von: Josef Reich-Mack | Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2026sternezahl: 4.9/5 (36 sternebewertungen)
Bonellfedern sind eine preisgünstige Option mit guter Belüftung und weichem Liegegefühl, aber sie bieten keine punktelastische Unterstützung, was sie weniger ideal für Menschen mit Rückenproblemen oder hohem Gewicht macht und eher für Gästebetten oder Personen mit geringerem Gewicht (bis ca. 100 kg) geeignet ist, die eine weichere Liegefläche bevorzugen. Für eine bessere Körperanpassung und langfristigen Komfort sind Taschenfederkernmatratzen meist die bessere Wahl.
Wie gut ist Bonellfederkern?
Ein Bonellfederkern ist gut für preisbewusste Käufer, Gästebetten oder als Übergangslösung, da er robust, gut belüftet und flächenelastisch (weich) ist. Er ist jedoch weniger geeignet für den Dauergebrauch oder schwerere Personen, da er nicht punktelastisch ist, die Wirbelsäule nicht optimal stützt und bei ungleichmäßiger Druckverteilung zu Rückenproblemen führen kann, besonders für Seitenschläfer.
Für wen ist eine Bonellfederkernmatratze geeignet?
Für wen ist eine Bonellfederkernmatratze geeignet? Solche Matratzen eignen sich höchstens für Menschen mit sehr niedrigem Körpergewicht, die bevorzugt auf dem Rücken schlafen und wenig Wert auf punktuelle Unterstützung legen. Auch für Gästebetten oder selten genutzte Schlafplätze sind sie noch akzeptabel.
Was ist besser, Taschenfedern oder Bonellfedern?
Um ihren Gästen einen möglichst hohen Komfort zu bieten, finden sich deshalb auch in vielen guten Hotels Boxspringbetten mit Bonellfedern. Gehören Sie dagegen zu den Menschen, denen das Einsinken in ein Bett nicht behagt, empfehlen wir Ihnen ein Boxspringbett mit Taschen- oder Tonnentaschenfederkern.
Wie lange hält Bonellfederkern?
Alle unsere Boxspringbetten sind standardmäßig mit Bonell- oder Taschenfederkernmatratzen ausgestattet. Wie Sie unten sehen können, bieten diese Matratzentypen auch die längste Lebensdauer. Eine Bonellfederkern-Matratze hält etwa 10 bis 11 Jahre, und eine Taschenfederkern-Matratze mehr als 12 Jahre.
Bonellfederkern oder Taschenfederkern?
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Ist eine Bonell-Federkernmatratze gut für den Rücken?
Bonell-Federkernmatratzen wirken eher flächenelastisch und sind daher nur bedingt für Personen mit Rückenschmerzen geeignet. Ein genereller Vorteil von Federkernen ist, dass sie Feuchtigkeit gut abtransportieren. Schwitzt du in der Nacht viel, solltest du eine Federkernmatratze in Betracht ziehen.
Welcher Federkern ist der beste?
Der beste Federkern ist meist der Taschenfederkern oder der noch hochwertigere Tonnentaschenfederkern, da sie durch einzeln vernähte Federn eine optimale Punktelastizität und Körperanpassung bieten, ideal für unterschiedliche Schlafpositionen und Menschen mit Rückenproblemen, während der Bonellfederkern eine günstige Alternative für leichtere Personen mit weichem Liegegefühl ist. Die Wahl hängt stark von individuellen Bedürfnissen ab, aber Taschenfederkerne gelten als komfortabler und langlebiger.
Welche Matratzenart ist am gesündesten zum Schlafen?
Taschenfederkernmatratzen zählen zu den gesündesten Matratzenoptionen. Bei diesem Matratzentyp bilden einzelne Federn die Basis der Matratze, auf die zusätzlich Schichten aus Wolle, Baumwolle oder beidem aufgebracht werden.
Welche Matratzenart ist die gesündeste?
Wer auf gesunden und erholsamen Schlaf Wert legt, könnte in der Latexmatratze die beste Matratzenart entdecken. Dabei überzeugen vor allem die Modelle aus Naturkautschuk durch ihre nahezu perfekte Körperanpassung und der daraus resultierende Liegekomfort.
Was bedeutet Bonellfederkern?
Ein Bonellfederkern ist eine klassische Matratzenkonstruktion mit vielen miteinander verbundenen, sanduhrförmigen Stahlfedern, die eine flächenelastische, also nachgebende und mitschwingende Liegefläche schaffen, die sich gut für leichte Personen und Gästebetten eignet, aber weniger punktelastisch ist als modernere Systeme wie der Taschenfederkern. Sie sind robust, kostengünstiger und bieten ein weiches Liegegefühl, indem sie Druck über die gesamte Fläche verteilen, anstatt nur punktuell nachzugeben.
Was ist besser für den Rücken, Kaltschaum oder Federkern?
Bei Rückenschmerzen ist oft Kaltschaum durch seine hohe Punktelastizität und Druckentlastung vorteilhaft, da er sich dem Körper genau anpasst und die Wirbelsäule optimal stützt, während moderne Taschenfederkernmatratzen durch ihre punktelastischen Federn ebenfalls sehr gut sein können, besonders wenn Sie ein festeres Liegegefühl oder eine bessere Belüftung bevorzugen. Die Wahl hängt stark von Ihrem persönlichen Liegegefühl, Schlafposition und Körpergewicht ab – eine gute Kaltschaummatratze entlastet Druckpunkte besser, ein Taschenfederkern kann stabilen Halt und bessere Luftzirkulation bieten.
Welche Nebenwirkungen haben Federkernmatratzen?
Federkernmatratzen können Druckstellen erzeugen, die zu Schmerzen und Beschwerden führen können . Die Federn in der Matratze drücken gegen den Körper, was eine ungleichmäßige Druckverteilung und damit Schmerzen in Bereichen wie Hüfte, Schultern und Rücken zur Folge haben kann.
Ist eine Taschenfederkernmatratze für Seitenschläfer geeignet?
Taschenfederkernmatratzen eignen sich bestens für Seitenschläfer, denn dank der ausgeprägten Punktelastizität passen sich diese optimal an Ihren Körper an und unterstützen diesen perfekt.
Was sagen Orthopäden zu Boxspringbetten?
Orthopäden bewerten Boxspringbetten überwiegend positiv, vor allem wegen ihrer ergonomischen Vorteile. Der mehrschichtige Aufbau mit Federkernbox, hochwertiger Matratze und anschmiegsamem Topper sorgt für eine gleichmäßige Unterstützung der Wirbelsäule.
Ist Bonellfederkern weich?
Auf der Bonellfederkern-Variante liegen Sie prinzipiell weicher. Die mit Draht verbundenen Federn wirken flächenelastisch. Die Taschenfederkern-Matratze hingegen sorgt mit ihrer Punktelastizität für ein härteres Liegegefühl.
Was ist besser, Matratze mit oder ohne Federkern?
Menschen mit höherem Körpergewicht, weil die Matratze weniger stark einsinkt und eine gute Punktelastizität aufweist. Auch für Menschen, die nachts stark schwitzen, ist Federkern die bessere Wahl. Die Federkern-Matratze wirkt kühlend. Insbesondere für Allergiker, aber auch für alle, die nachts dazu neigen zu Frieren.
Welche Matratzen empfehlen Orthopäden?
Orthopäden empfehlen Matratzen mit mittlerem Härtegrad (H3) und hoher Punktelastizität, die die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form unterstützen, wie 7-Zonen-Matratzen aus Materialien wie Kaltschaum, Latex oder Viscoschaum. Wichtig ist eine gute Druckentlastung, um Gelenke und Muskeln zu entlasten, sowie eine gute Belüftung, um Feuchtigkeit abzuleiten.
Ist die Emma Matratze wirklich so gut?
Ja, Emma-Matratzen gelten oft als gut und haben bei Tests der Stiftung Warentest gute Noten erhalten, insbesondere die Emma One (Schaum und Federkern) und die Emma 25 Hybrid, die Testsieger wurden und in den Kategorien Liegekomfort, Stützkraft sowie Langlebigkeit überzeugten, obwohl einige Kunden die Verarbeitung oder den Kundenservice kritisieren und das Schlafgefühl subjektiv ist.
Welche Matratze bildet keine Kuhlen?
Um Kuhlenbildung zu vermeiden, sind hochwertige Latex- und Kaltschaummatratzen mit hohem Raumgewicht (RG 50+) am besten, da sie langlebig sind und eine gute Rückstellkraft haben; Taschenfederkern ist auch eine gute Option, besonders bei starkem Schwitzen. Wichtig ist auch, die Matratze regelmäßig zu wenden und einen passenden Härtegrad sowie Lattenrost zu wählen, um die Lebensdauer zu verlängern und Kuhlen vorzubeugen, so.
Welche Matratzenart für Seitenschläfer?
Aufgrund der Tatsache, dass bei Seitenschläfern besonders hoher Druck auf den Schulter- und Hüftbereich ausgeübt wird, sollte die perfekte Seitenschläfer Matratze tendenziell etwas weicher sein. Kaltschaummatratzen sind für Seitenschläfer meistens besonders gut geeignet.
Welche Matratzenart ist die beste bei Rückenschmerzen?
Besonders Viscoschaummatratzen versprechen einen gesunden Schlaf sowie schnelle Besserung bei Rückenschmerzen und -problemen, die durch den Schlaf verursacht werden. Matratzen aus Visoschaum sind sehr anpassungsfähig, weil der Schaumstoff auf Körperwärme reagiert und sich so sehr flexibel an die Körperform anpasst.
Welche Matratze eignet sich am besten zum Schlafen?
Latexmatratzen – natürlich reaktionsschneller Komfort
Naturlatexmatratzen bestehen aus elastischen Schichten und vereinen natürliche Elastizität mit langer Haltbarkeit. Latex ist von Natur aus atmungsaktiv und sorgt so für ein kühleres und frischeres Schlafklima als herkömmliche Schaumstoffmatratzen – ideal für alle, die nachts leicht schwitzen.
Welche Matratze ist laut Stiftung Warentest die beste?
In der aktuellen Ausgabe 03/25 von Stiftung Warentest wurden insgesamt 14 neue Matratzen geprüft. Den Testsieg teilen sich dabei die Breckle Weida Flex Air, f.a.n. Medisan Plus KS und die Ravensberger Kaltschaummatratze Komfort-SAN. Allesamt überzeugen mit guten Ergebnissen und einer Gesamtnote von 2,2.
Was ist eine Bonellfederkernmatratze?
Eine Bonellfederkernmatratze ist eine klassische, günstige Federkernmatratze, deren Stahlfedern (meist sanduhrförmig) durch Drähte miteinander verbunden sind, was zu einer flächenelastischen Federung führt – sie gibt großflächig nach und schwingt, anstatt punktuell zu reagieren. Sie bietet ein weiches Liegegefühl und ist gut belüftet, aber weniger für Paare geeignet, da Bewegungen stärker übertragen werden, und eher für leichtere Personen bis ca. 100 kg, da sie keine unterschiedlichen Liegezonen hat.
Warum keine Taschenfederkernmatratze?
Nachteile der Taschenfederkernmatratze
Die Taschenfederkernmatratze ist oftmals etwas kostspieliger, als eine Kaltschaummatratze. Taschenfederkernmatratzen sorgen für ein kühleres Schlafklima, weshalb sie nicht besonders gut für Frierkatzen geeignet sind.
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